Kann ich meinen Hund behalten...

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  • Hallo,
    so wie du das schreibst, stelle ich mir kein geordnetes Hundeleben vor.
    Wie soll der Hund denn sein Stellung in der Familie finden? Das wird nicht so einfach, wie du dir das vorstellst.
    Und wenn ich ehrlich bin, denke ich nicht, dass es - wie du schreibst - eine reifliche Überlegung - war, den Hund anzuschaffen, wenn sich deine Frau nun komplett aus der Verpflichtung zieht.
    Ich denke, der Hund sollte dann doch lieber schnell wieder zurück ins Heim und wenn er so toll ist, wie du es beschreibst, wird er schnell eine Familie mit Anschluss finden.
    Vielleicht hättet ihr doch vorher klären sollen, wie jeder zu dem Hund steht und worin seine Aufgaben liegen werden. Mich macht sowas echt traurig, denn der Hund wird so hin- und hergeschoben...
    Für mich hört sich die Situation so an, als hätte man den Hund angeschafft und die Frau vor vollendete Tatsachen gestellt, die stellt sich nun quer und der Hund muss nun das egoistische Handeln der Restfamilie ausbaden... könnte das vielleicht eher hinkommen?
    LG, Tanja

  • Ich finde diese Lösung, die ihr gefunden habt gut!!! Wenn ich euch wäre, würde ich auch einen kompetenten Verhaltenstherapeut nehmen, der das eine oder andere Mal mit deiner Frau zusammensitzt und die Situation bespricht, resp. evtl. direkt mit dem Hund übt...Konfrontationstherapie nennt sich das. Das mit der Hundeschule finde ich sehr gut!!! Lass vor allem sie mit der Zeit in der Hundeschule während dem Training den Hund führen, sie soll lernen, Hunde zu verstehen und ihre Bewegungen zu deuten, dann wird sie sich sicherer fühlen mit der Zeit. Zudem würde ich euch empfehlen, am Wochenende folgende Übung zu machen:

    - Ihr sitzt zusammen in einem Raum mit Hund
    - Du verlässt den Raum für ca. 3 Minuten
    - Frau bleibt zurück mit Hundi, kümmert sich aber nicht um ihn sondern sitzt ruhig daneben
    - Wenn du wieder zurück bist, mit deiner Frau besprechen wie sie sich gefühlt hat, was positiv und was negativ war

    Die Zeiten immer mehr verlängern, 10 minuten, 20 Minuten etc.
    Mit der Zeit kann deine Frau auch während diesen Minuten den Kontakt zum Hund aufsuchen und ihn aus der Hand füttern oder etwas mit ihm spielen

    Du kommst dann nach diesen Minuten immer vom Nebenzimmer zurück zu ihr und ihr besprecht gemeinsam, was sie gut und was sie schlecht empfand und wie das Angstgefühl war...

    In einem späteren Stadium kannst du auch mal eine Stunde einkaufen gehen am Samstag beispielsweise...aber die Zeiten müssen aufgebaut werden, immer Schritt für Schritt mit viel Geduld!

    Wahrscheinlich wäre das auch die Art von Übung, die eine Verhaltenstherapeutin angehen würde...

    Viel Erfolg!!!

  • PS: ich möchte nur noch anfügen zu dem was ich vorher geschrieben habe: das alles geht NUR, wenn deine Frau zu 100% den Hund behalten möchte und bereit ist, ihre Angst abzulegen. Der Wille muss vorhanden sein, alleine auf den Hund schauen zu wollen. Alles andere wäre umsonst und somit vergeudete Zeit. Dann lieber direkt wieder zurück ins Heim bringen....

  • Nein, ich hab es nicht so verstanden, dass der Hund vom Familienleben ausgeschlossen ist , oder?!! Solange jemand mit dabei ist, darf der Hund ganz normal mit Papa Mama und Kindern leben und dass er den TS oft mit auf die Arbeit begleiten ist doch klasse! :gut:
    Er wäre also nur mal stundenweise alleine, was doch völlig ok ist! Nur würde ich vielleicht nicht gerade den Garten wählen (Ich fühl mich dabei immer nicht so sicher, wenn ein Hund allein im Garten ist(ärgender Kinder, gut gemeinte Über-den-Zaun-fütterer...) ) sondern eine Zimmer, indem seine Decke, Wasser und co. stehen, sodass er einfach pennen kann.

    Lg Alexia

    Ps super, dass ihr das mit der Hundeschule versucht, die könnte deiner Frau wirklich dabei helfen, den Hund kennen zu lernen, seine Körpersprache zu verstehen, und zu lernen, wie sie auf den Hund wann wie wirkt. Und so gewinnt sie mehr Vertrauen und in Zukunft kann sie die Zeit mit dem Hund vielleicht sogar genießen.

  • Ich denke mal das deine Frau sich einfach an den Hund gewöhnen muss, merken muss der der Hund ihr in keiner Situation was böses tun würde. Wenn sie sich viel mit dem Hund beschäftigt wird sie schnell vertrauen zu ihm fassen. Hundeschule ist doch schon ein sehr guter Anfang, so lernt sie den Hund besser kennen, mit ihm zu leben und vor allem auch wie sie in welcher Situation reagieren kann. Das wird ihr mit der Zeit Sicherheit geben. Vielleicht versucht ihr auch einfach die erste Zeit jemanden zu finden der deine Frau besucht wenn sie mit eurem Wauzi aleine wäre, so ist sie nicht ganz alleine und wird mit der zeit sicherer.
    Entschuldigt falls das schon jemand hier geschrieben hat, ich habe mir nun nicht alles durchgelesen.

  • Nun, ich bin schon etwas überrascht und erstaunt über die Reaktionen zu unserer Lösung.

    Wo steht, dass der Hund komplett von der Familie abgeschnittet ist? Der Hund ist tagsüber bei mir, ab späten Nachmittag mit mir bei meiner Familie, jedes Wochenende von Freitag Mittag bis Montag Früh in der Familie - warum baut er da keine Bindung auf?

    Wo steht, dass er stundenlang in der Kälte alleine im Garten bleiben soll? Ich habe geschrieben, dass er mal stundenweise im Garten bleiben soll. D.h. es kann vorkommen, dass der Hund ein bis zwei Stunden auf einem 3500qm großen Grundstück mit anderen Tieren bleiben soll. Etwas anderes steht in keinem meiner Beiträge!
    Ist das schlimm?
    Im Übrigen ist es bei uns in Deutschland im Norfallfall von April bis Oktober einem Hund kaum zu kalt, sondern eher zu heiss.
    Bevor der nächste Aufschrei kommt: Merlin kann sich im Fall der Sommerhitze im Gartenteich oder den Obstbäumen abkühlen!
    Außerdem bezweifle ich sehr, dass ein Labrador, der ursprünglich aus dem Norden Kanadas kommt, bei unseren normalen Winterwetter friert. Wenn ich den Hund beim spaziergehen beobachte mit welcher Freunde er in Schneehaufen stöbert, bin ich überzeugt, dass er winterfest ist.

    Außerdem habe ich geschrieben, dass das ein VORLÄUFIGE Lösung ist. Wir arbeiten an den Problemen meiner Frau, suchen uns Hilfe und irgendwann werden die Probleme gelöst sein.

    Noch ein Hinweis: Uns vorzuwerfen, wir (meine Kinder und ich) haben meine Frau vor vollendete Tatsachen mit der Anschaffung eines Hundes gestellt, beweist nur eins: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, daher immer ALLE Beiträge eines Verfassers lesen, diese verstehen, verarbeiten und dann einen Kommentar abgeben!

    Ich freue mich sehr über die guten Ratschläge und vernüftigen Hinweise zu meinem Problem hier im Forum, die uns auch geholfen haben eine temporäre Lösung zu finden, um eine endgültige Lösung herbeiführen zu können.
    Wichtig war mir auch die Bestärkung, dass ich den Hund ruhig mit in das Büro nehmen kann.

    ABER es ist mir auch bei anderen Beiträgen schon aufgefallen, dass einige hier nicht richtig lesen oder auch nur Auszüge lesen und die Beiträge anderer dann mehr als unwirsch, unpassend und z.T für den Verfasser verletzend kommentieren.

    Trotzdem, nochmals Danke an alle mit guten Ratschlägen.

  • Zitat

    Liebe Hundefreunde!


    Wir wollen das nun so lösen, dass ich den Hund an mindestens drei Tagen der Woche mit in die Arbeit nehme. Ist zwar wegen meiner Pendelei nicht gerade einfach (Auto, Zug und dann noch S-Bahn), aber in einigen Wochen ändert sich das für mindestens zwei Jahre.
    Am Wochenende ist eh alles klar, der Hund muss überall mit mir mit gehen oder aber stundenweise im Garten bleiben.

    Die restliche Zeit (1-2 Arbeitstage) werden wir Freunde fragen, ob der Hund regelmäßig jede Woche dort verbringen kann. Die Freunde haben auch drei Kinder ( 8,10,13) und selber immer wieder den Hund der Großeltern.

    @ Alexia

    dann liest du das anders wie ich

    Der Hund muß 3 Tage mit dem TS pendeln
    Der Hund muß 2 Tage zu Freunden mit 3 Kindern und Hund der Großeltern

    Der TS hat geschrieben, an den WE muß er überall mit MIR mitgehen
    oder in den Garten.

    Für mich ist das kein -mit der Familie leben- und kein Hundeleben.

  • Zitat

    Nein, ich hab es nicht so verstanden, dass der Hund vom Familienleben ausgeschlossen ist , oder?!! Solange jemand mit dabei ist, darf der Hund ganz normal mit Papa Mama und Kindern leben und dass er den TS oft mit auf die Arbeit begleiten ist doch klasse! :gut:
    Er wäre also nur mal stundenweise alleine, was doch völlig ok ist!

    Ich finde das auch eine gute Lösung und ich denke auch nicht, dass der Hund unüberlegt angeschafft wurde. Außerdem wollen sie eine Hundeschule besuchen.

    @ mabapa
    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr das hinkriegt und Deine Frau ihre Ängste abbauen kann. Eine gute Hundeschule kann sicher dabei helfen, vielleicht am besten mit Einzelstunden.

  • Ach, ich sehe keine Probleme darin, dass der Hund einige Tage mit ins Büro geht und vorübergehend einige Zeit bei einer wohl ausgesuchten Stand By Familie verbringt.

    Was ist denn ein gerechtes Familienleben? Wohlgemerkt in Augen des Hundes Bentley?

    Und wenn Aktion Hundetrainer gemeinsam mit der Familie angegangen wird, ist das doch nur positiv zu sehen :gut:

    Ein Abgabegrund wären genannte Lösungsschritte des TS für mich nicht, im Gegenteil, das nenne ich 'gemeinsam an einem Strang ziehen' ;)

  • Hu Hu-
    ich denke eine Angststörung liegt nicht vor,die würde sich definitiv anders äußern(Panikattacken usw.)
    Sie wird einfach überfordert sein in Bezug wie sie sich dem Hund gegenüber richtig verhält und dementsprechend erzieht.
    Daran kann man stückchenweise arbeiten.Man muß doch dafür den Hund nicht aus dem Alltag raus ziehen.
    Anstatt kuscheln und leckerlie geben seitens deiner Frau,sollte Sie in deinem Beisein einige Übungen mit dem Hund machen.Das baut die Bindung auf und deine Frau wird selbstsicherer.

    Sollte eine ernsthafte Angstörungung vorliegen,kann man diese mit Konfrontationsübungen unter Anleitung eines Phsychotherapeuten durchführen.Dazu reichen in der Regel nur einige Sitzungen. So mit ist allen geholfen. :smile:

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