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Kurze Frage zum Bellen

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    • gorgeous2000 schrieb:

      Klingt nach Überforderung/Übersprung/Frust.

      Möglicherweise ist das alles ein bisschen viel Programm für das Alter ...

      Lunalabbi schrieb:

      ...
      Er bellt aus Überforderung und Unsicherheit,es ist ihm alles noch zu viel und zum lernen muss er ruhig und nicht unruhig sein.

      Dackelbenny schrieb:

      Ich denke auch, dass er mit soviel Neuem überfordert ist und daher bellt.

      terriers4me schrieb:

      Er kaspert dich an, weil er sich nicht ganz sicher ist, was du da eigentlich willst, aber auch keinen Ärger will - schlichte Überforderung also.
      hat dir keiner gesagt ? :muede:

      Muesli123 schrieb:

      ... man hat schon ein wenig das Gefühl, dass er angekommen ist und Grenzen testet .
      Die Züchterin war auch schon zu Besuch und meinte das ebenfalls.

      ...Das hat sich am Ende - nach Tipp von der Züchterin - durch ein 'einmal am Nacken auf den Boden setzten' und klarem Nein gelöst.
      :verzweifelt: oha...ich bin raus
      Ich habe auch keine Lösung, bewundere aber das Problem.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lausemaus ()

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    • Lass den Welpen Welpen sein... und den beherzten Griff in den Nacken einen beherzten Griff sein.

      Der muss noch kein Sitz Platz Hier usw können.
      Nilson ist jetzt knapp 8 Monate und er hört jetzt (!) draußen, wo etwas los ist, auf Sitz. Da bin ich super stolz drauf. Wenn ich alleine bin, wohlgemerkt, ganz alleine, dann klappt das Hier, Stopp, weiter, Sitz, links, rechts (bei Fuß) relativ gut, es darf nur keine Ablenkung kommen. Aber es wird von Woche zu Woche zu besser :smile: . Wir sind ständig am üben und als Belohnung gibt es Leckerchen und viel Lob. Hier zuhause gibt es für ihn keinen festen Platz, mag sein, das es falsch ist, aber Nilson darf sich überall hinlegen. Es liegen Decken aus und mittlerweile legt er sich fast nur noch auf die Decken, das habe ich mit Leckerchen und Zeit ! hinbekommen, aber du siehst die Zeitspanne von 8 Wochen bis 8 Monate. Wenn ich jetzt Leckerchen in der Hand habe, geht er freiwillig damit in den Flur, egal was er da trägt, er kaut es nur auf der Decke im Flur.

      Dein Welpe will keine Grenzen austesten, er ist schlicht weg überfordert. Fahr das Programm runter.
      Nilson, der Kasper :ugly:
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    • Muesli123 schrieb:

      nach Tipp von der Züchterin - durch ein 'einmal am Nacken auf den Boden setzten' und klarem Nein gelöst.
      Das macht mich nun sprachlos. So etwas hat dir eine Züchterin gesagt? Der arme Zwerg, er weiß ja gar nicht, wie ihm geschieht.
      Wahrscheinlich ist das Problem nun "gelöst", weil er sich vor deiner Reaktion fürchtet, die einfach nciht fair gegenüber einem Hund - einem Welpen noch dazu - ist.

      Nimm dir bitte all die anderen Ratschläge zu Herzen! Kein Hund will die Weltherrschaft und/oder dich/euch dominieren. Der kleine ist einfach total überfordert und kann die Anforderungen, die an ihn gestellt werden, nicht erfüllen, bzw. wahrscheinlich nicht mal wirklich erfassen.

      Warum soll er denn jetzt schon diese - nicht mal wirklich wichtigen - Kommandos beherrschen?
      Lasst ihn ganz viel schlafen, an euch gewöhnen, euren Alltag kennenlernen, sich daran gewöhnen, dass Mama und Geschwister nicht mehr in seiner Nähe sind. Alles Andere hat noch lange, lange Zeit
      LG von Pfannkuchen mit ​YORKIE Rocky 01.07.2004
      und den drei Bartagamen: Lotti, Herrmann und Barti
    • Also mit 12 Wochen hat Henry keine Grenzen getestet. Das fing mit der Pubertät an und selbst da, Grenzen setzten, geht ohne Nackengriff. Henry war mit 12 Wochen völlig unbedarft, wusste nicht was richtig und was falsch ist. Hier muss der Mensch zeigen was richtig ist. Das geht am besten positiv. Wenn Hund nicht weiß was richtig ist, macht bestrafen den Hund nicht schlauer. Daher zeigen was richtig ist mit Geduld, Liebe und Konsequenz.
      Am besten lernt es sich mit Spaß und mit kleinen Häppchen. Ich lerne kein Japanisch in dem ich 8h pro Tag mich hinsetzte und in 3 Tagen beherrsche ich es. Ich mach viele Pausen und vor allem kurze Übungseinheiten. Dauert länger, ist aber nachhaltiger. ;)

      Übrigens 3 Wochen ist keine Zeit. Tatsache ist Hund und selbst ich mussten über Wochen bis Monate uns kennen lernen und aneinander gewöhnen. Das geht nicht von heut auf morgen.
      Liebe Grüße
      Kathrin mit Wolfsspitz Henry
    • Muesli123 schrieb:

      er ist schon knapp 3 Wochen bei uns und man hat schon ein wenig das Gefühl, dass er angekommen ist und Grenzen testet .
      Die Aussage "will Grenzen testen" halte ich für eine Phrase, leider hält sie sich schon seit ewigen Zeiten wie das "in den Nacken fassen/greifen".
      Du solltest dich einfach auf einen modernen Stand der Hundeerziehung begeben und ein Hundebaby einfach Welpen sein lassen, anstatt ihn zu "drillen".

      ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1516817700&sr=8-1&keywords=es würde knochen regnen
      ref=pd_sim_14_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=B8KN5ZA7E41YRQRQHWGB
      3936188092
      Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
      (Theodor Heuss)
    • PS:

      Du hast einen Entlebucher, er wird noch öfter bellen, vor allen Dingen, wenn er aufgeregt, überfordert und unsicher ist, aber auch wenn er spielen oder Aufmerksamkeit haben möchte, natürlich meldet er gerne fremde Menschen, die kommen.

      Sie haben eine raue Schale, aber einen weichen Kern, das heißt, sie sind sensibel, dementsprechend sollte auch der Umgang sein, sonst ziehst du dir ggf. einen Problemhund heran.

      Ist der Welpe vom SSV?
      Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
      (Theodor Heuss)
    • Waaah, wenn ich lese, wie die Züchterin mit dem Welpen umgeht - da würde ich mir keinen Hund holen, der is ja schon versaut, wenn ich ihn mit 8 Wochen hole. Dominanz beim Welpen, da krieg ich Pickel, echt..... Vergiß das Thema Dominanz, und bitte schnell..... Das ist von 1895 oder so, und inzwischen längst widerlegt. Kein Hund möchte die Weltherrschaft an sich reißen. Hunde brauchen Sicherheit und eine klare, konsequente, aber gewaltfreie Führung, keine Einschüchterung o.ä.

      Provozierend gesagt: wie wär´s damit, den Kerle erstmal ankommen zu lassen?? Das DAHEIM als Solches kennenzulernen?

      Der Kleine hat: seine Heimat verloren, die Mama verloren, die Geschwister verloren, die Züchterin verloren (was jetzt in MEINEN Augen net so ein Schaden ist nach Deiner Beschreibung *hust), also schlichtweg ALLES, was ihm vertraut war!

      Der kommt bei Dir an. Kennt die Bude net. Kennt die Leute nicht. Weiß nicht, wer ihn im Zweifel beschützt. Muß Gassigebiete kennenlernen. Nachbarn, Freunde, Hunde der Nachbarschaft beim Gassi. Unterscheiden, wer gehört zur Familie, wer nicht. Wem muß ich gehorchen. Hausregeln. Euch kennenlernen und versuchen, Euch einzuschätzen. Gassizeiten kennenlernen, Euren Tagsablauf kennenlernen. Lernen, was ihr wollt und was Ihr doof findet. Mit neuem Futter zurechtkommen. Glaubst Du allen Ernstes, der braucht noch Tricks und Auslastung, und Sitz Platz Decke? Das Hirn quillt doch eh schon über, weil alles neu ist! Was erwartest Du von dem Kerle?

      Dann wird er bestraft fürs Sofasitzen, wobei ihm aber noch niemand gesagt hat, daß er da net rauf darf. Wie mies ist das denn? Stell Dir vor, ich leg Dir ne Matheaufgabe vor, Infinitesimalrechnung. Haste nie gehört? Macht nix, ich pack Dich mal im Genick und geb Dir ne Kopfnuß, dann weißte, wies geht! Ach- nicht? Hmmmm..... Was könnten wir daraus schließen? Sag ihr doch erstmal, was Infinitesimalrechnung ist? Bring ihr das Einmaleins bei, und übe lange, bevor Du über Infinitesimalrechnung auch nur anfängst nachzudenken?

      Bittebitte, gib dem Kerle Zeit. Zeig ihm was er bei Euch tun soll. Du kannst ihn doch net für etwas bestrafen, von dem er nie gelernt hat, daß er es nicht tun soll! Dann zeig ihm, was er stattdessen tun soll! Sitzt er auf dem Sofa, dann wirf ein Leckerli ins Körbchen und schick /lock ihn dort hin. Und zwar freundlich. UND am besten machst Du das, bevor er überhaupt raufhupft! Dann macht er den Fehler nämlich gar net erst, und die besten Fehler sind die, die nie begangen werden. Stichwort: "ALTERNATIVVERHALTEN", falls Du Dich dazu über Google & Co. schlau machen möchtest. Wenn er nämlich weiß, er darf nicht aufs Sofa - weiß er noch lange nicht, was er stattdessen tun DARF, um gemütlich zu liegen. Oder gestreichelt zu werden. Das verunsichert den Welpen total, weil er nicht weiß, bei welcher Handlung er als Nächstes wieder mit nem Anschiß oder Nackengriff zu rechnen hat. Meinst, das ist gut für den Vertrauensaufbau zum Halter?

      Dein Credo sollte ab heute lauten: "Was DARF der Hund?" Zeig ihm das, bring es ihm bei! Und wenn er auch nur dazu ansetzt, etwas zu tun, das Du nicht haben möchtest, dann zeig ihm, was er stattdessen tun soll/darf/kann. Laß ihn das Ungewünschte gar nicht erst machen, dann brauchst Du auch nicht zu strafen, im Nacken zu packen o.ä.. Sondern Du schaffst damit Vertrauen, Verläßlichkeit, und hilfst Deinem Hund ins und durchs Leben, indem Du ihn "einarbeitest", sprich zeigst, was er darf, was Du wünschst.

      Mach Euch allen zusammen nicht mehr Streß, als sein muß. Der Hund muß nicht morgen perfekt erzogen sein - Ihr habt noch etliche Jährchen vor Euch. :-) Laßt Euch Zeit, genießt das Welpendasein - es ist so schnell vorbei.....
      LG,
      BieBoss
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      Biene - Zwergpudel-Pinscher-Mix, *7.02.2007
      Bossi - Dt. Jagdterrier-Foxterrier-Mix, *4.06.2006
      Frieda - Dt. Jagdterrier, *~5.02.2001

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