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Cesar Millan: Ja oder Nein?

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    Sorry, ich nochmal - @OldMcMetal hat mich da gerade noch auf etwas gebracht. Diese "Quick-Fixes" - ich hasse sie. Es gäbe oftmals so viel sanftere Wege, die eben auch viel angenehmer für alle und meiner Meinung nach auch langfristiger wirksam sind.

    Aber in den USA ist es ja noch mehr so als hier: Hund funzt nicht, geb ich den halt ab oder setz ihn aus und such mir einen neuen. Selbst mit dem Abgeben sieht es durch die Kill Shelter sehr oft sehr bescheiden für die abgegebenen Hunde aus.
    Da können Quick-Fixes Leben retten.
  • Vor allen Dingen ist es doch so. Ähnlich wie in der Werbung liest kaum einer das klein gedruckte. Etwas größer ist zwar zu lesen "das die Methoden nur von Experten zu verwenden sind"(mehr oder weniger dem Sinn nach, aber nimmt das jemand bewusst war?). Was im TV so einfach ausschaut, ist nicht die tägliche Realität!
    Denn, nur im TV scheint immer de Sonne und ziehen Hunde freiwillig jemanden auf Rollerskates die Straße lang oder sind der perfekte Deeskalisationshund!
    Deswegen: CM mit Vorsicht genießen oder besser gar nicht schauen :gut:
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  • Ich kapier ehrlich gesagt noch immer nicht, warum immer noch viele sagen, "...aber manches was er macht, ist doch gut!"

    Ja mag sein, ABER es gibt auch in den USA Unmengen an Trainern, die wissen (und das sicher auch ihren Kunden weiter geben), dass Hunde Beschäftigung, Disziplin und Zuwendung (wie CM es nennt) brauchen OHNE Problemhunde dermaßen grauenhaft zu behandeln und dass dann Resozialisierung und Rettung zu nennen.


    Aber Amerikaner stehen nun mal auf Gewaltverherrlichung (oh oh Verallgemeinerung) und da macht das im TV wohl mehr her :verzweifelt:
    Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
    ~James Blunt~


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
    * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


  • Einstein51 schrieb:

    straalster schrieb:

    Was ich bei ihm noch wichtig finde: Der Unterschied zwischen den USA und z.B. Deutschland in der Hundehaltung.
    Das ist eine Ausrede denn es gibt auch positiv arbeitende Trainer in den USA. Leider bieten die nicht so eine Show.
    Nur weil einige Amerikaner Vollpfosten sind, rechtfertig das nicht die Trainingsmethoden mit der CM arbeitet.

    Es gibt z.B. auch in den USA Trainer die ohne Gewalt auskommen, z.B. die Autorin von "Dem anderen Ende der Leine".
  • IndiMari schrieb:

    Eilinel schrieb:

    IndiMari schrieb:

    malika schrieb:

    NEIN!!!!!
    :flucht:
    Da gibt es übrigens bereits eine Diskussion zu.
    Ich guck mal, ob ich den thread finde.
    Die Diskussion möchte ich gern lesen! =)
    ich glaube, das hier dürften so die größten sein...Cesar Milan - "Hundeflüsterer"-Folgen bei Sixx

    Cesar Millan


    Cesar Millan
    Dankeschön, die sind aber sehr lange her und er hat seine Trainingsmethoden auch ein wenig geändert. Trotzdem vielen Dank, ich dachte, es gäbe eine aktuelle Diskussion. =)

    Was hat sich denn geändert?
  • straalster schrieb:


    Was sind das für Videos, wo er Tiere quält?

    Ich hab früher jede Menge Episoden gesehen, die Bücher gelesen, ihn live erlebt und wie gesagt, ich find nicht alles gut. Finde ich bei keinem.

    Ich hab bisher nur die Diskussion um ein Elektro-Halsband miterlebt und ein Video mit einem Wolfshybriden mitbekommen, die ich als extrem empfinde und ansonsten halt: Auslastung, Disziplin und dann erst Zuneigung.
    Naja, je nachdem wie man das Wort "Quälerei" für sich persönlich definiert empfinden einige Hundehalter schon einen kräftigen Tritt gegen den Hund als Tierquälerei.
    Hier ist z.B ein Video wo er zwei nette überdrehte Golden Retriever damit korrigiert. In Teil zwei strangulieren sich die Hunde dann beim Gassi weil er natürlich wieder dünne "Leine und oben am Hals" wählt um den Hund Leinenführigkeit zu vermitteln
    Und nein: Gerade bei Minute 2:54 ist das ganz sicher keine schnelle überraschende "Berührung" um den Hund zu "erschrecken" und so aus der Situation zu holen und seine Aufmerksamkeit zu erlangen. So rechtfertigt er das ja immer sehr feige obwohl er ganz genau weiß warum und wohin er tritt und wieso er z.B eine dünne Leine nimmt und so um den Hals platziert damit ein Hund sich schnell stranguliert. Bei ihm geht einfach viel über körperliche Dominanz und Schmerzreiz auslösen...
    Die Hunde meiden seine Beine weil es einfach "Aua" macht. Also nix wie beim Menschen das sanfte Antippen auf die Schulter. Das tut nämlich gar nicht weh und ich würde die Berührung als Mensch wohl auch nicht so meiden wenn ich vorher wissen würde dass sie kommt. Die Hunde tun das aber sehr wohl nachdem Cesar bei 2:54 auch stärker zu tritt als er das Gefühlt hatte dass die ersten Male der Schmerzreiz nicht ausgereicht hat. Sicher macht er einige Dinge auch gut, ich kann aber schon verstehen warum so viele mit ihm nichts anfangen können
  • Ich stelle überhaupt nicht in Frage, dass es auch in den USA Hundehalter und Trainer gibt, die es besser machen. Aber ja, die geben halt keine Show.

    Wie ich im allerersten Post von mir in diesem Thread schrieb: Ich sehe das kritisch.

    Ich sehe aber auch die Unterschiede zu Deutschland (immer noch als Beispiel) und das, was ich mitnehmen kann. Wenigstens sagt CM mal - "Hey, der Hund brauch Auslastung." Und zwar als allerallerstes - vor allem anderen. Das finde ich positiv in dem Kontext. Da kann es an jeder Ecke noch so viele Hundetrainer geben, bei so einer verbreiteten Einstellung ist es eben gut, dass jemand im Fernsehen sagt: Das liegt verdammt oft am Menschen und nicht am Hund! Und das tut er.

    Edit: Sorry, das überschnitt sich.
  • @straalster
    Naja hätten sie einem Trainer so viel Raum gegeben, der positiv bzw. positiver arbeitet, hätte der bestimmt auch klar gemacht, dass Hunde Auslastung und Regeln brauchen.
    Das sagt jeder normale Hundetrainer. Das ist doch nichts Besonderes :ka:
    Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
    ~James Blunt~


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
    * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


  • oregano schrieb:

    @straalster
    Naja hätten sie einem Trainer so viel Raum gegeben, der positiv bzw. positiver arbeitet, hätte der bestimmt auch klar gemacht, dass Hunde Auslastung und Regeln brauchen.
    Das sagt jeder normale Hundetrainer. Das ist doch nichts Besonderes :ka:
    Für uns ist das nichts Besonderes - definitiv!
    Aber das Zielpublikum sind Leute, die nicht wissen, dass ihre Hunde vielleicht mal n Spaziergang bräuchten und überraschenderweise nicht mit der Gabe auf die Welt gekommen sind, die menschliche Sprache von jetzt auf gleich zu beherrschen.

    Und dann sieh mal vom Forum ab nach draußen - da gibt es so viel aggressiven Umgang mit Hunden. Sei das aus Ahnungslosigkeit oder weil es eben die Einstellung ist (der macht das mit Absicht) oder Menschen überfordert sind oder oder oder.

    Und nochmal ganz deutlich: Für mich ist der NICHT das Non-Plus-Ultra. Das ist eben Fernsehen mit ganz viel Dummenfangerei und schnellen Lösungen (fast wie Zauberei).
    Aber deswegen kann ich für mich da trotzdem was mitnehmen.

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