Hund bellt ständig zur Nachtzeit...was tun?

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  • Hallo ihr lieben!

    Mein sonst sehr ruhiger Labrador Balu (10 Monate) bellt seit einigen Wochen immer nachts los, sobald er ein geräusch hört. Es muss im Haus nur eine Tür auf und zu gemacht werden und er schlägt durch lautes bellen an.
    Auch wenn der nachbar morgens Schnee schippt, kann ich nicht mehr schlafen...

    Ich finde es ganz lieb von ihm, dass er mich warnen will, aber mir wäre es doch lieber, wenn ich seit langem mal wieder die nächte durchschlafen könnte..... :gott:

    Wisst ihr einen rat, wie ich ihm dieses Verhalten wieder abgewöhnen kann? :/

    Danke schonmal für die Hilfe :smile:

    Wiebke

  • Meiner wufft nur einmal , --reicht auch wenn das im Bass ertönt und man am schlafen ist..

    Ganz kann man diesen Wachtrieb warscheinlich nicht abgewöhnen, aber ich hab dann jedesmal sofort --AUS - geschnautzt.

    Hab aber leider auch einen älteren Nachbarn der um 1 Uhr nachts gassi geht und sich eins kicherte, wenn er unter meiner Wohnung 5 mal hin und her lief ,ob wohl dort nur der Eingang zu einer Wellblechhalle der Taubentüchter ist.

    Bin dann auch schon mal aufgestanden und hab ihm mit einem ärgerlichen Befehl , wieder ins Körbchen gejagt zum Platz machen.

    Hat aber eine ganze Weile gedauert . Ärgerlich , besonders wenn im Sommer alle Fenster auf sind und alle Nachbarn geweckt werden.
    Man will ja keinen Ärger haben.
    Heute kommt das recht leise ,aber ganz kann man das anschlagen bestimmt nicht abstellen.
    Vorallem muss alles was er zu Deiner Verteidigung macht unterbunden werden. Z.B. Eifersucht innerhalb der Familie oder Schutzinstinkt Dir gegenüber.

    Grüße Christel

  • Also mein Balu hat seinen Schlafplatz im Flur vor unserem Schlafzimmer.

    Normalerweise.

    Im Moment wohne ich zeitweise auf Helgoland und habe hier nur ein Zimmer. Balu schläft in seinem Korb vor dem Bett, wenn er allerdings ein Geräusch hört bellt er los, knurrt auch manchmal, und setzt sich wachend neben mein Kopfteil.

    Wenn ich das Geräusch vor ihm höre schaue ich ihn an und lege den Zeigefinger auf die Lippen und mache laut "psssssssssst". Dann bleibt er meist ruhig und wird dann auch von mir mit "fein" oder mit einem Leckerlie gelobt.

    Wenn ich allerdings schlafe oder das Geräusch nicht höre und er einfach losbellt, dann sage ich ihm laut "aus" und "nein".

    Ich habe auch schon von diesen Halsbändern gehört, die wenn er bellt zitronenwasser verprühen... was haltet ihr davon? Ist das nicht ziemlich gemein?

  • wenn er sowieso gut erreichbar ist ,weil er vor Deinem Bett schläft ,patsch im auf dem kopf mit >>nein . Das hat bei meinem Hund der auch oft vor dem Bett ereichbar war geholfen . Nur dafür noch ein leckerli bekommen ,das geht gar nicht.
    Es gibt keinen Grund ständig ganztags zu füttern, auch wenn das zur Zeit modern ist und dann noch nachts und dann wenn er schon gebellt hat. ich glaube nicht das der Hund das in diesem kurzen Zeitraum als belohnung fürs still sein versteht, sondern eher als belohung fürs wachsan sein . nurpasst dann dein nein für den Hund nicht dazu.

    Es gibt auch genügend Hundetrainer die ohne leckerli arbeiten weil der Hund unterwegs im akuten Fall eben auch ohne Leckerli funktionieren muss.

    Ich war sogar schon mal dabei wie ein Hundetrainer seine Kundin an gemotzt hat ,weil der Hund seine Halterin nur anbetete weil er das Futter in der Tasche roch, ohne das man wirklich üben konnte. der Hund sollte nicht bestochen werden sondern auf antrainierte Befehle gehorchen.

    Grüße Christel

  • kennst du den hund der ts? wenn nicht, gib bitte nicht solche ratschläge...falls der hund schreckhaft ist, könnte er auf ein patschen auf den kopf durchaus anders reagieren, als deine hunde, bei denen du das gemacht hast. wenn der hund wirklich auf hab-acht-stellung wacht, ist solch eine reaktion ziemlich leichtsinnig und eigentlich auch unfähr. ja, der hund soll lernen, dass er nachts nicht bellen soll. aber er möchte sein frauchen ja auch nur warnen. und dafür sollte er nicht bestraft werden, finde ich. besonders nicht körperlich.

    sweet chilli: ich würde ein abbruchsignal außerhalb dieser situationen einführen und bestärken. wichtig ist, dass du immer erst bestärkst, wenn die handlung (und damit auch die gemütslage deines hundes) sichtbar unterbrochen wurde, sprich: dein hund sollte nicht mehr aufgeregt sein, kein wuffen mehr zeigen, sondern einfach dir zugewandt sein.
    wenn du nicht den richtigen zeitpunkt triffst, kann es sein, dass du die gesamte handlungskette bestärkst und das wäre nicht gut!!!
    ich würde ein abbruchsignal verwendet, gefolgt von einem entspannungssignal. leckerlies brauchte ich an dieser stelle bei meinen hunden nicht. wenn luca nachts gewufft hat, sagte ich "schluss" und dann kam ein verbales und beruhigendes lob. war er weiterhin aufgeregt hab ich auch mal nachgesehen und ihm damit gezeigt, dass ich ihn ernst nehme, aber nix los ist.

  • Hey und danke für eure Antworten! :gut:

    Für mich ist es absolut keine Alternative Balu auf den Kopf zu hauen! :/
    @ Lucanouk: Ich stimme dir total zu, dass es gemein ist, meinen kleinen zu bestrafen, weil er mich beschützen will. Wie schon gesagt, ich finde das sehr lieb von ihm und nehme ihm das auch nicht böse, aber schlaf ist nunmal wichtig :roll:

    Die leckerlis bekommt er, da er ein Labrador-Staubsauger ist und Fressen für ihn das Größte ist :roll:
    Ich dachte mir dabei, dass er sich villt merkt, dass er nur etwas bekommt, wenn er still bleibt, und wenn er bellt, es nur ein "Nein" gibt.
    Meint ihr das ist untunlich?

    Und was sagt ihr zu meiner Frage mit dem Spray? eine bekannte von mir hat mir das empfolen, aber das wäre dann ja wie eine bestrafung, und das will ich ja nicht. Würde gerne mal eure Meinug dazu hören!:???:

    Lg

  • Zitat

    kennst du den hund der ts? wenn nicht, gib bitte nicht solche ratschläge...falls der hund schreckhaft ist, könnte er auf ein patschen auf den kopf durchaus anders reagieren, als deine hunde, bei denen du das gemacht hast. wenn der hund wirklich auf hab-acht-stellung wacht, ist solch eine reaktion ziemlich leichtsinnig und eigentlich auch unfähr. ja, der hund soll lernen, dass er nachts nicht bellen soll. aber er möchte sein frauchen ja auch nur warnen. und dafür sollte er nicht bestraft werden, finde ich. besonders nicht körperlich.

    Auffällig in diesem Forum ist ,das normale Dinge die man erprobt hat , von manchen mit der Anordnung solche Ratschläge nicht zu geben,anderen aufgetragen werden, als wolle man nur selbst die Lösung erkennen. Ob man nun den Kopf erwischt oder auf den Pumpf patscht ist nicht so wichtig ,sondern das der Hund ohne Vorwarnung einen Schreck bekommt es nicht mehr zu tun . Draußen kann man Schlüssel, ketten oder rappeldosen werfen, nachts in der Wohung eher nicht !Es führen viele wege nach Rom und die dürfen hier genannt werden.

    sweet chilli kann selber denken und die Situation auch selbst einschätzen.Sie kennt Ihren Hund ,der gerade vor dem Bett Verteidigungs-und Bewachungsrituale übt und weiß in welcher Form Sie dies umsetzen könnte.

    Zitat


    sweet chilli: ich würde ein abbruchsignal außerhalb dieser situationen einführen und bestärken. wichtig ist, dass du immer erst bestärkst, wenn die handlung (und damit auch die gemütslage deines hundes) sichtbar unterbrochen wurde, sprich: dein hund sollte nicht mehr aufgeregt sein, kein wuffen mehr zeigen, sondern einfach dir zugewandt sein.

    Nicht umsetzbare Ratschläge---- wenn es nachts ist ,dunkel und man am schlafen ist ! Theorie ist eines ,die Praxis ist anders.

    Zitat

    wenn luca nachts gewufft hat, sagte ich "schluss" und dann kam ein verbales und beruhigendes lob. war er weiterhin aufgeregt hab ich auch mal nachgesehen und ihm damit gezeigt, dass ich ihn ernst nehme, aber nix los ist.

    Ob -Schluss- oder -Aus- als Abbruchsignal, ist dem Hund nicht wichtig. Der barsche Befehl auf den Punkt und evtl.ein bestärkender Klaps zeigt dem Hund innerhalb einer Sekunde was Sache ist. Das der Rudelführer den Ton angibt.
    Spätestens nach dem 5 mal wachwerden, nach der 5 Nacht wird man deutlicher werden wollen.
    Vor allem muss dies Nachts ja händelbar sein ,wenn man aus dem Schlaf gerissen wird. Da denkt man sicher nicht an Hundeschultaktiken. Vor allem kann das Monate dauern bis ein Junghund sich diesen Instinkt abgewöhnt.

    Alle tun so, als würden gemäß der zur zeit modernen alternativen Hundeschulerziehung Hunde nur mit Zuckerbrot und leckerli erziehen und den Hund mal ruppig knuffen sei was neues .... und dann sehe ich wie besonders Frauen (auf den ländlichen Wegen ) unbeobachtet ,sogar mal richtig drauf hauen können damit es funktioniert. Da war es ein Pferd ,oder auch bei den eigenen Hunden Schwanz umknicken weil der nicht schnellgenug ins Sitz ging , obwohl der Hund ihren Befehl gar nicht sehen konnte weil er neben ihr in eine andere Richtung mich mit Hund kommen sah . Gemein oder?Noch dazu war es eine alte sehr brave ,eher angstvolle Hündin .
    Huch ...erwischt ist dann häufig die Reaktion. Männer werden bei Ungehorsam eines Hundes, weil Ihnen vielleicht unwürdig erscheint, sehr viel schneller wirklich böse und brauchen keinen weiteren Anwendungen . Vielleicht sind Frauen eher zu nett wenn es um Durchsetzung geht ! Auch beim eigenen Hund.
    Dominanz zeigen als Rudelführer ,kann auch bedeuten das man tatsächliche ärgerliche Stimmung zeigt. Nur wenn man es geduldig aushält und nachts noch lobt und leckerli reicht, zeigt das dem Hund alles fein wie er es gemacht hat.
    Er sollte doch merken das der Halter selbst bewacht und ihn augenblicklich stoppt und in die 2. Reihe verweist.

    Grüße Christel

    Ich sagte nicht auf den Kopf hauen !

  • 1. =Akzeptanz
    2. =Akzeptanz
    3. =Akzeptanz
    4. =Lob für ...?
    5.= Inkonsequenz (man bestraft Hunde nicht ,man korrigiert!!

    Aber Spray nachts im Dunkeln .... und dann noch mit Zitronenwasser /Säure .Da kennt er doch Deine warme Hand die nach Dir riecht besser.

    Du solltest das Wort Bestrafung in der Hunderziehung dringend mit Korrektur ersetzen, sonst wirst Du mit der Erziehung wenn die Pubertätsphase beginnt große Probleme haben.
    Und man sollte wissen was man will.
    Der Hund weiß das jetzt schon und übt das jetzt schon mit Dir.
    Eine zweite Stufe könnte sein ,das er nicht nur Nachts wenn Fremde vorbei gehen bellt ,sondern auch wenn Fremde bei Dir herein kommen ! Das nervt dann richtig.

    Grüße Christel
    >>> grins ...... https://www.dogforum.de/ftopic103229.html

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