Beiträge von Pfeffernaserl

    Du BIST cool, Du bist Carlos Mensch und ohne Dich wäre er am A.... gewesen. Ich leb ja nun in der HSH-Bubble und ich wüßte kaum jemandem, bei dem Carlos die Chance seines Lebens gehabt hätte, ausser eben bei Dir. Wie cool willste NOCH sein?

    Sag doch sowas nicht, während ich noch in der Arbeit sitze! :( :herzen1: :bussi:

    Deine Beiträge zu HSHs und wie sie denken, wofür sie gemacht sind, was sie brauchen, haben auch einen ganz großen Teil dazu beigetragen, Carlo besser zu verstehen und unser Leben harmonisch zu gestalten.

    Ich bin das so gewöhnt nach 19 Jahren Katzenhaltung, dass es mich oft verunsichert, wenn Sammy - natürlich nicht - schnurrt und dann frage ich mich jedes Mal wie ich merke, dass dem Hund das grade so richtig gut gefällt wie ich ihn streichel :thinking_face:

    Ging mir ganz genau so!
    Am besten kann man überprüfen, ob streicheln (noch) OK ist, indem man aufhört und die Reaktion beobachtet.
    Ich hab, um ganz, ganz, gaaaanz, ganz sicher zu sein, Carlo beigebracht, dass er mit der Pfote klopfen soll, wenn er gestreichelt werden möchte, oder wenn er möchte, dass man weiter macht.

    Mach das nicht.
    Ich bin jetzt Streichelsklave...

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    Ich kann mir gut vorstellen, dass mehr Fett und mehr Kohlenhydrate eine erste Maßnahme ist.

    Ich hab letztens ein relativ neues Paper gelesen, in dem es um die Anzahl der Genkopien der Amylase geht.
    Was schon bekannt war: je mehr Kopien des Gens vorhanden, desto effizienter der Abbau von Stärke.

    Spannend war, dass da Hundepopulationen über den Globus verteilt untersucht wurden, und gerade die nordischen/arktischen Hundetypen hatten signifikant weniger Kopien des Gens (im Schnitt 2-3 Kopien vs. "normale Hunde" mit im Schnitt 10-12 Kopien. Fun fact: rumänische Hunde haben die höchste Anzahl an Kopien, bis zu 22)
    Ollivier et al., 2016, R. Soc. Open Sci. und Arendt et al., 2025, Hered.

    Also, sehr gut möglich, dass deine zwei Stärke gar nicht erst so gut verstoffwechseln können.

    Wie verbringt ihr Weihnachten?

    Früher mit der Familie sehr traditionell. Team Baum hat ab dem Vormittag den Baum geschmückt, mit Weihnachtsmusik. Team Küche (mein Team) ab den Morgenstunden das Essen vorbereitet, mit Radio und einem Schnäpschen jedes Mal, wenn Last Christmas gespielt wurde.

    Sobald es dunkel wurde, mussten sich alle schick machen, dann wurde Stille Nacht gesungen. Als wir noch kleiner waren, musste jeder ein Gedicht aufsagen oder etwas auf einem Instrument der Wahl vorspielen, danach gabs Bescherung. Dann Essen, Kirche mit Krippenspiel, danach noch Glühwein/Maroni mit den Nachbarn im Garten und dann wurden bis in die Morgenstunden noch Brett- und Kartenspiele gespielt.

    War schön, aber mit der Zeit immer aufgesetzter und festgefahrener und "alle müssen glücklich sein, verdammt nochmal!!!".

    Seit ein paar Jahren mach ich mir Weihnachten alleine schön. Mein Mann fährt meist gegen Mittag los zu seiner Familie, ich hab die Ausrede "Carlo" und bleib mit Hund gemütlich daheim.
    Wir machen uns Raclette, schauen schnulzige Weihnachtsfilme (Das letzte Einhorn muss immer sein!) und kuscheln ganz viel in Jogginghose auf der Couch. Abends drehen wir dann eine schöne Runde im Dorf. Carlo liebts, weil das der einzige Tag im Jahr ist, an dem wir wirklich durchs ganze Dorf streifen. Ab 17 Uhr ist eh keiner mehr draußen unterwegs, es ist still, man kann durch die Fenster im Vorbeihuschen Bescherungen und geschmückte Weihnachtsbäume sehen, und die Weihnachtsdekos in den Gärten leuchten nur für Carlo und mich :herzen1:

    Meist gibts danach noch eine schöne, ausgedehnte Zockung am PC oder ein gutes Buch und wenn wir müde sind, dann gehen wir einfach ins Bett. So schön, so entspannt, so ruhig...

    Mal schauen, wie es nächstes Jahr wird, wenn wir im eigenen Haus sind und Chris nicht mal eben so schnell zu seiner Familie fahren kann. Vielleicht ists dann so weit, dass wir unsere eigenen gemeinsamen Traditionen starten...

    Hier steht der grobe Plot, die Protagonisten sind wuselig und lebendig, die Welt baut sich nebenbei auch so auf - und gerade fühle ich mich so stark in meine Fotografenzeit zurückversetzt. Alles, was ich schreibe, ist blöd, klingt doof, muss gelöscht werden. Und dann tauchen da zwischendurch so Sätze auf, die ich richtig, richtig gut finde.
    Ich übe jetzt also ganz viel, meine Sprache zu entwickeln, meinen Stil zu finden. Lieblingsautoren kopieren, abwandeln, Schreibübungen, Achtsamkeitsübungen,.... Es macht so viel Spaß! :herzen1:

    Carlo darf die Strecke so gut wie immer selbst bestimmen. Und weil er ein sehr territorialer Hund ist, laufen wir halt die Grenzen seines Reviers außen ab. Ist auch ganz spannend da zu beobachten, welche wie oft kontrolliert werden. Dort, wo mehr Hundeverkehr ist, sind wir mehrmals die Woche (die nordöstliche und die südliche Grenze) dort, wo kaum wer unterwegs ist, schauen wir vielleicht alle paar Monate mal vorbei (Westen) und der Norden ist so der Filler für zwischendurch.

    Kreuz und quer durchs Revier müssten wir laut Carlo nie - macht ja auch keinen Sinn, ne? Wer läuft schon durch *sein* Revier? Eben.

    Abends will er immer auf den einen Hügel hinterm Dorf und von dort so 20 Minuten beobachten, dann bitte wieder heim.

    Für ihn reicht das an Enrichment. Nach so einem Kontrollgang ist er immer schwer zufrieden mit der Welt im Allgemeinen und sich selbst im Speziellen.

    Wenn Zeit und Wetter passen, sind wir gern an den Wochenenden zum Wandern auswärts. Neue Strecken liebt Carlo schon sehr, da läuft er auch immer gut motiviert vorne weg und hat sein Bravheitsgen aktiviert (wie gut der in fremder Umgebung hören kann!).
    Aber nach so einem Ausflug müssen wir abends, spätestens am nächsten Morgen, bitte doch mindestens die Grenze im Nordosten kontrollieren.

    Von mir aus könnten wir deutlich mehr Abwechslung reinbringen, aber für Carlo ists halt wichtig. Und nachdem es sich nicht negativ auf Hundebegegnungen oder anderes Verhalten auswirkt, darf er gerne patrouillieren. Solange wir oft genug zum Wandern für *mein* Enrichtment raus kommen und er da fein mitmacht, lauf ich auch seine Grenzen mit ihm ab und freu mich, wenn ich erkenne, wie die sich verschieben, weil ein neuer Hund irgendwo eingezogen ist oder ein Konkurrent wegfällt.