knapp 10 Wo. alter JRT Welpe & fressen, Geschirr, Welpen

  • Hallo,

    ich habe eine knapp 10 Wochen alte Jack Russel Welpin.
    Leider verzweifel ich hier bald.
    Nun dachte ich, ich hätte alles über JRT gelesen und bin bestens informiert und gut auf den Welpen vorbereitet. Aber es läuft so überhaupt nicht wie in den Büchern beschrieben.

    Sorry im voraus, der Beitrag ist seeeeeehr lang!

    Ich fange mal an -

    Geschirr:
    seit nun einer Woche trägt sie ein Geschirr und kratzt sich nach wie vor ständig, zu eng ist es nicht, zu locker auch nicht. Ist die Dauertragemethode überhaupt gut und wie gewöhne ich sie an das Geschirr am besten?

    Fressen:
    Der Hund lebte bei der "Züchterin" in einem Zwinger draussen zusammen mit Mutter und Geschwistern. Ich habe keine Ahnung was die Fütterungsgewohnheiten angeht, aber mir schwahnt böses.
    Stelle ich meiner JRT Hündin einen Napf mit Futter hin, frisst sie maximal 2 Minuten lang, dann tobt sie. Nach 10-15 Minuten frisst sie mal wieder einen Happen und spielt oder schläft ein wenig. Leider weiss ich durch diese ewige "Häppchenfresserei" nicht, wann sie kackern muss, weil ich nicht weiss ab wann ca. 15 Minuten, ich kann mit dem Hund nicht alle 30 Minuten raus gehen.
    Nun habe ich erst mal angefangen den Napf wegzustellen und ihr das Futter "kontrolliert" zu geben.
    Ich denke mal, dass diese ewige Happenfresserei auch nicht gut für ihre Verdauung ist, sie bekommt dadurch auch keinen Rhytmus. Leider frisst sie durch meine Rationierung viel zu wenig. Sie bekommt zwar auch Leckerli aber da sie alles mögliche draussen fressen will scheint sie permanent hunger zu haben.

    Hat da jemand einen Tipp wie ich sie am besten dazu bringen das Fressen als einen Vorgang zu betrachten den man erst beendet wenn man satt ist?

    Das zweite Problem mit dem Fressen ist:
    Der Napf steht in der Küche. Nun schleppt sie ständig das Nassfutter (Trockenfutter frisst sie nicht, wir haben auch das von Bosch hier) im Maul ins Wohnzimmer, manchmal uch in andere Zimmer, je nachdem in welchem wir uns gerade aufhalten, legt es auf den Boden und frisst es dann. Wir haben im Wohnzimmer Teppich. Das ist eine recht eklige Angelegenheit, da sie schonmal ein paar Klümpchen übersieht und man dann da reintritt.

    Wie bringe ich ihr bei, das Futter nicht im ganzen Haus zu verteilen. Ich konnte in keinem Buch etwas darüber nachlesen, vielleicht hat jemand Erfahrung damit und kann mir einen Tipp geben?

    Ich glaube, die Hunde haben bei der Vorbesitzerin das Futter vom Boden aufgenommen. Zu diesem Schluss bin ich gekommen weil, wenn ich der Sally im Haus verbiete das Leckerli vom Boden aufzunehmen mit einem NEIN, dann rührt sie es auch nicht an. Draussen reagiert sie überhaupt nicht auf mein NEIN, sie schnappt sowas von gierig nach dem Leckerli auf dem Boden, dass ich es nichteinmal schaffe so schnell das Leckerli mit dem Fuss zu verdecken.

    Das NEIN muss ich also draussen üben. Klappt im Haus (was Leckerli angeht) schon prima, draussen wird das komplett ignoriert.

    Springen:
    Leider springt sie sehr viel, einfach so. Fliegenschnappen oder was weiss ich was sie da macht. Und oft springt sie uns an. Sie kassiert auch immer ein NEIN, setzt sie sich dann hin bekommt sie auch ein Leckerli. Ist das so überhaupt richtig?

    Ruhe:
    Ich habe nun schon einges an Methoden zum Thema "Schlafplatz" gelesen bzw. gesehen. Ich habe es mal mit dem Deckentraining probiert. Leider peilt sie das überhaut nicht, nach dem 4. Leckerli fängt sie an mit der Decke zu spielen und da reinzubeissen. Sie lässt sich sehr leicht ablenken und folgt max. 30 Sekunden dem was ich tue.
    Das Problem ist, sie liegt ständig an meinen Füssen auf dem Boden und schläft, sobald ich aufstehe, steht auch der Hund auf. Das ist natürlich nicht gut. Ich habe zwei Kinder und einen Körper, ich muss also immer wieder aufstehen, sei es weil ein Kind was möchte oder ich einen Kaffee möchte oder ich einfach aufs Klo muss. Generell habe ich nichts gegen einen Schatten der mit immer folgt, aber das kann für den Hund doch nicht gut sein, oder?

    Das bringt mich gleich zum nächsten Thema der Konzentration. So ein Welpe ist ja noch klein und konzentrieren ist schwer, ich weiss, muss man alles erst lernen. Ich habe aber angst, dass das nichts mehr wird, ich bin nun seit beinahe zwei Wochen dran mit dem Spielchen "auf den Mensch konzentrieren", das verfolgt sie zwei mal vlt. auch drei mal, dann findet sie was anderes was interssanter ist oder sie legt sich einfach hin desinteressiert. Dann ist ihr auch egal was man da für Leckerli hat, sie schnüffelt nichtmal mehr dran, frei nach dem Motto "ja ich weiss was das ist, ist mir aber zu langweilig dein Spiel".

    Mir gehen langsam die Ideen aus :???:

    Weiss jemand vlt. ein Buch wo sowas behandelt wird? In den gängigen steht darüber nichts drin.

    Welpenwahn:
    Ich hatte mal in einem anderen Fred geschrieben, dass der Welpenwahn meiner Welpin hier locker mal eine Stunde andauert, heute waren es 1,5h.
    Die sausst durch das Haus wie eine Irre. Hier sind aber noch andere und es waren heute ein paar Situationen die ich als gefährlich einstufen möchte. Meine Tochter kam gehend ins Wohnzimmer und wäre beinahme über das Sausewelpi gefallen weil das Welpi hier Minuten lang am Stück unkontrolliert umhersausst. Dann ist zwar zwischendurch mal 5 Minuten Knochenkauzeit aber danach gehts weiter mit dem Gerase. Das muss man sich so vorstellen: Welpi rast wie bekloppt 5 Minuten lang durchs ganze Haus, macht dann kurz eine Knabberpause von 5 Minuten und dann folgt wieder eine 5 minütige Rasephase. Dann wird mal getrunken, dann wieder gerast, dann kurz wieder geknabbert, dann im Galopp auf den Boden gepuschert, drei mal durchgerannt, dann geknabbert und wieder 5 Minuten Rasen. Und wenn dann noch ein Mensch rumläuft werden dem noch schnell die Hacken besohlt.

    :erschreckt:

    Ich habe sie schon in die Transportbox gesperrt, da winselt sie aber sofort jämmerlich und sehr laut. Und wenn ich sie da wieder rauslasse geht es direkt weiter. Das war heute so schlimm, dass sich meine jüngste (4J. alt) schön gefürchtet hat, weil Sally ihr nachjagt und wenn sich meine Tochter in der Enge befindet und umdreht wird sie angeknurrt und angebellt, da gerät die Lütte natürlich in Panik.

    HIIIILFEEE, wie dämme ich das ein? Helfen Spaziergänge? Und wenn ja wie lange darf ich mit ihr spazieren gehen. Wir waren bisher nie weiter als bis zur Strassenecke und die ist etwa 60m entfernt, weil ich gelesen habe, das Welpen noch nicht so ausgedehnte Spaziergänge machen sollen.

    Ich denke das reicht erst mal :hilfe:

    :roll:

  • zum Thema auslauf:
    am besten ne tolle Wiese, Spielkameraden und ab die Post. Wenn sie müde ist, wird mans merken und sie hat viel gelernt und konnte sich draußen austoben. Hast ja schließlich ein Energiebündel.

    Außerdem ist sie ja noch nicht so alt und sicher auch noch nicht all zu lange bei euch. Wichtig ist denk ich Ruhe und Konsequenz.

    Geschirr: Legs ihr doch einfach immer wieder mal ein bissl an und spiele dabei mit ihr, dass sies toll findet. Das wird schon.

    Fressen: Mia (auch JR , jetzt 10 monate) hat anfangs auch nur wenig gefressen, mitlerweile hat sich das von selbst erledigt. Nassfutter gibts zum gleich aufessen. Anfangs hat sie das auch nich gemacht, aber wenns dann weg kommt, hat sie beim nächsten mal schon mehr hunger und schon ist der Rhythmus da. Probiers doch einfach mal aus. Und wenn sies rumschleppt, vielleicht bleibst du dann anfangs erstmal etwas bei ihr in der Nähe, damit sie nich das gefühl hat alleine zu sein. Vielleicht liegts auch an den fließen? Lege doch mal ein altes handtuch darunter oder so, vielleicht reicht das ja schon aus?

    Springen: Sie ist erst 10 Wochen, das dauert eben ein bisschen, bis das vollkommen weg is.Versuch doch schon zu reagieren, bevor sie springt, also ich meine das merkt man ja doch schon, wenn man den Hund dann mehr und mehr kennt.

    Ruhe: Wenn sie fleißigen Spieleauslauf hat wird sie sicherlich auch zur Ruhe kommen? Warst du schonmal in einer Welpenstunde? Da könntest du sicherlich 1. gute Tipps und 2. gute Spielkollegen finden.

    Stress dich mal nciht so rein, das wird schon alles werden, der Hund muss sich ja auch erstma an euch und euren Tagesablauf gewöhnen... dass er nicht hört und sich nicht lang konzentriert.... wird auf jeden Fall besser und noch was: wer keinen hunger hat findet Leckerli auch blöd. Das hatten wir anfangs auch. Aber warum dann ständig Leckerli, gibt ja auch so tolle Belohnungen wie Streicheln, spielen und sowas. Da ist dann auch die Aufmerksamkeit da. Würde sowieso erstmal viel drinnen üben ohne Ablenkung und draußen eben soweit sie das schon kann. Aber wie schon gesagt hundeschule ist gold wert!

    Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Kann mir vorstellen, dass sie einfach einen Spielkameraden braucht mit dem sie sich auf einer Wiese mal so richtig austoben kann.

    LG Bea

  • Hallo erst einmal! :winken:

    Zitat


    Nun dachte ich, ich hätte alles über JRT gelesen und bin bestens informiert und gut auf den Welpen vorbereitet. Aber es läuft so überhaupt nicht wie in den Büchern beschrieben.

    Bücher sind eine schöne Sache, um sich über Rassen zu informieren, oder, um sich überhaupt einmal mit dem Thema Hund auseinander zu setzen.

    Aber,
    ein jeder Hund ist ein Individuum!
    Bitte vergiß das nicht.
    Kein Hund ist genau so wie der andere, auch wenn es sich dabei um die gleiche Rasse, oder gar um Wurfgeschwister handelt.

    Jetzt beginnt für Euch beide die Zeit des gemeinsames Lernens. Ihr müßt Euch ja irgendwie zusammenraufen. Und das kann eine Weile dauern.

    Zitat


    Sorry im voraus, der Beitrag ist seeeeeehr lang!

    Macht nix! ;)


    Zitat


    Geschirr:
    seit nun einer Woche trägt sie ein Geschirr und kratzt sich nach wie vor ständig, zu eng ist es nicht, zu locker auch nicht. Ist die Dauertragemethode überhaupt gut und wie gewöhne ich sie an das Geschirr am besten?

    Eine Frage!
    Soll Dein Hund denn den ganzen Tag das Geschirr tragen?
    Gerade Welpen neigen schon mal dazu, in einem unbeachteten Moment, und sei es auch nur für zwei Minuten, das Geschirr kaputt zu nagen.

    Sicher,
    Du wirst Deinen Hund ans Geschirr gewöhnen müssen.
    Du könntest eventuell ein Kommando einführen, wie zum Beispiel "Anziehen" und dann das Geschirr anlegen.
    Sobald er es um hat, ist Party angesagt. Spiel mit ihm, oder gibt ihm super tolle Leckerchen.
    Dann wird er das Geschirr auch nicht mehr so negativ behaften.


    Was das Füttern betrifft.
    Wie viele Mahlzeiten am Tag bekommt denn Dein Hund?
    Oder steht ihm das Futter ganztägig zur freien Verfügung?

    Ansonsten finde ich, daß Du das:

    Zitat


    Nun habe ich erst mal angefangen den Napf wegzustellen und ihr das Futter "kontrolliert" zu geben.


    schon mal richtig machst.

    Soweit ich weiß, ist es für die Welpen besser, mehrere kleineren Mahzeiten am Tag verteilt zu bekommen, gerade wegen ihrer Verdauung.
    Erst im zunehmenden Alter kann man dies minimieren.


    Zitat


    Hat da jemand einen Tipp wie ich sie am besten dazu bringen das Fressen als einen Vorgang zu betrachten den man erst beendet wenn man satt ist?

    Hunde sind meistens nicht richtig satt ;)
    Die fressen, wenn es was zu fressen gibt. Die können auch mehr aufnehmen, und auch mal weniger fressen.

    Zitat

    Das zweite Problem mit dem Fressen ist:
    Der Napf steht in der Küche. Nun schleppt sie ständig das Nassfutter (Trockenfutter frisst sie nicht, wir haben auch das von Bosch hier) im Maul ins Wohnzimmer, manchmal uch in andere Zimmer, je nachdem in welchem wir uns gerade aufhalten, legt es auf den Boden und frisst es dann. Wir haben im Wohnzimmer Teppich. Das ist eine recht eklige Angelegenheit, da sie schonmal ein paar Klümpchen übersieht und man dann da reintritt.

    :D
    Das kenne ich.
    So wie es aussieht, machen das viele Hunde.

    Es könnten mehrere Möglichkeiten für dieses Verhalten geben.
    Entweder möchte Euer Welpe in Eurer Nähe sein, wenn er frißt. Also schleppt der dann sein Futter in dem Raum, wo Ihr Euch grad aufhaltet, um dann in Eurer Anwesendheit in Ruhe fressen zu können.

    Das müßtest Du dann abstellen können, indem Du ganz einfach in seiner Nähe bleibst, wenn Du den Napf für ihn bereit stellst.
    Hat dann auch den Vorteil, daß Du dann mitbekommst, ob und wieviel Euer Welpe dann frißt.

    Eine andere Möglichkeit wäre, daß er es gerne "weich" hat, wenn er frißt. Fliesen sind hart und kalt. Teppich schön gemütlich und weich.

    Zitat


    Das NEIN muss ich also draussen üben. Klappt im Haus (was Leckerli angeht) schon prima, draussen wird das komplett ignoriert.

    Nun ja,
    zum Üben mit Welpen ist noch eine kleine Anmerkung zu machen.
    Hunde lernen nicht nur bestimmte Handlungen, wenn Mensch es will, sondern auch orts- und situationsbezogen.

    Also,
    Du übst mit Deinem Welpen zum Beispiel ein Sitz im Wohnzimmer. Klappt wunderbar, alles toll und gut!
    Jetzt verlangst Du plötzlich diese Übung in der Küche, oder gar im Schlafzimmer. Dann kann es Dir auch passieren, daß Dein Welpe Dich doof anguckt.

    Ebenso verhält es sich draußen.
    Du mußt wirklich jede Übung, wenn sie einmal in einer bestimmten Umgebung sitzt, woanders wieder "neu" üben. Und zwar immer wieder, und solange, bis es dort auch sitzt.

    Hinzu kommt noch, daß draußen die Ablenkung noch etwas größer ist, als im Haus, bzw. in der Wohnung.

    Zitat


    Springen:
    Leider springt sie sehr viel, einfach so. Fliegenschnappen oder was weiss ich was sie da macht. Und oft springt sie uns an. Sie kassiert auch immer ein NEIN, setzt sie sich dann hin bekommt sie auch ein Leckerli. Ist das so überhaupt richtig?

    Im Prinzip ist es schon der richtige Ansatz.
    Paß nur auf, daß sich das Ganze nicht verselbstständigt.
    Also:
    Hund will unbedingt seine Belohnung haben! Er hat gelernt, er muß Euch nur anspringen, bis ihr was sagt, dann braucht er sich nur hinzusetzen und schon gibt es was.

    Hm,
    wegen der Ruhe reinbringen.

    Eventuell könntest Du ihm was zum Knabbern geben? Einen Ochsenziemer oder so etwas.
    Der Welpe liegt dann meist, ist dann mit dem Knochen beschäftigt und es gibt noch den positiven Effekt, daß das Kauen den Hund beruhigt.

    Zitat


    Das bringt mich gleich zum nächsten Thema der Konzentration. So ein Welpe ist ja noch klein und konzentrieren ist schwer, ich weiss, muss man alles erst lernen. Ich habe aber angst, dass das nichts mehr wird, ich bin nun seit beinahe zwei Wochen dran mit dem Spielchen "auf den Mensch konzentrieren", das verfolgt sie zwei mal vlt. auch drei mal, dann findet sie was anderes was interssanter ist oder sie legt sich einfach hin desinteressiert. Dann ist ihr auch egal was man da für Leckerli hat, sie schnüffelt nichtmal mehr dran, frei nach dem Motto "ja ich weiss was das ist, ist mir aber zu langweilig dein Spiel".

    Mir gehen langsam die Ideen aus

    Nur ruhig, und immer langsam mit den jungen Pferden!

    Du darfst nicht vergessen, daß Du einen Welpen hast.
    Die können sich noch gar nicht so lange Zeit am Stück konzentrieren.
    Wenn Du was üben möchtest, zum Beispiel ein Sitz, oder ein Platz, dann übe mit dem Hund max. zwei Minuten am Stück. Und dann ist wieder Pause angesagt!

    Gerade beim Welpen ist oft weniger mehr!
    Mach nicht zu viel mit ihm!
    Laß ihn doch langsam erwachsen werden.
    Natürlich darfst Du mit ihm üben, und das sollst Du auch. Es gibt im Hundeleben Kommandos, die sollten nicht fehlen.
    Aber:
    Übe nicht zu lange, nicht zu viel auf einmal! Sondern geh es Welpengerecht an!


    Zitat


    HIIIILFEEE, wie dämme ich das ein? Helfen Spaziergänge? Und wenn ja wie lange darf ich mit ihr spazieren gehen. Wir waren bisher nie weiter als bis zur Strassenecke und die ist etwa 60m entfernt, weil ich gelesen habe, das Welpen noch nicht so ausgedehnte Spaziergänge machen sollen.

    Das stimmt!
    Man sagt, man soll pro Lebensmonat etwa fünf Minuten mit dem Hund "spazieren" gehen.
    Das kommt aber auch ein wenig auf den Hund an.
    Es gibt welche, die stecken acht Minuten locker weg, und für andere sind schon drei Minuten viel zu viel.

    Du merkst es auch daran, daß Dein Hund nach so einem Gassigang auch total aufdreht.

    Gehst Du mit ihm in eine Welpenschule?
    Würde ich an Deiner Stelle machen.
    Dort hat er Kontakt zu den anderen Welpen, das fördert die Sozialisierung zu anderen Hunden, und nach so einer Stunde sind die Hunde total müde xD


    Hoffe,
    ich konnte Dir ein wenig helfen?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • - das Geschirr würde ich nicht den ganzen Tag dran lassen (immer mal wieder anmachen, nen leckerlie geben, abmachen).

    - Futter würde ich hinstellen und wegstellen, wenn sie sich bedient hat (wie du das schon machst).

    - das Futter zermantscht du mit einer Gabel, ggf. mischt du Wasser runter, dann wird es cremig und sie kann nicht raus schleppen

    - das Springen komplett ignorieren (nicht anfassen, nicht angukcne, nicht ansprechen; auch kein Nein), ggf. wegdrehen und den Hund ins leere springen lassen. Zur Begrüßung hockst du dich hin, so muss sie nicht hochspringen.

    - Welpen können sich nicht lange konzentieren, ich denke, du verlangst bei den Übungen zu viel.

    - Wenn sie an den Füssen liegt, würde ich es ihr unbequem machen, strampeln, zappeln mit dne Füssen, bis sie zum Schlafen woanders hin geht.

    P.S. du kannst auch die Füse hochziehen, wenn sie darauf zusteuert, dann lernt sie schnell, dass sie dort gar nicht hingehen braucht :hust:

  • Zitat

    - das Geschirr würde ich nicht den ganzen Tag dran lassen (immer mal wieder anmachen, nen leckerlie geben, abmachen).


    probier ich mal, ich hatte gelesen, man soll das die ersten Tage umlassen, damit sich der Hund dran gewöhnt, aber eher gewöhne ich mich an diese Kratzerei als sie sich an das Geschirr. :headbash:

    Zitat


    - Futter würde ich hinstellen und wegstellen, wenn sie sich bedient hat (wie du das schon machst).


    Dann mache ich das weiter.

    Zitat


    - das Futter zermantscht du mit einer Gabel, ggf. mischt du Wasser runter, dann wird es cremig und sie kann nicht raus schleppen


    ok, probier ich mal

    Zitat


    - das Springen komplett ignorieren (nicht anfassen, nicht angukcne, nicht ansprechen; auch kein Nein), ggf. wegdrehen und den Hund ins leere springen lassen. Zur Begrüßung hockst du dich hin, so muss sie nicht hochspringen.


    Ja wenn das so einfach wäre. Genau das steht auch im Buch, funktioniert nur nicht. Meiner Jüngsten springt sie ins Gesicht, meine kleine ist 1,03m groß. Die steht dann immer da wie eine Laterne, steif vor Angst, total verkrampft und der Hund springt wie ein Flummi immer an ihr hoch und schnappt ins Gesicht.
    Mich tangiert das Gehopse vom Hund nicht und ich ignoriere das auch, aber mir beisst sie ja auch nicht ins Gesicht dabei (so hoch springt sie nicht). Wenn ich nicht NEIN sage und sie ermahne hört sie damit nicht auf, auch wenn sich das Kind nicht rührt. Meine Kleine hat jetzt angst vor dem Hundebaby.
    Die hat ein ganz schön wildes Temperament die Welpin.

    Zitat


    - Welpen können sich nicht lange konzentieren, ich denke, du verlangst bei den Übungen zu viel.


    Nun leider wurde im Film nicht gesagt wie lange man welche Übung machen kann/sollte, also keinerlei Details.
    Aber an 2 Minuten kommen wir garnicht ran. Die verliert schon vorher das Interesse.
    Ich habe versucht ihr den Blickkontakt beizubringen weil der laut Stefanie Weinrich (eine Problemhund Therapeutin) sehr wichtig sei. Aber schon beim 3. Versuch macht Sally nicht mehr mit. Vlt. bin ich ja nicht ansehenswert :headbash:

    Zitat


    - Wenn sie an den Füssen liegt, würde ich es ihr unbequem machen, strampeln, zappeln mit dne Füssen, bis sie zum Schlafen woanders hin geht.


    Du, ich kann zappeln wie ich will, das stört sie überhaupt nicht, sie legt sich sogar auf die wackelfüsse drauf und wenn ich zu dolle wackel, dann beisst sie rein.
    Die geht aber nicht woanders hin, das habe ich schon ausprobiert.
    Wenn ich die Füße hochnehme, dann liegt sie trotzdem da wo eigentlich meine Füße sind.
    Ich arbeite an dem Platz. :???:

    Zitat


    P.S. du kannst auch die Füse hochziehen, wenn sie darauf zusteuert, dann lernt sie schnell, dass sie dort gar nicht hingehen braucht :hust:

    Ja wie erwähnt, sie legt sich trotzdem da hin. Ich habe sogar versucht ihr das eigene Deckchen "schmackhaft" zu machen so wie die Therapeutin das empfiehlt mit Leckerlis. Sie sagt der Hund hat einen Futtertrieb und er lässt sich über Futter sogar wortlos erziehen und sie zeigt das auch. Sieht super toll aus.
    Sie legt dem Welpen auf der Decke Leckerli hin um ihn zu bestätigen. Dann noch eins und noch eins, dann geht sie einen Schritt zurück und wieder hin und gibt ein Leckerli, dann das ganze drei mal, dann geht sie zwei Schritte zurück und so weiter.
    Das man das ein paar Tage üben muss ist mir klar, aber auch nach 8 Tagen stellt sich kein Erfolg ein. Ich lege das natürlich hin, gebe das nicht aus der Hand damit sie nicht der Hand folgt.

    Nichts desto trotz, kommen keine Leckerlis mehr, dann gehts zum pennen an meine Füße :???:

  • Zitat

    zum Thema auslauf:
    am besten ne tolle Wiese, Spielkameraden und ab die Post. Wenn sie müde ist, wird mans merken und sie hat viel gelernt und konnte sich draußen austoben. Hast ja schließlich ein Energiebündel.


    Ja Energiebündel. Woher hat sie die, sie frisst ja kaum was.

    Zitat


    Außerdem ist sie ja noch nicht so alt und sicher auch noch nicht all zu lange bei euch. Wichtig ist denk ich Ruhe und Konsequenz.


    Einfach gesagt.

    Zitat


    Geschirr: Legs ihr doch einfach immer wieder mal ein bissl an und spiele dabei mit ihr, dass sies toll findet. Das wird schon.


    Das geht leider nicht, da sie einen Hautpilz hat... ich will nicht so viel Körperkontakt, ich bin Atopiker und neige zu Neurodermitis und Exemen.

    Zitat


    Fressen: Mia (auch JR , jetzt 10 monate) hat anfangs auch nur wenig gefressen, mitlerweile hat sich das von selbst erledigt. Nassfutter gibts zum gleich aufessen.


    Sie frisst nichtmal einen Esslöffel voll sofort.
    Sie beisst quasi einmal rein und haut wieder ab, Food to go!

    Zitat


    Anfangs hat sie das auch nich gemacht, aber wenns dann weg kommt, hat sie beim nächsten mal schon mehr hunger und schon ist der Rhythmus da. Probiers doch einfach mal aus. Und wenn sies rumschleppt, vielleicht bleibst du dann anfangs erstmal etwas bei ihr in der Nähe, damit sie nich das gefühl hat alleine zu sein. Vielleicht liegts auch an den fließen? Lege doch mal ein altes handtuch darunter oder so, vielleicht reicht das ja schon aus?


    Ich bleibe immer in der Küche stehen wenn ich kann. Das geht nicht immer. Sie schleppt es nicht immer zwangsläufig auf den Teppich in s Wohnzimmer, manchmal auch in das Esszimmer und da ist Laminat. Und es ist auch nicht immer jemand in dem Raum in den sie es schleppt, deshalb treten wir ja auch oft in die liegengebliebenen Bröckchen rein.
    Also sie schleppt es auch ins Wohnzimmer wenn keiner drin ist. Das ist möglicherweise Futterneid, denn die Brocken sind recht groß, die sie da wegschleppt. Ich werde mal den anderen Tip mit dem "breiig" machen probieren. Das Trockenfutter schleppt sie nicht weg, frisst sie aber leider nur sehr sehr ungern.

    Zitat


    Springen: Sie ist erst 10 Wochen, das dauert eben ein bisschen, bis das vollkommen weg is.Versuch doch schon zu reagieren, bevor sie springt, also ich meine das merkt man ja doch schon, wenn man den Hund dann mehr und mehr kennt.


    Naja, meine 4 jährige kann das glaube ich nicht vorher erkennen und schon vorher reagieren, da ist das mit dem Gehopse ja auch eigentlich so tragisch. Mir selber macht das nichts, ich ignorier das einfach, die große auch. Sie hört dann auch auf. Aber da die jüngste inzwischen angst hat, quiekt die auch unkontrolliert auf und zuckt auch manchmal. :(
    Wir wissen ja, dass die irgendwann das Interesse daran verlieren wird, wenn sich keiner dafür interessiert.

    Zitat


    Ruhe: Wenn sie fleißigen Spieleauslauf hat wird sie sicherlich auch zur Ruhe kommen? Warst du schonmal in einer Welpenstunde? Da könntest du sicherlich 1. gute Tipps und 2. gute Spielkollegen finden.


    Also Spielen tun wir zu zweit. Auslauf... sind wir am üben. Auf der Website der JRT habe ich gelesen, dass die erst ohne Leine rumlaufen sollen wenn sie sicher auf KOMM hören. Im Garten kann sie sich auch austoben ohne Leine.
    Nein bei der Welpenstunde war ich nicht weil ich nicht weiss wohin mit meinen Kinder während dessen. Die große würde ich mitnehmen, aber die Kleine kann ich nicht mitnehmen. Sie hüpft und läuft gerne und wenn der Hund dann auch gerne hüpft und ihr nachläuft gerät sie in Panik. Ich denke, das wäre nichts für sie.

    Vielleicht findet sich ja hier jemand der in der Nähe von Falkensee (bei Berlin Spandau) wohnt und nen Welpen hat zum austauschen?

    Zitat


    Stress dich mal nciht so rein, das wird schon alles werden, der Hund muss sich ja auch erstma an euch und euren Tagesablauf gewöhnen... dass er nicht hört und sich nicht lang konzentriert.... wird auf jeden Fall besser und noch was: wer keinen hunger hat findet Leckerli auch blöd. Das hatten wir anfangs auch. Aber warum dann ständig Leckerli, gibt ja auch so tolle Belohnungen wie Streicheln, spielen und sowas. Da ist dann auch die Aufmerksamkeit da. Würde sowieso erstmal viel drinnen üben ohne Ablenkung und draußen eben soweit sie das schon kann. Aber wie schon gesagt hundeschule ist gold wert!

    Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Kann mir vorstellen, dass sie einfach einen Spielkameraden braucht mit dem sie sich auf einer Wiese mal so richtig austoben kann.

    LG Bea


    Wir gewöhnen uns gerade an den Tagesablauf des Hundes :???:
    Die Welpin hat nämlich Nachts um 2 ausgeschlafen, sie bleibt nicht mehr im Korb liegen. Lasse ich sie rumlaufen beisst sie alles an oder kaut auf den Kaninchenohren rum. Also egal was sie tut, es macht nervige Geräusche. Meine Nächte sind also kurz, ich muss mit 3-4h Schlaf auskommen. Ich denke mal, dass mir schon alleine deshalb etwas die Geduld fehlt. Um 6 ist allgmeines Aufstehen angesagt, große muss zur Schule und Mann arbeiten. Im Moment schlaucht mich das ganz schön.

    Btw. nachdem Sally nun 45 Minuten geschlafen hat saust sie schon wieder seit 20 Minuten durchs Haus. Das geht den ganzen Tag so. Sie schläft 30-60 Minuten und tyrannisiert dann alle für 1-1,5h. Das geht ganz schön an die Substanz.

    :kaffee3:

  • Du hast geschrieben sie hat einen Hautpilz :???:
    Kann es sein, daß sie deswegen so unruhig ist und sie das juckt.
    Was gibst du ihr denn dagegen.?

    Wenn sie dabei den ganzen Tag das Geschirr anhatt, juckt das zusätzlich noch.

  • Zitat

    Du hast geschrieben sie hat einen Hautpilz :???:
    Kann es sein, daß sie deswegen so unruhig ist und sie das juckt.
    Was gibst du ihr denn dagegen.?

    Wenn sie dabei den ganzen Tag das Geschirr anhatt, juckt das zusätzlich noch.

    Sie kratzt sich kaum, eben nur am Geschirr, die TÄ sagte, da muss sie sich erst dran gewöhnen. Der Hautpilz soll wohl kaum Juckreiz auslösen.

    Also angefangen hat die Vorbesitzerin mit 2x täglich Mycofug, das habe ich 3 Tage weitergemacht. Letzte Woche Montag ersetzt durch 1x täglich Lamisil. Seit vergangenen Montag 1x Panolog, 1x Lamisil, 1x Panolog weil sie die Stelle in der Leiste leicht entzündet hat und die Stelle am Kopf stark schuppt.

  • Also ich kann mir nicht helfen, aber wie du die Unruhe beschrieben hast, glaube ich dass sie Juckreiz hat und es sich so bemerkbar macht.

    Gibts da nicht was stillendes zum einreiben, ich kenne mich damit nicht so aus.

  • ich habe gerade erfahren, dass man mit nem ansteckenden Hautpilz in der Welpenschulen eher nicht gerne gesehen wird, also hat sich das mit anderen Welpen auf der Wiese und Umgebung auch erledigt :(

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