Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Stress?
-
Nightstalcer -
8. April 2010 um 19:47
-
-
Es ist vielleicht etwas doppelt gemoppelt und ich habe ja auch schon einiges an Antworten in meinem anderen Thread erhalten, aber da dies doch schon unser Kernproblem zu sein scheint, erhoffe ich mir auf diesem Wege noch mehr Input, und vielleicht auch Erfahrungen von anderen stressgeplagten Hunden...
Zur Situation:
Lucky (2 Jährig, Schäferhund-Mix) kam aus schlechter Haltung mit kurzem Zwischenstopp zu uns. Wir haben ihn seit knapp 4 Monaten und er präsentierte sich als lebenslustiger, aufgedrehter Knabe.
Das ist auch immer noch so, allerdings haben wir gemerkt, dass ihn manche Dinge einfach mega stressen.
Zum Beispiel das Spazierengehen mit anderen Hunde oder Menschen.
Anfangs dachte ich, dass er mich einfach nur ignoriert, weil mein Freund ihm besser gefällt oder so, wenn wir zu dritt unterwegs waren.
Da es jedoch auch bei anderen Menschen vorkommt, gehe ich davon aus, dass zwei Menschen oder noch mehr ihn einfach stressen, er nicht mehr weiß, an wen er sich wenden soll und so keinerlei Konzentration beweist.
Wenn wir zu zweit mutterseelenallein durch den Wald stapfen ist er abrufbar und sehr arbeitswillig, dann klappen auf fußgehen ohne Leine etc. tadelos.
Sind wir in Gesellschaft, no Chance.Ihn stressen auch Besuche bei meiner Mutter oder anfangs auch die Zeit im Laden.
Auch das Autofahren scheint ihn sehr zu stressen, da er sich dort regelmäßig übergibt, allerdings auch oft, wenn er vorher ganz gelassen scheint (kein Fiepsen, Hecheln etc.)
Wann er das auch macht, sind die Momente bevor wir Gassi gehen und jedes Mal, wenn ich den Laden verlasse mit ihm.Momentan arbeiten wir daran in einer Hundeschule, die eine Stadt als Trainingsumfeld nutzt und da ist dann natürlich alles, was es an Ablenkung gibt, geboten.
zwei Fragen:
1 Wie kann ich meinem Hund den Stress nehmen?
2. Noch viel wichtiger: Warum stresst es ihn so sehr? Kann es daran liegen, dass er als Junghund in einem kleinen Zimmer gehalten wurde und nur sporadisch rauskam?
Und kann es daher auch kommen, dass er wenn mehrere Hunde da sind, immer vor alle läuft und sie "wieder einsammelt?" -
8. April 2010 um 19:47
schau mal hier:
Stress? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallo,
ein Hund, der in seiner Präge- und Junghundezeit wenig kennengelernt hat, der braucht Zeit. Für ihn ist alles neu und die Eindrücke sind extrem viel und müssen auch verarbeitet werden. Das dauert seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen.
Er ist mit seiner Umwelt beschäftigt und wenn mehrere Hunde da sind, dann muss er sich ja auch mit ihnen beschäftigen/auseinandersetzen.
Das sind schon mehrere Anforderungen auf einmal.
Wenn dann noch mehr Menschen dabei sind, dann vervielfacht sich das.Klar, dass er da Stress hat.
Ihr könnt es ihm einfach machen wenn ihr euch beim Spaziergang absprecht und immer nur einer, entweder Du oder Dein Begleiter, Kommandos gibt.
Das macht es um ein vielfaches einfacher für einen Hund.Geht auch öfter alleine mit ihm und nur ein oder zwei Mal die Woche mit anderen Hunden. Kontakt ist wichtig, aber er ist noch nicht lange bei Euch und ihr müsst auch noch zueinander finden.
Mit de rZeit wird sich vieles legen und er wird sicherer und auch umweltsicherer.
Liebe Grüße
Steffi
-
Ich will jetzt gar nicht so weit ausholen, sondern Dir nur einen Buchtipp geben:
Streß bei Hunden. Von Clarissa von Reinhardt. Da steht eigentlich das wichtigste drin und Du kannst mit diesem Basis-Wissen selbst aufschlüsseln, was wohl die Stressoren für Deinen Hund sind...
-
Unsere Hündin hat auch einen enormen Strsspegel, da sie aus schlechter Haltung kam.
Wir haben ihr mit Bachblüten udn Schüßler Salzen sehr gut helfen können. Dazu natürlcih Hundeschule und an der Erziehung arbeiten. nach ca 3 Monaten mit Bachblüten und so ist sie komplett anders und weitaus weniger gestresst wie vorher.
Vielleicht kennt sich eure Hundeschule ja damit aus ansonsten geh zu r THP
-
Hi,
erstmal Lesezeichen setz!
Wir haben mit Momo ja ein ähnliches Problem ( TS Hund der die ersten
9 Monate seines Lebens in Urgarn im TH saß und nichts! kannte)
Keine Menschen,Autos,Häuser, Fahrräder,Roller, Kinderwagen,Fenster-
scheiben, Fliesen,Bäume,Tiere,Halsbänder, Straßen,Dunkelheit .............
3 Monate kein schnüffeln draussen und Haufen und Pipi nur im Garten !
Dazu die Pubertät
Ich meide und vermeide Stresssituationen wo ich kann. Extrem-Stress
auch positiver wie Jagen etc. oder negativer wie Hunde-Friseur äußern
sich oder legen sich ggf. erst Tage später in Erschöpfung oder auch Zer-
störung
)... Wenn ich hier bei meinen Beiden gerade was lerne:
Geduld und Langsamkeit und auch "Einsamkeit" im positiven Sinn :ohm:
bringen uns drei erfolgreich weiter und wir "steigern" uns gemächlich!Grüße
Susanne, Flick und Momo - Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Bei akutem Streß kann man z.B. mit Relaxan helfen. Ist ein Nahrungsergänzungsmittel und fördert die Ausschüttung von Entspannunshormonen, mal platt ausgedrückt.
Desweiteren sollte man mal über die Fütterung nach denken, dazu steht etwas im James O´Heare Buch : Aggressionsverhalten des Hundes.Getreide wie Weizen, Mais sollte gemieden werden, Kohlenhydrate sind aber wichtig (Kartoffeln, Karotten, Gerste). Der Proteingehalt darf nicht zu niedrig sein, da Streß aufs Immunsystem schlägt, welches Proteine benötigt um ordentlich zu funktionieren. Bei viel Streß werden mehr Proteine benötigt. Sind in der Nahrung zu wenig enthalten, gerät alles ins Stocken... Dazu findet man meist in den Barfbroschüren was, zumindest in der von Swanie Simon.
Zum Entspannen zu Hause kann man einen D.A.P. Stecker ausprobieren.
-
Hi,
die anderen haben ja schon einiges zum Thema Stress geschrieben, was Dir sicher helfen wird.
Eine Frage hätt ich noch: Wie bemerkst Du, dass Dein Hund gestresst ist?
Aber ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass es stimmt
Ein paar Kleinigkeiten seh ich übrigens ein bisschen anders.
Erstens halte ich das Training in reizvoller Umgebung im Moment für nicht zielführend. Wenn diese Situationen Deinen Hund stressen ist die Reizüberflutung viel zu hoch als dass der Hund was lernen kann.Kurz zu einer möglichen Erklärung aus Deiner Beschreibung: Im Moment seh ich da zwei wesentliche Faktoren. Das ist einmal die recht isolierte Haltung in seiner Jugend und zweitens sein aktuelles Alter. In dem Alter kommt recht viel zusammen, der hund wird praktisch erwachsen, ist aber noch ein schönes Stück von seiner sozialen Reife entfernt. Es ist ein Alter, in dem vergangene "Fehler" häufig recht stark "herausbrechen".
Warum ist der Hund so überfordert? Das liegt schon hauptsächlich am fehlenden kennenlernen von Dingen in seiner Jugend. Mir wurde das so erklärt: Zeigst Du einem Welpen eine rote, große Mappe, so kennt er diese (genauer gesagt kennt er "rot", "groß" und "Mappe") dann und stellt gleichzeitig bestimmte Querverknüpfungen her (das hängt unter anderem mit dem Wachstum/der Bildung der Synapsen zusammen). Zeigst Du einem Welpen einen grünen Papierkorb, kennt er "grün" und "Papierkorb". Der Hund ist nun in der Lage, Verknüpfungen durch sein Wissen herzustellen. Das heißt, zeigst Du jetzt dem Welpen eine grüne, kleine Mappe, dann erkennt er sowohl die Mappe als auch die Farbe grün. Er muß also nur einmal etwas lernen und kann dies auf andere Dinge anwenden.
Hat sowas bei einem Welpen nicht stattgefunden, fehlt oft diese Fähigkeit zur Querverknüpfung. Der Hund lernt also einzeln: rote Mappe, grüne Mappe, große Mappe, kleine Mappe, blaue Mappe, Flügelmappe, usw usw.
Das ist eine Unmenge an Information, eine Unmenge zu lernen. Dadurch sind diese Hunde sehr oft sehr leicht überfordert.Ich würde, bevor ich eine Verhaltenstherapie/Training beginne, erstmal das Stresslevel des Hundes senken. Das heißt viel Ruhe (idealerweise 17h Schlaf pro Tag, in reizarmer Umgebung). Zusätzlich könnte man Kokosflocken oder rote Beeren fütern, um den Serotoninspiegel zu erhöhen, einen DAP-Stecker (oder besser Halsband) benutzen, Bachblüten geben und (wenn der Hund es mag) TT-Massagen machen.
Wenn der Hund erstmal von dem hohen Stresslevel etwas unten ist, kann man behutsam mit dem Training beginnen (wobei auch da sehr darauf zu achten wäre, es langsam anzugehen).Grundsätzlich zur Ernährung hat Tanja ja schon einiges erklärt.
Ich warte jetzt mal auf deinen nächsten Beitrag, vielleicht können wir ja danach noch etwas mehr beisteuern

-
Hallo und danke für die Antworten:
Ich werde versuchen, auf alles einzugehen, was geschrieben und gefragt wurde.Erstens: Wir füttern Josera Optiness, meines Wissen ist dort nur wenig Getreide enthalten und das verträgt er auch gut.
Zweitens: Wir gehen eigentlich immer alleine spazieren, treffen also unter der Woche wenig Hunde.
Einzig am Sonntag haben wir manchmal Hundetreffen. Da merken wir dann schon, dass es manchmal zu viel ist.
Dann aktuell eben noch die Hundeschule ca. 2 Mal in der Woche.
Da wurde uns empfohlen, es relativ oft die Woche zu machen.Woran ich merke, dass er Stress hat?
Übermäßiges Hecheln, totale Ruhelosigkeit, aufgedreht bis zum Letzten und wenn er warten muss, geht es sehr schnell vom Fiepen bis zum durchgehenden Kläffen.
Er entspannt sichtlich, wenn man ihn an Brust und Ohren krault.Allerdings wundert mich, dass er auf andere Umweltreize eigentlich recht souverän reagiert. Silvester war er mit draußen und zeigte keine Scheu vor Knallern, allerdings kann es durchaus sein, dass er auch da gestresst war.
Wenn wir zu zweit spazieren gehen hört er grundsätzlich nur auf meinen Freund, ich kann dann machen, was ich will. Es ist schon besser geworden, aber ich glaube, dass es auch damit zusammenhängt, dass er nicht weiß, zu wem er nun soll.
Aber ich werde heute mal die Tierärztin auf die Bachblüten und evtl. TTouch ansprechen, allerdings habe ich hier keinen gefunden, der sowas macht. Aber wir haben eine THP in der Stadt da werde ich wohl auch mal anrufen.
Schlaf ist auch so eine Sache: Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieser Hund nie richtig schläft.
Zuhause liegt er zwar da, aber sobald man ihn auch nur zu lange anschaut, ist er wieder wach. Im Laden döst er nur, zuhause kann ich es nicht sagen, ich denke schon, dass er da schläft und auch nachts pennt er.Ich werde heute Abend schreiben, was TA und THP sagen oder mir raten.
-
Ich kann bush aus eigener Erfahrung nur zustimmen! Der Hund muss in seinem Hirn zuerst neue Nervenbahnen bilden, um Schritt für Schritt mit mehr Ablenkung/Aufregung/Lärm/Stress fertig zu werden. Der Lerneffekt ist fast gleich null wenn der Stress für ihn zu gross ist.
Wegen dem "nicht hören" wenn ihr zu dritt unterwegs seid - das hatten wir auch. Unser Hund ist ziemlich sensibel im dem Sinne, dass er eine sehr klare Kommunikation verlangt. Waren wir zu dritt unterwegs, war meine Konzentration vielleicht nur zu 80% beim Hund - was für diesen zu Beginn einfach nicht reichte, für ihn war das stressig da nicht recht klar war, was ich von ihm wollte. Mit dem Ergebnis dass er nicht mehr richtig "gehorchte".
Mittlerweile haben wir das Problem fast gelöst - üben üben üben.
Gerade ein unsicherer Hund braucht eine sehr klare Kommunikation, was von dir aus kommt muss für den Hund zu 100% verständlich und klar sein. Das schafft für ihn eine sichere Struktur in der er sich bewegen kann.
das war jedenfalls unsere Erfahrung mit Stress..
p.s. die Fieperei hatten wir auch, auch das Kläffen - alles aus Stress wegen mangelnden klaren Strukturen... das kann sich übrigens von heute auf morgen bessern wenn ihr an euch arbeitet

-
Zitat
p.s. die Fieperei hatten wir auch, auch das Kläffen - alles aus Stress wegen mangelnden klaren Strukturen... das kann sich übrigens von heute auf morgen bessern wenn ihr an euch arbeitet
Hast du da irgendwelche Tipps für mich, wie ich dem Hund ein wenig Stress nehmen kann?
Ich habe noch keinerlei Erfahrung mit sowas und weiß jetzt nicht so recht, was das richtige Vorgehen dabei ist. - Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!