Mylo macht Probleme

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  • So hallo erstmal. Erfolgreich vorgestellt habe ich mich schon.

    Nun aber mal zu meinem Problem.

    Bei Mylo handelt es sich um einen fast 3 jährigen Jack Russel Rüden. Ich habe Ihn mit 11 Wochen beim Züchter abgeholt. Bis dato war immer alles in Ordnung, nur seit geraumer Zeit ist er unausstehlich.
    Er zieht an der Leine, hört auf keine Kommandos mehr, ist nur am rumwinseln, wenn ich mit Freunden in der Stadt bin und diese schnell in ein Geschäft gehen, zieht er wie gestört an der Leine /als hätte er Angst und wolle flüchten, dabei lautes gewinsel obwohl ich neben ihm stehe. (Die Leute schauen mich an als würde ich sonst was mit dem ach so armen Kerl in Ihren Augen was anstellen. :schockiert:
    Aber da will man echt schon langsam nicht mehr in die Stadt gehen. Mir kommt es echt so vor, als ob er sich nicht wohl fühlt, oder Verlustängste oder sonstiges hat. Wenn er andere Hunde sieht, dann wäre es ja normal wenn er mal bellen würde, aber nein, er schreit regelrecht, man könnte annehmen er würde in diesem Moment gequält. Aber freune hört sich bei mir anders an. Wenn wir im Hundeauslauf hier sind da schreit er komischerweise nicht, nein da spielt er mit den anderen Hunden als würde er nichts anderes kennen.
    Habe schon gedacht ich versuche es mal mit Bachblütentherapie, das er ein wenig runterkommt. Aber ob das so gesund ist.
    Wäre nett wenn Ihr mir ein paar Tips geben könntet, was ich mal versuchen könnte.
    Danke schonmal im Vorraus

    LG Nico

  • Hallo Nico,

    herzlich Willkommen im DF ;)
    Du schreibst, Dein Hund zeige dieses Verhalten erst seit Kurzem.

    Ist irgendetwas passiert, was diese Verhaltensänderung begründen könnte?

    Wie ist Euer Umgang, sein Gehorsam, seine Auslastung?

    Wie reagierst Du, wenn er dieses Theater veranstaltet?

  • Bevor ich nach Berlin gezogen bin, war er ruhig und ausgeglichen, machte nie Theater. gut das mit dem schreien macht er eigentlich schon immer, mal ruhiger, mal lauter.
    Unser Umgang ist eigentlich wie vorher auch. Ich gehe mit Ihm Morgens, Mittags und Abend ca 2 Stunden jeweils. Vorgefallen ist so eigentlich nicht, das hätte ich mitbekommen müssen. Vielleicht liegt es auch daran das er das Landleben gewöhnt ist. Und das hat er hier ja nicht. Die Grundkommandos beherscht er perfekt. Was auch neu ist, wenn es an der Tür klingelt, flippt er komplett aus, er hört auf keine Kommandos mehr, will um alles auf der Welt zu demjenigen hin, der wo gerade kommt, pinkelt vor Freude die ganze Wohnung voll (der Mob allzeit Griffbereit).
    Wenn er dieses Theater veranstaltet, habe ich es schon mit beruhigen versucht, brachte nix und da kam es mir vor als fühle er sich dadurch bestätigt. Gestern habe ich es mit Nichtbeachtung probiert, habe ihm zwischendurch nur Kommandos gegeben, die er auch befolgt hat für 2 sek dann war es wieder vorbei.
    Wie gesagt, bin mit meinem Latein fast am Ende angelangt.

  • Hast du denn vorher sehr ländlich gelebt? Oder so ein Mittelding zwischen Stadt und Land?
    Kannte er eine größere Stadt schon oder musste er von heute uaf morgen damit klarkommen?

  • eher so nen zwischen ding (etwas Stadt - etwas Land - und nen Fluss) Gut so groß wie Berlin war es nicht, aber da wir des öfteren zu Bekannten gefahren sind die in größeren Städten wohnten, war er es eigentlich gewohnt.
    Darum würde ich dies eigentlich ausschließen.

  • Mein Tipp: Es hat ziemlich viel damit zu tun, wie du dich verhältst ;)

    Ich würde das Freudetheater an der Tür im Vorwege unterbinden, indem der Hund nach dem Klingeln auf den Platz geschickt wird und dort verbleibt, bis er offensichtlich entspannt ist.
    Besuch wird schlicht nicht mehr begrüßt. Wenn der Hund ruhig ist, darf er dazu kommen, vorher nicht.
    (Bei dem, was er im Moment veranstaltet, pusht er sich selbst hoch. Das setzt ähnlich "Glcükshormone" bei ihm frei wie zB es beim jagenden Hund geschieht oder beim Bällchenjunkie. Deshalb verfestigt sich das Verhalten auch in so schnell).

    Und auch was das "Nölen" (so versteh ich es aus deinen Schilderungen raus) betrifft, denke ich, dass der Hund gelernt hat, dass es ihm Erfolg bringt. Du wirst irgendwann mal mit ihm weitergegangen sein, nachdem das Winseln eingesetzt hat.
    Für mich klingt es, als will er mit dem Winseln veranlassen, dass du weiter gehst, stehen ist im zu langweilig. Und anscheinend hatte er damit Erfolg.
    Nun heißt: Aussitzen. NIE weiter gehen, wenn er winselt. Sondern einen ruhigen Moment abwarten.
    Um dich und die Umwelt zu schonen, würde ich das gezielt in ruhigen Gebieten üben und die Sache aussitzen. Du könntest ihn auch anbinden und dich abseits hinsetzen, hinstellen, wenn es länger dauert, bis er mit dem Winseln aufhört.

    Beide Aktionen zusammen werden deinen Hund ein wenig einnorden und ihm zeigen, dass er nicht der Nabel der Welt ist. Das wird er erst blöd finden, ihn aber mittelfristig entlasten und weniger Stress bereiten als die Klingel-und- Winselaktionen jetzt.

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