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  • bin gerade am umstellen, aber wie gesagt mit der eher harten methode......
    ich lasse ihr den napf stehen für etwa 30 minuten und was dann nicht gefressen ist kommt weg.

    Tausche immer mal öfters das pulver gegen gemüse, aber da sie es nicht gewohnt ist und auch sehr empfindlich ist, lass ich mir da ein wenig mehr zeit.

    Habe meinen TA auch gefragt warum ich ihr denn die doofen pülverchen geben sollte anstatt richtiges gemüse und er meinte, sie würde durch das pulver alles bekommen was sie braucht, mit gemüse eben nur das, was gerade im jeweiligen gemüse enthalten ist..........

    pulver wird jetzt in nächster zeit aufs minimalste reduziert und dann bekommt sie gemüse......

  • Hallo!

    Ich kann dir leider nicht mit eigenen Erfahrungen helfen, weil mein eigener Hund keinen Kot frisst (ausser mal nen frischen Pferdeapfel, aber da reicht ein NEIN und er überlegt es sich schon anders).

    Aber der leider vor kurzem verstorbene Hund meiner Eltern frass mit einer ans Fanatische grenzenden Leidenschaft Hundekot (nicht seinen eigenen, aber jeden anderen). Meine Mutter war auch kurz vorm Verzweifeln, liess ihn von Kopf bis Fuss durchchecken, aber es bestand keine Mangelerscheinung, Blut- und Kotwerte waren in Ordnung. Der TA meinte dann auch, dass es wahrscheinlich eine Angewohnheit ist. Meine Mutter arbeitete dann viel mit der Schleppleine, allerdings nur auf den bekannten Gassistrecken, wo Hinz und Kunz sein Häufchen hinterlegte. Dort übte sie dann mit ihm, auf NEIN die Haufen in Ruhe zu lassen. Im freien Feld durfte er aber frei laufen. Ein Hundetrainer riet ihr dann noch, viel Suchspiele unterwegs zu machen und mit ihm "Futtersuche" (mit nem Dummybeutel) zu simulieren. Das half tatsächlich, nach ein paar Monaten (so lange dauert's dann schon, mit alten Angewohnheiten zu brechen), liess er die Dinger links liegen. Anscheinend war es so, dass für Pedro die Kotsuche einfach eine tolle Beschäftigung war, für die er einen Ersatz gebraucht hat. Pedro war übrigens aus Spanien (evtl. ehemaliger Strassenhund?) und das komplette Gegenteil von einer frechen, dominanten Persönlichkeit.

    Dazu auch noch eine Anmerkung, bitte nicht falsch verstehen. Aber du gebrauchst im Zusammenhang mit eurer relativ neu bei euch angekommenen Sheltie-Hündin auffällig oft das Wort Dominanz. Ich kenne das Buch von Jan Fennel, und hier im Forum gibt es einige Leute, die ihren Ansatz nicht so gut finden, ist wohl Ansichtssache. Aber wenn es darum geht, einen Hund einzuschätzen, der gern sein eigenes Ding macht, viel hinterfragt, Grenzen nicht respektiert, dann ist nicht sofort Dominanz im Spiel, sondern manchmal etwas ganz anderes. Vielleicht eher Unsicherheit, Kommunikationsprobleme, mangelndes Vertrauen, unzureichende Führung von deiner Seite? War zumindest bei uns so. Wie es sich von deinem Posting her anhört, ist die Hündin noch nicht lange da, der erste Hund eher einer, der leicht zu beeindrucken ist, vielleicht sucht sie noch ihren Platz und verhält sich einfach nur opportunistisch?

    Ich hab hier auch so nen Kandidaten, der mich ständig hinterfragt, gern mal selber entscheidet, und auch schon mal zart besaitete Hunde mobbt, weil er sich dadurch versucht aufzuwerten. Aber das ist keine Dominanz, denn er ist absolut keine Führerpersönlichkeit, sondern ein unsicherer kleiner Schnösel, der einfach macht, womit er seiner Erfahrung nach am besten fährt. Ein wirklich dominanter Hund haette so ein Getue gar nicht nötig.

    Der Hundetrainer, den ich ihn damals als "dominanten Kontrolletti" vorgestellt hatte, hat sich erst mal schlapp gelacht und gemeint, der Bengel sei alles andere als ein dominanter Hund. Ich musste also erst mal lernen, meinen Hund richtig einzuschätzen. Ich bin auch lange dem Ratschlag gefolgt, den Hund links liegen zu lassen und ihn möglichst oft spüren zu lassen, dass er unter mir steht. Aber darum ging es bei uns gar nicht und hat die Beziehung eher gestört. Momentan kriegt er sogar mehr Aufmerksamkeit denn je und so manche eiserne Regel (nicht überschwänglich begrüssen! keine erhöhten Plätze auf dem Sofa!) haben wir stillschweigend in die Tonne gekloppt, aber trotzdem entwickelt sich der Lümmel langsam tatsächlich zu einem viel gelasseneren und gehorsameren Hund, der einem nicht ständig auf der Nase rumtanzen muss.

    Sorry für die Länge. Ich wollte damit nur sagen, dass man sich mit solchen Eigendiagnosen schnell ins Bein schiessen kann, wenn man falsch liegt, und dir vorschlagen, dass du deine Hündin mal nem kompetenten Fachmann/-frau vorstellst, um sie besser einzuschätzen und gezielter an eurem Problem zu arbeiten.

    Viel Erfolg!

  • danke, denn von der seite hab ichs noch gar nicht betrachtet.........

    denn nach ihrem verhalten zu urteilen ist sie eigentlich gar nicht dominant wenn ich mir den post so durchlese........

    eher ein kommunikationsproblem zwischen mir und ihr, denn vor ranghöheren hunden, oder sry für das wort: dominateren hunden kuscht sie sofort. Auch mit meinem eigenen war es von anfang an kein problem, sie hat ihm gegenüber alles akzeptiert was er tat und was nicht.

    Ich hab heute mit unserem vereinseigenen trainer einen Termin vereinbart zwecks richtiger leinenfürigkeit und schleppleinentraining.

    Aber eines is zur zeit noch sicher, sie fühlt sich MOMENTAN noch wohler ohne leine, denn dann zeigt sie auf dem platz volles gehorsam, sobald die leine dran ist, nimmt sie abstand vom menschen der sie führt. Ich denke sie hat einfach schlechte erfahrungen gemacht und weiß, wenn sie an der leine geht, dass sie nicht fliehen kann.

    Heute hat sie aber wieder ganz toll auf das wort *Pfui* gehört, hat sogar auf dem weg ne brotscheibe entdeckt, mich angeschaut, gewartet und ist dann einfach weiter gelaufen als ich sie gerufen habe.

    Sie ist relativ schnell im lernen, und verknüpft relativ schnell, denn wenn sie was liegen lässt oder wieder ausspuckt bei pfui, rufe ich sie und sie bekommt ein leckerlie, funktioniert ganz gut, denn leckerlies sind wahrscheinlich toller.

  • Das klingt wirklich eher so, als sei sie etwas unsicher und wisse noch nicht richtig, was man eigentlich von ihr will. Aber wenn sie, so wie du schreibst, schnell lernt und motivierbar ist, dann bekommt ihr das sicher ganz schnell in den Griff :gut:

    Mal nen Trainer auf eure Kommunikationsweise schauen zu lassen, ist sicher auch ne gute Idee. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die einem im Weg stehen, dessen man sich aber gar nicht bewusst ist. Bin gespannt, wie es bei euch weitergeht, halt uns auf dem Laufenden!

    Ich wuensch euch weiterhin viel Erfolg und ganz viel Spass miteinander.

  • halli hallo

    also das mit dem kot fressen hat sich durch unsre Tauschgeschäfte erledigt, sie hatte ganz schnell raus, dass es in meiner Tasche besseres gibt.

    noch nicht einmal das stück wurst vorm mülleimer an der wiese war es wert daran auch nur zu riechen. Hab angefangen kleine suchspiele mit ihr zu veranstallten, auf wegen und brach liegenden äckern, sie konzentriert sich super und intressiert sich nur für die versteckten sachen.

    am allgemeinen gehorsam arbeiten wir, und je mehr ich von ihr lerne, desto mehr kann ich ihr helfen ihre unsicherheiten los zu werden und ihr vertrauen zu festigen.

    Ich sag immer: nicht der hund ist der dumme der uns nicht versteht, wir haben die hunde domestiziert, also sind wir de dummen die ihre sprache nicht verstehn......

    danke nochmals an euch alle^^ :gut: :gut: :gut:

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