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Die Frage aller Fragen: Welcher Zweithund

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    • Die Frage aller Fragen: Welcher Zweithund

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      Hallo liebes Forum.

      Eigentlich beschäftigt mich diese Frage nicht brandaktuell, aber ich habe mir selber immer mal wieder Gedanken drüber gemacht. Nachdem diese Frage in letzter Zeit hier häufig auftritt, mach ich doch auch einfach mal mit. Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen und Empfehlungen.

      In ein paar Jahren hätte ich mir schon gerne zu meiner Nicki einen zweiten Hund angeschafft. Aktuell wohne ich noch Zuhause und neben meiner Nicki auch der 'Familienyorki'. Ausziehen werde ich demnächst und früher oder später auch einen zweiten größeren Hund holen. Mit Kleinhunden kann ich nicht sehr viel anfangen. Ich habe natürlich Rassen im Kopf und es wird wohl auch eine davon werden. Trotzdem freue ich mich auch über weitere Ideen oder auch Bestätigung, dass ich mit meinen Rasseüberlegungen gar nicht so falsch bin.

      Meine Ersthündin ist 3 Jahre. SH 45 cm, 14 kg. Sie ist sehr agil und sportlich. Jagdtrieb vorhanden, aber händelbar. Kein Beller, kann gut mal alleine bleiben. Ansonsten recht sensibel, schnell zu beeindrucken und mit sehr viel WTP. Sie ist eine Mischlingsdame. Wir machen viel zusammen, sind 2-3 mal die Woche auf dem Hundeplatz, sind im ​OBI und Longieren. Auch ​AGI macht uns Spaß. U

      Der nächste Hund soll nach eigenem Wunsch ein Rassehund vom Züchter werden.

      Was er mitbringen sollte:

      - Mittelstarken bis starken WTP
      - Gerne diesmal längeres / langes Fell. Nicki hat davon nicht ganz so viel
      - Gerne mittelmäßig ausgeprägten Jadgtrieb, damit kann ich leben bzw. klarkommen.
      - Sportlich und aktiv, aber in der Wohnung auch mit 'Auschaltknopf' (zum Großteil sicher Erziehung)
      - Eignung als Reitbegleithund
      - Gut zu händeln, auch was Größe und Gewicht angeht (bin 1.60cm und wiege auch nicht sehr viel)
      - SH bis 60 cm, nicht unter 40 cm.

      Was er nicht mitbringen sollte:

      - Sehr starken Wach/Schutzinstinkt
      - Rasseveranlangte Unverträglichkeit mit anderen Hunden / Katzen (auch wenn vieles sicher gelenkt werden kann im Welpenalter und mit der Aufzucht / Erziehung zusammenhängt)
      - Große Bellfreudigkeit
      - Große Eigenständigkeit

      Welche Rassen definitiv aus dem Rennen sind:

      - ​HSH
      - Molosser
      - Knautschgesichter aller Art
      - Nackthunde
      - Pudel
      - Schnauzer und allgemein Rassen mit Rauhaar

      Bin gespannt auf eure Empfehlungen! :smile:
    • Hallo,

      was hältst du denn von einem Bearded Collie? Die könnten ganz passend sein finde ich. Oder auch ein Dalmatiner? Die haben zwar kurzes Fell aber sonst fände ich die auch nicht verkehrt =)
      LG Christina mit

      Mexx -16.06.2005 - Australian Shepherd
      Felia - 15.05.2010 - Australian Shepherd
      Sila - 01.01.2005 - Pferdemädchen
      Lucky (Yorkie Mix) und Greif (DSH) im Herzen.

      zu unseren Geschichten geht's ... *hier* lang
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    • Toller wäre mir jetzt auch eingefallen, was ich aber noch sagen möchte aus eigener Erfahrung: Es ist einfacher für die Hunde untereinander, wenn beide irgendwie dieselben Typen sind. Ja sicher, es gibt auch tolle Hüte und Jagdhundgespanne, aber wirklich miteinander interagieren können sie einfach am Besten unter ihres gleichen. Sprich zu einem Jagdhund passt ein anderer Jagdhund eben am Besten.
      Gerade die Hüter wie Border Collies (den ich übrigens nicht passend finde, es wird ja kein totaler Spezialist gesucht, sondern ein netter Hund, der gerne Hundesport macht) sind da doch sehr eigen.
    • Nachdem du es schon so schnell auf den Punkt gebracht hast, Charlymira, pack ich mit den ersten Rassen auf meiner Liste gleich aus.

      Dazu gehört der Border Collie, richtig. Bei dem ich mir aber trotz allem nicht sicher bin, ob ich ihm gerecht werden kann. Die Sensibilität mag ich, der Hütetrieb stört mich nicht. Aber ich habe Angst, dass er zu ausgeprägt ist und bei vielen Bordern denk ich mir immer, die würde ich lieber in 'ihrem Element', also in der Hütearbeit sehen als auf Agi-Plätzen oder gar als 'nebenher laufender Hund'.

      Der Toller, ich hätte nicht gedacht dass man so schnell auf diese Rasse kommt, steht neben einer weiteren Rasse bei mir schon lange auf Platz 1. Habe aber in letzter Zeit viel dazu gelesen und dass sie einen doch so ausgeprägten Jagdtrieb haben, dass sie eigentlich fast nur in Jägerhände gehören. Außerdem habe ich auch gelesen, dass es selten noch 'saubere' Zuchtstätten gibt, weil viel Inzucht betrieben werden soll.

      Fulani, danke. Beim Bearded sieht mir die Fellpflege zu intensiv aus, außerdem hat er für meinen Geschmack schon wieder zuuuu langes Fell |)

      Der Dalmi schwirrte mir auch mal im Kopf rum, aber hat noch kürzeres Fell als meine Nicki und fällt daher eig. fast raus. Hätte einfach gerne was mit mehr Plüsch =)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ChatSauvagee ()

    • ChatSauvagee schrieb:

      Der Toller, ich hätte nicht gedacht dass man so schnell auf diese Rasse kommt, steht neben einer weiteren Rasse bei mir schon lange auf Platz 1. Habe aber in letzter Zeit viel dazu gelesen und dass sie einen doch so ausgeprägten Jagdtrieb haben, dass sie eigentlich fast nur in Jägerhände gehören. Außerdem habe ich auch gelesen, dass es selten noch 'saubere' Zuchtstätten gibt, weil viel Inzucht betrieben werden soll.
      Sie wollen arbeiten ja, und das mit der viel zu hohen Inzuchtrate hat Jemand in die Welt gesetzt, damit er seine Toller x ​AUSSIE Mischlinge besser verkaufen kann. Sie haben einen kleinen Genpool, den haben aber sehr viele andere Rassen auch und dadurch, dass es noch kein Modehund ist sind sie eigentlich ziemlich gesund.
      Und Jagdtrieb ist eine Sache, nur weil ein Hund diesen hat heißt das lange nicht, dass er nicht frei laufen kann. Im Gegenteil, alle Rassen, die hier in unseren Revieren auch aktiv für die Jagdarbeit eingesetzt sind, müssen abrufbar und händelbar am Wild sein - mit nem Podenco dagegen hat man eher schlechte Karten, die sind für eine andere Art von Jagd gedacht.

      Aber: Wesenstechnisch liegen zwischen Border Collie und Toller Welten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Belial ()

    • Islandhund?

      Das Foto bei Wikipedia ist abschreckend und nicht repräsentativ!

      Als Beispiel ist der hier nicht schlecht:
      Kóngur-2.jpg


      Bellfreudigkeit ist meiner Meinung nach relativ. Als besonders bellfreudig empfinde ich ihn nicht... aber er bellt mehr als ein deutscher Schäferhund.
      "Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave." (John Bradshaw)

      ***Waheela*** (*11. August 2008) Husky-Grönlandhund-Mix
      ***Amarok**** (* 19. Februar 2015) Alaskan Malamute

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Waheela ()

    • Ja genau, das meinte ich. Habe aus dem Grund eigentlich auch die meisten Windhunde komplett gestrichen, nur oben vergessen aufzuzählen. Nicki könnte ich problemlos hinter jedem Wild herschicken, sie würde wirklich alles geben und wäre voll in ihrem Element. Aber ich habe eben so mit ihr trainiert, dass sie erst anfrängt, ob sie irgendwo hinterher darf und sollte doch mal ein Lossprinten vorkommen, bevor ich es sehe, dreht sie bei einem Pfiff wieder ab. Das würde ich eben beim neuen Hund mit Jagdtrieb auch machen.

      Was du sagst bzgl. der Hütehunde war auch mein Bedenken. Nicki hat 2 sehr gute Hundekumpels, beides Aussie's, die in meinen Augen was das 'nach vorne gehen' und die 'grobe Art' noch einen ganzen Ticken intensiver sind, als die Border. Mein Exfreund, mit dem ich 2 Jahre zusammen war, hat auch eine Aussiedame. Mit allen dreien kommt Nicki soweit klar, es gibt aber immer mal wieder 'Kommunikationsprobleme'. Die gesprächige Art z. B. , die Hütis oft haben. Sie bellen beim Spiel, umkreisen, das versteht Nicki nicht und bleibt nur still stehen. Ihre Freundin Saphira versucht sie gern daran zu hindern, an bestimmte Stellen zu kommen oder blockt sie ab. Das verunsichert Nicki auch gern.
    • Nun Hütehunde sind schon gerne kontrolettis und daher sollte der Besitzer da eingreifen. Einen anderen Hund draußen daran zu hindern irgendwo hin zu gehen geht ja gar nicht, da würden meine was zu hören bekommen .....

      Aussies und border sind für mich sehr sehr unterschiedlich.
      LG Christina mit

      Mexx -16.06.2005 - Australian Shepherd
      Felia - 15.05.2010 - Australian Shepherd
      Sila - 01.01.2005 - Pferdemädchen
      Lucky (Yorkie Mix) und Greif (DSH) im Herzen.

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    • ChatSauvagee schrieb:

      Nachdem du es schon so schnell auf den Punkt gebracht hast, Charlymira, pack ich mit den ersten Rassen auf meiner Liste gleich aus.

      Dazu gehört der Border Collie, richtig. Bei dem ich mir aber trotz allem nicht sicher bin, ob ich ihm gerecht werden kann. Die Sensibilität mag ich, der Hütetrieb stört mich nicht. Aber ich habe Angst, dass er zu ausgeprägt ist und bei vielen Bordern denk ich mir immer, die würde ich lieber in 'ihrem Element', also in der Hütearbeit sehen als auf Agi-Plätzen oder gar als 'nebenher laufender Hund'.

      Der Toller, ich hätte nicht gedacht dass man so schnell auf diese Rasse kommt, steht neben einer weiteren Rasse bei mir schon lange auf Platz 1. Habe aber in letzter Zeit viel dazu gelesen und dass sie einen doch so ausgeprägten Jagdtrieb haben, dass sie eigentlich fast nur in Jägerhände gehören. Außerdem habe ich auch gelesen, dass es selten noch 'saubere' Zuchtstätten gibt, weil viel Inzucht betrieben werden soll.

      Fulani, danke. Beim Bearded sieht mir die Fellpflege zu intensiv aus, außerdem hat er für meinen Geschmack schon wieder zuuuu langes Fell |)

      Der Dalmi schwirrte mir auch mal im Kopf rum, aber hat noch kürzeres Fell als meine Nicki und fällt daher eig. fast raus. Hätte einfach gerne was mit mehr Plüsch =)
      :lol: Das dachte ich mir doch :p

      Ich befasse mich auch schon etwas mit einer neuen Hunderasse und habe ähnliche Ansprüche wie du, vielleicht bin ich deswegen so schnell darauf gekommen.
      Mir gefallen diese beiden Rassen auch ausgesprochen gut, aber dennoch habe ich Angst, dass ich bei beiden ein Exemplar erwischen könnte, das mich in den Wahnsinn treibt, weil ich ihm einfach nicht gerecht werden kann :flucht:
      Wichtig finde ich nur, dass man gerade bei den Bordern nicht die Showlinie nimmt, weil man denkt, die haben weniger Arbeitstrieb. Kann so sein, MUSS aber nicht. Ich sehe hier das Problem, dass bei dieser Linie fast ausschließlich auf Optik geachtet wird und der Charakter auf der Strecke bleibt.

      Was hälst du denn vom Golden Retriever? Der ist vielleicht ein bisschen einfacher als der Toller.
      Bezüglich der Jagdhunde habe ich eigentlich genau die selbe Meinung wie Belial. Rassen, die für die Jagd MIT dem Menschen gezüchtet wurden/ werden, sind vermutlich einfacher zu händeln als solche, die für eine selbstständige Jagd gezüchtet wurden. Zudem kenne ich auch viele Retriever mit einer Menge WTP, die auch erfolgreich im Hundesport laufen. Mich sprechen die Retriever eigentlich auch sehr an. Nur würde bei mir kein Golden einziehen, da mir die Fellpflege zu inensiv wäre. Daher tendiere ich eher zum Labrador :lol:

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