Keine Lust spazieren zu gehen
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Seit 1 Woche haben wir ein 10 Wochen altes Hundemädchen bei uns. Sie ist unser erster Welpe und ich bin in manchen Dingen noch recht ratlos.

Wir haben einen großen Garten, in dem Emmy oft und auch sehr gerne herumtobt. Sie erledigt den größten Teil ihrer Geschäfte im Garten und spielt auch sehr ausgelassen mit unserem Nachbarshund. Sie macht generell einen sehr fröhlichen und aufgeweckten Eindruck.
Wenn ich sie allerdingns an der Leine etwas ausserhalb unseres Grundstücks führen möchte, bleibt sie stur stehen und will sich nicht einen mm weiterbewegen. Außerhalb ihrer "Höhle" wirkt sie dann sehr ängstlich. Meine Frage ist nun: was kann ich tun, um ihr den Horror vor dem Spazierengehen zu nehmen? Ich weiß, dass sie sicherlich noch zu klein für richtige Spaziergänge ist, aber sie muß doch auch vorsichtig ihre Umwelt erkunden und auch kennenlernen, oder?. Wird sich dieses Verhalten verändern, wenn sie reifer wird? Ich möchte sie nicht überfordern.Ich habe hier schon gelesen, dass es bei vielen Welpen ähnlich war. Das finde ich sehr beruhigend. Trotzdem würde mich interessieren, wie es bei Euch dann so weitergegangen ist.

LG
Emmysfrauchen

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Hallo,
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Toll, dies ist unser vierter Hund und ich kann mich nicht mehr zurückerinnern.
Bei Sunny hat es irgendwann aufgehört, er jammerte immer beim Laufen.
Ronja ist zwar mitgegangen, aber zwischendurch musste man sie tragen.
Tinia war komplett problemlos und ist überall mit, von Anfang an.
Justus will partout nicht laufen die ersten Meter, die ganze Nachbarschaft lacht schon, wenn ich den Kerl trage. Er wird ja grösser und ist jetzt 13Wochen *heul*. Sitzt wie ein König auf dem Arm und lässt sich tragen. Bis er merkt, es geht nicht zurück:-(.lg Tine
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Hey, das kommt mir doch sehr bekannt vor.

Bis vor ein paar Tagen hatte ich mit unserem Rico das gleiche Problem. Er blieb einfach stur stehen oder sitzen und bewegte sich keinen Millimeter voran. Ich hab da alle Register gezogen die mir zur Verfügung standen, aber er war nur vom Fleck zu bewegen wenn ich ein Leckerlie in der Hand hatte und selbst da nicht immer.
Ehrlich gesagt hat sich das bei uns einfach von selbst erledigt. Ich habe nichts anders gemacht als zuvor. Denke mal er musste sich einfach nur daran gewöhnen, denn ihm war das alles noch ganz neu.
Mach Dir also keine Gedanken, das wird schon werden, sie ist ja noch ein Baby. Wenn es bei unserem Sturkopf geklappt hat, klappt es auch bei Deinem Mädchen.

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Also,
Cheyene ist mir als Welpe ohne Leine überall hin gefolgt.Mit Leine war es dann so, daß sie sich quasi "gesperrt" hat. Ist ein typisches Welpenverhalten. Sobald da ein "Zug" zu spüren ist, wird erst einmal ordentlich dagegen gestemmt.
Wie sieht es aus?
Wenn Du nicht gerade in einer gefährlichen Gegend wohnst, wo es stark befahrende Straßen oder ähnliches geben sollte, könntest Du es mal wagen, ein paar Schritte außerhalb des gewohnten Garten zu machen, und zwar mit unangeleinten Welpen?Viel und weit kannst Du mit dem Kleinen eh noch nicht gehen. Er sollte ja langsam die Welt kennen lernen! Und es prasseln ja eine Menge neuer Eindrücke auf ihn ein, die so ein Welpe ja auch irgendwie verarbeiten muß.
Klar,
Du mußt das mit der Leine auch noch üben, es führt ja kein Weg daran vorbei. Aber bau das lieber langsam, und vor allem ruhig auf. Gerne auch in der Wohnung.
Also, Hund an der Leine und ein, zwei Schritte laufen, und natürlich ganz dolle loben, daß Dein Kleiner Dir so toll gefolgt ist.Viel Spaß noch mit dem Kleinen
und schöne Grüße noch
SheltiePower -
Wir wohnen an der Strasse zudem habe ich noch einen zweiten Hund. Es ist so peinlich, wennich mit ihm auf dem Arm laufe *lach*.
und er sitzt so stolz drauf *grumml* ohne Leine läuft er übrigens sehr schnell, NACH HAUSE :-(.
lg Tine
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Du hast einen zweiten Hund?
Meine Cheyene war beim "Gassi gehen" immer froh gewesen, wenn da auch andere Hunde dagewesen waren. Gerade bei den größeren Hunden hat sie sich gerne an denen orientiert.
Vielleicht hast Du irgendwo eine Möglichkeit, mit Deinem Kleinen irgendwo hinzufahren, wo es nicht zu gefährlich ist, und könntest dort mal mit ihm eine kleine "Runde" laufen?
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
ähm wenn ich das richtig sehe, war die Antwort mit dem 2. Hund nicht von der Themenerstellerin?!
Nur so nebenbei..*g
Ich lasse Felina mit Leine dran Laufen, die Schlaufe am Ende mache ich auf, so das sie sich nicht verhaken kann.. Vorteil dabei ist.. Sollte sie mal weglaufen, kann man viel besser uf die Leine treten als sich im laufen bücken, dabei möglicherweise noch nen haken schlagen und sie am Halsband fassen..;) So kann man eig nen Welpie ganz gut "frei" laiufen lassen.. Ansonsten kenne ich da mitm sitzen und rumstehen und gucken.. und gucken.. und gucken.. und gucken.. ect. *gähn* etwas langweilig, aber wohl net zu ändern;) -
Zitat
ähm wenn ich das richtig sehe, war die Antwort mit dem 2. Hund nicht von der Themenerstellerin?!
Nur so nebenbei..*g
Uups!
Nicht gesehen! :/
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Ich bin die mit dem zweiten Hund und es interessiert Justus nicht die Bohne, was der zweite Hund macht, nur wenn wir schon ein paar Meter von zu Hause weg sind, dann geht es. Auf dem Heimweg rennt er wieder vorne weg. Es geht ja heim.
Wie lange dauert es denn?
lg Tine
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Unser Hundi ist auch immer vor der Türe sitzen geblieben und wollte nicht mitgehen. Egal wie weit wir gegangen sind( auch außer Sichtweite) der Herr lief keinen Meter
Das nennt man Nesthütertrieb
Wolfswelpen kennen das Leben ausserhalb der Höhle nur zum Pipi machen. Längere Aufenthalte ausserhalb sind Lebenbedrohlich.
Deshalb haben das manche Welpen sehr ausgeprägt. Irgentwann wandelt sich der Nesthütertrieb in den Folgetrieb und der ist vom Rudelführer abhängig, nicht vom Bau.
Wir haben unseren Welpi immer an die Lösestelle getragen und ansonsten im Bau schmoren lassen
- Vor einem Moment
- Neu
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