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Austausch: Leinenführigkeitstraining

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      @Herdifreund
      Ich hatte ja gesagt, das man immer belohnen soll ich glaube wir reden grade echt aneinander vorbei.
      Aber es ging hier ja auch nicht um das Clickertraining, ich hatte nur kurz zusammengefasst ,wie ich die Leinenführigkeit ungefähr aufgebaut habe .
      Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen.[/b]
      Oliver Jobes[/i]
    • @Herdifreund
      Jetzt mal angenommen ich merke, dass der Hund es verstanden hat und nun sehr gut leinenführig ist und ich habe das ganze eine Weile durchgezogen und immer nach dem Clicker das Leckerli gegeben. Um es zu reduzieren, darf ich ja nicht das Leckerli durch verbales Lob ersetzen oder gar ganz weglassen. Dann reduziere ich einfach langsam die Clicker und clicke nicht mehr ganz so oft?
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    • CrazyHazy schrieb:

      Dann reduziere ich einfach langsam die Clicker und clicke nicht mehr ganz so oft?
      So würde ich es auch machen.


      Hat also hier noch niemand das so probiert, wie in den Videos von @flying-paws?
      Oder sind das dann die Leute, die gar nicht erst in einen Thread wie diesen schauen, weils bei ihnen so super läuft?
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    • Ich wollte das nur mal so allgemein wissen, betrifft uns nicht.

      Jumpy ist, egal ob lange Leine im "Freizeitmodus" oder kurze Leine im "Arbeitsmodus, sehr leinenführig. Mit kurzer Leine weiß sie, dass nicht geschnüffelt und gelöst und sehr auf mich geachtet wird. Und mit der langen schnüffelt sie mal hier und da, kommt aber in der Regel auch wieder mit, wenn ich dann weitergehe. Da ist (zum Glück und das soll auch so bleiben *toitoitoi*) kein Gezerre und Geziehe.

      Das haben wir aber nicht groß trainiert, das war irgendwie schon so :???: :ka:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CrazyHazy ()

    • Edit: Hat glaub ich einfach gemerkt, dass es an der kurzen Leine nicht weitergeht. Haben das glaub mal ganz kurz auf ner Wiese mit den plötzlichen Richtungswechseln gemacht und dann saß das. Immer wenn sie absitzt und ich die Leine kurz mache, schaltet bei ihr der Schalter um und sie ist gut bei mir mit ihrer Aufmerksamkeit.
    • Im Moment mache ich es nur so, dass wir an der kurzen Leine laufen, wenn Django das 'möchte'. Also wenn er an der langen Leine direkt neben mir mit viel Blickkontakt läuft. Dann ein kurzes Stück an der kurzen Leine mit vielen Leckerlies und dann wieder die lange Leine.

      Meine Idee ist, dass es ihm so vielleicht mehr Spaß macht und er es dann immer lieber anbietet.

      Das klappt natürlich nur, weil es an der langen Leine recht gut läuft.
      Wenn wir irgendwo hinmüssen (zB Bahnhof) ist es an der langen Leine schwierig, aber an der kurzen ja auch. Da korrigiere ich ja nur, glaube da lernt er nicht viel und es wird höchstens die Aufregung verknüpft.

      So laufen wir momentan nur ca. einmal am Tag ein- oder zweimal an der kurzen Leine.
      Vorher hatte ich eher die Strategie je mehr, desto besser.
      Django - Französische Bulldogge - *16.01.2014
      dogforum.de/django-t184589.html
    • Wir haben die Leinenführigkeit letztens in unserer UO-Gruppe geübt.

      Übung 1 (auf dem Platz): Leine kurz halten, beide Hände vor den Bauch, vor sich nach unten gucken, sobald man die Hundenase sehen kann, Richtungswechel nach rechts.

      Übung 2 (beim Gruppen-Gassi): Wenn Hund nach vorne geht, stehenbleiben, Hund zurückziehen (neben, besser noch etwas hinter sich), an der Kruppe ins Sitz drücken. Wenn Hund ruhig, weitergehen ...

      Ziel:
      Bei Übung 1 reduziert man sich auf Körpersprache.
      Übung 2 sagt dem Hund: Da gehörst Du hin! (Auch ohne Worte.)

      Erfolge:
      Bei Übung 1 wie erwartet. Hund konzentriert sich auf Mensch.
      Bei Übung 2 genial: Wir haben in der Gruppe eine junge, große Hündin, die gerne bestimmen wollte, wo es lang geht. Das hatte sich nach 9 Wiederholungen gegeben. Ein weniger stürmischer Rüde hatte es schon nach 3 Malen kapiert.
      Alles übrigens ohne Leckerlis, aber mit viel Lob.
      Johanna mit
      Crazy (*2004) Terrier-Mix aus dem TH Lübbecke
      Betsey (*2002) Kurzhaar-Border-Collie aus der Tieroase Birkenschold (ursprünglich aus Irland)
      und Ingo, Boy, Paula, Willi, Karlheinz und Tapsi (in den ewigen Jagdgründen)
    • Kommt halt drauf an was das Ziel ist. Wenn man einen Hund möchte, der die Füße still hält, weil er die Maßregelungen kacke findet, weil es weh tut, dann mag das erst Mal funktionieren - der "Ersteffekt" muss ja auch erst Mal wieder abklingen, dann sieht man was wirklich bei rum kam. Werden die danach eigentlich bei einem Spezialisten durchgecheckt?

      Ich persönlich möchte Hunde, die gerne bei mir an der Leine sind und gesund bleiben, daher ...
    • oh ein tolles Thema - und SO wichtig für uns :D

      Wir üben ja nun seit einem Jahr... also, so mehr oder weniger.
      Angefangen haben wir mit dem typischen "Klick für Blick" - was aber immer noch nicht klappt (nach einem Jahr *jammer*). er schaut sehr zuverlässig, wenn ich ihn anschaue und ziemlich zuverlässig wenn ich stehen bleibe oder die Richtung wechsle, aber von sich aus sieht er keinen Grund, mich anzuschauen.
      Egal - Leinenführigkeit wollte ich trotzdem mal angehen.
      So mache ich es im Moment und ich fände es toll, wenn ihr mir Feedback / Verbesserungsvorschläge / Tipps... geben könntet:

      Wir üben die Leinenführigkeit am Halsband (weil wir manchmal auch einfach schnell von A nach B müssen, weil er bei Hundesichtung ab und an noch pöbelt (je nach Abstand) und weil wir noch mit Schleppe am Geschirr arbeiten), d.h. wenn wir anfangen zu üben lass ich Smartie absitzen, hake die Leine um vom Geschirr ins Halsband und wir gehen los.
      wenn er hinter oder neben mir geht wird gelobt (Stimme/Leckerli), wenn er mich überholen möchte bleibe ich stehen, führe ihn zurück, er muss absitzen und wir gehen dann weiter.
      Loben (Leckerli/Stimme) mache ich an der Stelle nicht mehr, weil er, als ich das machte sehr schnell verstanden hat zu "pendeln" um ein Leckerli zu bekommen...

      So, wir machen das im Moment immer nur sehr kurz (2-3 min.), dann wird wieder umge"schnallt".
      Mache ich grobe Schnitzer?
      Was mir dabei auffällt:

      Er macht das super-perfekt auf Strecken, auf denen wir das schon 10 mal gemacht haben - auf einer "neuen" Strecke (auch wenn er die Stelle vorher quasi schon "abgeschnüffelt" hat) klappts so gar nicht.
      Er "generalisiert" also nicht - woran liegt's?

      Er schaut mich sehr, sehr viel dabei an (und bettelt nach Leckerli) - aber eigentlich will ich ja, dass er entspannt neben mir geht, schnüffelt, rumguckt etc. - er muss ja nicht die ganze Zeit mit seinen Augen an mir hängen.
      Woran liegts? Sollte ich nur noch mit Stimme loben?

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