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Milztumoren-tödliche Gefahr im Verborgenen!

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon müller123 » 18.04.2009 17:48

mein bosco (rotti, bj. 05/96) hatte damals (2004) auch einen milztumor!

ich ging mit ihm spazieren wie immer - mit dem auto auf tour zur mutter, die noch mit eingeladen und attacke (naja, gemütliche attacke). aufeinmal wurde er aphatisch und fiel um! kreislauf voll im keller reagierte nicht mehr hechelte. da es warm war, dachte ich, weil er ja auch nicht mehr so jung war, alles klar, hat totale probleme mit dem wetter, hab den hund aus der sonne genommen und feuchtes tuch auf ihn gelegt, als es nach einer halben stunde nicht besser wurde habe ich ihn ins auto gehieft und wir sind zum tierarzt. die vertretung von meinem TA stellte ein [b]HERZPROBLEM aufgrund eines unregelmässigen schwachen herzschlags fest[/b] und gab uns medikamente mit. es wurde die nächsten tage etwas besser aber wir sind dennoch ein paar tage später zur tierklinik gefahren. - war auch gut so - bauchgefühl hatte recht!
bosco ging es aufeinmal drastisch schlechter während der autofahrt und übergab sich sogar.

DIAGNOSE: aufgeplatzer milztumor mit sofortiger not-op.es war sehr gut auf den röntgenbildern zu erkennen! sie sagten mir, dadurch dass er schon so schwach war, wären die chancen nicht sonderlich gut und er würde die narkose evtl. nicht überleben - ich hatte keine wahl, er musste operiert werden.

ENDE vom lied: milztumor war so gross wie ein kinderkopf und blutete stark, dadurch die veränderten herztöne (er hatte keinen herzfehler). ich würde mich nie nie wieder auf solch eine aussage verlassen und bestehe seitdem auf röntgenbilder.

ich bin am nächsten tag zur ersten tierärztin gefahren und es gab auch noch sehr unnette streitgespräche mit der ihr- sie sagte mir daraufhin , dass sie ja schliesslich nicht bei jedem hund r.-bilder machen können, da würden ihr die besitzer aufs dach steigen! wir beleidigten uns dann noch ein bisschen durch und ich habe mein geld für die FALSCHEN HERZ-MEDIKAMENTE wiederbekommen! sie war so sauer, dass sie sogar in der tierklinik anrief und den arzt dort zur schnecke machte, da er mich aufgehettzt haben sollte :irre: ich habe ihr damals lediglich erzählt, dass durch ihre unwissenheit beinahe mein hund gestorben wäre und man zur abklärung auch ein röntgen hätte machen können. :hust:

bosco lebte noch 4 jahre ohne milz und war super glücklich und hatte keinerlei probleme damit!

die erste diagnose hätte ihm zu 100% das leben gekostet!
müller123
 

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Beitragvon Mikah » 18.04.2009 18:03

Also wir waren und sind sicher überaufmerksame HH und trotzdem ist unsere Labradordame mit über 12 Jahren an einem solchen Tumor gestorben. Es ging ihr zwar schon einige Tage nicht gut und wir waren auch beim TA, doch diese behandelte auf Kehlkopfentzündung, da sie auch komisch hustete. Was hätten wir sonst tun sollen?!
Eines Morgens wollte sie dann nicht fressen und wir waren dann in der Tierklinik, wo ein Sono die Wahrheit ans Licht brauchte...Not-OP und schließlich die Info des TA, dass man nichts mehr tun könnte...Euthanasie.

Ich lasse mir sicher nicht sagen, dass dies unsere Schuld war, wir waren immer bei jedem Piep beim TA und haben gut gefütter und gemacht und getan.
Mikah
 
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Beitragvon müller123 » 18.04.2009 18:09

es gibt dinge für die man nix kann.

bosco hatte öfter mal bissel mehr auf den rippen (guter futterverwerter :hust: ) und manchmal konnte man die rippen zählen. von daher dachten wir es wird mal wieder zeit für abnehm-schwimm-training.

wir haben es nicht gemerkt ( 4 personen )
müller123
 

Beitragvon AxelS » 18.04.2009 19:02

Mikah hat geschrieben:Also wir waren und sind sicher überaufmerksame HH und trotzdem ist unsere Labradordame mit über 12 Jahren an einem solchen Tumor gestorben. Es ging ihr zwar schon einige Tage nicht gut und wir waren auch beim TA, doch diese behandelte auf Kehlkopfentzündung, da sie auch komisch hustete. Was hätten wir sonst tun sollen?!
Eines Morgens wollte sie dann nicht fressen und wir waren dann in der Tierklinik, wo ein Sono die Wahrheit ans Licht brauchte...Not-OP und schließlich die Info des TA, dass man nichts mehr tun könnte...Euthanasie.

Ich lasse mir sicher nicht sagen, dass dies unsere Schuld war, wir waren immer bei jedem Piep beim TA und haben gut gefütter und gemacht und getan.

auf keinen fall hast du als besitzer schuld...red dir das bloß nicht ein...

@all...beim alten hund sollte man immer milztumor im kopf haben, und ggf. abklären, wenn die hunde blasse schleimhäute haben sollte immer ein rotes blutbild gemacht werden...wenn's da auch schlecht aussieht sofort röntgen, oder besser ultraschall und ggf. den bauch punktieren...

ich möchte nicht wissen wie viele hunde schon auf pie pa po behandelt wurden und einen blutenden milztumor hatten :sad2:

im übrigen kannst du einen hund täglich röntgen ohne das je zu lebzeiten einen schaden davon hat... ;)
AxelS
 
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Beitragvon Audrey II » 18.04.2009 19:23

Hi,
also meine Hündin war fast 12 Jahre alt und hatte laut Klinik-Diagnose ein
rupturiertes Hämangiosarkom und bei der OP wurden noch Metastasen in der Leber festgestellt. Auch nach der Entfernung der Milz gaben ihr die Ärzte nur noch wenige Wochen :sad2: Sie wurde dann eingeschläfert. Einer der Hunde aus meinem Freundeskreis ist während der OP an Herzversagen gestorben, die anderen hatten Tochtergeschwülste und wurden auch eingeschläfert. Sie alle hatten einen aufgeplatzten Milztumor. Der Hund fällt ja auch nicht sofort tot um, sondern zeigt oft erst nach Stunden eine Reaktion.
Meistens kommt dann schon jede Hilfe zu spät......
Hier in Berlin bieten die TÄ im Rahmen eines "Geriatriecheck" regelmäßige Ultraschalluntersuchungen an. Sie meinen, daß so die Möglichkeit besteht, auch einen Blick in das Innere der Organe zu gewinnen und damit Aufschluss über Struktur, Konsistenz und u.U. auch Funktion des Organs zu erhalten. So wäre es möglich, frühzeitig Tumore auch in inneren Organen des Körpers aufzuspüren :roll:
Ob diese Tumorvorsorgeuntersuchungen nun "Geldschneiderei" sind, kann ich nicht beurteilen, aber die Heilungs- oder Überlebenschancen der Hunde könnten sich vielleicht verbessern.....
Wenn mein jetzt noch junger Hund älter wird, werde ich darüber nachdenken.......
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Beitragvon dskagcommunity » 18.04.2009 19:59

Hmm weil ihr das mit dem hustet in verbindung mit milztumoren erwähnt. Wie war das genau?

Jessy hustet seit Oktober letzten jahres nach dem trinken. Konventionelle Hausbehandlung brachte keine Besserung. Also wurde ab Nov. lange AB gegeben aufgrund insgesamt 3 rachenabstrichen wo die baktieren ständig wechselten (diagnose kehlkopfentzündung). Anfang Feb. wurden dann die knalledicken und eitrigen mandeln auch rausgenommen das etwas zu lange gaumensegel gelassen (soll wohl nur minimal größer gewesen sein und er meinte istz wohl wegen der entzüdungen im rachen). es war auf jedenfall besser weil zu dem zeitpunkt auch endlich die bakterien sich in eine art änderten auf welche man ein bestimmtes AB mit ++ anwenden konnte. Es wurde auch eine rachenendoskopie vorgenommen. Sie hustet auch etwas wen si aufgeregt ist mittlerweile, aber der kardiologe sagt das das herz noch zu gut sei um solche Beschwerden auslösen zu können (auch die lunge ist unauffällig). Eine MÖ schließt der TA eigentlich von vornherein aus. Ich bin mir dessen noch nicht so sicher obwohl es mal besser wurde nach der OP. Will nur sichergehen. dieses vorgehen ist vermutlich nicht typisch für ne milzvergrößerung oder?

Ich bin schon so superlange am überlegen ob ich nämlich das Abdomenschall in ihren 6 monatlichen Gesundheitscheck aufnehmen soll. Sie ist fast 12. aber ich schätze mal das ich es nächstes Monat machen lasse, sonst finde ich eh keine seelenruhe im kopf -_-
---
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Beitragvon Audrey II » 18.04.2009 20:17

@dskagcommunity
also Husten würde ich jetzt nicht mit einem Milztumor in Verbindung bringen, aber ich bin kein TA :roll:
Da die Milz ja ein wichtiges blutbildendes Organ ist, also Filterung, Reinigung und Regeneration des Blutes übernimmt, können Bakterien vielleicht dazu führen, daß sie auch anschwillt oder Veränderungen zeigt. Ich denke, ein Blutbild wäre in jedem Fall aufschlussreich....aber Husten??
Ich weiß es nicht :???:
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Beitragvon dskagcommunity » 18.04.2009 20:19

Also hätte man das spätestens bei ihrem letzte blutbild im März sehen müssen, dann bin ich ja "beruhigt". Muß eh wieder zum TA..kann ja nicht so bleiben -_-
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Beitragvon agil » 18.04.2009 20:29

Bei unserem Bill wurde im Alter von 15 Jahren und 7 Monaten ein Apfelsinen großer Milztumor festgestellt - für einen Rauhaardackel ein riesiges Teil. Unser TA sagte uns, dass ein Milztumor eine sehr heikle Sache ist, da diese Tumore dazu neigen zu platzen und einem dann nur sehr wenig Zeit bleibt zu behandeln, da die Hunde innerlich verbluten.
Natürlich haben wir in dem Alter nicht mehr operiert, er war schon sehr schwach, hatte sehr starke Schmerzen und wir haben ihn dann von den Schmerzen erlöst.
Ich gehöre zu den übervorsichtigen HH und lasse bei Paul einmal im Jahr ein großes Blutbild machen und seit letztem Jahr (Paul wird diese Jahr 6) lasse ich regelmäßig die Protata per Ultraschall untersuchen - bei dieser Unteresuchung lasse ich gleich den Bauchraum mit untersuchen.
Meine Devise ist immer, lieber einmal zuviel untersucht als einmal zu wenig. Auch wir sollten jährlich einen Krebsvorsorgecheck machen lassen, was spricht dagegen, dies nicht auch beim eigenen Hund zu machen. Für mich ist das völlig normal.
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agil
 
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Beitragvon Audrey II » 18.04.2009 20:36

@agil
bin auch deiner Meinung......nach den traurigen Erfahrungen erst recht :yes:
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