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Welche Rasse, wenn man das gesamte Umfeld betrachtet?

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    • Welche Rasse, wenn man das gesamte Umfeld betrachtet?

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      Hallo zusammen,

      ich freue mich in diesem Forum hier zum Austausch etc. registriert zu haben.

      Es gibt ja zahlreiche Beiträge zu vielen verschiedenen Themen was den Hund usw. betrifft und doch hat so jeder seine eigenen Fragen wozu man sich gerne Austausch wünscht.
      Grins, leider bin ich nach vielen Beiträgen etwas verunsichert, weil Meinungen teilweise auseinander gehen.

      Beim Thema Hund, den man gerne ein schönes zuHause schenken möchte, kann ich nicht so aus dem Bauch heraus entscheiden und suche mir gerne Rat. Schließlich begleitet so ein Hündchen uns ja 1 bis 1 1/2 Jahrzehnt.

      Ich bin von klein auf mit Hunden groß geworden (Dackel, Westi, Labrador, Cocker/Redriver-Mix) und wo einmal ein Hund war, wird oft wohl immer wieder einer sein. So ist es bei mir, ich habe einige Zeit gebaucht, bis ich den Verlust meines letzten Hundes einigermaßen verkraftet hatte. Er fehlt mir irgendwie immer noch sehr.

      Ich lebe mit meinem Freund (ebenfalls Hunde erfahren) in Lebenspartnerschaft. Wir sind beide voll berufstätig, jedoch so zeitversetzt und teilweise von zu Hause aus, so das ein Hund nie über viele Stunden alleine zu Hause sein muss. Wir möchten uns gerne wieder einen Hund nach Hause holen und beschäftigen uns bereits seit einiger zeit mit diesem Thema. Leider haben wir keinen Garten, Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, in der Freizeit jedoch sind wir täglich meist ab Nachmittag oder am Wochenende sehr viel in der Natur unterwegs.

      Von der Rasse her hätten wir bevorzugt an einen Irish Setter oder Labrador gedacht wobei wir uns ohne Garten jedoch an eine kleinere Rasse den Beagle orientiert haben. Uns sind auch die vielgesagten Eigenarten des Beagles bekannt und glauben daran, wenn wir mit einem Beagle-Welpen der mit ca. 8-9 Wochen bei uns einzieht von Beginn an konsequent gepaart mit liebevoller Erziehung, Hundeschule etc. arbeiten, die Eigenarten des Beagles in den Griff zu bekommen. Ich denke eigenartig kann übrigens auch jeeede andere Hunderasse sein.

      Nachdem was ich nun hier gelesen habe und Meinungen anderer im Bekanntenkreis... bin ich etwas leicht verunsichert. Gut, Meinungen gehen bei vielem immer auseinander, Hund ist nicht gleich Hund, auch Jagdhund ist nicht gleich Jagdhund, ich denke es kommt sehr viel auf die Mensch/Hund-Beziehung an und wie man den Hund von Beginn an erzieht. Hat nicht jeder Hund einen Jagdinstinkt? Der eine mehr der andere weniger bis gar nicht?

      Mich würden Meinungen interessieren, ob man sinnvoll wegen der Wohnung vom Irish Setter und Labrador Abstand nimmt und ob ein Beagle die bessere Alternative wäre. Nachdem was ich hier gelesen habe, kommt mir langsam das Gefühl, das ein Beagle genauso wenig für die "Wohnungshaltung" (ohne Garten) geeignet ist wie ein Setter oder Labrador.

      Wir möchten schon gerne ein Hund zulegen, mindestens mittel groß, der nicht zu viel Wolle mit sich rum trägt, der mindestens einmal am Tag etwas länger 1-2 Stunden mit läuft und auch Wanderungen von mindestens 20km mit läuft.

      Ich denke nicht alle Beaglezüchter halten Ihre Hunde für Jagdbetrieb.

      freue mich auf Austausch...

      VLG Kamelle
    • Erdgeschoss?
      Dann finde ich die Größe total egal.

      Treppen würde ich mir überlegen. Mir wäre ein Labbi zu schwer.

      Es sind halt 3 unterschiedliche Jagdhundetypen. Jagen ist NICHT gleich Jagen.

      Der Beagle ist ein Meutehund, der ist nicht für die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet. Daher kommt er einem gerne mal "stur" vor.
      Er macht sich eben auch gerne mal selbständig, verschwindet dann halt mal einer Spur hinterher für mehrere Stunden.

      Setter sind Vorstehhunde, Labradore Apportierer. Beides wieder ganz verschieden, aber beide viel stärker am Menschen orientiert als ein Beagle.

      Das muss nicht heissen, dass jeder Beagle für Stunden verschwindet; oder jeder Labbi das nicht tut. Es ist eine Tendenz.

      Ich denke, es hilft, wenn man sich mal vorstellt, wie sich die Rasse von ihrer ursprünglichen Verwendung her entwickelt hat.

      Grundsätzlich finde ich es nie eine gute Idee, gegen die Anlagen eines Hundes arbeiten zu wollen.

      Wenn man einen Beagle will, dann WEIL einem der liebenswerte, freundliche Dickkopf gefällt, und man ganz klar dazu bereit ist, den Hund auch überwiegend an der Schleppleine zu lassen. Es kann anders kommen, klar. Aber wenn ich von vornherein etwas anderes will, dann nehme ich doch auch gleich eine Rasse, die das mitbringt, was ich will.
      Auch mit Vorstehern oder Apportierern hat man noch genug zu tun, was das Thema Freilauf und Jagen angeht.

      Eine kleinere Alternative zum Setter wäre eher ein Spaniel als ein Beagle.
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    • Hi,

      ja, es gibt sehr viele meinungen und jde hat wohls eine Berchtigung. denn ejde fußt auf unterschuedlichen Ansätzen udn erfahrungen.
      Ich vertrete z.B. die Meinung,
      dass die Größe eines Hundes nicht entscheidet ob er in der Wohnung gehalten werden kann oder nicht.

      In de rRegel ist die Wohnung der Rückzugsort, zum schlafen udn kuscheln udn fressen udn kurz spielen - auch in einer 30m² Bude findet sich ein Platz für ein großes Hundebett wenn man will.
      Draußen findet die Action statt und drinnen wird geruht.

      Ich würde eher auf das stockwerk/die Etage schauen.
      Ich wohne im 5. stock udn musste auf einen kleinen hund ausweichen, den ich täglich die Treppen runter tragen kann.
      Denn da sist der nachteil bei de rwohnungshaltung.
      Der Hund muss 3-4 mal am Tag Treppen laufen - eine sehr unnatürliche, stauchende Bewegung.
      Mal überhaupt kein Thema, auch mal für 1 Woche oder so.
      Aber jeden Tag 3-4 mal über mehrere Jahre - das kann schon arg auf die Gelenke gehen. Und ich möchte nicht verantworlich sein dass mein hund im Alter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hat.

      Desswegen würde ich immer, wenn ich ab dem 3. Stock aufwärts wohne ohne Fahrstuhl, einen Hund halten den ich tragen kann. Bei mir sind das 10-12 kg die ich getragen bekomme - täglich. (habe das mit wasserflaschen geübt die ich hoch und runter geschleppt habe).
      Man muss ja auch gucken, dass man den Hund die Treppen mal getragen bekommt wenn er eine OP am Bein oder so hatte.

      Zum jagdtrieb.
      Ja den haben die meisten Hunde mehr oder wneiger.
      Spezielle Jagdhunde (wie Irisch setter oder Labrador) haben natürlich einen stärkeren Jagdtrieb als ein Begleithund oder eine Bulldogge. Aber gerade die jagdhunderassen sidn dafür gezüchtet worden, mit dem Jäger gut zusammen zu arbeiten.
      Keinem Jäger hätte es geholfen, wenn sein retriver ode rsetter einfach mal zu jagen anfängt udn nicht mehr auf den Jäger hört.

      Also sidn diese rassen trotz jagdtrieb (mit entsprechender Ersatzbeschäftigung) recht gut zu erziehen udn der jagdtrieb ist wohl sehr gut handelbar.

      Anders beim beagle. der wurde darauf gezüchtet selbständig in der Meute zu jagen. der musste nie auf einen Jäger höhren sondenr wurde losgelassen, um selber zu treiben und zu jagen.
      Dort eine Kooperation zu erwarten, wird ungleich schwerer als eine Kooperation bei Setter und Retriver.

      Der satz "Die Eigenarten des beagles weg zu tarinieren" (oder so) finde ich etwas seltsam.
      Vielleicht auch nur unglücklich formiliert.
      Bedenke bitte, dass ihr das wesen eines Hundes nicht wegtrainieren solltet/könnt.
      Man sollte sich eine Rasse aussuchen WEIL man das Wesen mag.
      Wenn ihr keinen selbständigen Hund möchtet der ein experte im spuren lesen ist (und daher auch ständig die Nase auf dem Boden hat), dann Finger weg vom Beagle.

      Wenn ihr einen Hund wollt der mit euch zusammen arbeitet und gerne neues lernt, dnan lieber einen Hund, dessen Wesen das auch ist.

      ich lese heraus dass ihr einen Hund wollt, der gut udn gerne mit euch zusammen arbeitet.
      Dann schaut auf die geschichte der rasse - sidn es eher eingeständige Hunde (Wie die nordischen Hunde oder Windhunde) oder sind es rassen die eng mit dem menschen zusammen gearbeitet haben (viele jagdhundrassen, Hüterassen, Begleithunde)

      Täglich 1-2h spazieren gehen
      und mal ne wanderung von 20 km.
      Das schafft ziemlich jeder gesunde Hund.
      vom kleinsten Chi bis zum Straßenköter aus dem Tierheim.

      Wollt ihr Rasseempfehlungen, müsst ihr schon genauer werden in den Vorstellungen ;)

      Für einen jagdhund wie setter oder retriver halte ich 1-2h täglich bald noch etwas wenig (vor allem für einen Junghund!)
      Obwohl der Jagdtrieb gut handelbar ist - und das ist er nur dann, wenn genug Ersatzbeschäftigung geboten wird - wollen diese und sehr viele andere rassen mehr als nur Spaziergänge. Antijagdtraining, Fährtensuche, Mantrailing, Dummy-Arbeit wären der ideale Ausgleich für diese Rassen.

      Bedekt auch, dass Labradore haaren wie nix gutes - udn setter und Labbis gehen meist sehr gerne ins wasser.
      Keine pfütze wird ausgelassen und ihr werden sehr oft einen dreckigen, nassen (ich fidne ja, jeder nasse Hund riecht unangenehm - meiner auch) Hund mit nach Hause bringen.
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    • Hallo Kamelle,

      zum Thema "Stockwerk" ist ja bereits einiges gesagt worden. Jetzt schließe ich daran noch einmal die "Welpe und wie lange alleinlassen"-Thematik mit an. Vielleicht wollt ihr ja einem bereits stubenreinem etwas älteren Exemplar, das ein paar Stunden allein sein kann, eine Heimat bieten. Wie wäre das?

      Vielleicht magst Du mal berichten, was der Hund an Eigenschaften mitbringen soll, und wenn Du magst auch etwas über Deine Lebensumstände (viel oder wenig Besuch, Kinder in der Verwandtschaft, darf der Hund evtl. mal mit zur Arbeit, gibt es Notfallbetreuung) berichten.

      Mehrfamilienhaus: da gibt es wohl auch die "Kehrwoche" und die anderen Bewohner sollten einverstanden sein, dass da ein Hund einzieht. Ich persönlich würde da keinen Hund nehmen, der rassespezifisch mal gerne etwas vorlaut ist (ist ja bei meiner Rasse so) und der nicht so viel Dreck ins Haus schleppt wegen der Putzerei.

      Was möchtest Du mit dem Hund gerne zusammen machen, erleben? Was auf keinen Fall?
      Viele Grüße,

      Doro mit Riesenschnauzerhündin Bertha, pfeffer-salz (Calluna von der Eilenriede, geboren am 31.03.2010)
    • Kamelle schrieb:

      Uns sind auch die vielgesagten Eigenarten des Beagles bekannt und glauben daran, wenn wir mit einem Beagle-Welpen der mit ca. 8-9 Wochen bei uns einzieht von Beginn an konsequent gepaart mit liebevoller Erziehung, Hundeschule etc. arbeiten, die Eigenarten des Beagles in den Griff zu bekommen.
      An einer Jagdhunderasse sind schon viele Neuhundehalter gescheitert. Ich musste auch beim 1. Dackel Lehrgeld bezahlen und er musste sein gesamtes Leben bis auf wenige Ausnahmen an der Fleixleine bleiben.
      Er war nicht aus jagdlicher Zucht.

      Kamelle schrieb:

      Gut, Meinungen gehen bei vielem immer auseinander, Hund ist nicht gleich Hund, auch Jagdhund ist nicht gleich Jagdhund, ich denke es kommt sehr viel auf die Mensch/Hund-Beziehung an und wie man den Hund von Beginn an erzieht. Hat nicht jeder Hund einen Jagdinstinkt? Der eine mehr der andere weniger bis gar nicht?
      Jeder Hund hat Jagdinstinkt, aber bei gewissen Rassen ist er ausgeprägter und dazu gehört der Beagle.

      Kamelle schrieb:

      Mich würden Meinungen interessieren, ob man sinnvoll wegen der Wohnung vom Irish Setter und Labrador Abstand nimmt und ob ein Beagle die bessere Alternative wäre.
      Ich persönlich würde mir keinen Hund über 15kg kaufen wenn ich ohne Lift nicht im Erdgeschoss wohnen würde, denn wenn mal irgendwas mit dem Hund sein sollte und er über mehrere Wochen keine Treppen steigen darf, dann wird es enorm schwierig einen 30kg-Hund 3-4x täglich dort rauf und runter zu tragen.

      Kamelle schrieb:

      Wir möchten schon gerne ein Hund zulegen, mindestens mittel groß, der nicht zu viel Wolle mit sich rum trägt, der mindestens einmal am Tag etwas länger 1-2 Stunden mit läuft und auch Wanderungen von mindestens 20km mit läuft.
      Wenn du Probleme mit zuviel "Wolle" hast, dann würde ich vom Labrador Abstand halten, der haart wie Sau.
      Sowohl für meine damalige 5kg- Dackelhündin als auch für meine jetzige 6,4kg-Dackelhündin sind solche Wanderungen überhaupt kein Problem. Jeder Kleinhund macht das mit, außer es handelt sich um eine Qualzuchtrasse mit verkürzter Nase wie z.B. der Mops.

      Kamelle schrieb:

      Ich denke nicht alle Beaglezüchter halten Ihre Hunde für Jagdbetrieb.
      Meine 3 Dackel waren/sind auch nicht aus jagdlicher Zucht und trotzdem haben sie denselben starken Jagdtrieb wie ein Dackel aus jagdlicher Zucht.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina
    • Und von mir auch noch einmal :)

      Kamelle schrieb:

      Von der Rasse her hätten wir bevorzugt an einen Irish Setter oder Labrador gedacht
      Was gefällt euch an diesen Rassen? Also, jetzt einfach mal als Ausgangspunkt. Kennt ihr tolle Hunde dieser Rasse und wünscht euch auch so einen Charakter? Findet ihr sie optisch ansprechend? Waren das schon immer eure Traumhunde (und weshalb)?
      Die Antworten sind auch hilfreich, wenn sich dadurch am Ende herauskristallisiert, dass eine andere Rasse viel besser zu euch passt - oder eben z. B. der Setter der perfekte Hund für euch sein könnte.

      Kamelle schrieb:

      wobei wir uns ohne Garten jedoch an eine kleinere Rasse den Beagle orientiert haben.
      Ich sage es mal ganz platt: gerade einen Beagle würde ich nicht als "Kompromisshund" nehmen.
      Andere haben es hier schon sehr schön geschrieben, der Beagle ist ein selbständiger Jagdhund. Ein Bekannte von mir hat inzwischen 3 Beagles, die er alle bei der Jagd einsetzt. Dort wird nicht in der Meute gejagt, sondern der Beagle wird als Hasenbracke eingesetzt: sein Job ist dabei, einen flüchtenden Hasen über Kilometer und Kilometer selbständig zu verfolgen. Am Ende dieser langen Flucht kehrt der Hase nämlich zu seinem Ausgangspunkt (genauer, zu seinem "Wohnort") zurück und dort wartet der Jäger. Hasenspuren sind sehr flüchtig, daher braucht ein Hund für eine solche Jagd einen starken Jagdtrieb, eine sehr gute Nase für Spuren, starken Spurwillen und eine enorme Portion Durchhaltevermögen, um dranzubleiben, auch wenn er den Hasen zwischendurch mal "aus der Nase" verliert. Genau auf diese Eigenschaften sind Beagles seit Ewigkeiten selektiert worden, nur mit solchen Beagles wurde gezüchtet, das macht diese Hunde aus. Das verschwindet nicht in ein, zwei, drei Generationen.
      Wer diese Eigenschaften brauchen kann, toll findet oder die geeignete Umgebung dafür hat, für den ist ein Beagle super. Falls man einen erwachsenen Beagle übernimmt, hat man vielleicht auch das Glück einen wenig jagdinteressierten Vertreter zu finden (die gibt es, aber selten).

      ... aber ich muss gerade daran denken, dass mit ein ehemaliger Hundehalter erzählt hat, dass er früher (als er noch einen Hund hatte) ab ca. 18 Uhr hier im Auslaufgebiet hauptsächlich Beaglehalter angetroffen hat, die ihren vor einigen Stunden verschwundenen Hund suchten.

      Kamelle schrieb:

      Mich würden Meinungen interessieren, ob man sinnvoll wegen der Wohnung vom Irish Setter und Labrador Abstand nimmt und ob ein Beagle die bessere Alternative wäre.
      Ich schließe mich allen obigen Antworten an: Nö. Da der Hund ja nicht in der Wohnung ausgeführt wird, ist die Wohnungsgröße m. E. nicht relevant.
      Und Auslauf brauchen körperlich gesunde Hunde etwa gleich viel, da ist die Größe auch egal.

      Kamelle schrieb:

      Nachdem was ich hier gelesen habe, kommt mir langsam das Gefühl, das ein Beagle genauso wenig für die "Wohnungshaltung" (ohne Garten) geeignet ist wie ein Setter oder Labrador
      Genauso gut oder genauso schlecht :)
      Ein Garten ist für die Halter sehr praktisch (ich hab keinen), weil man die Hunde z. B. abends noch einmal schnell zum Pinkeln rauslassen kann, bei akutem Durchfall keinen weiteren Weg zum nächsten Grünstreifen hat und im Sommer vielleicht auch gemeinsam in der Sonne liegen kann.
      Aber der Garten sollte keinen Auslauf ersetzen (wie langweilig für den Hund!) und der Hund sollte auch nicht Stunden alleine im Garten verbringen müssen (die meisten Hunde sind lieber bei ihren Menschen).

      Für mich ist ein Garten in Sachen Hundehaltung vergleichbar mit einem Auto: total praktisch, aber nicht notwendig.

      Kamelle schrieb:

      Ich denke nicht alle Beaglezüchter halten Ihre Hunde für Jagdbetrieb.
      Das ist richtig, aber die allermeisten müssen sich trotzdem mit Jagdtrieb auseinandersetzen. Denn wie geschrieben, bis auf ein paar wenige Ausnahmen ist der vorhanden und zwar kräftig. Und da der starke Jagdtrieb genetisch fixiert ist - nur dafür sind diese Hunde über Jahrhunderte gezüchtet worden! - ist den Genen völlig egal, was der jeweilige Halter jetzt mit dem Hund vorhat. Der Hund kann sich nicht aussuchen, ob er einen starken Jagdtrieb hat. Er hat ihn.
      Oh und: ein starker Jagdtrieb heißt, der Hund sucht aktiv Spuren und folgt ihnen. Er ist dabei vollkommen in diese Tätigkeit versunken (hochkonzentriert) und kann euch kaum oder gar nicht mehr wahrnehmen. Auch laute Rufe, Einwirken oder Schmerzen nimmt er kaum wahr. Das alles ist züchterisch gewollt. Ein guter Jagdhund soll sich nicht von der Spur ablenken lassen, nicht durch andere Jäger, nicht durch Dornen in seinem Weg etc.. Und Beagles sind gute Jagdhunde.

      Last not least: ich würde die Größe des Hundes auch an seiner "Tragbarkeit" festmachen, also wie viel Hund kann auch die körperlich schwächere Person von euch noch in die Wohnung tragen. Mein Hund Elvis wurde 2016 wegen eines alten Kreuzbandrisses operiert und durfte 2 - 3 Wochen lang keine Treppen steigen. Er lässt sich sehr brav tragen, aber viel mehr als seine 22/23 Kilo hätte ich nicht so gut geschafft.
    • Hallo zusammen,

      ich danke Euch herzlichst für Eure vielen ausführlichsten Nachrichten und freue mich hier in diesem informativen Forum zu sein.

      Tja, das mit dem Beagle ist wohl wirklich nicht so einfach, wie man sich das vorstellt und lieber etwas ausführlicher im Vorfeld informiert, bevor man später mit dem Hündchen da steht und nicht mehr weiter weis...

      Ich beantworte mal unter anderem die Fragen die mir hier gestellt wurden:

      @ frauchen07,
      nein, im Erdgeschoss wohnen wir leider nicht, mit Hochpaterre im 2. Stock und ja, wie auch andere Mitglieder hier schon erwähnt haben, ist es natürlich zu überlegen, wie schwer der Hund ist, wenn er mal krank sein sollte und getragen werden muss. Daaanke fü den wichtigen Tipp.

      Danke auch,für die Aufklärung mit den 3 verschiedenen Jagdhundetypen im Beagle, Labbi und Setter. So vertieft habe ich mich da ehrlich gesagt nicht hinein gelesen. Mit einem Labbi jedoch hatte ich in der Vergangenheit bezüglich "Jagdhund" keinerlei Probleme oder besorgende Vorkommnisse. Das hatte ich eher mit meinem letzten Cocker/Retriver-Mix. Wir wohnten damals direkt am wald und er wollte immer gerne mit den rehen spielen und lief ihnen kurz hinterher wenn er sie sichtete :)

      @Manfred007,
      ja, beim Nachteil mit der Wohnungshaltung, da gebe ich dir vollkommen Recht.
      hm, eigentlich sollte es etwas größeres (Setter, Labbi) sein und eben wegen dem Treppenhaus haben wir schon auf mittlere Größe (Beagle) etwas umorientiert und nun auf etwas kleineres, es ist für mich kein riesen Problem denn ich finde letztlich alle Hundis süß und lieb, sofern sie gut erzogen sind :)
      Ehrlich gesagt, wüsste ich jedoch im Moment keine alternative Rasse in klein.

      Also der Labbi, den ich hatte, mit dem waren wir in einer sehr guten Hundeschule. eigentlich eine Hundeschule für Jagdhunde, die aber auch Kurse für Begleithunde angeboten haben. Es war etwas zu fahren und manchmal ging die Hundeschule über zwei Stunden, insgesammt waren es 18 Wochen und der Herr Lehrer war ein Jäger, der unsere Begleithunde TOP ausgebildet hat. Sowas hab ich noch in keiner anderen näheren Hundeschule hier im Umkreis gesehen. Leider bilden die jetzt keine Begleithunde mehr aus denn da würde ich immer wieder hin gehen aber es bleibt ja auch immer etwas hängen von den Erziehungsmethoden. Unsere Labbi hatte nie gejagt und sicher musste man ihm einen Grundgehorsam beibringen und er lief auch später durchaus ungeleint mit uns durch Wald und Flur und ließ sich jederzeit abrufen. So sind se halt :) der eine so / der eine so :)

      Lach, das der Labbi ne Wasserratte ist, das weis ich :) und ja, in jeder Pfütze fühlte sich unserer auch sehr wohl.
      Das haaren der Hunde, wird wohl bei jedem Hund so sein aber das macht uns nichts aus. Dann wird halt öfter gesaugt und geputzt, egal.
      Wir mögen nur nicht unbedingt Hunde denen man sich mit sehr viel Fellpflege (Hunde mit langen Haaren, Wollknäul;) hingeben muss.

      Da es leider so sehr viele Tiere aus Massenzüchtungen auch vom Ausland gibt, bevorzugen wir eigentlich lieber Hunde im Welpenalter von seriösen Züchtern.


      @Kamille,
      ne, ein Welpe ist uns lieber und dafür planen wir auch für die ersten Monate sehr viel Zeit ein, so das der Hund nicht alleine sein muss aber auch sonst oder wäre ein Hund nie den ganzen Tag oder über sehr viele Stunden alleine. Stubenrein waren meine Hunde immer schnell.

      Bezüglich der Eigenschaften soll der Hund eine Bindung zu uns Menschen aufbauen, er braucht kein Wachhund sein aber wir möchten wie gesagt schon einen Hund, der gerne mit läuft, uns auch auf Wanderungen von mindestens 20km begleitet. Dabei geht es durchaus über Wald und Wiesen...
      Besucher haben wir eher weniger zu Hause. Es gibt noch zwei Kinder im Alter von 16 und 18 bei denen ein Hund auch schon immer willkommen war. Mittlerweile jedoch gehen die Jungs schon größtenteils ihre eigenen Wege. Zur Arbeit geht der Hund nicht mit und Notfallbetreuung, ja die gibt es.

      Kehrwoche gibt es für uns im Haus nicht da dies ein Hausmeisterdienst übernimmt. Die Hundehaltung ist hier prinzipiell erlaubt und ein ständig bellender Hund oder einer der mal alleine bleiben muss und dann viel bellt sollte es natürlich nicht unbedingt sein aber ich denke da steckt man nicht unbedingt drin.


      @Dackelbenny,
      ich danke auch Dir für Deine guten Ratschläge, davon kann man manchmal gar nicht genug von bekommen um etwas zu begreifen.
      Den Beagle bzw. sein Verhalten z.B. ;)

      Mops käme für uns auch nicht in Frage. Jedem das seine aber für uns no go.

      Mit zu viel wolle meine ich eher lannghaarige Hunde, die sehr viel Fellpflege benötigen.


      @KasuarFriday,
      hab vielen Dank für Deine Mühe :)

      Also den Labbi hatte ich selbst schon und er war ein absolut toller Hund an dem wir sehr sehr viel Freude hatten. Klar war das Welpenalter temperamentvoll aber das wird es wohl bei jedem Hund sein :)
      Setter kenne ich vom Bekanntenkreis und Hundeschule und mein Partner ist mit einem Setter glücklich groß geworden. Ich finde auch Setter sehr lieb und menschenbezogen.
      Charakterisch und optisch ja, sehr ansprechend und ganz besonders Ihr Wesen und die enge Beziehung, die sie zu ihren Menschen suchen.

      Natürlich könnte sich auch eine andere Rasse heraus kristallisieren aber dazu bräuchte ich Rat wie z.B. von Euch hier :)

      Beim Labbi bin ich mitlerweile etwas skeptisch, da es absolute Modehunde sind und von daher überzüchtet sein könnten.


      VLG @all :bindafür:
    • Als erstes wäre toll wenn du dir über die Gewichtsklasse des Hundes im Klaren bist, dann können wir bessere Rassevorschläge machen welche Rasse gut zu euch passen würde.
      Soll es trotz 2. Obergeschoss bei einem großen Hund von 25-40kg bleiben oder soll es doch besser ein leichterer Hund sein?
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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      Mein Schicksalshund Sina

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