was machen gegen Trauma?

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  • Einen ähnlichen Fall hatte Martin Rütter vor kurzem:
    http://www.vox.de/535_2946.php?m…h=hundkatzemaus

    Was wichtig wäre, das Ritual zu unterbrechen.
    Oftmals haben die Hunde sich da schon reingesteigert, bei manchen wie im vorgenannten Fall von LasPatitas war es eine Viertelstunde und in Eurem Fall sind es 20 Minuten.

    Was ich machen würde, den Hund filmen.
    Und zwar aus dem Grund, um zu sehen, ob der Hund Stress hat oder ob es einfach Protest ist.
    Da er zu früh von der Mutter getrennt wurde, wird es sehr wahrscheinlich Stress sein, von wegen, ich werde alleine gelassen und nur wenn ich laut brülle, dann kommen die auch wieder.

    Wie schon geschrieben wurde, den Hund erstmal nicht alleine lassen. Ich würde nochmal in ganz kleinen Schritten aufbauen. Weggehen und wiederkommen als Selbstverständlichkeit sehen.
    Kein Verabschieden, kein Begrüßen beim Wiederkommen etc.
    Und das immer wieder und sehr extrem mehrmals am Tag üben.
    So das es zur Gewohnheit wird.

    Gruß
    Bianca

  • Pondi selig war ein arg schlechter Alleinbleiber. Pondi hat selten mal Döneken gemacht (wenn er zusätzlich einen hohen Streßlevel hatte) und immer geheult. Grund war bei ihm sicher seine Epilepsie, die ihn so unsicher gemacht hat. Kurz nach Anfällen mußte er z.B. auch mit in die Dusche gehen und solchen Kram.
    All das Übliche, mit langsam steigern und so, hat bei Pondi keinen wirklichen Erfolg gehabt.
    Was auf Dauer funktioniert hat, war eine ganz klare Routine. Jeden Morgen zur gleichen Uhrzeit bin ich zum Bäcker getippelt. Heute keine Lust auf Brötchen? Nix da, die Routine mußte da sein. Heute mal nachmittags zum Bäcker? Nö, das warf Pondi wieder völlig aus der Bahn.
    Irgendwann war Pondi so weit, dass er vormittags gut bis zu 3 Stunden allein bleiben konnte. Das hieß aber noch lange nicht, dass er das nachmittags konnte ;-) So mit 6-7 Jahren *g* konnte Pondi auch nachmittags allein bleiben oder gar abends - aber immer nur einmal am Tag. Ein zweites Mal am Tag konnte ich Pondi bis an sein Lebensende nicht allein lassen, ohne dass er geheult hätte.
    Nun, das war sicher ein wenig extrem, weil ihn jeder Anfall auch wieder zurückgeworfen hat. Trotzdem konnte diese Routine ihm irgendwann mehr Sicherheit vermitteln.

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