Tagesablauf - bitte um Tips

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    Die Idee mit dem Ruhe am Platz auch wenn die Kinder mal toben, finde ich super. Aber wie mach ich das?
    Hund steht immer mittendrin, wenn 4 Leute in der Küche sind und bsp-weise Kuchen backen oder Essen.

    Ich schick ihn dann auf seinen Platz, er geht hin, macht Platz für ca. 30 Sekunden und kommt wieder.
    NAch 5 mal Wiederholung des "Geh auf deinen Platz" gebe ich meist auf.

    Soll ich das einfach 1000 mal machen oder gibt es einen anderen Trick?

    Solche Vorurteile kenne ich zur Genüge. Das war auch der Grund weshalb ich meine Kinder beide Male bei der Züchterin unseres Doggen-Welpen dabei hatte, einfach damit sie sieht wie meine Kinder mit den Hunden umgehen können. Viele denken einfach- oh Gott, die hat 3 Kinder, dazu noch recht kleine, da muss es ja zugehen wie nochmal was. Dass aber selbst meine Jüngste mit bald 2 sooooooo toll umgeht mit Hunden aller Größen überrascht eigentlich jeden der sie dann beobachten kann.

    Nimm deine Tochter ruhig mit, wenn es ihr eh Spaß machen würde kannst du sie da dann auch schon bisschen in die Hundeerziehung integrieren- vielleicht kannst du auch mal ein Seminar besuchen für Kinder mit Hunden- das aber nur mal so als Tipp am Rande.

    Wegen auf dem Platz bleiben: da musst du absolut konsequent vorgehen. Bau das richtig auf, schick ihn auf den Platz, gib z.Bsp. ein BLEIB oder lediglich ein Handzeichen, sobald er aufsteht und nachkommen will schickst du ihn zurück. Wichtig ist sich anfangs nicht so weit weg zu bewegen, immer schön loben wenn er drauf bleibt. Und nach und nach eben auch mal raus aus dem Raum gehen.
    Und wenn 5 mal zurückschicken nicht reicht dann eben 10 mal, 20 mal. Da ist wirklich Konsequenz deinerseits gefragt- halte durch, dann lohnt es sich.
    Auch nicht vergessen das Platz/Decke/ was auch immer dann wieder aufzuheben indem du ihn z.Bsp. zu dir rufst.

    Falls du gerne mit Leckerchen arbeitest kannst du es euch auch erleichtern indem du ihm Leckerchen auf die Decke legst, paar Schritte zurückgehst, wieder hin und Leckerchen geben, paar Schritte weiter zurück. Im Idealfall immer bevor er aufstehen und hinterherkommen will.
    Falls er doch mal aufsteht kannst du auch statt "Geh auf deinen Platz" einfach ein "nein" oder "ähäh" oder was auch immer sagen und ihn zu seinem Platz zurückführen.

  • Clickerst du?
    Ich habe es meinem so beigebracht:
    Auf den Platz schicken "auf deinen Platz". einen Schritt zurück gehen, wieder zu ihm hin, Markerwort (oder Clicker).
    Nächstes Mal weiter weggehen, wieder zurück, Markerwort/Clicker usw...
    Das dauert etwas, führ aber zu wesentlich weniger Frust beim Hund als wenn er dauernd korrigiert wird weil er aufsteht.

    "Bleib" würde ich garnicht machen, wenn ich meinen Hund auf den Platz/ins Sitz/ ins Down schicke soll er eh liegenbleiben bis ich etwas Anders sage und nicht den Befehl "Sitzbleib/Platzbleib/Downbleib lernen.

  • hallo,
    da muss ich mich kurz einschalten. Wenn ich mit Kindern in Küche am Backen, Kochen ... bin, kann ich nicht auch noch konsequent den Welpi erziehen. Das hatte ich vor einigen Jahren :hust: genauso.

    An die Ts: besser wäre es, in deinem Fall das Kommando mit Hilfsmittel durchzusetzen, sprich ab in die Hundebox, zur Not auch Haken in der Wand und festbinden. Dann allen Protest ignorieren und erst laufenlassen, wenn wenigstens kurz Ruhe eingekehrt ist. Natürlich anfangs nur möglichst für kurze Zeit und nicht ganz alleinelassen.

    Da ist für den Hund natürlich deutlich mehr Zwang dabei, du hast mit Kindern und jungem Hund sonst aber zu viele Baustellen. Deshalb finde ich das schon tragbar. Bei einer Familie muss der Hund ja auf Dauer gut "funktionieren", sonst habt ihr alle jahrelang Stress.
    liebe grüße
    birgit

  • Zitat

    hallo,
    da muss ich mich kurz einschalten. Wenn ich mit Kindern in Küche am Backen, Kochen ... bin, kann ich nicht auch noch konsequent den Welpi erziehen. Das hatte ich vor einigen Jahren :hust: genauso. .
    liebe grüße
    birgit

    Das geht sehr wohl mit Geduld und Konsequenz- wie ich bereits gecshrieben hatte, meine Jüngste wird 2, der Mittlere ist 4 und der Älteste bereits 10. Und das hab ich bei 2 Hunden so einbauen können und jetzt bei Tequila werd ich es wieder so machen.
    Deswegen mein Rat, das wirklich aufzubauen- ob jetzt mit Clicker, mit Leckerlie is ja jetzt egal, aber es gibt ja Zeiten in denen die Kinder nicht da sind und DA fange ich an das zu üben. Und darauf baue ich auf. Und dann wird der Hund auch bald soweit sein den Frust zu ertragen dass er nicht IMMER mittendrin sein braucht, aber ohne Stress wie in-die-Box-sperren oder anleinen.
    Grundsätzlich bin ich kein Boxen- oder anlein-Gegner aber einem so jungen Hund kann ich das viel eher nett und ohne Druck beibringen. So wird er es auch viel gelassener ertragen als wenn ich ihn zwinge- und was anderes ist Box oder Leine in diesem Fall nunmal nicht.

  • Ich würde den Hund am Anfang nicht 20x hinschicken und wieder aufstehen lassen. Der lernt dadurch nur, geh hin und kommt gleich zurück. Nebenbei ist das für so einen kleinen Hund auch einfach noch recht viel verlangt.

    Ich würde, das aktiv üben, also nicht nebenbei, wenn man gerade was anderes zu tun hat. Setz dich hin, schicke ihn auf den Platz und gib ihn (oder war es eine sie?) gleich wieder mit einem Kommado frei. So lernt er erst wieder aufstehen wenn Frauchen das sagt. Natürlich ist es Anfang so, das das vielleicht 1-2 Sekunden dauert und dann mußt du ihn schon wieder freigeben. Aber so langsam kannst du die Zeiten dann erhöhen.

    Wenn es wichtig ist, das er nicht zwischendrin wuselt weil es gefährlich ist, dann würde ich ihn auch kurze Zeit mal in die Box stopfen, aber nur dann.

  • Zitat

    Ich würde den Hund am Anfang nicht 20x hinschicken und wieder aufstehen lassen. Der lernt dadurch nur, geh hin und kommt gleich zurück. Nebenbei ist das für so einen kleinen Hund auch einfach noch recht viel verlangt..

    Deswegen hatte ich-und auch Nöffnöff- ja auch geschrieben dass man es erst langsam aufbauen sollte.
    Ob jetzt auf deine, meine oder ihre Art bleibt ja der TS selbst überlassen.

    Lillan: sucht euch eure Methode raus die für euch passt, geht langsam vor, ihr werdet sehen dass es angenehm sein wird wenn man den Hund auf Dauer auch mal auf seinen Platz schicken kann und er dort bleibt. Deswegen eben mit Geduld drangehen, lasst euch Zeit, erwartet nicht zuviel und überfordert den Kleinen nicht.
    Und viel Glück bei den Übungen :gut:

  • Zitat

    hallo,
    da muss ich mich kurz einschalten. Wenn ich mit Kindern in Küche am Backen, Kochen ... bin, kann ich nicht auch noch konsequent den Welpi erziehen. Das hatte ich vor einigen Jahren :hust: genauso.

    An die Ts: besser wäre es, in deinem Fall das Kommando mit Hilfsmittel durchzusetzen, sprich ab in die Hundebox, zur Not auch Haken in der Wand und festbinden. Dann allen Protest ignorieren und erst laufenlassen, wenn wenigstens kurz Ruhe eingekehrt ist. Natürlich anfangs nur möglichst für kurze Zeit und nicht ganz alleinelassen.

    Da ist für den Hund natürlich deutlich mehr Zwang dabei, du hast mit Kindern und jungem Hund sonst aber zu viele Baustellen. Deshalb finde ich das schon tragbar. Bei einer Familie muss der Hund ja auf Dauer gut "funktionieren", sonst habt ihr alle jahrelang Stress.
    liebe grüße
    birgit

    Auf den Rat, den Hund anbinden habe ich schon gewartet, bei meinen bisher 4 Welpen habe ich keinen angebunden und auch keine Box benutzt.
    jahrelangen Stress hatte ich nicht.
    Auch Bentley hat jetzt sehr schnell gelernt auf Handzeichen auf seinem Platz zu bleiben, mittlerweile kann ich um ihn herum putzen und er bleibt liegen.
    Es dauert halt ein bisschen länger als die Anbindehaltung.

  • Zitat

    Deswegen hatte ich-und auch Nöffnöff- ja auch geschrieben dass man es erst langsam aufbauen sollte.
    Ob jetzt auf deine, meine oder ihre Art bleibt ja der TS selbst überlassen.

    Ja ich war etwas langsam beim tippen, eure letzten Beiträge hab ich da nicht vorher gelesen gehabt. ;)

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    Auf den Rat, den Hund anbinden habe ich schon gewartet, bei meinen bisher 4 Welpen habe ich keinen angebunden und auch keine Box benutzt.
    jahrelangen Stress hatte ich nicht.
    Auch Bentley hat jetzt sehr schnell gelernt auf Handzeichen auf seinem Platz zu bleiben, mittlerweile kann ich um ihn herum putzen und er bleibt liegen.
    Es dauert halt ein bisschen länger als die Anbindehaltung.

    sehe ich auch so, es geht auch ohne box, dauert nur (meist) länger ;)
    ich bin teilweise auch eine halbe stunde damit beschäftigt bis meine auch wirklich liegen bleiben, aber geduld zahlt sich da aus und es wird immer besser :D dazu muss ich aber sagen, macht vor allem yamiq mir das leben schwer. er muss mir ja permanent hinterherdackeln und wenn er aufsteht, folgt morpheus natürlich auch, der fiese gruppenzwang :roll: ich kann mir vorstellen, dass es bei einem einzelnen welpen wahrscheinlich besser und schneller klappt als bei uns.

    ansonsten zu deinem tagesablauf: ich sehe es wie die anderen und finde es überhaupt nicht zu viel! als morpheus so jung war haben wir auch immer nur kurze pipirunden gemacht und abends eine große, dass war immer der feste ablauf, dazwischen dann je nachdem sind wir mal ins einkaufzentrum eine halbe stunde gefahren, oder freitags zur welpengruppe usw. ich finde gerade auch die abwechslung muss sein, deswegen streich blos nicht den hundepark! solange es eben nicht jeden tag ist finde ich das völlig okay! man kann doch auch ruhig mal mehr mit dem hund machen, nur sollte sich das dann wieder ausgleichen indem man den tag danach oder die zwei tage darauf weniger macht ;) so bleibt hundi auch flexibel und jammert nicht rum wenn man mal irgendwie vom gewohnten tagesablauf abweicht.

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