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Passt er wirklich zu mir und meinem Leben?

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    • Passt er wirklich zu mir und meinem Leben?

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      Halli hallo miteinander,

      ich stehe vor einer schwierigen Frage und benötige eure Hilfe! :hilfe: Doch bevor ich zu meinen Fragen komme, erst einmal..

      Zu mir:

      Ich heiße Sebastian, bin 25 Jahre alt und wohne alleine in einer 3-Zimmer Mietswohnung. Allerdings nicht in der Stadt, sonder auf einem schönen ländlichen Dorf. Sprich, nach ca. 2 Minuten Fußweg ist man schon raus aus dem Dorf und ist nur noch von Wiesen und Feldern umgeben. In meiner Nachbarschaft sind viele Hunde vorhanden, was die Haltung eines Vierbeiners schon einmal absichert (Vermieter hat das OK gegeben).

      Hunde haben bis jetzt mein gesamtes Leben geprägt, von klein auf waren stetig die Vierbeiner um mich herum. Von Nachbarshunden, über die Hunde von Freunden bis hin zum Hund meiner großen Schwester. Der sichere, konsequente und führsorgliche Umgang mit Hunden ist mir also bekannt, allerdings hatte ICH nie eine eigene Fellnase (was der entscheidene Punkt ist!). Die Grundvorraussetzungen mit dem richtigen Umgang sind also gegeben, von der Fellpflege, der Beschäftigung, der anstrengenden aber sehr erfreulichen Erziehung bis hin zum verantwortungsvollem Thema Futter. Allerdings kann man das nicht mit einem eigenen Hund und dem damit resultierenden 24/7 Verpflichtungen vergleichen. Und genau deshalb habe ich noch keinen Hund, da ich mir zu 100% sicher sein möchte, bevor ich mich für einen Hund entscheide.

      Arbeitstechnisch bin ich in der Vollzeit (07:00 - 16:00 Uhr) auf Gleitzeit beschäftigt. Mein Vorteil ist, dass ich vor kurzem erst umgezogen bin und mein Arbeitsplatz dadurch "nur" noch knapp 4 Minuten mit dem Auto von meiner Wohnung entfernt ist. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern (auch wenn man sich nie 100%ig sicher sein kann). Desweiteren wäre es mir möglich in der Mittagspause (ca. 12:45) nach Hause zufahren und mit dem Hund Gassi zugehen, damit er nicht die ganzen 8 Stunden alleine ist. Zusätzlich wäre es im Notfall möglich, dass eine sehr gute Freundin die 3 Häuser weiter wohnt (sie hat einen Australien Shephard) zu mir nach Hause kommt und sich mit meinem Vierbeiner beschäftigt bzw Gassi geht. Das wäre so gegen 14:00 Uhr.

      Mein eigener Typ ist ein eher sportlicher. Ich gehe gerne Rad fahren, Schwimmen, Joggen, Fußball spielen, Wandern und bin generell eher draußen unterwegs. Natürlich gibt es auch einmal Tage, wo ich mich lieber auf der Couch rumwelze als 10km joggen zugehen. Krank bin ich deswegen eher selten, vielleicht mal 1-2 Tage im Jahr.

      Wünsche für einen Hund:

      Prinzipiell bin ich auf keine genaue Hunderasse festgefahren, allerdings dürfte es kein kleiner Hund sein (Chihuaha, Beagle, Französische Bulldogge etc.) sondern eher ein größerer Kumpel für´s Leben mit dem man auch mal richtig ausgelassen rumspinnen kann. Bestenfalls ein Hund mit kurzem Fell, aber das ist kein Ausschlussverfahren! Anfangs hatte ich einen Amstaff, Dobermann und Rhodesian Ridgeback im Auge. Da ich mich sehr mit diesen Hunden beschäftigt habe, muss ich mir aber eingestehen, dass ich den dreien nicht gerecht werden würde und diese leider nicht möglich sind :(

      Charakterlich würde ich gerne einen Hund haben wollen, der gerne tobt, spielt und Sachen lernen will, aber auch mal gelassen rumhängen kann und sich selber für kurze Zeit beschäftigt. Der einigermaßen "leicht" erziehbar ist, absolut treu, loyal und Herrchengebunden ist.

      Folgedessen habe ich momentan einen Labrador Retrievier und den Australien Shephard im Kopf.

      Meine Fragen:


      1. Wäre es mit meinem aktuellen Lebensumständen überhaupt möglich einen Hund zuhalten?

      2. Wenn ja, welcher Vierbeiner käme in Frage? Australien Shephard und/oder Labrador Retriever? Oder doch einen anderen?




      Schon einmal besten Dank dafür, dass ihr euch diesen Roman komplett durchgelesen habt! :respekt:

      Bitte seid absolut ehrlich zu mir was das Thema angeht, aber auch konstruktiv und sachlich.


      Lieber Gruß

      Basti
    • Es kann sein, dass ein Hund damit klarkommt, soviel alleine zu sein. Darauf zählen kannst du nicht. V.a. wird das auf keinen Fall von Anfang an so funktionieren. mindestens für das erste Jahr brauchst du ne Alternative.

      Wenn du mittags nicht mindestens eine Stunde für den Hund hast, würde ich es lassen. Lieber die Gleitzeit so auslegen, dass du 2 Stunden Mittagspause hast (du musst ja auch mal was essen...) und dafür nachmittags länger arbeiten, vor allem im Winter, sonst kommt der Hund nur im Dunkeln raus.

      Für dich selber hiesse das: unter der Woche kein Kino, kein treffen mit Freunden - den Hund noch mal alleine lassen wäre schon fies. Und Arztgänge, Einkaufen usw das kommt eh alles noch.

      Ideal ist das nicht, unabhängig von der Rasse. Es gibt Hunde, die damit klar kommen, aber kein Welpe! Daher wäre ein erwachsener Hund besser. Aber ein Tierheim wird dir keinen Hund geben, und ein Auslandshund wäre auch nicht unbedingt geeignet, finde ich - da muss man wirklich auf alles gefasst sein.

      Schwierig. Rassenunabhängig. die beiden Rassen sind ohnehin extrem verschieden, das kommt einfach drauf an, was dir zusagt.
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    • Ich kann dir bislang nur aus eigener Erfahrung folgendes Berichten.
      Ich habe die selben "konditionen" wie du :lol: Arbeite 07-16 Uhr, wohne ein paar Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.
      Nach kurzer Eingewöhnung (habe meine keine mit 11 Wochen bekommen) musste sie gleich mit ins Büro (ich habe den Luxus dass Hundi mit darf). Jedoch habe ich den Eindruck das es für sie zuviel ist, also der Alltag im Büro und sie kommt nur sehr schwer zur ruhhe (ist nun über 5 Monate). Sodass ich beschlossen habe sie zweitweise zuhause zu lassen.
      Endweder ist sie vormittags mit im Büro und in der Mittagspause bringe ich sie nachhause oder wenn ich nur bis 12 Uhr Arbeite ist sie vormittags zuhause. (setzt natürlich vorraus das Hund auch schon solange aushalten kann, wäre vor 4 Wochen noch undenkbar gewesen sie 4-5 Std alleine zu lassen). Zuhause ist sie ruhiger, schläft und kommt runter.
      wenn es weiterhin so gut klappt, werde ich vll mal in ein paar wochen probieren sie ganz daheim zu lassen und nur zur Mittagsrunde heim kommen. Ob es klappt sehe ich dann.
      Allerdings ist dies nur der Plan wenn ich merke ihr geht es damit gut. Sie ist eben ein Hund der sobald getummel um sie ist, nicht runter kommt. Dann kann der Hund davon profitieren alleine zu sein. Jedoch ist nicht jeder Hund so und der Schuss kann nach hinten losgehen. Ganz langsame Gewöhnung ans alleinesein muss da schon sein. Also wirst du zu anfangs einige zeit urlaub nehmen müssten, halbstagsarbeiten oder ähnliches. Alternative wäre ein älterer Hund, aber auch dieser muss an die Sitation gewöhnt werden und eine garantie das der Hund damit glücklich ist kann dir keiner geben.

      Zur rasse kann ich dir leider garnichts sagen.
      Mimi mit Mops-Cavalier King Charles Spaniel Hündin "Cookie" *03.05.2018*


      Das „Cookiemonster“
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    • Ich persönlich würde mir keinen Hund holen wenn er dann täglich 8-9 Std. alleine sein müsste - auch wenn er sich zwischendurch Lösen kann. Ich würde das für meinen Hund nicht wollen.

      Zu deinen Ansprüchen passt m.E. ein Labrador recht gut, wobei ich zusehen würde, dass der Hund evtl. mehrmals die Woche halbtags mit zur Arbeit kann oder vllt. bei jemand anderem untergebracht ist.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dackelbenny ()

    • An sich keine schlechten Vorraussetzungen udn du gehts vernatwortungsbewusst und überlegt an die Sache heran.

      Vorneweg:
      Ein "100% sicher" gibt es nie - auch nicht in der Hunehaltung ;)
      Du weißt aus eigener praktischer erfahrung gar nicht, welche Schwierigkeiten auf dich zukommen könnten. Aber das ist OK. Für mich gehört das zum Lebensrisiko.
      Wichtig ist einfach die Bereitschaft, auch Unannehmligkeiten in Kauf zu nehmen.
      Wichtig ist, dass man sich trotz eventueller schwierigektien anstrengen wird, dem Hund gerecht zu werdne. Das man sich auf das Lebewesen Hund einlassen kann.
      Und diese Bereitschaft lese ich heraus - dann ist das Risiko auch sehr gering, dass ihr an Probleme scheitern werdet.

      Was mir nicht geällt, ist das lange Alleine sein.
      8h am Tag. Auch wenn du zwischendurch nach Hause kommst und Gassi gehst, sind es 8h alleine sein am Tag. Dann kommen Einkäufe (Hund vorm Laden anbinden ist unverantortlich), Arzttermine, Überstunden usw dazu.

      Mal 8h alleine, ode rtäglich 5 oder so, finde ich kein Problem.
      (Min Hund ist 1-2x die Woche 7h alleine - die restliche Zeit aber gar nicht)
      Mich stört wirklich das "täglich 8h". Es gibt HUnde die damit klar kommen. Meiner auch. Ob es hundegerecht ist, wage ich zu bezweifeln.

      Man kann immer mal in die Situation kommen, dass sich das Leben ändert und der Hund, der stets nur wenige stunden am Tag alleine bleiben musste, nun 8-9h alleine bleiben muss. Sowas gehört auch zum Lebensrisiko und kann vorher nicht geplant werden. Da ist dann, finde ich, die bereitschaft wichtig, zu versuchen dem Hund trotz Veränderungne noch ein hundegerechtes Leben zu bieten. Und wenn das bedeutet dass ich auf das neue Auto erzichte und 200€ im Monat für ne Betreuung ausgebe.

      Aber, wenn ich vorher shcon weit dass der Hund definitiv regelmäßig lange alleine bleiben muss, halte ich es für unverantwortich dem Lebewesen gegenüber, ihn mir in mein Leben zu holen.

      Also, das einzige Problem was ich bei euch sehe ist die Zeit des alleine seins.
      Schau mal ob du zuverlässige, regelmäßige Hundesitter bekommst. Professionell wo du was bezahlst, oder "ehrenamtlich".
      Vielleicht kannst du einen Hund auch mit zur Arbeit nehmen?
      Ich würde mir auch überlegen, wie zuverlässig die Freundin it dem Australien Shephard ist. Also bei mer gelten auch gute Freunde nicht als "zuverlässige Betreuung" wenn es ums regelmäßige Sitten geht.
      Und gerade bei Freunden mit Hund kann es sich schweirig gestalten. Wenn die Hunde nicht gut miteinander auskommen oder die Freundin ständig aufpassen muss.

      Ich hatte mal den Hund einer Bekannten fürs Wochenende. Da sie sehr Resourcenverteidigend war, musste ich stets aufpassen mit meinem Hund und der Hündin. das war schon anstrengend udn unentspannt. Regelmäßig möchte ich das icht machen.

      Zur 2. Frage:
      Rasse, hm ...
      Ich fände einen erwachsenen Hund aus 2. Hand empfehlenswert. Da kann man sehen wie er "tickt" und ob ihr zusammen passt. Ein welpe ist nicht einfach nur ein kleiner Hund. Ein Welpe ist ein "Baby-Hund" udn hat andere Bedürfnisse, ein anderes Wesen, ...
      Lies dich mal durch die welpenthreads - du bekommst eine Vorstellung davon was auf dich zukommen könnte mit Welpe. Und lies auch die Antworten, warum ein welpe "aufgedreht" ist, nicht zur Ruhe kommt, ständig beißt, nicht schnell stubenrein wird, nicht an der Leine mitlaufen will usw. Bist du vorbereitet wie ein Welpe "ticken kann" ist es weniger problematisch für dich ;)
      Vor allem braucht ein welpe mehr Zeit.
      Und wenn du den welpen schon nach 2-3 Wochen Urlaub für 8h in Betreuung gibst, dann wird dein Welpe eben auch von dem Hundesitter mitgeprägt. Das musst du mitbedenken.

      Mein erwachsener Hund ist 3-4 Tage die Woche 7h bei meiner Nachbarin.
      Er ist super gut aufgehoben - aber er bei ihr deutlich "unerzogener" als bei mir.
      Er fiept und bellt sie an wenn er Aufmerksamkeit will, zieht an der Leine usw.
      Einfach weil e sihr nicht wichtig ist - wa völlig OK ist. arek kann sehr gut unterscheiden was er bei meiner Nachbarin darf udnw as er bei mir darf. Trotz der regelmäßigen "Verhaltensänderung" meines Hundes wenn er unten ist, ist er bei mir immer noch Leinenführig und unaufdringlich. er ist aber auch shcon erwachsen udn wird nicht mehr wirklich "erzogen". Einen welpen würde ich nicht zur Nachbarin geben ;)

      Bedenke auch dass ein Welpe so das 1. Lebenjahr keine längeren strecken mit zum Rad fahren oder Joggen kommen sollte.

      WENN es ein Welpe werden soll, dann rate ich dringend zu einem seriösen Züchter, der in einem Verein züchtet. Mit Auflagen und echten Papieren.
      Was die Rasse angeht:
      - du b ewegst dich gerne und der Hund soll sicher mitkommen ;)
      - wie sieht es mit Beschftigung aus, worauf hast du da Lust? Eher sportliche sachen (soll der Hund dich z.B. am Fahrrad ziehen?) oder Kopfbeschäftigung wie Tricks lernen, oder was wo ihr beide sportlich und geistig unterwegs seid (Agility, Dog Frisbee), oder eher was Hundeplatzmäiges wie Unterordnung, oder Nasenarbeit wie Dummytraining, Fährtensuche, sowas ...

      - wie sind die optischen Vorlieben, Größe, Gewicht, Fellbeschaffenheit?
      - Wie darf es aussehen mit Jagdtrieb, Wachtrieb, freundlich gegenüber Menschen oder eher reserviert?
      - Soll es ein Hund sein der gerne mit dir zusammen arbeitet, oder eher ein eigenständiger Hund?

      Ein Labrador dürfte passen - würde da eher bei den sportlichen Labbis gucken und nicht bei der Showlinie. Aber die sportlichen Labbis wollen halt auch ein wenig mehr Action/Kopfarbeit meisten. Bedenke dass die ziemlich stark haaren. Und oft sind sie Menschen und Hunden gegenüber sehr aufdringlich und distanzlos. Man muss da also ggf etwas mehr Erziehungsarbeit in dem Bereich leisten als bei anderen Hunden.

      Ein Australien Shephard könnte passen.
      Jedoch halte ich den Aussi eher für einen "Spezialisten" - und Spezialisten würde ich nicht an Ersthundehalter empfehlen. Es gibt Eigenschaften, womit ein Ersthundehalter aufgrund mangelnder Erfahrung nicht viel anfangen kann. Wachtrieb oder Sensibilität z.B.
      Das weiß man erst wenn man einige Zeit mit unen zusammen gelebt hat, dann weiß man was einem wichtig ist. Und mMn führen diese Eigenschaften unter Ersthundehalter deutlich eher zu Schwierigkeiten. Gensuo wie die Rasseeigenschft "Selbstädigkeit".
      Wer träumt nicht von nem selbständigen Hund der nur auf ich hört ;) Dass ein selbständigr Hund eine Menge Arbeit bedeuten kann, wieß man erst wenn es soweit ist.


      Wie gesagt sehe ich bei dir eher einen erwachsenen Hund, nen netten Mischling vielleicht der ausgeglichen und gut sozialisiert ist. Der mit dir gut mitläuft ;)

      Bitte keinen Hund einfach von einem Bild und einem kurzen Text in einer Anzeige - lerne den Hund vorher kennen! Gehe mehrmals Gassi udn schau ob es passt. Erwarte aber kein "Liebe auf den ersten Blick" oder ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit beim ersten Sapziergang. gehen kannst. Ob es zu deinem alltag passt. Denn wenn du den Hund hast, der zu dir passt. Schaue ganz pragmatisch ob der Hund zu dir und deinem Leben passt. Dann kommt die Liebe von ganz allein udn ihr werdet ein super Team ;)
      Schaust du nur auf "Hübsch" oder Ees hat Klick gemacht", übersiehst du vielleicht wichtige Dinge, die später zum Problem werdne könnten im Alltag - weil es doch nicht passt.
      Und dann denkst du nicht mehr "Oh, so ein hübscher Hund, mein Seelenverwandter" - sondern "Was für ne Nervensäge" ...

      Es gibt auch Hundetrainer die Ersthundehalter in der Hundeanschaffung beraten. Mit zum Tierheim kommen und den Hund ein wenig einschätzen können.

      Es gitb auch dii Option einen Rassehund aus 2. Hand zu bekommen.
      Manche Züchter haben Rückläufer oder es gibt "Rasse in Not"-Seiten (Labrador in Not" z.B.

      Aber erstmal, bevor es weiter geht,, löse das Zeitproblem.
      Mit eine sehr sicheren Lösung oder mehreren Alternativ-Plänen.
      dann kann es los gehen =)

      Viel Spass wünsche ich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manfred007 ()

    • Sälü Basti :winken:
      Willkommen im Forum, ich find's toll dass Du Dich informierst bevor Du Dir einen Vierbeiner holst :applaus:
      Ich zupfe mir zu meiner eigenen Bequemlichkeit ein paar Sachen raus, okay?

      BastiBS schrieb:

      Mein eigener Typ ist ein eher sportlicher. Ich gehe gerne Rad fahren, Schwimmen, Joggen, Fußball spielen, Wandern und bin generell eher draußen unterwegs.
      Falls Du Dich für einen Welpen entscheidest (was ich an Deiner Stelle nicht würde): radeln ist nicht gut unter einem Jahr, idealerweise lässt man dann auch erst ein paar Dinge abchecken bevor man loslegt.
      Und das laufen am Rad muss auch noch gelernt werden :smile:
      Zum fussballern wirst Du den Hund nicht mitnehmen können, heisst diese Zeit - Training, Spiele, Auswärtsspiele, Feiern und Veranstaltungen mit dem Verein... hat Dein Hund schon mal nix von Dir und hock allein daheim.
      Zusätzlich zu Deinen Arbeitszeiten.
      Zusätzlich zum einkaufen, Friseur gehen, eins trinken gehen...

      Wenn Du das ganz seriös machen magst, schreib' Dir einfach mal ganz kosequent ein, zwei Monate genau auf, wie oft wie lange Du Sachen machst, wo Dein Hund nicht dabei sein darf und kann.
      Dann hast Du eine seriöse Übersicht.

      BastiBS schrieb:

      Charakterlich würde ich gerne einen Hund haben wollen, der gerne tobt, spielt und Sachen lernen will, aber auch mal gelassen rumhängen kann und sich selber für kurze Zeit beschäftigt. Der einigermaßen "leicht" erziehbar ist, absolut treu, loyal und Herrchengebunden ist.
      Eigentlich sind alle Hunde leicht zu erziehen.
      Uneigentlch sind's einfach alle Saubratzen :p
      Treu, loyal, herrchengebunden klingt gut - bis Du beim fussballernn auf den Latz knallst, ins Krankenhaus musst und Dich Deinem Hund gegenüber noch mieser fühlst weil er seit Tagen das Fressen verweigert...

      Sagen wir es so: alles im Mass.
      Es kommt draufan was Du von Deinem Hund erwartest.
      Auf mich wirkst Du nach Deinem Post eher wie der Labbi-Kumpeltyp :smile:

      BastiBS schrieb:

      Folgedessen habe ich momentan einen Labrador Retrievier und den Australien Shephard im Kopf.
      Labbi finde ich toll, ​AUSSIE ist mit Vorsicht zu geniessen.
      Weisst was? Gugele doch mal nach Labbi-in-Not und nach Aussie-in-Not-Seiten. Dort liest Du dann die Abgabegründe.
      Und suche gezielt in Foren nach Problemen mit den jeweiligen Rassen :smile:
      Du kannst davon ausgehen dass die Hundehalter fast ganz immer mit den normalen Eigenschaften ihres Hundes Probleme haben :D
      Das alles wird Dich auch erwarten. Wenn Du damit umgehen kannst - prima :gut:

      BastiBS schrieb:

      1. Wäre es mit meinem aktuellen Lebensumständen überhaupt möglich einen Hund zuhalten?
      Möglich, ja.
      Sinnvoll? Ich weiss es nicht. Ein Hund wird Dein Leben auf den Kopf stellen.
      Ich kann den Wunsch nachvollziehen.
      Schau doch mal ob Du eine Betreuung findest für einen eventuellen Hund. Das wird Dich dann auch noch bei der Rassewahl beeinflussen ;)
      (für meinen Schäfi wars an meinem damaligen Wohnort nicht möglich, eine Betreuung zu finden!)


      BastiBS schrieb:

      2. Wenn ja, welcher Vierbeiner käme in Frage? Australien Shephard und/oder Labrador Retriever? Oder doch einen anderen?
      Ich bin definitiv für einen Gang ins Tierheim :smile:
      Nagle Dich nicht auf Rassen und Grössen fest!
      Einen kleinen Wuschelhund kannst Du jederzeit in eine Betreuung geben, Du findest sofort Leute die sich kümmern :smile:
      Je grösser, je mehr Probleme.
      Nicht dass ich Dich nicht verstehen würde, gell. ich empfinde meinen Schäfi meist als recht klein :lol:
      Wenn Du Dich aber in eine minikleine Kuschel-Pudeldame verliebst, dann lass das Herz entscheiden. Das Aussehen ist echt egal... Du wirst Dich eh verlieben :smile:
      Und es muss nicht beim einen Hund bleiben, in ein paar Jahren hast Du vielleicht ein Haus mit Garten und komplett andere Möglichkeiten :smile:

      Hunde sind toll! Egal wie gross, klein, flauschig oder auch nicht :smile:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
    • Manfred007 schrieb:


      Gehe mehrmals Gassi udn schau ob es passt. Erwarte aber kein "Liebe auf den ersten Blick" oder ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit beim ersten Sapziergang. gehen kannst. Ob es zu deinem alltag passt. Denn wenn du den Hund hast, der zu dir passt. Schaue ganz pragmatisch ob der Hund zu dir und deinem Leben passt.
      Sry wegen der ganze Fehler ...
      Das meiste kann man ja trotzdem lese+versthen.
      Das hier muss ich aber noch mal klr stellen denke ich.

      es sollte so heißen:
      Schaue ganz pragmatisch, ob der Hund zu dir passt. Denn wenn du den Hund hast, der zu dir passt, dann kommt die Liebe und die Zugehörigkeit von ganz alleine.
    • Noch eine Anmerkung:
      Das "der Hund soll Herrchenbezogen sein" habe ich wohl überlesen.
      Da du mit deinem 8h Job auf Betreuung angewiesen sein wirst, würde ich das mit dem Herrchenbezogen lieber sein lassen.

      wenn du deinen Hund abgibst und er nur vor der Tür sitzt und nach dir heult weil du weg bist, ist das weder für Hund noch für Hundesitter gut.
      Es erleichtert ungemein wenn der Hund auch bei "neueren" oder bekannten Personen gut klarkommt.

      Mein Arek ist da durch udn durch Opportunist. da wo er gut behandelt wird, da ist er gerne.
      Daher bin ich auch mit Hund überall willkomen und eine Betreuung für diesen einfachen Hund zu finden ist sehr leicht.

      Nach 4 Jahren Hundehaltung sind wir vor kurzen in die ungeplante Situation gekommen, dass mein Mann und ich beide tägich viele Stunden außer Haus sind.
      Ich habe zwei ältere Nachbar-Eheleute die sich gerne um ihn kümmern wenn wir nicht da sind.
      Das geht auch nur, weil Arek sich gut von mir lösen kann und gerne dort ist.
      Ansonsten wäre es dutlich schwieriger und aufwendiger für ne Hundebetreuung für mich.

      Die Frage ist auch:
      Was verstehst du unter "der Hund soll loyal sein"?
      Ich denke oft wird dieses Ideal romantisiert. Ein Hund der dich z.B. bewacht ist im Alltag sehr schwer zu handeln.
      Ein Hund der in einer Schreck-Situation Schutz beim Herrchen sucht ist deutlich einfacher. Als ein Hund der in einer Schresituation nach vorne geht. bellt, stellt, beißt usw.
    • Hallo :winken:

      Erstmal finde ich es gut, dass du dir Gedanken machst. Ein Hund kann das Leben bereichern :applaus:

      Ich habe hier 2 labbis. Die romantische Vorstellung von: super leichter Hund der gerne lernt würde ich mal auf die Seite schieben. Rassebeschreibungen klingen immer alle so toll. Nur bis dahin ist es ein weiter Weg.

      Auch ein Labbi will beschäftigt werden. Ausgelastet werden und und und.

      Du schreibst viel von dem was du so tust. Ist dazwischen Zeit für Dummyarbeit mit dem Hund und die Hundeschule?
      Ein Herrchenbezogener Hund kann toll sein, wenn man die Zeit dafür hat.

      Mein Alfred hängt sehr an mir. Anderen Hallo sagen und streicheln lassen, gerne. Die meiste Zeit schaut er auf sein Frauchen.

      Wenn wir mal weg müssen, egal ob mit oder ohne dem Brüderchen, er leidet. Wir haben ganz oft die Schwiemu die dann bei den Hunden ist oder eine ganz gute Freundin. Alfred mag beide. Frauchen ist aber Frauchen. Natürlich kann er auch mal 2 Stunden alleine bleiben oder länger. Nur dauert es länger und jemand passt auf, gibt es immer die Rückmeldung: er liegt nur und ist ganz ruhig. Ihn so 8 Stunden jeden Tag alleine lassen, würde mir mega schwer fallen.

      Bei den 8 Stunden bleibt es dann oft nicht. Einkaufen oder ins Training fahren. Dinge wo er wieder alleine ist. Dinge wo du deinen Kumpel wieder alleine lässt. Du möchtest das der Hund dein Kumpel wird. Du musst ihm aber auch einer sein. Mit einem Hund ändert sich viel. Man braucht extra Zeit für Hundedinge. Und das geht oft nicht einfach so zwischendrin.

      Und auch ein labbi kann Probleme machen und anstrengend sein. Er erzieht sich nicht von selber. Du brauchst Zeit um mit ihm gemeinsam die Welt zu entdecken.

      Ich persönlich würde es nicht tun.
      Leben heißt kämpfen

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