so jung und so wild....
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Ein Hund steht nicht deswegen unter Dir, weil Du ihn mit Schlägen maßregelst und vor ihm durch die Türe gehst etc., sondern weil Du eine bestimmte Autorität besitzt dadurch, daß Du verläßlich und gleichbleibend reagierst und konsequent in Deiner Erziehung bist. D.h., Du duldest heute nicht Dinge, die Du gestern noch verboten hast und umgekehrt, Du schreist nicht herum (das signalisiert nur Hilf-/Machtlosigkeit) und bist nicht ungerecht (z.B. strafen für das Nichtausführen von Dingen, die der Hund noch nicht gelernt hat). DaS zeichnet einen Hundeführer aus!
Und ein NEIN muß KEIN Hund lernen - das hab ich schon mal irgendwo erläutert. Wenn Du das NEIN auch so meinst und mit Körpersprache verdeutlichst, versteht das jeder Hund - Hunde sind Tiere, die hauptsächlich über Körpersprache kommunizieren und Menschen verd... gut lesen können - auch, ob der Mennsch es jeweils ernst meint! D.h., knabbert der Hund irgendwo und Du findest es eigentlich süß, schimpfst aber, merkt er das. Besser: Du sagst gar nix dazu (weil Du´s süß findest), oder Du meinst es ernst, nimmst den Hund von dem Gegenstand weg, den er anknabbert (Dein Bein o.ä.), und sagst ganz bestimmt "NEIN!", blockst evtl. noch mit der flachen Hand den Hund ab, wenn er wieder in Richtung Bein geht. Das versteht JEDER noch so kleine Welpe, da brauchst nix zu lernen. Am besten, Du gibst ihm dann eine Alternative, die er haben darf (Knabberspielzeug, altes Tuch zum Zerren o.ä.), damit er lernt, was er tun DARF und nicht nur, was er nicht darf - das macht eindeutig mehr Spaß (beiden Seiten).
Wenn der Hund etwas lernen soll, dann zeig es ihm - ohne Ablenkung, in so kleinen Schritten, daß er Dich versteht. Wenn er z.B. vom Sofa runter soll, schubs ihn nciht, sondern zeig mittels Körpersprache, daß er weg soll, oder stell Dich davor und lock ihn einfach runter. Dann kannst Du ihn loben, wenn er das dann gemacht hat. Wenn Du sicher bist, daß er es verstanden hat und macht es trotzdem, darfst Du ihn ruhig mal beiseite schieben, wenn er Dir zum 95. Mal ans Hosenbein geht (muß ja net gleich durch die Gegend fliegen, aber körperlich durchsetzen versteht er eben besser als ein Kommando, daß er womöglich noch nicht 100%ig mit der passenden Handlung verknüpft hat).
Wird der Kleine zu wild, bring ihn ins Körbchen, mach ihn evtl. für 1-2 Minuten mit der Leine fest und lob ihn, sobald er ruhig ist - dann Leine wieder ab. Oder lenk ihn mit etwas anderem ab, z.B. einem Knabbberspielzeug, das ihn dazu bewegt, ruhig liegenzubleiben. Dreht er vollends auf, kannst ihn ruhig mal 2-3 Minuten aussperren, erst wieder reinlassen, wenn er ruhigbleibt. Spätestens wenn dei Türe zum 3. Mal hinter ihm zugeht, sollte er kapiert haben, was Sache ist.
So, noch viel Spaß mit Deinem kleinen Hibbelmonster!
LG,
BieBoss - Vor einem Moment
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