Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Agression gegen Artgenossen
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Hallo,
ich habe kein konkretes Problem, sondern eine allgemeine Frage.
Ich habe keinen Hund, stöbere aber oft auf Tierheimseiten und dort lese ich quasi ständig, dass insgesondere Staffs und Pits Probleme mit ihren Artgenossen haben. Manche verstehen sich nur mit dem anderen Geschlecht, viele haben Probleme mit allen anderen Hunden. Wie kann das sein? Hat das einzig und allein was mit schlechter Sozialisation zu tun?
Die einzigen Pits/ Staffs bei denen ich sowas nicht lese sind, bis auf wenige Ausnahmen, immer Welpen. Kann mir das jemand erklären? :/Liebe Grüße
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16. Januar 2010 um 19:21
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Agression gegen Artgenossen - Vor einem Moment
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Naja... vermutlich weil die meisten Kampfschmuser im Tierheim aus nicht ganz so guter Haltung kommen und ja oft von ihren ach so coolen Besitzern als "Bodyguard" gehalten werden, die natürlich nur gefährlich aussehen müssen und keinerlei Erziehung/Kontakt zu anderen Hunden brauchen.. :/
Wer sonst gibt seinen Kampfhund ins Tierheim, wenn man doch weiß, dass die Vermittlungschance sehr sehr sehr gering ist...
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Zitat
Hallo,
ich habe kein konkretes Problem, sondern eine allgemeine Frage.
Ich habe keinen Hund, stöbere aber oft auf Tierheimseiten und dort lese ich quasi ständig, dass insgesondere Staffs und Pits Probleme mit ihren Artgenossen haben. Manche verstehen sich nur mit dem anderen Geschlecht, viele haben Probleme mit allen anderen Hunden. Wie kann das sein? Hat das einzig und allein was mit schlechter Sozialisation zu tun?
Die einzigen Pits/ Staffs bei denen ich sowas nicht lese sind, bis auf wenige Ausnahmen, immer Welpen. Kann mir das jemand erklären? :/Liebe Grüße
In Kurz......Pits/Amstaffs haben ein hoeheres Aggressionpotential Artgenossen ueber , bedingt durch ihre Genetik...
....man kann (und muss) Pit und Co genau so sozialisieren wie andere Rassen.....aber da die Genetik immer mehr Einfluss hat auf einen Hund als die Erziehung sollte man eben immer im Hinterkopf behalten das diese Rassen anno dazumal fuer bestimmte Zwecke gezuechtet wurden.
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Ja.
Aggressionen gegen Artgenossen haben nicht nur die Sokas, sondern sehr viele Hunde.
Üblicherweise gibt es dafür zwei Gründe:
1. Ungenügende Prägung, d.h. in der entscheidenen Phase, wenn der HUnd jung ist, wurden zu wenig "Formen" von Hunden "vorgestellt".
Solche Hunde haben meistens mit ihrer eigenen Rasse weniger oder keine Probleme, weil sie ja ihre Mutter und die Geschwister kennen. Mit Hunden die diesen ähnlich sehen geht es meistens auch.
Haben sie dann vielleicht noch Kontakt zu einem netten Nachbarhund gehabt, finden sie die Hunde, die diesem ähnlich sehen meistens auch noch ok. usw.Je weiter die Rassen jedoch von dem bereits bekannten abweichen, desto unsicherer werden diese Hunde, das äußert sich häufig in einem abwehrenden Verhalten.
Diese Hunde sind häufig vom Vermehrer und sind in reizarmer Umgebung aufgewachsen.
Gerade die Sokas sind ja meistens Hinterhofzüchtungen mit wenig bis garkeinem Aussenkontakt.- Zu den Aggressionen. Man muss schauen, wie zeigt sich der HUnd gegenüber den anderen Hunden? Ist er nur mit oder auchohne Leine aggressiv? Tritt er offensiv oder defensiv ( z.b. bei Angst) auf?
Oft Pöbeln Hunde einfach nur und beißen kaum. Das kann auch einfach nur ein Anzeichen von Stress sein. Sie wissen nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen und vor lauter Stress bellen sie den "Verunsicherer" an.2. Viele Leute wollen Punkt 1 vorbeugen und schleifen ihren Welpen zu allen Hunden hin, die sie finden können, ohne darauf zu achten wie die anderen Hunde so drauf sind. Das führt zwar dazu, dass der Hund viele Rassen kennen lernt, aber so ist die Wahrscheinlichkeit, dass er schlechte Erfahrungen macht auch einfach sehr hoch.
Das muss garkein Zubeissen sein, aber wenn da ein etwas tapsiger Berner Sennenhund daherkommt und in seinem Übermut dem Dackel die Pfote ins Kreuz haut, wird der Dackel je nach Gemüt früher oder später keinen Bock mehr auf Berner Sennenhunde haben. Passiert es ihm öfter oder der Berner Sennenhund ist der einzige Große HUnd den er kennt, wird er mit Pech irgendwann alle großen Hunde oder alle großen schwarzen Hunde usw. doof finden und kläfft und beißt auch aus Stress, aber vorrangig aus echter Angst.
Diese Hunde haben eigentlich ein richtiges Problem, weil selten erkannt wird, dass sie Angst haben, ab einem gewissen "Aggressiionsgrad" verschwinden die Angstanzeichen und die Leute sagen sich:
" Guck mal, so ein Macho! Der ist ja ganz schön dumm, der denkt wohl er ist viel stärker als der große Hund!" -
Zitat
Üblicherweise gibt es dafür zwei GründeNee....das ist zu pauschal. Interspezifische Aggression ist zum groessten Teil Genetik....nicht Erziehung & Praegung.
Vele, viele Pits in TH's sind ein Opfer der Annahme "liegt doch alles nur an der Erziehung".
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Viele Rassen haben doch deutliche Abneigungen gegen Artgenossen, nur sieht man solche Hunde erst seit relativ wenigen Jahren als aggressiv oder unsozial ab.
Diese "Unsitte", dass Hund auf Teufel komm raus mit jedem greifbaren Artgenossen spielen müssen, ist doch recht jung.
Bei den Sokas ist das Verhalten deutlicher und gefestigter, aber genügend Hunde haben das.
LG
das Schnauzermädel -
"Abneigung gegen Artgenossen" und "Aggression gegen Artgenossen" ist aber doch nicht das Gleiche ... :?
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Zitat
"Abneigung gegen Artgenossen" und "Aggression gegen Artgenossen" ist aber doch nicht das Gleiche ... :?
Deswegen ist das Thema ja auch nicht wirklich in 3-4 Saetzen zu klaeren.
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Unter Aggression gegen Artgenossen verstehe ich, dass der Hund jeden Hund in seiner Nähe platt machen will, nur weil der da ist.
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Zitat
Unter Aggression gegen Artgenossen verstehe ich, dass der Hund jeden Hund in seiner Nähe platt machen will, nur weil der da ist.
Auch da muss man unterscheiden zwischen Intraspezifischer Aggression und Interspezifischer Aggression....beide haben verschiedene Ausloesser.
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