Anaplasmose - wer hat Erfahrungen

  • Nachdem ich ja am vergangenen Donnerstag geschrieben habe das mein Hund bei jedem Schritt jault und winselt sind wir am Abend noch zum TA gefahren. Ultraschall, Röntgen, Blutuntersuchung ergab nichts. Eine Blutprobe wurde fortgeschickt und heute hab ich die Diagnose bekommen (Antibiotikum wurde gleich ab Do mit Verdacht auf Zecken gegeben).
    Also es handelt sich um Anaplasmose. Muß jetzt 4 Wochen Therapie machen mit Antibiotikum. Hat vielleicht wer Erfahrungen damit, was könnte noch alles passieren. Muß ich dann bei jedem Wehwehchen von Bella damit rechnen das es wieder von der Infektion kommt. Wäre schön wenn sich ein ebenfalls Betroffener melden würde. :gott:

  • Meine fast 15-jährige Hündin ist im Herbst letzten Jahres auch an Anaplasmose erkrankt. Nach der vierwöchigen Ronaxangabe ging es ihr wieder sehr gut. Leider hat sich die durch die Anaplasmose verursachte Anämie nicht verbessert, sie hat im Dezember dann das Fressen eingestellt und ständig erbrochen und ich musste sie nach 3 Tagen erlösen :sad2: .

  • huhu,

    im Allgemeinen kann man sagen: Kommt es zu einer Anaplasmen-Infektion und diese wird anhand von Symptomen oder Blutuntersuchungen rechtzeitig erkannt und behandelt, hat man Chancen, den Erreger erfolgreich zu eliminieren. Durch unerkannte oder unzureichend behandelte Infektionen kann es auch zu einer chronischen Anaplasmose kommen, hat der Hund ein gut funktionierendes Immunsystem, hält dieses die Erreger in Schach, die Erreger ziehen sich zurück, gerät das Immunsystem durcheinander, kann es zu Schüben kommen. Nicht jedes Wehwehchen muss allerdings davon kommen.
    Bei Euch wurde nun eine Anaplasmose diagnostiziert und Du behandelst bereits, mehr kannst Du momentan nicht tun.
    Wie die Erkrankung nun weiterhin bei Deinem Hund verläuft, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Mach also erstmal die Therapie und dann seht ihr weiter.

    Weisst du wie hoch der Titer war???!
    Gibt es aktuell auch ein Blutbild, Organwerte, vielleicht eine Elektrophorese in Kurvendarstellung?
    All diese Befunde könnte man zu einer Therapiekontrolle nutzen.

    Dein Hund bekommt momentan Doxycyclin, es sollte sich allerdings um ein Hycklat handeln (dies wäre z.B. Ronaxan), da hier der Wirkstoffspiegel länger aufrecht erhalten und somit effektiver therapiert wird. Guck' doch mal bitte in der Wirkstoffangabe auf der Tablettenverpackung nach, steht dort was von H2O, ist das ein Monohydrat und somit das Falsche. Bei den Tabletten handelt es sich um 100mg Tabletten? Doxy sollte immer tief in einer Fleischtasche verpackt und ohne Kauen direkt abgeschluckt werden, es soll nicht in direkten Kontakt zur Speiseröhren- oder Magenschleimhaut kommen, da es im wahrsten Sinne des Wortes ätzend wirkt.

    Hoffe ich konnte dir etwas helfen... und drücke euch die Daumen das alles gut wird.

  • vielen Dank für die schnelle Rückmeldung, bin erst heute wieder dazugekommen.
    @ sweib es tut mir schrecklich leid was Euch passiert ist, das sind halt meine großen Befürchtungen das später noch was dazu kommt.

    timetosmile - ich weiß gar nicht wie hoch die Werte sind, ich weiß auch nicht wie lange Bella diese Infektion schon mit sich rumträgt. Wir haben auch keine Tabletten bekommen, nur jeden 2. Tag 3 Spritzen Schmerzmittel und Antibiotikum. Jetzt muß ich alle 4 Tage zum TA, wir haben eine gelbes Pulverantibiotikum was es ist weiss ich leider nicht. Ich mische es 2 x täglich unters Futter. Hab schon ein wenig Angst das es Folgeschäden gibt. Gegen die Zecken kann man ja nicht viel machen bei uns und alle finde ich in ihrem Fell nicht gleich. Ich hab selber Borreliose bekommen im Herbst. Hab auch nicht gewußt woher. Meine Fellnase macht mir wirklich alles nach. Na ja, ich werde sie jetzt einfach genau beobachten und hoffen, das nicht wieder etwas kommt. Mein TA meinte die Fälle von Anaplasmose häufen sich in letzter Zeit - leider. :sad2:

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