Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wenn der zweite Hund so anders ist als sein Vorgänger...
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Wir haben eine Beagle-Dame, die 6 Monate und 1 Woche alt ist, wir haben sie mit 7 - 8 Wochen bekommen, sie heißt Divina.
Ich bin noch eine Weile krankgeschrieben, das auch schon, bevor wir sie hatten, daher bin ich der Mensch, den sie am Meisten sieht.
Mein Mann ist Rettungsassistent und arbeitet recht viel.Als ich 4 1/2 Jahre alt war, bekamen meine Eltern und ich unseren Dobermann-Mix Scooby als Welpe.
Vor 2 Jahren wurde er leider eingeschläfert, er hatte Krebs und wir wollten ihn nicht leiden lassen.
Das war sehr hart für mich, er war ein wunderbarer Hund und Freund.Nun ist es natürlich klar, dass der nächste Hund, den man sich holt, in keinster Weise ein Ersatz o.Ä. für den ersten Hund sein kann, jeder Hund ist anders.
Mein Mann und ich haben uns Divina auch nicht aus dieser Absicht heraus geholt, sondern weil wir Hunde sehr lieben.Sie schnappt sich ab und an mal Socken oder beißt mal an Schuhen o.Ä. rum, sonst haben wir eigentlich keine großartigene Probleme - sie ist eben noch ein Welpe und will spielen.
Was mich oft verletzt ist, dass sie so völlig anders ist als Scooby es war.
Man sagt ja oft, dass Rüden eher frauenfixiert sind und bei Weibchen ist es gerade andersrum.
Scooby war aber eigentlich auf meine Eltern und mich gleichermaßen fixiert.
Divina freut sich riesig, wenn mein Mann abends oder morgens heimkommt, wenn ich mal ein wenig weg bin, begrüßt sie mich zwar auch freudig, aber flippt nicht so aus.
Den besten Vergleich kann man ziehen, wenn wir z.B. zusammen einkaufen waren und sie dann meinen Mann mehr begrüßt als mich.
Das tut mir irgendwo weh.Ich habe das Gefühl, sie hat wenig Bindung zu mir, obwohl wir doch den ganzen Tag zusammen sind.
Ich glaube auch, dass sie vor mir weniger Respekt hat.
Scooby hat meine Eltern vermutlich als Rudelführer angesehen und mich als ebenbürtig, hat mich aber immer angemessen und nie respektlos behandelt.
Mit Divina kommt es immer zu Kleinigkeiten, z.B. hat sie gestern an der Couch geknabbert, ich hab dann ihren Nacken gegriffen, sodass es nicht weh getan hat - wie in der Natur eben -, aber damit sie Bescheid weiß, dass sie das lassen soll.
Daraufhin hat sie wieder versucht, nach mir zu schnappen und sich in meinem Pulli festgebissen.
Ich hab dann losgelassen und sie leicht angeknurrt (wenn mein Mann das macht, wirkt das prima), da ist sie mir angriffslustig ins Gesicht gesprungen und wollte, glaube ich, in mein Auge beißen, ich habe es vor Schreck zugemacht, von daher weiß ich es nicht.
Aber ein Küsschen wollte sie mir sicherlich nicht geben, das zeigte ihre Mimik.Ich hab erstmal vor Schock geweint und gestern viel nachgedacht.
Ich weiß, dass jeder Hund ein Individuum ist, aber gerade gestern habe ich Scoobys Treue und Liebe vermisst.
Er war einfach so anders, er wollte auch so gerne gestreichelt werden usw., hat oft durch Brummen signalisiert "Ich will Liebkosungen!" und er war so lieb, so unendlich treu.
Ich will auch gern mit Divina schmusen, aber irgendwie will sie das mit mir nicht soooo gern, oder nur kurz.Gestern habe ich im Internet nach Dobermännern gegoogelt und mir vor allem die Wesensbeschreibungen durchgelesen.
Ich hab mir echt fast gewünscht, dass wir schon ein Haus mit Garten hätten, sodass wir uns noch einen Dobi-Rüde oder auch eine andere Rasse zulegen könnten.Ich hoffe, ich werde jetzt nicht zu sehr angegriffen, denn es geht mir schon schlecht genug.
Hättet ihr evtl. Tipps? -
14. Februar 2010 um 11:36
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Wenn der zweite Hund so anders ist als sein Vorgänger... - Vor einem Moment
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hallo,
ändere deine einstellung und deine erwartungen gegenüber deinem hund. dein hund spürt, dass etwas zwischen euch steht.ein beagle ist eben anders als ein dobi. wobei ein anderer dobi sicher auch anders sein wird, als es deiner aus der kindheit war.
gruß marion
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Ich hatte das auch gedacht, aber die Einstellung hatte ich monatelang nicht, wirklich nicht.
Ich will nur das Beste für sie, habe es immer wieder versucht.
Diese Einstellung kam eigentlich erst gestern. -
der punkt ist, du bist immer da, dein menne seltener und daher ist das immer toller.
ich hab auch hier eine hündin sitzen, die wenn sie bespaßt werden will eher zu meinem menne geht, seine begrüßungen fallen auch öftern herzlicher aus.
dafür weiss ich aber wenn ich weg bin, das ihr das mehr zusetzt als wenn mein menne weg ist.auch draussen hört sie besser auf mich, geht lieber mit mir raus...
ich würde mir da keinen kopf machen...so ist das nunmal..wenn du jetzt anfängst unzufrieden mit dem hund zu sein, merkt sie das und fängt vllt. an dich zu meiden.
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Zitat
Diese Einstellung kam eigentlich erst gestern.
Wohl eher kaum. Denn wäre das so, gäbe es diese Probleme nicht. Wir haben 7 Haustiere, jedes ist anderes, jedes mit anderen Macken. Wir aktzeptieren sie, wie sie sind, deswegen können sie uns gar nicht zu wenig Liebe geben, oder zu viel falsch machen.
Hör auf, den Hund mit dem Dobi zu vergleichen, von den Rassen mal abgesehen, jeder Hund ist anders.
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Was mir als erstes einfiel als ich Deinen Text gelesen habe ...
Du warst 4,5 Jahre alt als ihr Scooby bekommen habt.
Ich weiß nicht wie weit Deine Erinnerung reicht - aber bist Du Dir sicher das Du noch genau weißt wie er sich als Welpe verhalten hat?Ich würde eher denken Du hast ihn ihn Erinnerung so wie er mit 4/5/6 Jahren und bis ins hohe Alter war.
Das bedeutet Du vergleichst gerade einen wuseligen Welpen mit einem erwachsenen deutlich ruhigeren Hund der, vielleicht, noch dazu vom Wesen her etwas ganz besonderes war.
Da wird es sehr schwierig für die Beagle-Maus mitzuhalten.
Ich finde Du solltest versuchen Dich von Scooby ein bißchen freier zu machen.
Er ist für immer in Deinem Herzen aber die kleine Divina ist die Realität.Vielleicht war Scooby Dein Seelenhund, der Jahrhunderthund den es im Leben eines Menschen, wenn der ganz viel Glück hat, nur einmal gibt.
Und vielleicht wird Divina nie so wie Dein Scooby war.Aber das bedeutet nicht das sie schlechter ist.
Gib ihr eine Chance und nimm sie an wie sie ist.
Ich bin sicher das dann auch eure Bindung und euer Miteinander viel besser werden wird.Den Gedanken nach einem Dobimix zu schauen finde ich ehrlich gesagt auch nicht gut.
Denn in den würdest Du (vermutlich) noch viel mehr Scooby hineinprojizieren.
Er wäre ihm äußerlich ähnlicher - dann muss er doch auch charakterlich so sein wie Scooby war.Das wird er aber auch nicht denn jeder ist ein bißchen anders.
Die "Last" eines supertollen Vorgängerhundes zu tragen ist schwer.
Und einen Herzhund zu ersetzen unmöglich.
Lass Dich auf Dein Beaglemädchen ein, dann wird das schon.LG
Tina -
[quote="LaMorena"]
HalloLaMorena,
Du hast es sehr gut erkannt, deine Hündin wird, sollte und darf kein Ersatz für deinen Rüden sein. Der dich durch die Kindheit, ins Erwachsenenleben begleitet.
Deine Hündin ist gleichbedeutend für dich ein neuer Lebensabschnitt. Gehe mit ihr viel raus, suche vielleicht andere Welpenbesitzer, erfreue dich an den Kleinigkeiten, die deine Hündin dir gibt. Versuche dein Herz und deine Augen zu öffnen.
Du hattest bei deinem Rüden mit der Erziehung nicht viel zu tun, er war für dich ein Kamerad, ein Freund, dein Schutz.
Jetzt bist du erwachsen, und musst deine Hündin erziehen, ihr könnte jetzt beide daran wachsen und ihr werdet beide wachsen.
Noch ein Hund ist keine Lösung, denn auch dieser Rüde kann anders sein und keine intensiven Liebkosungen geniesen.
Wenn du sie schimpfst, und sie hört auf, lobe sie, fein, geb ihr ein kleines Leckerchen oder was zum spielen.
Übrigens ich habe eine Hündin die ist komplett auf mich fixiert, sie mag nicht schmusen, aber ich bin froh um jeden Kleinigkeit.lg Tine
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Hallo!
Ich wäre da an deiner Stelle nicht traurig drüber.Freu dich doch dass sie deinen Mann so gern hat und das sie auch mit dir klar kommt.
Ich habe hier daheim das gleiche Beispiel.Mein Freund abeitet 40 Std die Woche, ich gehe "nur" studieren,sehe sie also öfter.Sie freut sich auch wie eine Wahnsinnige wenn mein Freund heim kommt.Bei mir wedelt und hüpft sie auch,aber nich so ausgiebig.Solange ihr keine ernsthaften Probleme bekommt, z.B. das sie garnicht mehr auf dich hört etc. würde ich mir da keine Gedanken machen.
Wir hatten "damals" auch einen Familienhund,einen kleinen Glatthaarfox.Er war eine Seele von Hund und hat morgens sogar vor meiner Tür gewartet bis ich aufgestanden bin.
Aber sowas kann man einfach nicht übertragen,wie du selbst schon gesagt hast.
Genieß deinen Hund und nimm ihn/bzw. sie so wie sie ist.
Viele Grüße Anna und Savannah -
Hör auf deinen jetzigen Hund mit deinem ersten Hund zu vergleichen.
Jeder Hund ist anders, und muß auch anders gehändelt werden.
Und mit 6 Monaten ist dein Hund keine Welpe mehr, sondern ein Junghund.
Ausserdem liest es sich für mich so, als ob du von Hundeerziehung nicht soviel Ahnung hast, denn Nackenschütteln usw. sind keine geeigneten Erziehungsmthoden, und wie du ja selber merkst, eher kontraproduktiv.
Also lass das sein.
Mich würde ja mal interessieren wie ihr generell so mit dem Hund umgeht. -
Danke euch schon mal.
Ja, vielleicht gibt es diesen Hund nur einmal, ich dachte wohl, dass es immer ähnlich sein würde.

Doof von mir irgendwie.Was genau möchtest du zum Umgang mit ihr wissen, frag am Besten und ich antworte, denn ich weiß nicht genau, welche Punkte du erfahren magst.
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