Hund ist "dämpfig" wg. Hausstauballergie - wie hel
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BolleBoxer -
12. April 2010 um 14:55
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Huhu!
Ich frag hier mal für meine Reitlehrerin. Ihr Jack Russell ht seit einiger starke Lungenprobleme. Er röchelt oft stark, hat viel Schleim in der Lunge. Beim Pferd würde man sagen, er wäre dämpfig. Chronische Atemwegsentzündung. Durch zahlreiche Untersuchungen kam heraus, dass es wohl eine Hausstauballergie ist. Er bekommt Cortison. Mehr soll man wohl nicht machen können.
Ich würde ihr gerne Tipps geben, ob es eine Lösung gibt, um den Schleim und akute Beschwerdeanfälle mindern zu können bzw das Aushusten erleichtern. Hab ihr einen Rat?

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Hi,
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Wie wärs mit Hustensaft? Oder einem Raumbefeuchter befüllt mit ethärischen Ölen? Denn Inhalieren ist sicher schwierig.
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Inhalieren geht sogar wunderbar, vor allem mit so einer kleinen Rasse!
Große Schüssel, die wirklich stabil steht, auf den Boden stellen, heißes wasser samt Zusätze rein, großes Handtuch drüber und gemeinsam mit Hund inhalieren.
Wobei Kira sogar mit dem Pariboy inhalieren kann, nur die Durchführung tief einatmen klappt net so gut!
Ansonsten darf der Hund eben nicht mehr mit in den Stall und die Halle, Zuhause alle Auslegware entfernen, am Besten das Hundekissen durch ein Kunstlederteil ersetzen, auch im Auto alles Deckenkram raus!
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Ich würde auch die Tipps, die für Menschen mit Hausstaub-allergie gelten, umsetzen, soweit es für einen Hund geht.
Pferdeställe sind wegen der immer vorhandenen Staub- und auch bei noch so gutem Heu und Stroh vorhandenen Schimmel-Pilzbelastung eher schlechte Orte für solch einen Hund.Zusätzlich wäre das eine Erkrankung, bei der ich einen THP aufsuchen würde, da dort noch einige mehr Möglichkeiten vorhanden sind, als rein symptomatisch mit Cortison zu behandeln (was ich nicht verteufle, aber das Cortison würde ich mir auf Dauer eher als Notfall-Medikament vorbehalten).
LG, Chris
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Für mich wäre das auch ein Weg zum THP, evtl. eine Haaranalyse machen lassen.
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Hallo,
ich kann mich Chris und Bentley nur anschließen.
Sie sollte viel saugen und den Hund vom Reitstall fernhalten.Des Weiteren eine THP aufsuchen und dort nach weiteren Möglichkeiten suchen.
Ich drücke Dir die Daumen
Steffi
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Zitat
Hallo,
ich kann mich Chris und Bentley nur anschließen.
Sie sollte viel saugen und den Hund vom Reitstall fernhalten.Ich denke dass das nicht möglich ist. Sie verbingt den ganze Tag im Stall. Letzte und vorletze Woche ging es ihm auch wieder mal gut, über Ostern bei den Eltern mit Teppich wieder schlechter. Zuhause hat sie wohl keinen Teppich. Unser Hallenboden (wo er ja viel ist) zbs ist auch ziemlich ideal für problematische Pferde, da wir dort Wattsandboden haben.
Was genau kann denn ein THP machen? Kenn mich da überhaupt nicht aus.
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Hallo,
mal kurz und platt gesagt, kann die Homöopathie dem Organismus Hilfestellung geben, mit den Allergie-Auslösern besser klar zu kommen - also die Allergie-Bereitschaft zu verringern.
Im Gegensatz dazu unterdrückt das Cortison die Folgen der überzogenen Abwehrreaktion, ohne aber wirklich etwas zu unternehmen, heißt, das Immunsystem reagiert immer noch "über", aber durch das Cortison sieht man es halt nicht.Wie vorher schon geschrieben - ich verteufel das Cortison nicht - aber bei einem Tier mit einer chronischen Erkrankung würde ich immer erst anders probieren wollen, um mir das Cortison für den Notfall in petto zu halten.
Die andere Möglichkeit der Homöopathie liegt darin, die vorgeschädigte Lunge zu unterstützen- bei der COPD "platzen" ja im Grunde durch die erschwerte Preßatmung plus oft Hustendruck die kleinen Bronchiolen kaputt, dadurch wird die Fläche, die für den Gasaustausch zur Verfügung steht kleiner und dadurch entwickelt sich im Laufe der Jahre eine zunehmende Luftnot, weil nicht mehr genug "Platz" für den Sauerstoff an der Lungenschleimhaut ist, um sich ins Blut zu beamen (und andersrum, das Kohlendioxid nicht rauskommt).
Da hat die Homöopathie wirklich sehr gute Möglichkeiten, kann ich nur empfehlen.
Die COPD ist ein absolut ernstzunehmendes Krankheitsbild - mit fortlaufender Verschlechterung, wenn nicht umgehend etwas gegen die Auslöser der hier vorliegenden Allergien unternommen wird.
Wie oben schon geschrieben - der Stall kann noch so gepflegt sein, aber da wo Heu und Stroh sind und auch, wenn es allerbeste Qualität ist, sind IMMER Staub und vor allem Schimmel-Pilz-sporen in der Luft - das sollte so ein Hund nicht fast den ganzen Tag einatmen müssen.
Lg, Chris
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Huhu!
Gestern abend hatte ich Unterricht und sie mal gefragt. Sie ist inzw. sogar beim THP.
Die stellt zbs ein Cortison selber her, ohne Nebenwirkungen.
Und sie hat ein Spray bekommen, dass sie überall hinsprühen soll, wo der Hund ist (Körbchen, Auto etc) Damit werden die Hausstaubmilben von Mikroorganismen (?) getilgt. -
Zitat
Die stellt zbs ein Cortison selber her, ohne Nebenwirkungen.


Hmpf. Vielleicht eine Cortison-Nosode - also homöopathisch aufbereitetes Cortison, das ja dann ab der D 23 nichts mehr mit Cortison im ursprünglichen Sinn zu tun hat?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
Wichtig ist nur, dass das Cortison nicht plötzlich abgesetzt, sondern ausgeschlichen wird - falls das geplant ist ! - die Nebennierenrinde legt sich nämlich während der Cortison-einnahme auf die faule Haut und muss sich erst wieder an die körpereigene Produktion gewöhnen.
LG, Chris
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