Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wieso einen Jagdhund?
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Ich finde auch, dass die Leute mehr über die Risiken und Bedürfnisse der jeweiligen Rasse aufgeklärt werden müssen. Es gibt viel zu viele Hunde, die völlig unterfordert sind und dann im Tierheim landen, aber das gibt es bei allen Rassen.
Und wer es wirklich will und bereit ist, viel dafür zu geben, der kann einem solchem Hund auch gerecht werden. -
26. März 2010 um 21:43
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Wieso einen Jagdhund? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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biomais:
Naja...das liegt halt daran, dass Hunde auf der Jagd einen absoluten Tunnelblick haben...evolutionsbiologisch ist das ja auch stimmig...die gesamte Aufmerksamkeit wird auf die Beute gelenkt, weil von der evtl, das Überleben abhängt. Reize drum herum werden kaum noch wahrgenommen (deswegen ist es ja so schwer zu einem Hund im Jagdmodus überhaupt durchzudringen), das Schmerzempfinden ist wie abgestellt und der Adrenalinspiegel schnellt in der Zeit eines Herzschlags von 0 auf 100.
Und in dieser Situation springen Hunde durch Stacheldrahtzäune und durch dichtestes Brombeergestrüpp, selbst massive Verletzungen stoppen sie nicht und sie gehen weit, weit über ihre eigentlichen Kräfte hinaus... -
Zitat
Er ist ja ein Mix, wer weiß was da durchkommt. Ich kann mir eure Schilderungen manchmal gar nicht so richtig vorstellen. Also dass der Hund mal ausbüxt weil er jagen will schon, aber dass ein Hund richtig abdreht - ne. Hab ich noch nie erlebt
Wir haben hier auch einen Beagle der seit zwei Jahren nur an der Schlepp ist. So ein typischer Hängebauchsofabeagle, da kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Wie soll so ein Tier mehrere Stunden auf Jagd gehen? Also meiner hätte die Kondition, aber kein Interesse, wir suchen lieber Hundeopfer und spielen sie zu Tode.Es ist leider eine Schande, wie viele Beagles aussehen.....
Fett gefüttert, wabbelig, kaum Muskulatur.....brrrrrrrrrrrrrrr!
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Zitat
biomais:
Naja...das liegt halt daran, dass Hunde auf der Jagd einen absoluten Tunnelblick haben...evolutionsbiologisch ist das ja auch stimmig...die gesamte Aufmerksamkeit wird auf die Beute gelenkt, weil von der evtl, das Überleben abhängt. Reize drum herum werden kaum noch wahrgenommen (deswegen ist es ja so schwer zu einem Hund im Jagdmodus überhaupt durchzudringen), das Schmerzempfinden ist wie abgestellt und der Adrenalinspiegel schnellt in der Zeit eines Herzschlags von 0 auf 100.
Und in dieser Situation springen Hunde durch Stacheldrahtzäune und durch dichtestes Brombeergestrüpp, selbst massive Verletzungen stoppen sie nicht und sie gehen weit, weit über ihre eigentlichen Kräfte hinaus...Ja und sie verletzen sich auch auf der Jagd ohne es zu merken, verausgaben sich bis zuletzt, jagen bis zur totalen Erschöpfung weiter....
verlieren innerhalb kürzester Zeit eine Menge an Gewicht, laufen mit offenen Pfoten, Rissen von Dornen und grinsen dabei noch fröhlich
einen größeren Adrenalinkick gibt es nicht für einen passionierten Hund. -
Zitat
Ich finde auch, dass die Leute mehr über die Risiken und Bedürfnisse der jeweiligen Rasse aufgeklärt werden müssen. Es gibt viel zu viele Hunde, die völlig unterfordert sind und dann im Tierheim landen, aber das gibt es bei allen Rassen.
Und wer es wirklich will und bereit ist, viel dafür zu geben, der kann einem solchem Hund auch gerecht werden.Richtig! Aber von wem denn? Das Problem ist ja das die Vermehrer ihre Hunde als aktiv aber absolut unkompliziert anbieten.
Als Laie glaube ich da ja erst mal, bzw. verdränge die Informationen die ich im Vorfeld von Profis bekommen habe.
Foren zu bestimmten Rassen gibt es wie Sand am Meer und trotzdem ändert das nichts.
Gruß
Andrea - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Kurze Zwischenbemerkung:
biomais: Bei Deiner Vorstellung im November war dein Beagle ein halbes Jahr alt. Das heißt, er ist jetzt gerade mal 10/11 Monate alt. Vielleicht sprechen wir das Thema so in ein zwei Monaten nochmal an? -
Zitat
Richtig! Aber von wem denn? Das Problem ist ja das die Vermehrer ihre Hunde als aktiv aber absolut unkompliziert anbieten.
Als Laie glaube ich da ja erst mal, bzw. verdränge die Informationen die ich im Vorfeld von Profis bekommen habe.
Foren zu bestimmten Rassen gibt es wie Sand am Meer und trotzdem ändert das nichts.
Gruß
Andrea
Genau und da fängt das Problem an und nicht, ob einer Jäger ist oder nicht.Leute die sich einen Hund holen und denen es egal ist, ob er ausgelastet wird oder nicht. Diese informieren sich nicht vorher über ihn, sondern kaufen ihn einfach, weil er so süß ist. Und dann kommst ganz dicke und das Gejammer über diesen bösen Hund groß.
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Zitat
Ich kann mir eure Schilderungen manchmal gar nicht so richtig vorstellen. Also dass der Hund mal ausbüxt weil er jagen will schon, aber dass ein Hund richtig abdreht - ne. Hab ich noch nie erlebt

dann gehe mal zu einer windhunderennbahn und schau dir mal an was die hunde da für ein theater veranstalten sobald sie das "objekt der begierde" sehen
die hängen auf den hinterbeinen stehend in der leine, fiepen und wimmern und sind nicht mehr ansprechbar. selbst bei yamiq mit seinen 17,5kg kommt man schon teilweise in arge not, weil die eine kraft entwickeln können, das glaubt man gar nicht und die versuchen dann ja auch auf teufel komm raus zum "objekt der begierde" zu kommen! da kommt es öfter mal zu gerissenen leinen und halsbändern, ist keine seltenheit
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Zitat
Das heißt, er ist jetzt gerade mal 10/11 Monate alt. Vielleicht sprechen wir das Thema so in ein zwei Monaten nochmal an?
Da hab ich auch schon dran gedacht...

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Das Problem ist doch nicht dass sich Nichtjäger einen Jagdhund zulegen, denn wenn man wirklich will wird man ihm gerecht und muss halt je nach Veranlagung auch einen Jagdschein machen (dazu wäre ich z.B. durchaus bereit, fände ich ein interessantes Hobby). Das Problem ist eher, dass sich Menschen völlig unreflektiert eine Rasse zulegen, die überhaupt nicht in ihr Leben passt und die auch gar nicht bereit sind die Bedürfnisse des Hundes zu erfüllen. Es gibt - wie überall im Leben - einfach zu viele Menschen die nur etwas bekommen, aber nichts geben wollen. Wenn man einen Jagdhund auslastet (je nach individueller Veranlagung) bekommt man auch viel zurück. Wenn man ihn fett mästet und verkümmern lässt wird er mit großer Wahrscheinlichkeit verhaltensgestört und dann bekommt man auch nichts zurück.
Das Problem sind nicht die Nichtjäger, die einen Jagdhund wollen sondern volljährige Kindergartenkinder, die trotz Warnungen und Rassebeschreibungen mit dem Fuß aufstampfen und "ABER ICH WILL" brüllen.
Meinem Hund geht es gut, davon bin ich überzeugt. Wenn sich sein Trieb weiterentwickelt entwickle ich mich mit. Dabei wird nicht alles glatt laufen, denn Entwicklung verläuft nie glatt. Aber wir werden immer wieder an einem Punkt ankommen, an dem wir beide glücklich sind, weil ich bereit bin uns dahin zu führen.
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