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Knurrt Kinder an, schnappt neuerdings...

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      TA Termin und Trainertermin gemacht, auf TA wäre ich naiverweise gar nicht gekommen, danke.

      Eilinel schrieb:


      silvile92 schrieb:

      Wir haben viele Kinder hier, die sie eigentlich geliebt hat.
      wie hat sich diese liebe denn geäußert?

      Ich bin deshalb der Meinung, dass sie es toll fand, weil sie vorher immer mit ihnen gespielt hat (Stöckchen holen, Steine...hat sie von selber immer gesucht schwandzwedelnd)...Wenn es ihr dann zuviel wurde, hat sie es einfach gelassen und ist weg gegangen... im Sommer bin ich eigentlich durchwegs am Hof und sie fast 24h bei mir, im Winter haben wir keine Gäste und selten Besuch da Bergbauernhof, und sie ist da hautptsächlich bei meinem Vater... und wenn nicht liegt sie eben in ihrem Körbchen. Natürlich bin ich nicht jede Sekunde bei ihr, aber ich trau mich doch zu sagen, dass sie keine wirklich schlechte Erfahrung gemacht hat... aber 100%ig sicher kann ich da natürlich nie sein.


      Unsere Hündin ist bei uns seit sie ein Welpe ist, mit 8 Wochen haben wir sie aufgenommen, da sie sonst wahrscheinlich getötet worden wäre (war ein Bauernhof mit 3 Hunden und 10 Welpen........ohne Kontrolle der Fortplfanzung......). Da sie von einer Gegend stammt, wo viele Hunde rumlaufen, kann man den genauen MIx nicht sagen... die Mutter war ein Spitzmischling, bei der man waghalsig etwas Bealge-ähnliches vermuten könnte...aber genaueres wusste man eben nicht. MIr tat das Fellknäuel nur so unendlich leid. Sind danach auch in die Hundeschule gegangen und eigentlich empfinde ich es nicht so, dass sie so gar keine Erziehung empfunden hat... sicher war sie vorher vielleicht zu pflegeleicht, das mag wohl sein.

      Ja kann wohl sein, dass sie keine Lust mehr hat... aber dann will sie wieder umbedingt zu uns, sie möchte wohl mit uns Kontakt haben aber ohne Kinder...
    • Zum Tagesablauf: Sie schläft bei uns im Schlafzimmer in ihrem Körbchen, morgens geht sie dann mit meinem Vater in den Stall, wo sie dann mit den Mietzen Milch schlürft und neben den Kühen hockt, bis sie dann mit ihm zum Frühstück wieder rüberkommt. Wir liegen auch ziemlich abgelegen, morgens ist sie dann eigentlich auch immer alleine mit ihm. Danach legt sie sich wieder hin und wenn schlechtes Wetter ist, wartet sie bis ich wieder komme um im Garten, den Feldern ecct oder sonst was zu machen und ansonsten begleitet sie meinen Vater beim Traktor fahren oder sonst was auf dem Hof so zu tun ist. Sie ist eigentlich schon ständig bei uns. Beim Essen geht sie wieder mit, nachmittags dasselbe, Abendessen wieder, Punkt 9 Uhr ist sie dann ab ins Körbchen. Wenn ihr das Spielen oder sonst was zuviel wird, merkt man das eigentlich in dem sie sich abdreht, und jemand geht dann mit ihr in den Stall, wo sie gern bleibt oder ins Haus zu ihrem Körbchen, wo sie alleine sein kann.
      Das meine ich auch mit dem "Nicht-Merken", man hat es eigentlich schon mitbekommen, wenn sie was nicht mehr wollte... und als wir letztens da saßen, waren alle Türen offen, sie ist von selber nicht abgedreht und eigentlich dachte ich, sie sucht den Kontakt zur Kleinen, weil sie zu ihr kam... sie hat auch nicht wirlich getobt, wir spielten Puzzle an einem Tisch... Sie hätte auch einfach nur in ihr Körbchen (welches eben in unserem Schlafzimmer ist und das liegt weiter weg von unserer Küche, wo es wirklich ruhiger wäre) gehen können, wollte aber bei uns bleiben.

      Eben möchte ich sie nicht wegsperren, weil ich mir auch irgendwie dachte, dass es sich verschlimmern könnte... aber Maulkorb ist gut, kennt sie schon von der Sterilisierung und akzeptiert sie auch ne zeitlang... werde sie noch besser beobachten...

      Aber wie gesagt, bin gespannt, wie uns die Trainerin helfen möchte. Ich bedanke mich für die zahlreichen Tipps,dankeschön!!!!
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    • Und in den Urlaub ecct. kommt sie deshalb nicht mit, weil wir seit 5 Jahren nirgends mehr wo waren ;-) und dadurch, dass wir wenig Zeit an anderen Orten als am Hof oder in der Stadt bei Erledigungen verbringen, hatte ich auch zu wenig Gelegenheiten, sie an andere Orte zu gewöhnen bzw. mitzunehmen, und da sie unserer Meinung nach relativ gut bzw. besser klar kommt, wenn sie daheim bleibt, sollten wir wirklich mal nicht hier sein, haben wir uns dafür entschieden.

      Bei Spaziergängen reagiert sie eigentlich nicht so, wobei ich sagen muss, dass wir mit Kindern nun nicht direkt spazieren waren, und andere treffen wir nicht so oft an... wenn mal Wanderer- aber meist mit größeren Kids- vorbei gehen, wenn wir auf dem Feld sind, beschnuppert sie die und kommt dann eigentlich wieder zu uns.

      es waren so viele Anregungen und Fragen, ich hoffe, ich hab nichts vergessen zu beantworten...
    • silvile92 schrieb:

      eigentlich empfinde ich es nicht so, dass sie so gar keine Erziehung empfunden hat
      Empfinde ich aus dem was du schreibst auch nicht. Oft ist es aber so, dass Mensch denkt, der Hund ist jetzt zwei oder drei Jahre alt und somit fertig erzogen. Dem ist leider nicht bei jedem Hund so. Gerade bei Gebrauchshunden, so zumindest meine Erfahrung, sieht man im dritten Jahr eigentlich erst wirklich, wohin die Reise geht und welche Anlagen der Hund wirklich hat und wo man in der Erziehung geschludert hat oder nicht konsequent genug war.

      Dann gibt es Verhalten, was man sicherlich trainieren kann, aber manches muss oder sollte man dann einfach auch akzeptieren. Denn mit einem Hund, der offensichtlich aus welchem Grund auch immer, keine Kinder mag, würde ich keine Experimente wagen. Die Frage ist ja auch, auf welches Alter eure Hündin reagiert, d.h. sind es die ganz kleinen Krabbel- und grad mal Laufen Kinder oder eher die Grundschulkinder oder ist das egal, reagiert sie auf ältere Kinder anders? Ist es vllt. abhängig von der Körpergröße? Haben die Kinder Caps oder Hüte auf?

      Das sind alles Kleinigkeiten, die für einen Hund und sein Verhalten aber wichtig sein können. Ich hatte viele Jahre einen mit Kindern unverträglichen Hund und hatte selbst drei Kinder zu Hause zzgl. der Freunde, Kindergeburtstage usw. Entweder hab ich die Feiern in die Gartenhütte ausgelagert oder den Hund weggepackt, wo er seine Ruhe hatte. Das hat 12 Jahre lang problemlos funktioniert, erforderte allerdings etwas Planung und Aufmerksamkeit.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
    • Nur mal eine Idee...

      Wenn deine Hündin sich sowieso schon zurückziehen kann, wenn ihr was zu viel ist, könntest du das mit einem Signalwort zB. unterstützen, also mit ihr das Weggehen auf Signal üben. Beobachtest du wieder eine Situation, in der es "zu viel Kind" hat, gibst du ihr das Signal zum Rückzug, und dann wird gelobt und belohnt.
      Viele Grüsse von Anne

      ______________________
      Carlos - Spaniel-Mix * 03/2016
    • Ok, soo auf jeden Fall vielen Dank für die ganzen Ideen und Tipps bisher, echt tolles Forum mit tollen Menschen :respekt:

      Nun zum Feedback: TA meinte gestern, sie sei pupsgesund augenscheinlich, hat aber zur Sicherheit noch Blut abgenommen. Sie erklärte mir, dass es vielleicht auch an der Weitsichtigkeit liegen kann, Hunde könnten oftmals Dinge aus nächster Nähe nicht so gut erkennen... dass sie dann die kleineren Menschen als komische Gebilde wahrnehmen würde... aber dann würde das vielleicht wohl von Anfang an sein? Naja sie meinte, sie grundsätzlich nicht mehr nah an ein Kind heranlassen, bis der Umgang geklärt ist - sie vermutet Eifersucht - aber vielleicht auch nur, weil ich es in den Raum geworfen habe.

      Die Trainerin meinte heute, zum Einen das Körbchen verstellen, welches dann ins Wohnzimmer, oder in den Nebenraum vom Hauptgeschehen (in unserem Fall wohl das Wohnzimmer,weil wir meistens in der Küche die Zeit mit Besuch verbringen), gebracht wird. Ich habe nicht wirklich Bedenken, dass sie dort liegen bleibt, wenn ich es ihr sage, da das immer gut geklappt hat, wenns mal sein musste (war nur selten uns bisher war ihre Anwesenheit auch nie ein Problem). Sollte sie nicht liegen bleiben, sie evtl. an eine verschließbare Transportkiste gewöhnen...
      So ist sie nicht zu weit weg von uns da sie schon ständig unsere Nähe sucht, aber doch nicht mitten im Geschehen und wie Anne oben meinte, ein Signal geben, dass sie sich hinlegen soll.
      Wenn sie sich dann hingelegt hat, sie belohnen vielleicht sogar mit was extravagantem, sie steht sehr auf große Knochen ;-), welches sie länger nicht mehr hatte. Plus wäre so ein Knochen nicht so schlecht, weil sie dann einfach ne ganze Weile damit beschäftigt wäre. Natürlich darf dann niemand außer uns mehr in die Nähe des Knochens.
      Oder wäre auch der Kong eine Möglichkeit - habe ihr als sie jünger war mal einen gekauft, hat sie aber relativ schnell gelangweilt, da ihr das viiiel zu langsam ging (hab ihn mit Leberwurst, die sie eigentlich schon total mag, gefüllt). Vielleicht mag sie den aber jetzt, da sie allgemein viel ruhiger wurde und vielleicht mehr Geduld mitbringt? Benutzt Ihr auch eine Art Kong, wenn ja, mit was füllt Ihr den denn, wenn ich fragen darf? So verbindet sie Besuch mit Kindern automatisch mit sehr guten Sachen meinte sie... wenn sie dann doch wieder zu uns kommt, soll ich sie einfach wieder auf ihren Platz schicken. Da die Tür auf ist und sie im Nebenraum, sollte das genug Nähe sein. Sollte sie darauf gut reagieren, könnte man probieren, dass Kinder sich ihr nähern und die Hände samt Leckerli ausstrecken... aber ich glaube, das dauert noch eine ganze Weile,jedenfalls von meiner Seite aus, weil ich niemanden gefährden will.

      Auch, da sie sehr verfressen ist, war ein Tipp, ihr kein Leckerli und alles Essen von morgens weg zu stoppen (sie frisst oft bei den Mietzekatzen mit.......) und wenn dann Besuch kommt, die Kinder ihr Wurststücken hinwerfen könnten, aus sicherer Entfernung und außerhalb des Hauses, ich solle auf der Seite des Kindes oder seitlich zum Hund stehen, nicht hinter dem Hund. Auch wäre es eine Möglichkeit, dass sie ihr ein paar Steinchen werfen zum Anfang, dass es gleich schon gut anfängt. Mit Spielzeug hat sie es nicht so, gerne spielt sie allerdings Zerrspiele, wobei mir das aber viel zu riskant ist. Steinchen sind zwar schlecht für die Zähne, aber sie steht einfach unglaublich drauf...

      Ich persönlich sollte mich so ruhig und bestimmt verhalten wie möglich, sie spürt ja auch, wenn ich aufgeregt bin. Das wird allerdings schon ein Problem, da mich das einfach sehr beunruhigt und ich wirklich vermeiden möchte, dass wirklich was passiert. Der Schnappversuch, 5cm vor der Hand, war mir mehr als genug. :shocked: Im Nachhinein ärgere ich mich auch über meine Dummheit, vorher nicht wirklich reagiert zu haben, außer sie weg zu schicken, wenn sie geknurrt hat.

      Morgen abend kriegen wir wieder Besuch von unseren Lieben... leider kann die Trainerin dort nicht dabei sein. Sie meinte aber, wir sollen das probieren und genau beobachten und natürlich früh genug alles abbrechen...

      Den Auslöser vermutet sie wie ihr, in dem dass es ihr zuviel wurde und dadurch, dass sie jetzt ruhiger ist, wohl überhaupt nicht mehr recht mit lauten, kleinen Kindern sich abgeben will. Dass sie jedoch von selbst nicht weggeht, sondern eher sogar zum Kind bzw zu mir hin, wenn ich dabei bin, wohl deshalb, weil sie mich zu sehr für sich beanspruchen will. Sie will nicht mit lauten, kleinen Kindern, also soll ich auch nicht... so ungefähr vermittelte sie mir das.

      Was haltet ihr davon?

      Schönen Freitag Euch :rollsmile: :bussi:
    • Mia2015 schrieb:

      Dann gibt es Verhalten, was man sicherlich trainieren kann, aber manches muss oder sollte man dann einfach auch akzeptieren. Denn mit einem Hund, der offensichtlich aus welchem Grund auch immer, keine Kinder mag, würde ich keine Experimente wagen. Die Frage ist ja auch, auf welches Alter eure Hündin reagiert, d.h. sind es die ganz kleinen Krabbel- und grad mal Laufen Kinder oder eher die Grundschulkinder oder ist das egal, reagiert sie auf ältere Kinder anders? Ist es vllt. abhängig von der Körpergröße? Haben die Kinder Caps oder Hüte auf?

      Das sind alles Kleinigkeiten, die für einen Hund und sein Verhalten aber wichtig sein können. Ich hatte viele Jahre einen mit Kindern unverträglichen Hund und hatte selbst drei Kinder zu Hause zzgl. der Freunde, Kindergeburtstage usw. Entweder hab ich die Feiern in die Gartenhütte ausgelagert oder den Hund weggepackt, wo er seine Ruhe hatte. Das hat 12 Jahre lang problemlos funktioniert, erforderte allerdings etwas Planung und Aufmerksamkeit.
      Respekt, wie du das so hingekriegt hast. Mit etwas älteren Kindern, so ab 10 Jahren würde ich mal sagen, hat sie dann wieder keine Probleme mehr.
      Mittlerweile befürchte ich auch, dass sie wohl mit Kindern einfach nicht mehr kann und ich deswegen wohl auch nicht mehr soll... manchmal würde ich schon gern in sie rein sehen :tropf: Experimente möchte ich auch nicht weiß Gott welche wagen, immer mit genügend Abstand und auch nicht zu vieles... mal sehen.
    • silvile92 schrieb:

      Den Auslöser vermutet sie wie ihr, in dem dass es ihr zuviel wurde und dadurch, dass sie jetzt ruhiger ist, wohl überhaupt nicht mehr recht mit lauten, kleinen Kindern sich abgeben will.
      Das ist recht wahrscheinlich, deswegen empfinde ich das hier


      silvile92 schrieb:

      und wenn dann Besuch kommt, die Kinder ihr Wurststücken hinwerfen könnten, aus sicherer Entfernung und außerhalb des Hauses,
      als keinen guten Tipp.

      Nimm deinen Hund aus dem Geschehen und sag den Kindern, sie sollen ihn ignorieren. Dein Hund möchte wahrscheinlich einfach seine Ruhe, das sollten alle akzeptieren. Und dieses Schönfüttern ist für mich in Verbindung mit Kindern überhaupt keine gute Methode. Vielmehr soll euer Hund lernen, dass von Kindern keine Gefahr ausgeht, d.h. Kinder sind da, aber lassen ihn zufrieden.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-

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