sturer Jungund ignoriert mich völlig, HILFE!

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  • Hallo Ihr Lieben!

    So langsam verzweifle ich... Sam, mein fast 7 Monate alter Labradorrüde ist ein ganz schön sturer Knochen. Befehle werden ignoriert, oder der Kopf wird einfach provozierend weg gedreht... Da könnte ich platzen! Ich weiß, dass jetzt die heiße Phase beginnt und dieser Sturkopf während der Pubertät noch eine Schippe drauflegt, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. javascript:emoticon(':???:')

    Hinzu kommt, dass dieser kleine Kerl sich im Spiel mit anderen Hunden einfach nie abrufen lässt! Sobald er andere Hunde sieht ist er taub und ohne Gedächtnis. Er ignoriert mein Rufen, auch meine Existenz ist ihm völlig egal. Ich könnte weg gehen, er würde es nicht merken. Njavascript:emoticon(':(')Nun versuche ich schon über Handfütterung, ihn abzurufen und die Bindung zwischen uns zu stärken. Aber der Hunger scheint noch nicht groß genug zu sein... HIIIILLLLLLLFFFFEEEEEE!!!! javascript:emoticon(':hilfe:')

    Wie lange soll ich die Fütterung bei den Spaziergängen durchführen? Was habt Ihr da für Erfahrungen? Klappt das echt? Ich bin langsam echt verzweifelt...

    Hat irgendjemand vielleicht noch ein paar hilfreiche Tipps für mich?

    Sam ist wirklich noch sehr verspielt und kennt gegenüber anderen Hunden keine Grenzen. Immer volle Power, egal ob die Spielkameraden größer oder kleiner sind, bellen oder knurren... Er ist da echt schmerzfrei. Keine Ahnung, wie ich diesen Wirbelwind etwas zähmen kann...

    Wir üben bei unseren Spaziergängen regelmäßig an der Leinenführigkeit, ich kann ihn frei laufen lassen und er kommt auch angewetzt, wenn ich ihn rufe (außer es riecht einfach zu verführerisch auf dem Boden), wenn ich die Richtung wechsel, oder stehen bleibe schaut er sich nach mir um und folgt mir. Auch Befehle werden in der Regel befolgt, aber wenn der feine Herr nicht will, dann will er nicht. Ich ignoriere ihn dann und versuche es ein paar Minuten später erneut... Mal klappts, mal nicht...

    Ich bin jetzt schon dankbar für Eure Tipps, oder einfach nur aufmunternde Worte...

    Liebe Grüße

    Yvonne

  • Mhh also den Kopf tut ein Hund nicht wegdrehen um einen zu provozieren :D

    Vielleicht hat er da ein Signal schon mit Druck von deiner Seite verknüpft und beschwichtigt nun?

    So wie ich´s rausgehört habe machst du schon Handfütterung oder?

    Labbis sind echte Kindsköppe, die oft erst ab dem zweiten Lebenjahr ruhiger werden, danach sind sie aber echt top :lol:

    Du kannst deinen Hund ohne Ablenkung abrufen, verlangst aber auch, dass das bei voller Ablenkung klappt? Das schafft er noch nicht, die Ablenkung muss gesteigert werden und zwar langsam und ggf. mit einer Sicherung (Schleppi).
    Oft hilft hier auch die Konditionierung auf eine Pfeife.

  • Du kannst nur das von ihm einfordern, was Du vorher ausreichend geübt/konditioniert hast. Also liegt der Fehler nicht darin, daß Dein Hund zu stur ist, sondern daß er es noch nicht richtig gelernt hat.
    Das Abwenden des Kopfes ist beim Hund das Gegenteil einer Provokation! Vielleicht soltest Du Dich etwas mehr mit den Grundlagen befassen.

  • Zitat

    Wir üben bei unseren Spaziergängen regelmäßig an der Leinenführigkeit, ich kann ihn frei laufen lassen und er kommt auch angewetzt, wenn ich ihn rufe (außer es riecht einfach zu verführerisch auf dem Boden), wenn ich die Richtung wechsel, oder stehen bleibe schaut er sich nach mir um und folgt mir. Auch Befehle werden in der Regel befolgt, aber wenn der feine Herr nicht will, dann will er nicht. Ich ignoriere ihn dann und versuche es ein paar Minuten später erneut... Mal klappts, mal nicht...

    Ich bin jetzt schon dankbar für Eure Tipps, oder einfach nur aufmunternde Worte...

    Liebe Grüße

    Yvonne


    Na das hört sich doch so schlecht gar nicht an.Du musst einfach hartnäckig dranbleiben und die Ablenkungen laaangsam steigern.Das Abrufen aus dem Spiel ist ja fast schon die Königsdisziplin (in dem Alter sowieso :D )

    Wichtig ist halt dass du nicht permanent rufst so dass er "lernt":Ach Frauchen ruft ,aber ich brauch ja nicht kommen...

    Ich rufe Emily wenn ich absehen kann dass sie eh grad"taub" ist gar nicht erst bzw warte einen günstigen Moment ab.Das klappt auch nicht immer,aber meistens(gut,sie wird auch schon 2 im März :roll: )

    Ausserdem ist sie auf nen Doppelpfiff konditioniert,heisst wenn der Pfiff ertönt kommt sie angeflitzt-und bekommt was SEHR Leckeres zu Belohnung.

    Handfütterung mach ich auch,sie bekommt ganz einfach ihr Trofu während der Spaziergänge,sie muss es sich "erarbeiten".

    Macht meiner Meinung nach einen aufmerksameren Hund draussen ;)

  • ich weiß dass viele hier nichts davon halten, aber:

    als mein hund das erste mal auf durchzug geschaltet hat, gabs einen anschiss (d.h. ein paar deutliche böse worte mit drohender körperhaltung) - danach lief es wieder. sie ist so alt wie deiner und testet etwa ein- bis zweimal die woche. ich zeige ihr dann, dass ich das missbillige (natürlich absolut gewaltfrei), sie beschwichtigt und hört danach wieder besser.

    um missverständnisse zu verhindern: ich schimpfe nur, wenn sie etwas nicht befolgt, was sie schon sehr gut konnte. zum aufbau der befehle wird rein positiv konditioniert.
    z.b.: - abruf wenn wir allein im wald sind: muss sofort klappen, wenn ja: belohnung, wenn nein: schimpfen
    - abruf aus dem spiel mit anderen hunden: wird noch aufgebaut, wenn ja: riesenbelohnung plus spielen, wenn nein: macht nix

    du schaffst das schon!!! :D

  • Vielen Dank für die schnellen Antworten...

    Ich weiß auch, dass es seinerseits keine Provokation ist, wenn er den Kopf weg dreht, aber Ihr hättet sein Gesicht dabei mal sehen müssen... Er ist wirklich ein Schauspieltalent... Wir müssen wohl beide noch viel lernen...

    Das Abrufen ist also die Königsdisziplin, das hatte ich schon befürchtet... :) Ich war nur interessiert, weil es bei einem befreundeten Labrador-Junghund im gleichen Alter schon erstaunlich gut klappt, auch wenn die beiden Hunde zusammen spielen. Der andere Hund hört aufs Wort und lässt sich trotz Ablenkung super abrufen, da kann ich nur neidisch gucken... javascript:emoticon(':schockiert:')

    Ich rufe meinen Hund dann gar nicht erst, weil ich weiß, dass es nichts bringt. Aber er kommt brav hinter seinem Freund her gerannt und wird dann auch kräftig gelobt.

    Ich übe also weiter das 'HIER' (!), wenn er sich von mir entfernt hat, oder ich von ihm. Dann gibt ein paar Brocken TF und weiter gehts.

    Vielen Dank für Eure Tipps!javascript:emoticon(':2thumbs:')

  • Ich würde auch darauf achten, dass du ihn nicht abrufst, wenn du merkst, dass er auf Durchzug stellt oder so. Dann würde ich ihn entweder einfach an der Leine lassen oder nur dann freigeben, wenn er nicht zu sehr abgelenkt wirst. Du schreibst, dass er sehr stürmisch bei anderen Hunden ist und da keine Grenzen kennt. Ich hatte gerade gestern in einem Thread geschrieben, dass mein Jeppe, ein Mix aus Jack-Russell und wohl Dackel, oft Probleme mit kräftemäßig größeren Junghunden hat, weil die seine Grenzen nicht akzeptieren. Versuche wenn möglich daran zu arbeiten. Es ist immer so schön, wenn Jeppe mit großen Hunden spielen kann, die ihn nicht ständig umrennen oder auf den Kopf hauen usw. Außerdem ist es auch für deinen Hund besser, denn stell dir mal vor, er gerät irgendwann mal an #den falschen! Ansonsten hab einfach auch Geduld. Mit Konsequenz und Geduld wird das schon!

  • Zitat

    Ich übe also weiter das 'HIER' (!), wenn er sich von mir entfernt hat, oder ich von ihm. Dann gibt ein paar Brocken TF und weiter gehts.

    Nicht, unbedingt, wenn er sich von dir entfernt!

    Schlaue Hunde lernen dann: ich gehe absichtlich weg, damit Frauchen mich ruft und dann bekomm ich ein Leckerlie! :D

    Wenn er weg von dir läuft, rufe einmal, dreh dich um und lauf in die andere Richtung.

  • Zitat

    Aha, schon mal daran gedacht, dass Hunde auch Weglaufen als Beschwichtigung benutzen?

    keine sorge, ich kenne meine hündin gut genug um das einzuschätzen.
    wenn ich mit ihr geschimpft habe, hat sie deswegen keine angst vor mir, sondern versucht sich wieder bei mir gut zu stellen indem sie wedelt und gähnt und an meinen beinen schnüffelt. :umarmen:

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