Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Mein Hund würde ein Taxi bestellen, wenn er könnte...
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Seit drei 3 Monaten haben wie Fanny (Mix Border Collie – Australian Shepherd) bei uns. Sie war 10 Monate als wir sie bekommen haben. Ihre Vorgeschichte ist, dass sie vom vorherigen Herrchen nicht akzeptiert wurde und das Frauchen sich gekümmert hat das es ihr gut geht. Ich dachte sie wär Frauenbezogen, aber das glaube ich nicht, da sie unseren guten Freund (mit Hund) abgöttisch liebt.
Sie konnte sehr wenig, deswegen habe ich versucht ihr sehr viel in diesen 3 Monaten beizubringen. Sie ist freudig am lernen und ist ein sehr sensibleres Wesen. Nun habe ich schon lange die Vermutung gehabt, dass zwischen uns es nicht gut läuft. Sie gehorcht mir je nach Laune, aber eher gut als schlecht, und wie haben tolle Spielstunden am Tag gemeinsam, ich bin eigentlich 24 Stunden immer bei ihr, da ich zuhause arbeite und nachts nebeneinander schlafen, doch ist sie nicht so freudig bei mir zu sein wie sie es mit allen anderen Leuten macht. Mit freudig meine ich, dass sie so wirklcih glücklich ist bei mir zu sein.
Wie kann man erkennen, dass ein Hund glücklich ist dich zu sehen?
Heute Morgen habe ich mal wieder nicht bei Ihr geschlafen, und als ich dann zu Ihr kam hat sie mich nur angeschaut. Als dann meine Frau kam, fing sie an sich zu freuen (Schwanzwedeln und hingehen mit lächeln). Das macht sie mit mir nur, wenn ich lange Zeit weg bin. Ansonsten denke ich sie freut sich nicht. Zuhause beachte ich sie schon viel, da sie von Anfang an sehr zurückgezogenes Wesen ist. Was habe ich dieser kleinen Maus angetan, dass sie mich nicht als Freud akzeptiert? Ich bin doch immer da und besorge mich fürsorglich für sie. Ich glaube, dass dieser Hund ausziehen würde wenn er ein Koffer und ein Taxi bestellen könnte. Ich bin so traurig. Ich will ja nicht, dass sie nur zu mir hochschaut. Aber ich spür das da was nicht stimmt.
Wenn ich komme ist sie oft mit flachliegenden Ohren. Ich denke, wenn ich alles ein wenig revue passiere lasse, dass ich immer der bin der Ihr Befehle gibt (ich erziehe sie, nicht meine Frau), und das mag sie eigentlich nicht. Sie jammert wenn sie etwas machen soll was ihr nicht passt. Kann es möglich sein, dass sie mich nicht als Freund sondern als der, der immer etwas von Ihr verlangt, ansieht. Leider habe ich schon seit der ersten Minute Kommandos gegeben. Letzte Woche hatte ich eine Hundetrainerin zuhause, um zu sehen ob ich alles in der richtigen Richtung tuhe, und sie sagte wie toll sie erzogen sei und wie toll ich mich mit ihr verhalte. Ja, das ist schön aber das macht mich nicht glücklich wenn ich nicht merke das auch mein Hund glücklich mit mir ist.
Oder sie ist zu schlau und stellt mich noch auf die Probe.Fragen über Fragen und sehr traurig bich ich jetzt schon. Ich habe jetzt meiner Frau gesagt, sie soll sich mal um den Hund kümmern, da ich vielleicht zu emotional und falsch mich verhalten könnte.

Grüße aus Bremen. Calos
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21. April 2010 um 08:09
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Mein Hund würde ein Taxi bestellen, wenn er könnte... - Vor einem Moment
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Hallo

Für mich hört es sich fast so an als würdest DU versuchen der Kleinen alles recht zu machen- Kann das sein? Du sagst du bemühst dich, kümmerst dich um sie usw. Und sie beachtet dich kaum.
Falls das so ist wäre es ein ganz normales Verhalten von ihr.
Versuche doch mal sie weniger zu beachten, dich weniger mit ihr abzugeben, ich könnte mir vorstellen dass es dann besser wird.
und um weitere Tipps geben zu können wäre es hilfreich wenn du spezielle Situationen nennen könntest.Kopf hoch, das wird schon!!!
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Ich glaube du hast ihr zu wenig Zeit zum einleben gegeben und sie überhäuft.
Hat sie auch mal Ruhephasen
Wenn du den ganzen Tag bei ihr bist, wieso soll sie sich dann freuen wenn sie dich sieht,
sie kann sich doch nicht den ganzen Tag über freuen, ich verstehe das nicht richtig.Warum jammert sie wenn sie was machen soll, wie übst du das mit ihr.
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Es könnte tatsächlich damit zusammen hängen, dass ihr ein Arbeitsteam seid und die anderen sind eher Mitspieler.
Es kann sein, dass dich dein Hund zu sehr respektiert, um dir ungestüme Freudensausbrüche zuzumuten.
Es kann sein, dass er sich bei dir keine Aufmerksamkeit "erfreuen" muss.Da du frisch die Trainerin im Haus hattest, würde ich sie noch mal anrufen oder herbitten und mein Problem vortragen. Sie wird die Bindung zwischen euch beiden einschätzen können und dir ggf auch Ausdrucksweisen deines Hundes erklären können (zB wo ist es Freude, wo spielerischer Übermut, wo Beschwichtigen usw).
Ich habe eine Gassi-Bekannte, bei ihr und ihrem Hund ist es übrigens genauso. Sie leidet auch darunter, dass ihr Hund jeden anderen Menschen freudiger begrüßt. Wenn sie nach Hause kommt, steht ihr Hund nicht mal von seinem Platz auf. Und trotzdem sind sie ein tolles Team. Aber es ist ein Ich-begrüß-den-Chef-nicht-Hund - warum auch immer (kommt aus dem Ausland und wurde viel zu früh von der Mutter getrennt).
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Hallo,
tja, das ist die Gretchenfrage - wann ist ein Hund glücklich?
Ist er das, wenn er überschäumend vor Freude um einen rumspringt, wenn man mal kurz weg war oder ist er es, wenn er ruhig liegen bleibt, weil er sich sicher fühlt und weiß, dass der Zweibeiner halt auch mal weg ist, um Besorgungen zu machen, aber immer, immer wieder kommt....
Ist er glücklicher, weil er den Menschen als Spiel- und Spaßgefährten sieht, oder ist er glücklicher, wenn er in einem Rahmen von Regeln eingebettet ist, in denen er sich geborgen und sicher fühlen kann?
Worüber "freut" ein Hund sich mehr - über etwas, das ruhig und beständig immer da ist oder über etwas, das nur phasenweise erscheint?
Ich persönlich glaube, dass die Beziehung zwischen Dir und Deinem Hund viel besser ist, als Du momentan glaubst - vielleicht, weil Du nach den "falschen" Hinweisen für einen glücklichen Hund suchst.
Du bist derjenige, auf den Dein Hund sich verlassen kann, Du bist derjenige, der mit ihr arbeitet, ihr die Welt zeigt, der Regeln aufstellt und dem Hund hilft, diese einzuhalten.
Stell Dich in Deiner Sichtweise einfach mal ein, zwei Meter nach rechts oder links und betrachte Eure Beziehung aus einer etwas weniger emotionalen Sicht - dann wirst Du merken, dass Du für Deinen Hund genau das bist, was ein Hund am dringendsten braucht - nämlich der Fixpunkt in seinem Leben, an dem er sich orientieren kann.
Um ein paar mehr von diesen "Glücksmomenten" für Dich in Eure Beziehung zu bringen, genügt es, wenn Du Dich ein wenig in Deinen Bemühungen zurücknimmst, Deinen Hund glücklich machen zu wollen - erstens ist sie das schon längst und zweitens machst Du es ihr leichter, es auch offensichtlicher zu zeigen, wenn Du sie mal kommen läßt, denn warum sollte sie fröhlich wedelnd auf Dich zulaufen, wenn sie - überspitzt gesagt - doch weiß, dass Du eh gleich aufstehen wirst, zu ihr gehst und sie streichelst....
Hunde sind durchaus sehr schlau und auch sehr bequeme und gemütliche Wesen - Deine Hündin bekommt Deine Zuneigung gerade auf eine Art "Essen auf Rädern" mit vollem Service an den Schlafplatz geliefert...Warum also sollte sie sich selbst darum bemühen?
Nimm Dich ein wenig zurück - in dem Moment wird Deiner sonst immer vorhandene und auf den Hund einplätschernde Zuneigung wieder etwas kostbarer.
Dazu kommt evtl. durchaus auch noch eine gewisse Zurückhaltung Männern gegenüber - um eine suboptimale Vergangenheit zu vergessen, sind drei Monate gar nichts. Laß ihr noch ein wenig Zeit, nimm Dich ein wenig zurück und lass Dich auf ihr Tempo ein.
Dann bekommt eure Beziehung noch genau den liebevoll-glücklichen touch, den Du momentan noch vermißt.
LG, Chris
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Danke Chris, das tut gut zu lesen.

*BigJoy: Die Fanny wurde auch zu früh von der Mutter getrennt. Mit ca. 6 Wochen wurde sie auf der straße gefunden in Griechenland. Am Donnerstag werde ich mich wieder mit der Trainerin treffen. Diesmal sind wir draußen. Sie sagte mir das der Hund mehr Zeit braucht sich an mich zu gewöhnen. Ich werde sie dann nochmal Fragen.
*Bentley: Es kann sein, dass ich sie am anfang wenig zeit zum einleben gegeben habe. Rauhepausen hat sie genügent. Auch wenn cih zuhause bin, heißt es nicht, dass ich nur bei ihr bin. Ich arbeite viel, da schläft sie oder macht was sie will. Erzogen habe ich sie mit Liebe und Ruhe und Geduld.
Ich möchte nciht, dass sie sich immer freuen soll wenn sie mich sieht, dass amch ich doch auch nicht, was ich meine ist ganz was anderes.*Likeadog: Ich glaube die Fanny hat verstanden, dass sie ich ihr alles recht mache. Deswegen habe ich jetzt meiner Frau gesagt sie soll sich mehr um den Hund kümmern, damit ich weniger beachten kann.
"Kopf hoch, das wird schon!!!" - Ich hoffe es so sehr ein Team mit Ihr zu sein, nichts weiteres. -
Ich kann den anderen nur zustimmen!
Mach dir nicht zu viele Gedanken: und vor allem gib euch noch ein bisschen Zeit, sie ist doch erst 3 Monate bei euch und zudem noch mitten in der Pubertät.... Da nutzen sie es sowieso gerne aus, wenn man ihnen den kleinen Finger reicht ;-)
"Schenke" ihr nicht mehr all deine Aufmerksamkeit. Manchmal kann schon ein bisschen "den Hund links liegen lassen" dir und ihr zeigen, dass sie deine Aufmerksamkeit schätzt...!

Liebe Grüße und Kopf hoch!
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Hallo Calos,
Du musst jetzt gar nicht die Aufmerksamkeit von Dir auf Deine Frau umschichten. Fanny muss lernen, dass es auch Zeiten gibt, in denen sich niemand mit ihr beschäftigt. Vielleicht will sie das sogar. Möglicherweise ist sie einfach mit Deiner Überpräsenz überfordert. Gebt ihr Zeit und Raum!
Im übrigen ist es nicht ungewöhnlich, dass Hunde einen Unterschied zwischen Erzieher und Bespaßer machen. Insofern wäre es gut, wenn sich Deine Frau an der Erziehung beteiligt und Ihr als Einheit gegenüber Fanny erscheint.
Viel Erfolg... in der Ruhe liegt die Kraft!
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Hallo nabadaishi,
ich versuche öfter sie links liegen zu lassen aber das macht sie mit uns. Wenn sie zuhause ist (und wenn sie kein Hunger hat) legt sie sich irgendwo hin und beachtet uns nicht mehr. Sie kommt selten um uns zum spiel aufzufordern. Nur nach dem Essen hat sie ein wenig Lust auf spielen ansonsten schläft sie die ganze Zeit oder zeigt sich gelangweilt. Das hat sie schon vom ersten Tag an gemacht.
Meine süße ist so eine Einzelgengerin…
Heute Nachmittag gehen wir dann wieder raus für ein paar Stunden da kann ich sie nicht mehr ignorieren und dass was sie machen möchte, kann ich ihr aber auch nicht immer erlauben. Das nervt sie sehr, jemanden zu haben der sie rumsteuert. Wenn es für sie wäre, würde sie alles alleine machen. So ist sie bis zum 10 Monat aufgewachsen.
Sehr starke Persönlichkeit, die kleineNicht so einfach, aber ich habe jetzt wieder Kraft von Euren Nachrichten bekommen. Danke vielmals.
Beste Grüße, Calos.
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