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Haarausfall an den Seiten und schuppige Haut durch Zecken Spot-On?

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    • Haarausfall an den Seiten und schuppige Haut durch Zecken Spot-On?

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      Guten Tag, ich bin stolze Besitzerin einer 1,5 Jahre alten französischen Bulldogge namens Wilma.
      Gesundheitlich ging es ihr immer gut, aber seit einigen Wochen macht das Fell Probleme.
      Vor 6 Wochen wendeten wir das zweite Mal in Wilmas Leben ein Zecken Spot-On an. Das erste Mal geschah vor ca. 10 Monaten, wobei damals vermutlich mehr im Fell als auf dem Hund landete.
      Wir verwendeten hierbei das Mittel Vectra 3D.
      Dieses Mal geschah der Auftrag vermutlich präziser. Der erste Abend verlief weitestgehend normal. Sie kratzte sich ein paar mal ein wenig mit den Hinterpfoten unter den Achseln. Am nächsten Tag aber ging es richtig los - Sie kratzte sich andauernd mit hinter den Armen *Mittel wurde natürlich nur entlang der Wirbelsäule aufgetragen*, rollte sich die ganze Zeit knurrend auf dem Boden umher und rieb sich an den Möbelkanten. Wenn man ihr über den Rücken streicheln wollte, zuckten die Muskeln stark zusammen. Besonders an den Seiten. Sie schien nicht, als ob sie Schmerzen hat, aber die Muskeln reagierten sehr sensibel auf Berührungen und verkrampften immer kurz. Ansonsten traten aber keine richtigen Krämpfe auf.

      Wir riefen also am Abend den Tierarzt an : “Wenn es wirklich schlimm ist, dann den Hund am besten baden. Ansonsten warten, sofern kein Ausschlag zu sehen ist - vielleicht ist es morgen besser. Normalerweise geht der Juckreiz nach 1-2 Tagen weg”. Wir warteten noch ein paar Stunden, da der Hund schlief und badeten die Kleine dann. Das Baden half nur minimal, aber immerhin rollte sie sich ein wenig seltener umher. Nach 7 Tagen wurde der Juckreiz wirklich besser und verschwand so nach 10-12 komplett. Das Muskelzucken beim Streicheln wurde nach ca 14 Tagen besser und ist seit ca. 3 Wochen komplett weg.
      Danach war sie wieder die Alte. Die Haut an den Achseln war natürlich ein bisschen rot vom Kratzen, aber es war nicht dramatisch. Also ist sie seit 3-4 Wochen wieder fit. Naja, fast.
      Der Hund leider seit ca. 3/4 Wochen unter Haarausfall. An den Seiten. Parallel auf beiden Seiten. Es ist nicht so, dass sie komplett kahl ist, aber es fehlt großflächig Einiges an Fell. Die Haut scheint stark und dunkel durch, da der Hund hell beige ist. Besonders rechts ist es deutlich zu sehen - Es geht im Prinzip hinter den Achseln los und erstreckt sich bis zum hinteren Oberschenkel.
      Links ist es nur um Bereich des seitlichen Bauches, aber auch sichtbar.
      Sie haart wirklich recht doll im Moment und erst dachten wir, dass es nur der Fellwechsel ist, aber das ist schon ein wenig viel.
      Ansonsten kratzt sie sich nie und es sind nirgendwo Ausschläge oder Parasiten zu erkennen. Was aber seit ca. 1 Woche auffällt sind Schuppen. An den Seiten, auf dem wenig behaarten Bullybauch - viele winzig kleine Schuppen. Im Fell sieht man auch ab und zu mal ein paar Kleine, aber es geht noch. Dennoch wirkt die Haut irgendwie trocken.

      Was uns ansonsten noch aufgefallen ist :
      - Der Hund frisst seit ca. 4/5 Wochen total gerne Gras. Grund dafür kann natürlich sein, dass das Gras jetzt gut steht und es schmeckt, aber man will es erwähnt haben. Zeitweise war es echt viel, aber zur Zeit geht es, da das Gras recht verdörrt ist.
      - Sie rutscht auch ab und zu mal über den Hintern. Gestern war es echt viel, aber den Tag davor hab ich ihr eine Mücke vom Popo vertrieben, also kann das vielleicht aus der Grund sein. Heute hat sie es noch nicht gemacht und die Monate vor dem Haarausfall hat sie das auch immer mal wieder gemacht.

      Ansonsten ist sie topfit. Sie kratzt sich nicht, leckt nicht an sich rum. Nichts.
      Wir dachten schon erst an einen Mangel, da sie ein Prinzesschen ist, wenn es ums Fressen geht. Sie frisst nur abends ihr Trockenfutter (Wolfsblut) und lehnt auch Nassfutter ab. Am Tag snackt sie eher um sich rum - Ei, Hüttenkäse, auch mal ein Fleischstreifen.. Ich finde es trotzdem seltsam, dass alles plötzlich ein paar Wochen nach den Nebenwirkungen auftrat ?

      Wir gehen Anfang nächster Woche zum Tierarzt. Es würde mich trotzdem freuen, wenn Jemand eine Idee hat.
      Ich hab heute Leinöl gekauft und will ihr mal ein wenig Hüttenkäse mit Leinöl geben.. nur zur Vorsicht, vielleicht hilft es ja.
      Habt ihr einen Tipp oder eine Vermutung ?
    • Bullybaby schrieb:

      ich bin stolze Besitzerin einer 1,5 Jahre alten französischen Bulldogge namens Wilma.
      Nee, Dein Tierarzt hat einen neuen Intensiv-Patienten.

      Bullybaby schrieb:

      Der Hund leider seit ca. 3/4 Wochen unter Haarausfall. An den Seiten. Parallel auf beiden Seiten. Es ist nicht so, dass sie komplett kahl ist, aber es fehlt großflächig Einiges an Fell. Die Haut scheint stark und dunkel durch, da der Hund hell beige ist.
      Wilma ist stark allergisch. Das ist ein bekanntes Frenchy-Problem.
      Diätfutter, regelmäßig baden mit Allergie-Shampoo, einen ​TA fragen, der sich mit Frenchys auskennt.
      Und schon mal viele Euros auf das Hunde-Sonderkonto legen.
      Johanna mit
      Crazy (*2004) Terrier-Mix aus dem ​TH Lübbecke
      Betsey (*2002) Kurzhaar-Border-Collie aus der Tieroase Birkenschold (ursprünglich aus Irland)
      und Ingo, Boy, Paula, Willi, Karlheinz und Tapsi (in den ewigen Jagdgründen)
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    • Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das auch eine Langzeitfolge dieses „Giftes“ sein könnte. Lies bitte mal diesen Bericht einer Biologin.
      Wenn ich lese, was in dem Mittel drin ist, gruselt es mich :mute: . Würde ich nie mit meinem Hund in Kontakt bringen.
      Mag ja sein, dass viele Hunde das – scheinbar- gut wegstecken, also vertragen. Kann aber genauso gut sein, dass langfristig irgendwelche Folgen auftreten, die man als Laie mit dem damals verabreichten Mittel gar nicht mehr in Verbindung bringt.
      Leider habe ich keine Ahnung, was man dagegen tun kann, aber vielleicht hat dein Tierarzt eine Idee. Drücke jedenfalls dir und dem Hund die Daumen, dass es bald besser wird und dem Tier geholfen werden kann.
      Vectra 3 d
      Liebe Grüße

      Lilaja
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    • frolleinvomamt schrieb:

      Bullybaby schrieb:

      ich bin stolze Besitzerin einer 1,5 Jahre alten französischen Bulldogge namens Wilma.
      Nee, Dein Tierarzt hat einen neuen Intensiv-Patienten.

      Bullybaby schrieb:

      Der Hund leider seit ca. 3/4 Wochen unter Haarausfall. An den Seiten. Parallel auf beiden Seiten. Es ist nicht so, dass sie komplett kahl ist, aber es fehlt großflächig Einiges an Fell. Die Haut scheint stark und dunkel durch, da der Hund hell beige ist.
      Wilma ist stark allergisch. Das ist ein bekanntes Frenchy-Problem.Diätfutter, regelmäßig baden mit Allergie-Shampoo, einen ​TA fragen, der sich mit Frenchys auskennt.
      Und schon mal viele Euros auf das Hunde-Sonderkonto legen.

      Wieso hat mein Tierarzt einen neuen Intensivpatienten ? Nur weil mein Hund jetzt anscheinend unter einer Allergie gegen ein Spot-On leidet? Vorher ging es ihr doch immer großartig und seit gestern sieht ihre Haut auch weniger schuppig aus und sie verliert kaum noch Fell beim streicheln. Vielleicht ist der Spuk ja auch langsam vorüber. Wir gehen trotzdem mal zur Vorsicht zum Tierarzt, aber es macht langsam den Anschein, als ob es in eine richtige Richting geht.

      Ansonsten ist sie fit und ja auch kein typischer Frenchie - Sie hat eine lange Nase, lange Beine und wirkt viel sportlicher und schlanker als normale Frenchies. Sie hat keine Atemprobleme, ist mopsfidel, rennt den ganzen Tag umher und hat auch sonst noch nie irgendwelche Probleme gemacht.
      Also wieso sollte sie jetzt ein Intensivpatient werden ? Wenn sie das Mittel wirklich nicht vertragen hat und sie es jetzt nie mehr verabreicht bekommt, dann wird die allergische Reaktion ja irgendwann abklingen, nicht wahr ? Ich denke, man sollte das Ganze nicht zu negativ sehen. Wenn uns Menschen die Haare büschelweise durch eine Haarmittelallergie ausfallen, dann heißt das ja auch nicht, dass wir auf ewig dazu verdammt sind mit kahlen Stellen umherzulaufen. Man pflegt die Haut, hält sich vom Allergen fern und irgendwann ist wieder alles normal. Ich denke nicht, dass es hier groß anders ist.
      Lg
    • Lilaja schrieb:

      Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das auch eine Langzeitfolge dieses „Giftes“ sein könnte. Lies bitte mal diesen Bericht einer Biologin.
      Wenn ich lese, was in dem Mittel drin ist, gruselt es mich :mute: . Würde ich nie mit meinem Hund in Kontakt bringen.
      Mag ja sein, dass viele Hunde das – scheinbar- gut wegstecken, also vertragen. Kann aber genauso gut sein, dass langfristig irgendwelche Folgen auftreten, die man als Laie mit dem damals verabreichten Mittel gar nicht mehr in Verbindung bringt.
      Leider habe ich keine Ahnung, was man dagegen tun kann, aber vielleicht hat dein Tierarzt eine Idee. Drücke jedenfalls dir und dem Hund die Daumen, dass es bald besser wird und dem Tier geholfen werden kann.
      Vectra 3 d

      Hallo, danke für die Antwort.
      Seit gestern wirkt es so, als ob Wilmas Schuppen weniger geworden sind (die waren schon vorher sehr fein, aber jetzt sind kaum noch welche vorhanden) und als ob sie weniger Fell beim streicheln verliert. Ich mische ihr seit gestern auch Leinöl mit Hüttenkäse und gebe es ihr zu fressen. Einfach zur Vorsicht.
      Vielleicht bin ich zu optimistisch, aber es wirkt so, als ob es langsam in die richtige Richtung geht.
      Es ist ja auch nicht so, dass sie komplett kahl an den Seiten ist. Das Fell ist nur auf Handtellergröße beidseitig sehr dünn geworden. Man sieht die Haut durch. Nächste Woche geht es ja zum Tierarzt und bis dahin versuche ich sie jetzt richtig gesund zu ernähren und immer schön ihr Fell zu kontrollieren :) Vielleicht muss der Tierarzt ja gar nichts mehr machen und die Sache pendelt sich von alleine ein.
      Aufjedenfall wird mein Hund nie wieder Zeckenmittel kriegen - weder Spot Ons, noch Tabletten. Da suche ich sie lieber ab oder öle sie vor dem Rausgehen ein.
    • mittendrin schrieb:

      Hier gehts ja freundlich zu.

      Ich finde diesen Artikel hilfreich:
      hauttierarzt.de/saisonale-flankenalopezie/

      Hallo, danke für die Antwort.
      Ich habe mich auch schon zu dem Thema belesen und dachte erst : Das ist es !
      Jedoch wunderte mich später, dass der Haarausfall erst auftrat, als schon Frühling und +20 Grad waren. Wenn ich mich recht entsinne, dann tritt die saisonale Flankenslopezie doch im Herbst/Winter auf, nicht wahr ? Laut den Berichten wird es ja normalerweise im Frühling besser.
      Dennoch will ich natürlich nichts ausschließen.
      Seit gestern wirkt Wilmas Haut fast schuppenfrei (auch wenn die Schuppen vorher schon winzig waren.. aber ebend Viele) und es wirkt, als würde sie weniger Fell verlieren. Mittlerweile glaube ich wirklich, dass dies eine Folge vom Spot-On war, da der Zeitpunkt einfach genau passt. Ich werde ihr nie wieder Zeckenmittel verabreichen - zumindest keine mit Langzeitwirkung. Da suche ich sie lieber jeden Tag 5 mal ab, anstatt sie mit blanker Chemie vollzupumpen. Ich hoffe wirklich, dass es jetzt besser wird und ihr doch recht dünn gewordenes Fell im Bereich der Seiten wieder schön nachwächst :)
    • Ich drücke euch die Daumen, dass "nur" das Zeckenmittel die Ursache von Wilmas Problemen war und alles wieder gut wird. Falls nicht, würde ich doch mal in ein Blutbild investieren: Hormon- und Schilddrüsenprobleme gehen auch gern aufs Fell.

      Meine Hündin zum Beispiel wurde nach der Kastration unterseits kahl und blieb das (ohne weitere Beschwerden) über Jahre. Wir haben das immer auf den Hormonmangel geschoben. Erst als eine SDU diagnostiziert und eingestellt wurde, wuchs das Fell plötzlich nach, sozusagen als positive Nebenwirkung. Jetzt bin ich natürlich schlauer und würde bei Fellproblemen gleich auch in dieser Richtung suchen.
    • Hast Du denn auch die noch genannten Ursachen im Artikel bedacht?

      Bullybaby schrieb:

      Mittlerweile glaube ich wirklich, dass dies eine Folge vom Spot-On war, da der Zeitpunkt einfach genau passt. Ich werde ihr nie wieder Zeckenmittel verabreichen - zumindest keine mit Langzeitwirkung.
      Ich würde das nämlich andersrum sehen: wenn man andere Ursachen ausgeschlossen hat, kann man sich "darauf einigen", dass es womöglich eine Nebenwirkung/Allergie in Zusammenhang mit dem SpotOn ist. Zumindest, wenn es dann irgendwann auch wirklich wieder verschwindet.

      Ich würde jetzt nicht noch Wochen "zugucken", sondern mögliche Ursachen zeitnah abklären.
      Grüße von Ellen und
      Eddie - Spanier - *1/2007
      Geordy - ​KHC - *12.02.09
      Finlay - Rough Collie -.*08.12.09
      Bilder
      °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
      Pondi *23/11/96 +12/06/09
      Maxe *01/05/96 +13/10/09
    • Zu Deinem Hund: vermutlich ist das Spot On die Ursache des Fellverlustes. Das Mittel abbaden - soweit es möglich ist - war erst einmal der richtige Weg. Jetzt würde ich gezielt Biotin/Zink-Präparat oder ein Fellaufbaupräparat und ein gutes Öl verabreichen (oral).
      Bitte vorerst nicht weiter baden, damit die Hautfunktion erhalten bleibt. Beobachten, ob Fellwachstum sichtbar wird (das dauert schon mal 4-6 Wochen).
      Tritt keinerlei Besserung nach dieser Zeit ein, würde ich einen Dermatologen für Hunde hinzuziehen. Das setzt aber voraus, dass Du in der "Wartezeit" wirklich nichts auf die Haut eingebracht hast. Salben, Tinkturen, Badzusätze etc. würden eine Hautbiopsie verfälschen.

      (Einer meiner Hunde hatte vor Jahren massiv auf Select Gold reagiert und beidseitig das Fell komplett verloren. Nach absetzen dieses Futter kam das Fell wieder).
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡

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