Zweithund sinnvoll?

  • Hallo,

    Ich hab seit knapp einen Monat einen kleinen Jacky (16 Wochen alt), es läuft alles super. Hab mit ihm bis auf die üblichen Schwierigkeiten die ein Welpe mit sich bringt, keine Probleme. Er lernt super schnell und hört auch schon sehr gut. Aber vorallem liebt er das Spielen mit Artgenossen.
    Ich hab mir deswegen Gedanken gemacht, wenn Sparky aus dem gröbsten raus ist, einen zweiten kleinen Freund für ihn anzuschaffen. Ich würde mich vorallem wenn ich mal unterwegs bin besser fühlen, da ich weiß, dass er dann nicht alleine ist, denn trotz allen übens, mag er das garnicht.
    Allerdings möchte ich nichts überstürzen und wollte mal wissen was Ihr für Erfahrungen gemacht habt. Ist es sinnvoll bzw. überhaupt nötig? Was spricht dafür und was dagegen?
    Würde ihr es eher abraten?

    Danke schon mal im Voraus

    Lg Chrissy

  • Huhu Chrissy,

    die Überlegung kann ich gut verstehen, hatte ich damals auch.

    Nach 1,5 Jahren ist Bibo eingezogen, der erste Tag war grausam und seitdem sind die Beiden ein Team.

    Ich würde das immer wieder machen :D

    Gruß
    Bianca

  • Ich spiele auch schon lange mit dem Gedanken, aber erst muss Jeppe durch seine Pubertät durch sein, vorher kommt es für mich nicht in Frage, weil er einfach noch zu viel Aufmerksamkeit braucht. Wenn du irgendwann merkst, dass es passt, warum nicht. Warte aber erstmal die Pubertät ab!

  • Zitat

    Ich hab mir deswegen Gedanken gemacht, wenn Sparky aus dem gröbsten raus ist, einen zweiten kleinen Freund für ihn anzuschaffen. Ich würde mich vorallem wenn ich mal unterwegs bin besser fühlen, da ich weiß, dass er dann nicht alleine ist, denn trotz allen übens, mag er das garnicht.


    Aus dem gröbsten raus sein, wird er frühestens mit 1 Jahr, eher 1,5-2 Jahren. ;) Aber dann ist es sicher schön für ihn, noch nen "eigenen" Kumpel zu haben.
    Er ist noch sehr jung. So schnell lernen sie nicht das alleine bleiben. Da dauert etwas. Wenn sie zusammen sind, sind sie aber trotzdem alleine, da Du ihre Bezugsperson bist. ;) Ich würde mich dabei aber trotzdem wohler fühlen, wenn sie zu zweit alleine sind.
    Gehst Du denn zur Welpenspielgruppe / Hundeschule? Oder zu ner Hunderunde bei Dir in der Nähe? Da würde er ja auch viele Kumpels kennen lernen, mit denen er spielen kann. :D

  • Huhu,

    wir hatten nie überlegt ob wir einen zweiten Hund haben wollten. Unser zweiter Hund wurde von uns als Welpe im Karton gefunden. Somit hatte sich es erübrigt, ob wir ihn haben wollten oder nicht. Es war sehr sehr schwer für uns, da unsere 1. Hündin mit dem zweiten gar nicht klar kam. Es gab viermal sehr schwierige Bissverletzungen bis zu dem Tag, an dem der Kleine von einem Auto anefahren wurde. Ab da an, waren es nicht mehr zwei Hunde, sondern ein Team.
    Nach dieser Zeit wurde uns folgendes Bewusst:

    Nie wieder einen Hund alleine :-) Es ist so schön zu sehen, wie die beiden miteinander spielen. Jeder für sich möchte seine eigene Aufmerksamkeit, welche er auch bekommt. Es macht nicht viel mehr arbeit, als ein Hund. Finde ich jedenfalls. Was man nur immer bedenken sollte: Zwei Hunde, doppelte Kosten. Zweimal im Jahr impfen, zwei Hunde zur Hundesteueranemelden usw.

    Aber dennochl, immer wieder zwei Hunde. Jetzt haben wir soagar drei. Aber auch nur, weil unsere Omi nicht mehr so kann und unserem Gino fehlte sehr ein Spielkamerad, mit der er auch mal kuscheln kann. So hat die Oma ihre Ruhe die sie brauht und wird nicht immer belästigt von dem kleinen ;)

    Liebe Grüße,

    Jessy

  • Na ja "nötig" ist es nicht, aber wenn die Umstände (Zeit, Geld, Raum) stimmen und dein Kleiner aus dem Gröbsten raus ist (also da würde ich auf jeden Fall noch einige Monate warten - vielleicht bis er so 1,5 ist), warum nicht? :smile:

  • ja, das hatte ich auf alle Fälle vor. Bei meinem kleinen Dickkopf freu ich mich da auch schon besonders drauf :headbash:

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