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Tierkommunikation - was habt ihr für Erfahrungen?

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      Ocarina schrieb:

      Nur damit, dass Verhalten von Tieren zu lesen, zu verstehen und zu erklären.
      Tatsächlich gibt es da Menschen, die dafür empfänglicher sind. irgendetwas spüren im Zusammenhang mit dem Tier. Das können sie weder erklären, sie tuns einfach, noch schlagen sie daraus Profit.

      Ich kenne solch einen Menschen, ich mags immer nicht glauben, was da so stattfindet und was ich mitbekomme und ich "weiß" da auch nichts drüber, aber es kann erstaunlich sein.
    • Richtig, das sehe ich auch so. Es gibt genug Leute, die da einfach einen besonderen Draht haben, wo man einfach nur neidisch werden kann.
      Aber diese Werbung machenden "Schick-mir-ein-Foto-und-ich-erzähle-dir-alles" - Leute sind einfach gute Lügner und Menschenkenner.
      Das ist die gleiche Stufe, wie Wunderheiler, die schwer kranken Menschen noch die letzte Kohle aus der Tasche ziehen. Spielen mit Emotionen anderer.
      Wir sind auch dabei:

      Neues vom Stinketier ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ocarina ()

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    • Die Züchterin meiner Hunde ist so eine Person, und was sie da ohne großes Aufhebens "veranstaltet", ist einfach sehr besonders.
      Nix zu erklären, nix Beweisbares, gehört eben in die Kategorie "Zwischen Himmel und Erde."
      Und es geht niemals um Geld oder auch nur Anerkennung.

      Nimms zur Kenntnis, aber frag mich nicht, sagt sie immer.
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    • @Akado, @Aza1on, @KleinGustav, ich geb euch gern ein paar Beispiele.

      Wir hatten auf dem Hof einen neuen Hund, der sich komplett aufgegeben hatte. Er war als Wachhund eines Betriebs angeschafft worden, wo bereits ein Rüde lebte. Die Hunde waren nach Feierabend sich selbst überlassen, der neue Welpe wurde dann, sobald er geschlechtsreif wurde, vom Altrüden massiv verbissen. Er kam mit schweren Geschichtsverletzungen zum Tierarzt, wurde wieder zusammengeflickt und im selben Aufwasch kastriert, weil man meinte, dann wird der Altrüde ihn schon in Ruhe lassen. :roll:
      Es kam natürlich zu einem weiteren schweren Angriff, und der Junghund sollte eingeschläfert werden. Dazu kam es glücklicherweise nicht, er kam über ein paar Umwege zu uns, wo er mit Hilfe einer Schere entfilzt, medizinisch versorgt und aufgepäppelt wurde. Der arme Hund war komplett fertig, er hatte sich aufgegeben. Fressen tat er so gut wie gar nichts mehr, obwohl körperlich alles dafür sprach, dass er sich erholte. Depressiv würde ich sein Verhalten im Rückblick nennen. Egal was wir anboten, er fraß nie mehr als einen oder zwei Happen. Pro Tag.
      Es stand die Befürchtung im Raum, ihn doch noch erlösen zu lassen, denn beim Verhungern zusehen wollte ihm dann doch keiner.
      Eines Tages kam mir zufällig der Gedanke, dass dieser Hund aufgrund seiner Vorerfahrung vielleicht meinte, dass er, sobald er wieder einigermaßen auf dem Damm wäre, zu seinem Vorbesitzer in sein altes Leben zurück müsse. In einem ruhigen Moment bin ich dann mal zu ihm gegangen und habe Verbindung aufgenommen und ihm erklärt, dass er nie wieder zurück muss, auch wenn er gesund wird. Zufall oder nicht, der Hund fing danach an, zu fressen, er gewann Lebensfreude und schloss sich uns an. Noch heute hab ich zu dem Kerl eine besondere Beziehung, und sein Fressverhalten hat sich komplett normalisiert. Früher, in der Depressionsphase, lag er in seinem Auslauf und sah zu, wie die Krähen vom Zaun kamen und gekochtes Huhn aus seinem Napf stahlen - er wollte es ja eh nicht haben.

      Ein Pensionshund war wahnsinnig unglücklich, als er zu uns in den Urlaub musste. Er fraß nicht ordentlich und jaulte Tag und Nacht. Dem habe ich einmal erklärt, dass ich weiß, er wird wieder abgeholt, und hab ihm auch verraten, wie viele Tage das noch dauert. Er hat danach wesentlich weniger gejammert und auch recht ordentlich gefressen.

      Die engste Bindung und die meisten Unterhaltungen hatte ich mit meiner Namensgeberin, Sunti. Sie war so was wie mein Schatten, mein Seelenhund, wenn es so was gibt. Dank ihr habe ich TTouch gelernt, die Tierkommunikation intensiviert, Körperarbeit geübt und mich eingehend mit Angsthunden, Deprivation und Herdenschützern beschäftigt. Bei diesem Hund war es z.T. einfach unheimlich, wie sehr wir einen Draht zueinander hatten. Mit ihr habe ich geübt, Bilder zu empfangen, habe gemerkt, dass ich nicht der Typ für die reine Bilder-Ebene bin und hatte eine Menge Aha-Erlebnisse.

      Vor einigen Jahren habe ich abends mit Senta, meiner Angsthündin, auf dem Heimweg im Dunklen auf einer Straße einen Kanarienvogel gefunden. Senta bekam grundsätzlich Panik, wenn man sie irgendwo anband, frei sitzen bleiben war okay. Da es aber schon dunkel war und wir an einer vielbefahrenen Straße standen, musste ich sie anbinden, um den Vogel einzufangen. Nachdem ich ihr erklärt hatte, dass es nicht anders geht, hat sie es klaglos hingenommen und sich sogar gesetzt und mir beim Jagen zugeschaut.
      Der Vogel wollte sich partout nicht einfangen lassen, flüchtete immer wieder, und irgendwann reichte es mir und ich sagte zu ihm: "Du blöder Pieps, nun bleib doch endlich mal ruhig sitzen, damit ich dich retten kann! Hast du eigentlich eine Ahnung, dass hier Katzen und Autos unterwegs sind und du nicht lang draußen überlebst?" Zack, Vogel kam aus dem Gebüsch, unter dem er sich vorher mal wieder versteckt hatte, hervorgehopst, ließ sich einsammeln und sogar in meinem Leckerlibeutel nach Hause tragen. Der zog dann übrigens als Dauerbewohner auf dem Tierhof ein.

      Ich sende natürlich nicht nur, sondern empfange auch viel von Tieren.
      Es gibt theoretisch mehrere Kanäle, auf denen man empfangen kann:
      Hören, Bilder sehen, Gefühle, körperlich sind so die gängigsten. Ich bin nicht so erfolgreich mit Bildern, dafür klappen bei mir Gefühle und auch der körperliche Weg sehr gut beim Empfangen.
      Meine einschneidendsten Erlebnisse hierbei:

      Wir waren mit vielen Hunden zum Patenpaziergang unterwegs, und ich hatte einen Hund an der Leine, mit dem ich zuvor noch nie was zu tun gehabt hatte. Auf einmal wurde mir mitten im Wald ohne Anlass von einer Sekunde auf die nächste speiübel, so dass ich mich am liebsten in den Graben übergeben hätte. Im selben Moment k*tzt mein Gassihund mir vor die Füße. Normalerweise hätte ich spätestens da auch mitgek*tzt, aber nachdem der Hund fertig war, war nix mehr mit meinem Magen. Der war wieder komplett friedlich, als sei nie was gewesen. Hundchens übrigens auch. Ich vermute, ich hab da sein Befinden empfangen.

      Wenn ich aus dem Nichts heraus plötzlich starken Durst habe, schau ich als erstes, ob eines der Tiere in meiner Nähe noch Wasser hat. Garantiert ist dann ein Napf oder eine Tränke leer. Zu Hause eher selten, weil ich die ja täglich kontrolliere, aber auch da hatte ich schon mal erlebt, dass die Rennermädels die Tränke gekillt hatten.
      Öfter kommt das auf dem Hof vor, weil die Hunde manchmal ihre Trinkeimer umbuddeln oder sonstwas damit anstellen. Ich saß bei Sunti im Zwinger, hab mit ihr gearbeitet, dabei hatte ich natürlich alle Antennen auf Empfang, und dann kam dieser extreme Durst. Da ihr Eimer voll war, bin ich rüber zum Nachbarzwinger, und siehe da, der Hund nebenan hatte kein Wasser mehr. Sehen hätte ich das nicht gekonnt, weil die Trinkeimer im Innenbereich stehen.

      Überhaupt Wasser. Sunti hatte lange Zeit Angst, an ihren Wassereimer zu gehen, wenn ich im Innenbereich war. Dann hat sie mir das Gefühl gesendet, trinken zu wollen, und ich bin kurz nach draußen gegangen. Und jedes Mal ging sie dann sofort trinken, und wenn sie fertig war, wusste ich, jetzt kann ich wieder reinkommen.

      Ich kann gut verstehen, wenn jemand skeptisch ist; für mich ist dieser ganze Bereich total normal, da ich schon von klein auf sehr fühlig und empfänglich für alles mögliche war, das man so zwischen Himmel und Erde erahnen kann. Man kann es nicht erklären, weil es etwas sehr inneres ist.

      Ein Beispiel noch, über das wir seit Jahren immer noch lachen.
      Meine Freundin hatte ein Kaninchen, das immer mal wieder unter Blasensteinen litt, die auch ernährungsbedingt nicht auf Dauer zu verhindern waren. Es hatte wohl eine Veranlagung dazu. Tja, eines Tages hatte die Tierärztin wohl gemeint, man müsse sich überlegen, ob das Langohr noch einmal die stressige Operation (mit Chance auf einige gesunde Monate) mitmachen oder gehen solle. Da sie absolut nicht wusste, was Herr Kaninchen wollte, bat sie mich, mal mit ihm zu sprechen.
      Okay, er bekam also in ihrem Zimmer Freilauf, wir legten uns zu ihm auf den Boden, und ich erklärte ihm, was Sache war. Dann stellte ich die Frage, ob er die Nase voll habe und gehen wolle. Dieses Kaninchen, das noch nie in seinem Ganzen Leben jemanden auch nur zu stark angeknabbert hatte und auch zu mir immer wirklich lieb gewesen war, hoppelte auf mich zu und biss mich sehr fies in den Finger. Das hab ich als relativ deutliche Aussage verstanden, und er wurde noch einmal operiert, was er, inklusive Nachsorge, total gelassen mitmachte. Danach lebte er noch ein gutes Jahr und hat auch hinterher nie wieder jemanden gebissen. :lol:
      "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal."
      (Gillian Anderson)

      Der Spinner

      Senta, mein Hund wird sichtbar - im Pfototalk
    • Es hat halt viel mit Empathie zu tun.
      Dazu muss man aber direkt am Tier sein.
      @Sunti hat ja schöne Beispiele geschrieben.

      Ich kenne das von mir auch (nicht so vielfältig wie bei Sunti).
      Als meine Nachbarin hier ins Haus zog mit ihrem total überdrehten Tibet Terrier, habe ich dem Hund eine Massage verpasst und er wurde ruhig und entspannt. Der HH sind die Augen rausgefallen: "So war der Hund ja noch nie!"
      Oder der Hund im Nachbarort. Zufallsbegegnung. Die Leute standen vor dem Haus, mit depraviertem TS-Hund. Ich die Leute gegrüßt, mich nett nach dem Hund erkundigt. Der ließe sich von Fremden nicht anfassen. Wir haben dann ein bisschen gekuschelt.

      Ich glaube da nicht an Esoterisches.
      Johanna mit
      Crazy (*2004) Terrier-Mix aus dem TH Lübbecke
      Betsey (*2002) Kurzhaar-Border-Collie aus der Tieroase Birkenschold (ursprünglich aus Irland)
      und Ingo, Boy, Paula, Willi, Karlheinz und Tapsi (in den ewigen Jagdgründen)
    • ich habe die Erfahrung gemacht das ess so einfach ist, eine gute TK zu finden, wie eine Nadel im Heuhaufen.

      Ich "arbeite" mit einer Mischung aus TK, TT und Musik im Salon.
      Allerdings ist es bei mir so, das es mir ganz allgemein gut gehen muss, damit das funktioniert. Ich muss in mir ruhen, positiv durchs Leben gehen können, nur dann kann ich Verbindungen aufbauen. Wobei ich das eigentlich nicht aktiv tue und Steuern kann, es passiert einfach, ich bin praktisch immer auf Sendung.
      Ich sehe auch keine Bilder oder Rede mit den Tieren im Sinne einer beidseitigen Unterhaltung.

      Es ist ein bisschen wie telefonieren. Sowohl Anrufer als auch Angerufener brauchen mindestens einen Balken Empfang und das Handy muss an sein.
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie

      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
    • Bei Tierkommunktaion muss ich
      doch ab und an daran denken,
      dass eine Tierkommunikatorin, die aus eingeschickten Haaren deutete, dem vemeintlichen Pferd der Zeitung Cavallo
      ein robustes und reinigendes Wesen bescheinigt hat,
      Nun, das war nicht ganz falsch,
      denn die Redaktion hatte die Borsten eines Stallbesens eingeschickt!
      "Schlagfertigkeit ist das was einem auf dem Heimweg einfällt."

      Mark Twain
    • frolleinvomamt schrieb:

      Ich glaube da nicht an Esoterisches.
      Nein, das glaube ich auch nicht. Ich glaube, es ist eine besondere Fähigkeit in der Wahrnehmung. Mich würde aber stark interessieren, wie das mit dem Foto funktioniert. Vielleicht traut sich jemand, der das macht und erfolgreich ist damit, hier darüber zu schreiben. Ich denke immer, nur weil ich etwas nicht verstehe, heißt das ja nicht, dass es das nicht gibt. Pendeln zum Beispiel hat bei mir immer geklappt und ich habe nie geglaubt, das sei etwas Übersinnliches. Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich diese Bewegung sehr wohl selber mache, damit aber an den Rand des Unterbewussten gehe. Das reichte mir. Ich wollte wissen, was ich denn in diesem Moment wirklich über die entsprechende Sache denke.

      Nakluv schrieb:

      Bei Tierkommunktaion muss ich
      doch ab und an daran denken,
      dass eine Tierkommunikatorin, die aus eingeschickten Haaren deutete, dem vemeintlichen Pferd der Zeitung Cavallo
      ein robustes und reinigendes Wesen bescheinigt hat,
      Nun, das war nicht ganz falsch,
      denn die Redaktion hatte die Borsten eines Stallbesens eingeschickt!
      Wenn es ein Rosshaarbesen war, kann sie recht haben?! Daür müsste man das Pferd kennen, von dem die Haare stammten. Oder deutet sie die Aufgabe? Kann also einfach erstunken und erlogen sein, kann aber auch stimmen.

      Bei mir ist die Grenze zur Lüge erreicht, wenn jemand behauptet, für genug Geld könne das jeder lernen. Das glaube ich definitiv nicht.
    • Ich halte davon nichts, seit dem ich im Fernsehen gesehen hab, wie aus einer normalen Frau, eine "Hellseherin" gemacht wurde. Erst musste sie ohne Crashkurs "hellsehen". Wobei sie total versagt hat. Die Leute waren nicht überzeugt und sie hat vieles falsch geraten.
      Im Crashkurs lernte sie, wie man geschickt Fragen stellt, so dass die Kunden nicht mehr wussten, dass sie gefragt hat und was sie erzählt haben. Dazu ein bisschen einlullen und erzählen was sie hören wollen. Schwupps war sie eine Hellseherin un die Leute waren total überrascht und selbst die skeptiker meinten: "Wow hätte nicht gedacht das es funktioniert!".

      Im Prinzip führt man die Menschen an der Nase herum, daher glaub ich auch nicht an Tierkommunikation. Man Kommunziert nicht mit dem Tier sondern geschickt mit dem Menschen. :ka:
      Liebe Grüße
      Kathrin mit Wolfsspitz Henry

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