• Eine Spezialistin in Berlin, die sich mittlerweile allerdings zur Ruhe gesetzt hat. Und ein noch behandendelnder TA in Trier ;)

    Wir kaufen nur hochwertiges Futter für unsere Hunde! Also an einer Mangelernährung etc kann es nicht liegen oder an ettlichen Füllstoffen wie Getreide, die dem Futter nur in sehr geringen Mengen beigefügt sind.

    Blutspiegel lassen wir regelmäßig kontrollieren, sowie den Kot;) Zeckenmittel bekommt er zur Zeit keine, da es zu gefährlich wäre noch mit Chemie-Keulen den Hund zu belasten. Aber wir schmieren ihn mit Kokosöl ein um die Zecken wenigstens ein wenig von ihm abzulenken! Borreliose, Anaplasmose etc kommt auch nicht in frage, da wir gerade vor kurzem haben alles testen lassen, da Borreliose teilweiße auch Epilepsie auslösen kann, wobei unser TA sagte dass er viele Borreliose-Fälle hatte und sehr viele Epi Hunde, allerdings KEINEN einzigen Fall, in dem beides vorkam.

  • Aufgrund der Rassezugehörigkeit würde ich irgendwann wohl doch das Narkoserisiko eingehen und ein CT machen lassen. Das wäre dann die Version 50/50... Aber irgendwann ist bei so einem massiven Verlauf das Ende der Fahnenstange nun mal erreicht. Mit jedem Anfall geht mehr kaputt und ich finde, dass es für einen Hund nicht lebenswert ist nur noch unter den Medikamenten vor sich hinzudämmern.

    Ist vielleicht jetzt nicht das, was man hören möchte, aber ich denke trotz eigenem Epi-Hund so.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Eine Spezialistin in Berlin, die sich mittlerweile allerdings zur Ruhe gesetzt hat. Und ein noch behandendelnder TA in Trier ;)

    Wir kaufen nur hochwertiges Futter für unsere Hunde! Also an einer Mangelernährung etc kann es nicht liegen oder an ettlichen Füllstoffen wie Getreide, die dem Futter nur in sehr geringen Mengen beigefügt sind.

    Wenn Du wirklich mit Prof`ìn Schwarz Porsche ausführlich gesprochen haben solltest, dann wundert mich der nachfolgende Satz mit dem "wir kaufen nur hochwertiges Futter" und Deiner Annahme, dass in Fertigfutter nichts schädliches für Epihunde enthalten sein könnte, weil "minimal". Diese Annahme ist falsch.
    Und vor allem: Jeder, der seinem Hund Dibro gibt, sollte die Ernährung sehr genau überwachen und das kann er nur, wenn er die Ernährung selber zusammenstellt. Wenn die Gabe von Dibro, nicht sehr sorgfältig gemonitort wird, kann die unreflektierte Anwendung von Antiepileptika im Mix schon mal mehr Schaden anrichten als Nutzen. Und das sage ich Dir als Ärztin.

    Es geht auch bei der Diskussion um Fertigfutter weniger um Mangelernährung, sondern eher um Unverträglichkeiten, die auch bei minimalen Zusätzen in Fertigfuttern im Organismus kumulieren und bei Epi-sensiblen Hunden dann zu Anfällen führen.
    Zudem sind alle Organismen anders und der Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kann von Individuum zu Individuum unterschiedlich hoch sein. Häufig zeigt sich das bei Menschen auch an den unterschiedlichen Essgewohnheiten und bevorzugten Nahrungsmitteln und dem verschiedenen Appetit. Hunde sind aber in der Ernährung völlig vom Halter abhängig und vom angebotenen Futter. Solange Hunde keine schwerwiegenden Erkrankungen haben ist das auch kein Problem. Bei der Epi aber schon, denn ein für den betroffenen Hund bestehender relativer Mangel an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen kann ursachenbedingt dann leider doch zu Anfällen führen ... und das auch, obwohl die gefütterten Mengen im Futterzusatz als normal hoch gelten. Es können aber auch Absorptionsprobleme bestehen, so dass bestimmte Zusätze noch höher angeboten werden müssen. Andererseits könnten im Fertigfutter enthltenen synthetische Zusätze für en Epihund viel zu hoch dosiert sein.
    Das ist ja mit eines der Probleme der Epilepsie, das Problem des Patienten ganzheitlich zu erfassen. Das ist in der Humanmedizin nicht anders.

    Es können natürlich auch völlig andere pathologisch-anatomische Ursachen vorliegen, die die Anfälle verursachen. Das macht die Epilepsie in der Diagnostik und Therapie ja auch so schwierig. Aber, wenn die Anfälle immer mehr und stärker werden, dann ist die aktuelle Behandlung - oder Ernährung (egal, was auf der Verpackung steht oder wie hochwertig das Fleisch auch sein mag bei Allergien) - die Falsche ... auch wenn dem TA keine Alternative mehr einfällt oder zur Verfügung steht.

  • Josephine: Was gibst du denn deinem Hund zum Entwurmen und Zeckenmittel?? Mein Hund ist mit der Entwurmung schon überfällig, da sie auch eine Futtermittelunverträglichkeit hat und ich weiß nicht was ich nehmen soll. Mein TA meint das wäre egal, und zum Zeckenmittel meinte er wäre Frontline am besten.

    Avicenna: Kann man nicht einfach zum TA gehen und sagen, dass der Hund das Medikament nicht verträgt?? Dann muss er doch ein Rezept ausstellen, oder nicht?? :smile:

    Warum muss man denn auf die Ernährung achten wenn man Dibro gibt??Ich muss momentan noch Pferdefleisch mit Kartoffeln füttern, da ich noch bei der Ausschlussdiät bin, muss ich da noch etwas beachten??

    LG Julia

  • Zitat

    Josephine: Was gibst du denn deinem Hund zum Entwurmen und Zeckenmittel?? Mein Hund ist mit der Entwurmung schon überfällig, da sie auch eine Futtermittelunverträglichkeit hat und ich weiß nicht was ich nehmen soll. Mein TA meint das wäre egal, und zum Zeckenmittel meinte er wäre Frontline am besten.

    Avicenna: Kann man nicht einfach zum TA gehen und sagen, dass der Hund das Medikament nicht verträgt?? Dann muss er doch ein Rezept ausstellen, oder nicht?? :smile:

    Warum muss man denn auf die Ernährung achten wenn man Dibro gibt??Ich muss momentan noch Pferdefleisch mit Kartoffeln füttern, da ich noch bei der Ausschlussdiät bin, muss ich da noch etwas beachten??

    LG Julia

    Hallo Julia,
    beim Kaliubromid kommt die antiepileptische Wirkung vom Bromid. Dieses muss einen bestimmten Spiegel erreichen, um krampfhemmend wirken zu können. Spiegelschwankungen führen zu Anfällen oder Zunahmen von Sedierungen. Warum?
    Das Bromid wird nicht metabolisiert und über die Nieren ausgeschieden. Hierfür steht in den Nieren ein bestimmter Kanal zur Verfügung. Dieser Kanal wird aber auch zur Ausscheidung von Chlorid verwendet. Kochsalz ist Natriumchlorid. Jede Änderung des Kochsalzgehalts in der Ernährung führt folglich zu Änderungen des Bromidspiegels im Blut infolge der veränderten Ausscheidungsraten über die Nieren. Wenn zuviel Kochsalz ausser der Reihe gefüttert wird (Schinken, Wurst, Käse ..) dann müssen die Nieren mehr Chlorid ausscheiden und dadurch wird die Ausscheidung von Bromid gehemmt. Der Bromidspiegel steigt. Wird zu wenig Kochsalz aufgenommen, ist die Ausscheidung von Bromid höher als sonst, der Bromidspiegel sinkt .. es besteht Krampfgefahr durch gesunkenden Bromispiegel.

    Der Chlridhaushalt des Körpers wird zudem beeinflusst durch den Saure-Basen-Haushalt des Organismus, z.B. bei starkem Erbrechen verliert der Körper mit der Magensäure Salzsäure (HCl) .. zur verstärkten Neuproduktion verwendet er Chlorid, dass er dann nicht ausscheidet.
    Auch bei vorübergehenden Durchfällen oder anderen Darmerkrankungen können vorübergehend Chloride über den Darm verloren gehen.
    Zudem ist die Nierenfunktion abhängig von der Flüssigkeitsaufnahme udn der Nierenfunktion selber.

    Nun ist auch zu bedenken, dass durch die Bromidgabe auch für das Chlorid sich die Situation in der Niere ändert, denn Bromid und chlorid konkurrieren ja um die Ausscheidung an den Nierenkanälen. Durch das vorhandene Bromid wird u.U. auch weniger Natrium-Chlorid ausgeschieden. Das kann u.U. zu Bluthochdruck führen. Bei älteren Hunden auch zu Verschiebungen des Säure-Basen-haushaltes mit reflektorischer Hyperventiltion.

    daher empfiehlt sich bei Dibro-Gabe eine genaue Einstellung der Ernährung. Das läßt sich noch am leichtesten steuern, während Magen-Darmerkrankungen immer wieder zu Herausforderungen werden könnten.

    Das Dibro hat zwar den Vorteil gegenüber Pheno nichtLeberschädigend zu wirken, aber es bedarf einer genauen Steuerung, weil es im Organismus durch die enge Anbindung an den Chloridhaushalt mit allen Konsequenzen einer engen Überwachung bedarf.


    zur Entwurmung und Zeckenprophylaxe:
    das ist echt ein Dilemma. Ich gebe wg der Epi gar nichts mehr. Auf keinen Fall Frontline o.ä. ... und Entwurmung würde ich nur nach Kotuntersuchung machen, und dann etwas auswählen was nicht ZNS-gängig ist.

    LG

  • Zitat

    Wenn Du wirklich mit Prof`ìn Schwarz Porsche ausführlich gesprochen haben solltest, dann wundert mich der nachfolgende Satz mit dem "wir kaufen nur hochwertiges Futter" und Deiner Annahme, dass in Fertigfutter nichts schädliches für Epihunde enthalten sein könnte, weil "minimal". Diese Annahme ist falsch.
    Und vor allem: Jeder, der seinem Hund Dibro gibt, sollte die Ernährung sehr genau überwachen und das kann er nur, wenn er die Ernährung selber zusammenstellt. Wenn die Gabe von Dibro, nicht sehr sorgfältig gemonitort wird, kann die unreflektierte Anwendung von Antiepileptika im Mix schon mal mehr Schaden anrichten als Nutzen. Und das sage ich Dir als Ärztin.

    t.

    Ich mein mit hochwertiges Futter kein Pedigree oder sontiges... das meinte ich damit. Dass in dem Futter genauso inhaltsstoffe sein können die eine Epi verursachen ist mir bewusst. Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht informieren. Und ich geh doch mal stark davon aus, dass Ärzte , die sich jahrelang mit dieser Krankheit beschäftigen doch ein wenig Ahnung davon haben werden ;)

    Genauso ist uns bewusst das bei Dibro B genaustens auf die Fütterung geachtet werden muss. Dabei geht es um den Salzgehalt der keine Schwankungen haben darf, da dies sehr gefährlich werden kann. Und deshalb bekommt unser Hund NICHTS anderes als nur sein Futter.


    Wir scheuen keine Kosten und Mühen, dass es unserem Dicken besser geht und ich finde deine Antworten klingen fast so, als würdest du mir mitteilen wollen, dass wir uns nicht bewusst sind über die Dinge , die wir hier machen. Das finde ich sehr schade... Wir telefonieren TÄGLICH mit unserem TA um ihr zu berichten wie es Harley geht und um sämmtliche Schritte genaustens abzuklären. Diese wiederrum seztt sich mit den Spezialisten in Verbindung, dass auch bloß alles korrekt abläuft!

  • Huhu,

    BoxerSchnautze:

    Zitat

    Wir kaufen nur hochwertiges Futter für unsere Hunde! Also an einer Mangelernährung etc kann es nicht liegen oder an ettlichen Füllstoffen wie Getreide, die dem Futter nur in sehr geringen Mengen beigefügt sind.

    Es geht mir NICHT um Mangelernährung sondern, dass im Fertigfutter, auch in den guten und sehr guten, synthetische Zugaben sind, die von Epileptikern nicht vertragen werden!!!

    Jedem TroFu werden z.B. synthetische Vitamine zugesetzt, weil die natürlichen im Herstellungsprozeß verloren gehen. Gerade bei "eingestellten" Epi-Hunden ist die Leber und Niere durch die Medis besonders belastet und synthetisch hergestellte Vitamine ganz anders vom Körper abgebaut werden als natürliche.

    Diese Mehrarbeit ist beim gesunden Hund durchaus tolerierbar, beim Epi-Hund kann es massive Probleme auslösen.

    Und du schreibst, das von dir verwendete Futter hat einen geringen Anteil an Getreide.

    Die Verstoffwechlung von Getreide und vielen anderen Kohlenhydrate führt oft zu starken Krampanfällen!!!

    Sogar die Kleinstmengen, besonders Weizen, Mais und Soja, können die Anfälle auslösen.

    Loona wird strickt getreidefrei ernährt!!! Sie bekommt nur selbstgemachte Leckerchen, getreidefreies Barf, ich verzichte sogar seit 3 Monaten auf den grünen Pansen, weil ich den nur von "normalen" Schlachtkühen kaufen kann und diese werden zum größten Teil mit Silage gefüttert, die ja zum großen Teil aus Getreide besteht.

    Da im Pansen Mageninhaltreste vorhanden sind (ist der Sinn der Sache!) ist da auch Getreide dabei.

    Ich achte sogar darauf, dass mein Hund keine Krümmel im Bus oder Restaurant aufnimmt!

    Das Barfen eröffnet dem HH vielfälltige Möglichkeiten, seinen Hund nicht nur gezielt gesund zu ernähren, sondern gibt ihm auch die Abwechslung.

    Und das du deinem Hund kein Salz fütterst, nur weil kein Salz auf der TroFu-Verpackung angegeben ist, ist ein Trugschluß!!!

    Nebenprodukte, die schon Satz enthalten (wie z.B Urin) werden nicht im einzelnen deklariert. Und wenn der TroFu-Hersteller ein Teil-Fertigprodukt seines TroFu´s fremdherstellen lässt und der Hersteller auf der Verpackung des Teilproduktes Salz aufführt, muß es nach Verwendung für das entgültige TroFu nicht mehr deklariert werden.

    Als ich bei Loona auf die anderen Pheno-medis umsteigen mußte, wurde meinem Hund ein simpler Aromastoff fast zu Verhängnis, deren Menge in einer kleinen Tablette sich im µg-Bereich bewegt, also wirklich winizig ist!!!

    Nach z.B. einer ordentlicher Portion Discounter-TroFu würde mein Hund wahrscheinlich direkt tot umfallen


    Julia86:

    Zitat

    Josephine: Was gibst du denn deinem Hund zum Entwurmen und Zeckenmittel?? Mein Hund ist mit der Entwurmung schon überfällig, da sie auch eine Futtermittelunverträglichkeit hat und ich weiß nicht was ich nehmen soll. Mein TA meint das wäre egal, und zum Zeckenmittel meinte er wäre Frontline am besten.

    Mein Hund wurde nur als Welpe (beim Züchter) mehrmals entwurmt, und auch noch kurz nachdem sie bei uns war 2x bei mir entwurmt weil sie Bandwürmer vom Lande mitgebracht hat :roll:

    Gleichzeitig habe ich meinen Welpen direkt, mit 8,5 Wo auf Barf umgestellt.

    Loona wird jetzt im Mai 3 Jahre, ich lasse den Kot 2x jährlich kontrollieren, bis jetzt immer negativ!!!

    Auch hatte Loona noch NIE Flöhe, obwohl ich jeden Tag auf einer großen Hundewiese mit ihr bin. Auch ihre "Zeckenausbeute" war bis jetzt sehr mager. Letztes Jahr waren es bei der ganzen Saison nur 3 Zecken gewesen, Jahr vorher 4!

    Dieses Jahr scheinen wir eine Plage zu haben, sogar bei mir habe ich welche gefunden. Vor Ostern fand ich 2 angedockte Zecken bei Loona.

    Sie bekommt täglich einen Trockengemüse-Mix, wo auch bißchen Knoblauch dabei ist. Seit ostern bekommt sie zusätzlich ein Vit-B-Präparat (alternativ auch Biehefe). Das (und auch der Knobi) verändert den Körpergeruch den Hundes, sodass er für die Zecken unattraktiv wird. Das Gleiche gilt für Flöhe.

    Schon nach mehreren Tagen zeigt sich die Virkung von Vit-B. Wir waren gestern mit den Hunden laufen, schön im Wald, auf den Wiesen etc.

    Die Hunde sind durch die Gebüsche gelaufen etc.

    Ich habe direkt nach dem Spaziergang mehrere Zecken AUF dem Hund gefunden und später bei genauen Suche auch noch 3-4!!! :schockiert:
    Nicht eine war angedockt, alle krabbelten auf dem Hund rum.

    Da Loona heute sowieso gebadet werden sollte, habe ich den Hund im nassen Zustand genaustens abgesucht. Keine angedockte Zecke, keine Biss-Stelle.
    Scheint zu funktionieren! Eine freundin hat mir heute auch nich ein Öl empfohlen (Name fällt mir jetzt nicht ein), was man dem Hund als kleinen Tropfen ins Ohr einreibt. Wirkt ebenfalls zeckenabschreckend


    Die täglich verfütterte frische pürrierte Möhre (und auch der Knobi) wirkt gegen die Würmer. Die Darmflora wird dadurch so verändert, dass Würmer sich nur schwer ansiedeln können und wenn aufgenommen, wieder ausgeschieden werden. Zusätzlich, als Wurm-Behandlung bekommt mein Hund kurweise mehrmals im Jahr über 2 Wo. Kokosöl/fett bzw. Kokosflocken zum Futter.

    Auch Selerie, die mein Hund mit vorliebe roh und pur frisst :D wirkt mit ihren natürlichen etherischen Ölen entwurmend.

    Ich bin auch sehr sehr vorsichtig mit Impfungen! Tollwut wird alle 3 Jahre geimft, bei Staupe, Pavro und Hepatitis sind es Lebendinfstoffe, die halten eigentlich lebenlang. Ich lasse nach 2 Jahren (offiziele Zulassung des Imfstoffes) den Titer für Staupe und Pavro bestimmen.

    Lepto und Zwingerhusten impfe ich gar nicht!

    Ist Loona mal krank, wird jede Medikamentengabe Für und Wider mit der TÄ diskutiert und nur in Notfällen würde ich Medis wie AB´s einsätzen lassen.

    Avicenna:

    Zitat

    zur Entwurmung und Zeckenprophylaxe:
    das ist echt ein Dilemma. Ich gebe wg der Epi gar nichts mehr. Auf keinen Fall Frontline o.ä. ... und Entwurmung würde ich nur nach Kotuntersuchung machen, und dann etwas auswählen was nicht ZNS-gängig ist.

    Nö, ist kein Dilema, siehe oben ;)

    Gebarfte Hunde haben seltens Wurmbefall! Und Kokosöl und Möhren sind sehr wohl "nicht ZNS-gängig" :D

    Avicenna:

    Zitat

    das ist ganz schön frech. diese Pharmindustrie ist echt das letzte.
    Es gibt überhaupt keinen Grund, ein Hunde-Pheno herzustellen. Das ist ein Abzocketrick. Denn der Preis für Phenobarbital in der Humanmed ist fix, ein Anheben ist nicht so ohne weiteres möglich. Über die Schiene, dass TÄe Luminal angeblich nicht mehr verschreiben können, werden die Tierhalter mal wieder schön und unnötig zu Mehrausgaben gezwungen. Weil Barbiturate von Humanmedizinern natürlich nicht für Hunde verschrieben werden dürfen (insbesondere, weil diese zu den Medikamenten gehören, mit denen Medikamentenmißbrauch betrieben werden kann), sind die Tierhalter gezwungen teurer beim TA einzukaufen. Epilepsie bei Tieren ist aufgrund der Häufigkeit ein sehr einträgliches Geschäft, an dem TÄe und Pharmaindustrie sehr gut zusätzlich verdienen ... an einem Uraltmedikament, anstatt endlich mal was besseres zu entwickeln. es ist echt so unverschämt.

    Ja das mehr als unverschämt, denn das Medikament kostet 22% mehr als das Luminal.

    Nach den ganzen Drama mit Loona ist sie jetzt beim TA als Phenoleptil-unverträglich eingetragen, dürfte also weiterhin Luminal vom TA bekommen.

    Ich habe aber mit einen bekannten Arzt gesprochen und da ich nachweisen kann (TA-Rg. Apo-Quittungen), dass ich seit geraumer Zeit regelmässig, in einer vom TA festgelegten Dorsierung, Luminal an meinen Hund verfüttere, durfte er mir ein Privatrezept ausstellen.

    Ich habe mir die N2 geholt und nur 3 Euro mehr für die VIERFACH!!! große Menge an Tabetten!!!! Sprich, für 4 Monate-Packung Luminal zahle ich nur 3 Euro mehr als für 1 Monats-Packung des VET-Medikaments.

    DAS ist echt Wucher!!!!

    Avicenna, du scheinst dich sehr gut mit der Human-Epi auszukennen (bist ein Doc?) - Loona hat eine Begleiterscheinung kurz vor den Anfällen, die mir kein TA erklären konnte.

    Sie bekommt richtige Hitzewallungen! Sie bekommt knall-rote Ohren, Lefzen und auch Bauch, glüht wie ein Heizstrahler, hechelt wie bekloppt. Aber sie hat kein Fieber!!!

    Ist es erhöhter Blutdruck?

    Da es keine Sinn macht, den Hund in einen Vor-Anfallszustand noch durch die Gegend zu karren, habe ich nie die Möglichkeit, dass sich der TA das live anguckt.

    Hast du da eine Vermutung, womit es zusammenhängen könnte?

  • Hallo Josephine,

    sehr gut kenne ich mich Epi nicht aus, das würde ich niemals behaupten. das Thema ist einfach zu umfangreich und zudem gibt es immer noch so viele Aspekte, für die es immer noch keine hinreichenden Antworten gibt. Da weiß niemand bescheid.

    Ja ich bin „Human-Doc“, und ich finde die Symptome, die Dein Hund zeigt (wirklich zuverlässig und regelmässig?) sehr interessant. Welcher Verdacht einem bei solchen Symptomen und vor dem Hintergrund einer bestehenden Epilepsie kommt, ist irgendein Botenstoff, der solche Symptome auslöst. Und da sind mir beim ersten Lesen sofort Glutamat oder Serotonin in den Sinn gekommen.

    Ich weiß nicht, ob Du mal beim Asiaten zuviel Glutamat gegessen hast oder mal jemanden gesehen hast mit Glutamatüberempfindlichkeit … genau solche Symptome hat man dann, es wird einem sehr warm, man hat kein Fieber, man bekommt überall rote Flecken, Bluthochdruck und Kopfschmerzen. Glutamat kommt überall im Körper vor und wird auch selber gebildet. Im Hirn führt ein Zuviel entweder zu Migräne (die medizinisch gesehen die Schwestererkrankung von der Epi ist) und bei Epi-Neigung zu Anfällen … wahrscheinlich soweit bekannt. Aber wieso sollten im Hirn und Körper die Glutamatwerteansteigen, wenn keine Zuführung???
    Man könnte den Glutamatwert im Liquor bestimmen. Aber leider ohne therapeutisch andere Konsequenz, insofern …

    Serotonin macht ähnliche Symptome und kommt sowohl in Leber, Milz, Darm und ZNS usw. vor.
    Bekannt ist, dass bestimmte Aromastoffe zu einer exzessiven Serotoninausschüttung führen können. Zu bedenken ist allerdings, dass Serotonin nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Eine hohe Produktion im Darm führt zwar zu Bluthochdruck usw. durch insb. Vasokonstriktion, aber dieses Serotonin gelangt nicht ins Hirn. Das ist bei Glutamat nicht ganz so, zumindest teilweise gelingt es dem Glutamat manchmal die Schranke zu überwinden und doch ins Hirn zu gelangen.
    Interessant aber: Erhöhte Serotoninwerte sind bei Epileptikern sehr wohl bekannt.

    Soweit die Theorie.

    Vielleicht solltest Du bei Auftreten dieser Symptome mal den Serotoninwert bestimmen lassen.

    Wie lange dauert es denn, bis er nach Auftreten der Symptome einen Anfall bekommt?

    Es könnte natürlich auch noch was total anderes sein. Mit den entsprechend zeitnahen Diagnostiken würde man zumindest mehr HInweise bekommen.

    LG

  • Hallo,
    Unsere Hündin hatte auch schonmal Krampfanfälle (weiß nich ob das alles Epilepsie is) insgesammt 2x im abstand von ca. 4 Wochen der TA meinte wenn das nochmal passiert wird er sie untersuchen (sind erstmal ohne Hund da hingefahren weil sie Angst vorm Tierartzt hat und wir ihr den Stress erspahren wollten) ich hab jetzt wirklich Angst das es häufiger passiert z.B wenn ich mit ihr alleine bin (beim 1. mal war ich nicht dabei und bein 2. mal war beine mom auch da) der Anfall dauert ca. 10 min. aber sie bekommt auch luft und ist danach sofort wieder die Alte.
    Vllt kann mit einer von euch sagen wie ich mich dann am besten verhalten sollte..

    Danke in Vorraus, Jasmin

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