Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Probleme mit anderen (kleinen/jungen) Hunden
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Hallo!
Wir waren gerade mit unserem 15 Monate altem Retriever-Mix Rüden spazieren. Er lief ohne Leine. (wenn uns Leute entgegenkommen rufen wir ihn immer zurück und nehmen ihn erstmal an die Leine). Plötzlich kam aus einem kleinen Waldstück ein Mann mit einem kleinen Hund (Rüde), dieser war angeleint. Leider haben wir das zu spät gesehen und Murphy ist erstmal den halben Weg in Richtung anderer Hund gelaufen. Wir wollten ihn zurückrufen und anleinen. Leider klappt das mit dem Rückruf in Anwesenheit von anderen Hunden noch nicht perfekt, sodass Murphy schließlich direkt zum anderen Hund lief. Mein Freund ist hinterher gegangen um ihn da weg zu holen. Plötzlich gab es Geknurre (ich weiß nicht, welcher Hund angefangen hat), Murphy ist auf den anderen Hund losgegangen. Der andere Hundehalter hat seinen Kleinen dann an der Leine hochgezogen und ihn auf den Arm genommen. Murphy war aber immer noch am Knurren und hatte den Kleinen auch einmal kurz am Bein gepackt (so sah es zumindest aus). Leider stand ich etwas weiter weg und hab nicht alles so genau gesehen.
Murphy kam dann zu mir, ich hab ihn festgehalten. Mein Freund hat sich bei dem Anderen entschuldigt und die haben geguckt ob dem Kleinen was fehlt. Ist wohl (körperlich gesehen) nichts passiert.Naja, bisher hatten wir sowas zum Glück noch nie. Meistens ist Murphy eher unterwürfig bei anderen Hunden. Ab und zu hat er allerdings kleine oder sehr junge Hunde schonmal angeknurrt und meinte er müsste den großen Macker makieren.
Gibt es hier vielleicht jemanden, der sich wirklich damit auskennt und einen Tipp hat, wie wir daran arbeiten können?
Oder jemand, der das gleiche Problem hat oder hatte.. ?Ich denke auch drüber nach, mich nach einem guten Hundetrainer umzuschauen, aber im Moment passt das nicht soo gut in unser Budget.. :/
Dankeschön schonmal!!
Indra
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13. Februar 2010 um 17:41
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Probleme mit anderen (kleinen/jungen) Hunden - Vor einem Moment
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Zitat
Ich denke auch drüber nach, mich nach einem guten Hundetrainer umzuschauen, ...
Ich glaube, dass ist noch kein "Fall für einen Hundetrainer", sondern ein ziemlich normales Verhalten für einen selbstbewußten Rüden am Ende seiner Pubertät.

Natürlich soll er Eurer Meinung nach nicht knurren, aber er muss auch nicht alle anderen Hunde mögen und darf das durchaus zum Ausdruck bringen.
Wenn er allerdings andere Hunde extrem dominiert oder gar mobbt, dann sollte man sofort einschreiten und die Begnung beenden. Aber das macht Ihr sicherlich sowieso schon.
Die beschriebene Situation mit dem kleinen Rüden war m.E. einfach eine Verkettung von unglücklichen Umständen. Ihr wisst ja nicht, wer mit dem Geknurre angefangen hat, und wenn dann noch ein potentieller Gegner "in die Luft fliegt", dann würden sicherlich die meisten Hunde mit einem Danach-Schnappen reagieren.
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Danke für deine Einschätzung
Das beruhigt mich erstmal ein bisschen. Ich hatte auch schon daran gedacht, dass es einfach am Alter liegt..Aber bei gleichgroßen und größeren Hunden legt er sich immer sofort hin, zieht die Rute ein etc...
Und bei kleinen und jungen Hunden meint er dann, er muss sich/uns/dem anderen "was beweisen".Wie reagiere ich in solchen Situationen am besten? Klar, ihn erstmal aus der Situation rausnehmen. Aber das gelingt nicht immer sofort..leider. Kann ich daran irgendwie arbeiten, das er mit kleinen/jungen Hunden besser klar kommt? Oder müssen wir einfach Geduld haben, bis die Pubertät durch ist?

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Ich würde bei kleinen/jungen Hunden einfach schauen, dass DU ihm nicht plötzlich vermittelst dass das was spezielles ist. Also nicht den Hund wegziehen und hektisch weglaufen.
Mehr nach dem Motto: das ist total uninteressant und wir gehen jetzt, fertig. Er hat wohl entdeckt, dass er da bei den Kleineren eher das Sagen hat als bei gleich grossen/älteren

Kennst du jemanden mit einem souveränen kleinen Hund? Einer der deinen in die Schranken weisen würde wenn er es übertreibt? Gesittete Spaziergänge mit einem solchen Lehrmeister würden bestimmt erzieherische Erfolge bringen.
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Zitat
Aber bei gleichgroßen und größeren Hunden legt er sich immer sofort hin, zieht die Rute ein etc...
Und bei kleinen und jungen Hunden meint er dann, er muss sich/uns/dem anderen "was beweisen".Wie reagiere ich in solchen Situationen am besten? Klar, ihn erstmal aus der Situation rausnehmen. Aber das gelingt nicht immer sofort..leider. Kann ich daran irgendwie arbeiten, das er mit kleinen/jungen Hunden besser klar kommt?
Wenn er so unterwürfig bei gleichgroßen und größeren Hunden reagiert, dann solltet Ihr hauptsächlich diese Situationen schnellstmöglichst auflösen. Da natürlich nicht, in dem Ihr Euren Hund ruft oder wegzerrt (denn dann ist Euer Hund in einem Gewissenkonflikt bzw. der andere Hund kann es missverstehen und sehr aufdringlich reagieren), sondern in dem Ihr den anderen HH bittet, seinen Hund abzurufen.
Diese doch recht negativen Erfahrungen für ihn bei großen Hunden überträgt er scheinbar auf kleine und junge Hunde, um zumindest ein Rest seines Selbstbewußtsein zu retten.

Ich würde an den Begegnungen mit den großen Hunden arbeiten und ihm zeigen, dass Du ihn beschützen und ihm die nötige Sicherheit bieten kannst. Dann hat er es vielleicht gar nicht mehr nötig, sich so bei kleinen Hunden aufzuspielen.
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Scheinbar klappte es mit dem Rückruf ja doch nicht, warum last ihr ihn dann ohne Leine laufen?
Das ist ein großer Hund und kann auch z.B. kleiner Kinder oder ältere Menschen erschrecken, umlaufen etc.
Ich weiss, dass will keiner hier hören, weil die meisten auf das "Recht" des Freilaufens pochen, aber ich würde es nicht machen, das kann auch ins Auge gehen.
Ich habe auch eine Hündin, die kleine Hunde nicht mag, obwohl wir zu Hause noch eine Jack Russel haben, aber die wird angeleint.
Retriever sind auch nicht unbedingt die lammfrommsten wie immer versucht wird von allen Seiten zu vermitteln, meine Hündin ist ohne Grund von einem ziemlich arg gebissen worden.
Wenn es ein Mal schief läuft, so kann Dein Hund ganz schnell als gefährlich eingestuft werden, und davon hast Du und Dein Hund ja nur Ärger.
Ich meine es nicht böse, ich würde auf jeden Fall einen Trainer hinzuziehen und den Hund anleinen, von kleinen Hunden fern halten. -
Zitat
Scheinbar klappte es mit dem Rückruf ja doch nicht, warum last ihr ihn dann ohne Leine laufen?
Deine Bedenken sind durchaus berechtigt. Aber Murphy scheint durchaus auf den Rückruf zu hören (er ist ja sogar nach dem "Unglück" zu Indra gekommen). Und dass er noch nicht 100% hört, ist durchaus verständlich aufgrund seines jungen Alters.
Indra arbeitet sicherlich intensiv daran und leint ihn auch immer an, wenn ihr Hunde entgegen kommen. Aber nur weil mal ein Hund ganz plötzlich auftauchen kann, muss man einen eigentlich sozial verträglichen Hund, der sich bei kleinen Hunden zur Zeit ein wenig rüpelhaft benimmt und "nur" knurrt und nicht "bissig" ist, meiner Meinung nach nicht ständig anleinen.
Es tut mir leid für Deine Hündin, dass sie heftig gebissen wurde von einem anderen Hund.
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ZitatAlles anzeigen
Ich glaube, dass ist noch kein "Fall für einen Hundetrainer", sondern ein ziemlich normales Verhalten für einen selbstbewußten Rüden am Ende seiner Pubertät.

Nach einem selbstbewußten Hund hört sich das nicht an! Er unterwirft sich großen Hunden und stürmt auf kleine Hunde zu und knurrt eventuell, das geht garnicht!
Natürlich soll er Eurer Meinung nach nicht knurren, aber er muss auch nicht alle anderen Hunde mögen und darf das durchaus zum Ausdruck bringen.
Wenn er gerade kleine Hunde nicht mag dann muss er an die Leine oder Schlepp, damit es nicht passiert oder eskaliert.
Wenn er allerdings andere Hunde extrem dominiert oder gar mobbt, dann sollte man sofort einschreiten und die Begnung beenden. Aber das macht Ihr sicherlich sowieso schon.
Leider wohl nicht da der Hund zu weit weg war.
Die beschriebene Situation mit dem kleinen Rüden war m.E. einfach eine Verkettung von unglücklichen Umständen. Ihr wisst ja nicht, wer mit dem Geknurre angefangen hat, und wenn dann noch ein potentieller Gegner "in die Luft fliegt", dann würden sicherlich die meisten Hunde mit einem Danach-Schnappen reagieren.
Wer mit knurren angefangen hat ist egal. Der kleine Hund war an der Leine und somit hat ein unangeleinter Hund nicht einfach hin zu stürmen!
Genau diese Situationen begegne ich sehr oft mit Fussel und es nervt mich gewaltig!!
Da stürmen unangeleinte, große Hunde auf ihn zu, knurren oder packen gleich zu. Ich blocke jetzt jeden anstürmenden Hund ab und wenn es verbal nicht reicht, fliegt meine Wurfkette.
Übe an der Schlepp den Rückruf, gerade in diesen Situationen und gebe ihm keine Gelegenheit Erfolg bei kleinen Hunden zu haben. Berechtigter Ärger mit den angeleinten Klein- oder Welpenbesitzern ist vorprogramiert!
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Ich habe selbst einen kleinen Rüden, der sich eigentlich mit jeden versteht. Er ist ein Jahr alt und es kommt auch vor, dass er bei kleinen Hunden oder jüngeren Rüden erstmal knurrt. das wars dann aber auch, danach wird meist gespielt. Bei großen Rüden ist er auch eher unterwürfig oder hat sogar Angst. Wenn ich das sehe, dann kann er sich hinter mich stellen, ich kläre das dann für ihn. Dass er mal einen anderen Rüden anknurrt, finde ich okay, er muss nicht jeden mögen und wird selbst oft genug angeknurrt. Dass es bei euch zu der Situation gekommen, war anscheinend ein dummer Zufall. Versucht einfach, etwas vorausschauender spazieren zu gehen, sodass er nicht zu angeleinten Hunden laufen kann, denn bei meinem ist es auch so, dass er sich an der Leine häufig eingeengt fühlt und dann pöbelt. Beobachtet ihn genau, meist erkennt man schon an der Körperhaltung genau, was passieren wird. Und wenn er doch öfter zu anderen Hunden rennt, dann nehmt ihn halt nochmal für ne Weile an die Schleppleine, damit er nicht zu viele Erfolge damit hat. Wenn es eine einmalige Situation war, dann ist es einfach dumm gelaufen. Er wird eben auch erwachsen!
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