Unser Charly... einige "Eigenheiten" unseres Hunde

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  • Hallo!

    Unser Charlie ist bereits 2 Wochen bei uns, 2,5 Jahre alt und zu Hause ist alles in Ordnung. Er ist brav, wenn wir zu Hause sind. Jedoch, wenn wir die Wohnung verlassen (ich arbeite vormittags) bellt er einige Male und hört dann auf - gut - das kann ich noch verkraften (ich hoffe auch unsere Nachbarn?!?!).

    Wenn wir spazieren gehen und andere Hunde treffen, geht die Post ab.
    Hündinnen ok - die werden akzepiert - kastrierte Rüden ok - werden auch akzeptiert. Aber wenn ein anderer Rüde ankommt (muss ihn nicht einmal anschauen), geht er los wie eine Rakete - bellt und knurrt. Obwohl ein direkter Befehl "Aus" ausgesprochen wird, ein Ruck an der Leine, hört er trotzdem nicht damit auf. Vor allem ist es zu beobachten, dass unser Charlie seine Körperhaltung ändert, wenn er auf einen anderen Hund "zugeht". Gehen kann man das nicht mehr nennen, sondern es ist eher ein Schleichen. Zusätzlich hebt er noch die Ohren an - als würde er in eine Art Kampfstellung wechseln. Ich habe schon versucht umzudrehen, was ihn relativ wenig interessiert. Er bleibt stehen und ich könnte ihn dann hinterherschleifen, was auch nicht der Sinn der Sache ist. Es schaut mich erst wieder an, wenn der andere Hund aus seinem Sichtfeld verschwunden ist.
    Zweites Problem ist: - Charlie scheint wie verrückt auf Eichhörnchen zu reagieren. Wenn er ein Eichhörnchen sieht, kann ich mit dem leckersten Leckerlie winken - ihn rufen - alles egal - das Eichhörnchen ist dann so wichtig, dass wir nicht vom Fleck kommen, denn er hält immer dagegen, wenn ich sage "weiter" oder "komm". "Aus" bringt auch nix...

    Ihr habt mir schon bei so vielen Sachen geholfen - (Brückenlaufen funktioniert auch schon ganz gut) - ich hoffe wieder auf eure kompetente Hilfe.

    LG Carmen

  • :D
    Tja dann wäre hier die Frage angebracht: Wie bringe ich ihm bei, dass "aus" bedeutet, dass er etwas lässt, was ich als "nicht angebracht" finde. Z.B.: Andere Hunde anpöbeln, obwohl sie nichts machen.... :headbash:
    Ich war bis jetzt der Meinung, dass Hunde merken, wenn sie etwas falsch machen und zwar an der Tonlage wie man mit ihnen spricht... nicht?

  • wäre hier denn nicht ein "nein" oder "schluss" angebrachter???
    "aus" heisst doch eigentlich das er das was er im maul hat auspuckt sprich herzugeben hat?! oder irre ich da?
    vieleicht baust du es noch mal neu aus mit einem anderen komando und an sonsten würde ich sagen konsquent bleiben und durchhalten!!!

  • Hallo!

    Hunde merken zwar im Grunde genommen, an Deinem Tonfall, dass Du nicht erfreut bist. Aber in der Hunde-anpöbeln-Situation geht der Schuss oft nach hinten los: Der Hund meint "Oh, Frauchen macht auch mit, dann mal kräftig weiter pöbeln".

    Hier ist eine Anleitung, wie Du Deinem Hund ein Abbruchkommando beibringen kannst: https://www.dogforum.de/ftopic61351.html

    Die Ablenkung für den Hund bitte langsam steigern, im Wohnzimmer ein Leckerchen nicht nehmen ist viel einfacher, als den Köter von gegenüber nicht anzupöbeln ;) Und dann das Abbruchkommando geben, wenn er gerade eben ein klein bisschen ansetzt zum pöbeln, und nur, wenn Du sicher bist, dass er das Kommando so weit beherrscht, dass er es auch ausführt (oder DU es durchsetzen kannst). Jedes nicht befolgte "Nein" oder "Aus", das Du nicht durchsetzen kannst, zeigt dem Hund, dass er es nicht befolgen muss!

    Viel Erfolg,
    Johanna

  • Zitat

    wäre hier denn nicht ein "nein" oder "schluss" angebrachter???
    "aus" heisst doch eigentlich das er das was er im maul hat auspuckt sprich herzugeben hat?! oder irre ich da?

    Die Software wird ja nicht mitgeliefert ;)

    Du kannst also das Wort verwenden, dass Du möchtest. Erst das, was Du dem Hund dazu beibringst, macht das Kommando zu dem, was es ist ;)

  • Mücke war draussen nicht mehr ansprechbar, bei Dingen,die ihm wirklich wichtig waren.

    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass der Hund deutliche Einschränkungen bekommen hat. Er wurde weggeschickt, durfte sich nicht mehr in meinem Dunstkreis aufhalten, musste konsequent eine Zeit auf seinem Platz verbringen usw usw.

    Er durfte nicht mehr kontrollieren, durfte mir nicht mehr folgen, durfte vieles , was vorher so nebenbei lief, nur noch nach Aufforderung.

    Dann änderte sich auch seine Aufmerksamkeit draussen mir gegenüber.

    D. h. ich kann ihn heute in Situationen, die ihn früher auf die Palme gebracht haben, und in denen er NICHT mehr ansprechbar war, erreichen.
    Und dann reicht auch ein dezentes "nein", "lass es" oder was auch immer.

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