Kann das sein? HD trotz robben?

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  • Hallo,

    ich wollte schon vor einiger Zeit meinen Hund auf HD röntgen lassen...nicht gerade eine rassetypische Krankheit für die ohnehin robusten Bretonen, aber ich bin wahrscheinlich vorbelastet durch meine schwerkranke Ersthündin.

    Jedenfalls hat mein Hund die Angewohnheit, generell die Beine froschartig nach hinten zu strecken, wenn er schläft oder was knabbert. Wenn er spielt, dann robbt er oft so über den Boden, streckt dabei die Hinterbeine oft kerzengerade nach hinten, so extrem, dass sie manchmal sogar "in der Luft" sind, weil er sie so gerade macht.

    Der TA meinte nun, ein Hund, der sowas macht, könne gar keine HD haben, denn dann könnte er danach nicht mehr aufstehen, weil die Hüfte ausgekugelt wäre.
    Was haltet ihr davon?!

  • Ich persönlich denke, daß das ein Irrglaube ist.

    Meine Hunde werden immer auf HD geröngt, klar, es kann alles cool sein und wenn nicht?

    Allerdings gibt es auch Hunde, die nie Probleme mit einer kaputten Hüfte haben, wo es nur durch Zufall entdeckt wird.

    Gruß
    Bianca

  • asterix, hmm...ich will halt abwägen, verstehst du? Das Narkoserisiko ist ja auch nicht ohne und wenn ein solches Robbentier wie mein Hund rein statistisch keine HD haben kann, würde ich wohl nicht röntgen lassen, weil ich zuviel Angst um meinen Hund habe.

    Auf der anderen Seite ist er eben extrem aktiv und springt viel, ich will nicht, dass da was passiert weil er evtl doch HD haben könnte.

  • Meiner mit "netter" D-Hüfte konnte sehr, sehr lange die Beine komplett nach hinten strecken oder robben und kriechen.
    Probleme bekam er erst in sehr hohem Alter.
    Mein jetziger Rüde, beidseitig A1, kann es nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hallo,

    Ronja konnte das früher auch und hat eine rechtsseitige E-Hüfte. :sad2:
    Mir hat man das auch erzählt und heute weiss ich, dass ich auf solche Aussagen nichts mehr gebe.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    asterix, hmm...ich will halt abwägen, verstehst du? Das Narkoserisiko ist ja auch nicht ohne und wenn ein solches Robbentier wie mein Hund rein statistisch keine HD haben kann, würde ich wohl nicht röntgen lassen, weil ich zuviel Angst um meinen Hund habe.

    Meinst du eine Narkose ist unbedingt notwendig? Wenn du die Bilder natürlich einschicken lässt um sie vom Verband auswerten zu lassen, dann brauchst du eine Narkose, weil die Hund ja exakt liegen müssen. Wenn es aber nur für dich ist, könnte man es auch ohne machen...

  • Hallo,
    ich antworte mal als Tierphysiotherapeutin:

    Die Froschhaltung sagt leider nichts über den Zustand der Hüfte aus, das ist einer dieser "überlieferten Irrtümer" in Sachen Hundegesundheit....

    Das Einzige, was man aus dieser Frosch-Haltung schließen kann, ist, dass diese Haltung für den Hund momentan nicht schmerzhaft ist.

    Ich hatte bisher 2 HD-Hunde und beide haben häufig so gelegen. Wobei ich beide erst bei den ersten Anzeichhen für Probleme habe Röntgen lassen, weil gerade bei der HD oft Befunde auftauchen, die einen nur kirre machen, ohne den Hund über Jahre hinweg groß zu beeinträchtigen und da ich mit keinem meiner Hunde besonders hüftbelastende Sportarten treibe, sie also grundsätzlich knochenschonend halte, wäre für mich der Informationsfluß eines präventiv-röntgens eher gering.

    LG, Chris

  • Also es ist zwar nur für mich, um zu wissen ob wir weiter soviel Sport machen können, aber er braucht definitiv trotzdem ne Narkose. NIE im Leben legt er sich auf den Rücken in diese Schale!
    Die Frage ist, ob ein leichtes Sedativum nicht ausreichen würde oder ob es unbedingt eine richtige Narkose sein muss?! Vielleicht hat da jemand Erfahrungswerte?!

    Zum Thema erst Röntgen bei Problemen: ich hatte ja schonmal ne HD-E-Hündin und wir haben das eben schon mit knapp 2 Jahren gewusst, als sie für den Verband geröntgt wurde und wir konnten dann eben aufpassen, dass sie nicht mehr soviel springt usw...mein jetziger Hund ist sehr, sehr agil und er springt ständig irgendwo hoch/runter und wir joggen auch (momentan nur ca. 5-8 km, aber ich möchte mich auf Halbmarathon steigern)...ich will halt nur das Beste für ihn und weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll...

  • Für eine vernünftige Auswertung muss die Narkose sein.
    Gelenke völlig überstrecken und ausdrehen, das tut weh.
    Und ohne diese Position kann man wenig sagen.
    Wenn die Hüfte im Eimer ist und der Hund massig Arthrosen hat, dann sieht man das auch so.
    Aber eine vernünftige Beurteilung einer "gesunden" Hüfte ist ohne Narkose nicht möglich.

    LG
    das Schnauzermädel

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