Müssen über Kastration nachdenken :-(

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  • Oh man. Dann seid ihr also doch den bösen Hormonen zum Opfer gefallen. Wie gesagt, ich teste auch gerade den Suprelorin-Chip um dann zu entscheiden ob ich Nägel mit Köpfen mache. Hier im Forum gibt es auch einen Thread "Suprelorin Erfahrungsbericht". Da könntest du dich erst mal schlau lesen.
    Bist du mit Jeppe bei Frau Caspar oder bei einer anderen TA?
    Wie alt ist Jeppe denn?

  • Jeppe ist jetzt ein Jahr und einen Monat. Ich bin bei Frau Ungar, war aber Freitag bei Frau Sieslak, weil ich kein Auto hatte. Beide haben mir unabhängig voneinander zu dem Chip geraten, beide meinten auch, kastrieren nur im Notfall. Bin echt deprimiert, aber wenn ich den Kleinen so sehe, dann fällt mir die Entscheidung nicht so schwer!

  • Ähnlich hab ich das auch gesehen. Ob es jetzt wirklich ein "notwendig" ist, kannst du besser einschätzen als der TA. Würde mich jetzt nicht darauf verlassen, dass es das Richtige ist nur weil du das "go" vom TA hast.
    Eigentlich ist es sowohl für Chip als auch für Kastra etwas früh, oder? Vielleicht ist es ja auch nur ne Phase. Meiner hatte in dem Alter auch immer mal schlimme Phasen. Vor Vollendung des 2 Lebensjahres bis der Hund mehr oder wengier ausgereift ist, würd ich persönlich das nicht machen. Jeppe ist ja nun wirklich noch mitten in der Pubertät.
    Aber du hast mein volles Mitgefühl!!! Ich hätte am liebsten auch vor Vollendung des zweiten Jahres eingegriffen...aber habs mir als Tabou selbst verboten ;)

    Bist du dir denn wirklich sicher, das das ein hormonelles Problem ist? Du bist ja eher im Norden unterwegs und ich eher im Süden. Aber Südstadt ist nicht eine Hündin läufig...und die Besis sagten mir, dass es bei den meisten erst im April Mai wieder soweit sei (frage ja immer, weil ich so gespannt bin auf den ersten gechiptem Kontakt mit läufiger Hündin;) .

  • Hallo

    also mein 5 Jähriger Labrador ust mit 14 moanten kastriert worden.

    er richt nach wievor wie bolle , wenn Hündinnen heiss sind , nur nicht mehr so extrem .

    dazu kommt ich habe noch eine Hündin die gerade ihre standhitze hat , er ist total begeistert, will sie auch bespringen , sie tänzelt vor ihm , ein logisches verhalten.

    was wohl ist sagt man nein macht er nichts. trotzdem hat er nachwie vor seinen Trieb, alleine lassen kann ich die beiden nicht , möchte auch nicht das sie bestiegen wird.

  • Ich bin mir schon ziemlich sicher, denn Probleme ´begannen, als hier eine Reihe Hündinnen mehr oder weniger gleichzeitig läufig wurden. Es war, als sei ein Schalter umgelegt worden, echt heftig. Vorher haben wir ja auch manchmal eine läufige Hündin getroffen, das war zwar spannend, aber es ging. Aber hier sind es zur Zeit echt viele, wir haben manchmal täglich ein bis zwei getroffen und immer verschiedene!! Noch warte ich auch ab, es fällt eben auch in seine Pubertät!!! Das ist doppelt doof, denn wir hatten vorher gerade eine Phase, in der es ganz super mir ihm lief!

  • Zudem kenne ich als Symptom eher das "unbedingt rauswollen" um zu den geilen Weibern zu laufen. "nicht raus wollen" ist komisch.
    Ich würde an deiner Stelle noch mal andere gesundheitliche Möglichkeiten abchecken lassen. Vielleicht bei einem anderen TA "unvoreingenommen" das Problem schildern. Vielleicht kommt dann ja mal jemand auf die Idee woanders das Problem zu suchen.
    Die letzte Läufigkeitswelle war im Oktober/November.

    Willst du ihn nicht erst mal in Ruhe auspubertieren lassen? Schön ist das zweite Jahr wahrlich nicht. Auch nicht für den Hund. Meine Pubertät war auch stressig für mich, aber notwendig! ;)
    Und wenn man als Rüde geschlechtsreif wird, muss man doch erstmal lernen mit der Anwesenheit von geilen Weibern klar zu kommen. Klar ist das am Anfang ganz aufregend und toll!
    Aber ich würd an deiner Stelle noch mal abwarten, um einschätzen zu können, ob es wirklich so schlimm ist, dass du meinst es nicht in den Griff kriegen zu können.

  • Klar, ich werde ihn jetzt nicht gleich kastrieren lassen oder ihm einen Chip einsetzen lassen, dafür ist er noch zu jung!!! Es ist ja nicht so, dass er gar nicht raus will. Er will raus, aber wenn er dann draußen ist, dann bockt er ständig, weil er irgendwo anders langgehen will. Als er gar nicht rauswollte, ist er danach noch krank geworden, das hatte dann wohl andere Ursachen. Nee, ich werde jetzt erstmal weiterhin mit ihm woanders spazierengehen, dort sind kaum Hunde, dort kann er laufen wie er will und ist ausgeglichen. Ich war wie gesagt bei zwei Tierärzten, bei keiner der beiden habe ich erwähnt, dass er draußen so unruhig ist, sie haben beide von sich aus gefragt, ob er zur Zeit wegen der Hündinnen Stress habe und das hat er. Sie haben aber auch gesagt, ich solle das erstmal beobachten, vielleicht ist es bei der nächsten Läufigkeitswelle nicht mehr so schlimm und so werde ich es auch machen! Danke für eure Antworten und Rückmeldungen, es ist immer soooo gut, sich austauschen zu können :smile: !

  • sind auch mit dem Thema beschäftigt. Unsrer ist im Wald nicht mehr in der Lage sich auf seine Geschäfte zu Konzentrieren. Er rennt nur noch nervös rum und legt sich bei allen Hunden auf die Lauer. Er heult wie ein Verrückter bei Hündinnen, und dreht bei Rüden komplett durch. Zudem wohnt neben uns eine Hündin, möchte gar nicht wissen, wie er abgeht, wenn sie Läufig wird. Ausserdem rammelt er unseren Jüngsten Sohn sehr oft, ich unterbinde das natürlich, aber sobald ich mal kurz auf dem Klo bin höre ich den Kleinen rufen"nein, Teddy,nein". Das andere Problem ist, wenn er Rüden begegnet ist, und sie wie verrückt anbellt, müssen hinterher auch alle Füßgänger dran glauben, weil er ab dann nur noch mies gelaunt ist. Kann ihn auch nirgends ableinen, hoffe eine Kastration gibt besserung, und er ist wieder etwas entspannter.

  • Hast du mal versucht, ihm das Schnüffeln und markieren einzuschränken. Das hat bei meinen Rüden ziemliche Besserung geschaffen. Und der Alte war streckenweise genauso drauf, wie du deinen beschrieben hast. Gleichzeitig mit dem Einschränken des Markierens hab ich ihn mit Hündinnen mit beginnender Läufigkeit in Kontakt gebracht (natürlich in Absprache), damit er sich daran gewöhnt. Ist natürlich nicht so einfach, wenn ihr jetzt so eine Hochburg an läufigen Damen habt. Baccie ist zwar nicht wirklich entspannt draußen, aber er macht nicht mehr so ein Fass auf und zu Hause kann er dann absolut runter fahren. Bei dem Jüngeren hab ich von Anfang an darauf geachtet, dass er sich mit Markieren zurück hält. Der reagiert auf läufige Hündinnen erst, wenn sie direkt vor ihm stehen und schon recht nah an der Standhitze sind. Mit dem kann ich auch ganz entspannt mit läufigen Hündinnen spazieren gehen.

  • also wir standen auch mal vor der Frage Kastration ja oder nein. Unser damals etwas über einjähriger Rüde hatte auch ständig beim Gassi gehen die Schnauze auf dem Boden, war sehr hippelig, kaum abrufbar, an jedem Baum das Beinchen hoch also er stand wirklich unter Streß und nicht nur er für uns war es auch nicht gerade ein entspannter Spaziergang. Also entschlossen wir uns für eine Kastration natürlich kann man es nicht auf alle Hunde beziehen aber für ihn war es die richtige Entscheidung, weil nachdem seine Hormone vollens abgebaut waren im Körper, war das Gassi gehen für ihn ohne Streß und für mich natürlich auch.

    Liabs Grüßle Anja

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