Beiträge von spanielforlove

    Wie schön, das freut mich für euch! 🤗

    Namensänderung ist kein Problem, machen viele mit ihren Auslandshunden auch im Erwachsenenalter noch. Plus, unser Kerl hört inzwischen auf seine Spitznamen genauso gut wie auf seinen eigentlichen Namen, und wir haben ihn erst mit 8 Monaten bekommen 👍

    Der Hundekumpel von meiner verstorbenen Boxerhündin war ein Langhaar-Collie. Wirklich sehr sensibel, hat alles gemeldet, was sich bewegte oder was ihm sonst nicht gefiel. Hat sich aber die stürmischen Begrüßungen meiner Hündin ohne Weiteres gefallen lassen. Motto: Mädchen dürfen alles. :D

    Aber immer, wenn wir unterwegs mit ihm waren, hieß es "Lassie, Lassie, Lassie". Jeder wollte "Lassie" streicheln. Dieser alte Hundefilm scheint in den Köpfen heute noch sehr verankert zu sein und mich persönlich würde das mehr stören, als wenn die Leute wegen "großer, dunkler Hund" die Straßenseite wechseln.

    Ja, das ist beim Pudel auch so und nervt tatsächlich. Es ist deutlich besser seit er keine „Pudelfeisur“ mehr hat, aber es ist einfach die Art wie er läuft, den Kopf hält und Leute anflirtet…man kann weniger in Ruhe spazieren gehen als mit anderen Rassen.


    Ich würde schon gucken ob Hütehunde dir liegen. Ich komm zB nicht so gut mit Hütis klar wie mit Jagdhunden. Finde sie optisch wunderschön, und auch süß, und finde cool was sie leisten können. Aber so ein „das Herz geht auf“ hatte ich bisher nur bei Jagdhunden. Ich finde die fühlen sich im Umgang einfach grundsätzlich anders an, auf einem anderen Level als sich auch zB ein Labbi und ein Cocker natürlich nochmal anders anfühlen.

    Das mit den Labbis hab ich auch, dass die mir zu „Kopp durch die Wand“ sind. Falls du dir auch Pudel angucken möchtest: mein Großpudel hat davon auch eine ordentliche Portipn, vor allem bei anderen Hunden. Bei Menschen ist er umsichtiger, und jetzt mit 15 Monaten auch nochmal viel entspannter geworden als er am Anfang mit 8 Monaten war. Gibt aber bestimmt auch gechilltere GP, meiner ist sehr sportlich (was ich auch genauso möchte).

    Von daher: lern ein paar Hütis wirklich kennen, die sind schon anders (und ebenfalls richtig toll, ist nur eine Typfrage).

    Neulich hatte jemand das so schön beschrieben wie sein Jagdhund und sein Hütehund im Wald auf Wild reagieren, quasi eine Situation, eine Motivation (Jagdtrieb) und ganz anderes Handling, weiß das noch jemand? Ich finde es grade nicht wieder…

    Meinst du das hier?

    Javik
    10. Juli 2023 um 14:20

    Jaaaaaa, genau der! Danke!! 😍

    Ich würde schon gucken ob Hütehunde dir liegen. Ich komm zB nicht so gut mit Hütis klar wie mit Jagdhunden. Finde sie optisch wunderschön, und auch süß, und finde cool was sie leisten können. Aber so ein „das Herz geht auf“ hatte ich bisher nur bei Jagdhunden. Ich finde die fühlen sich im Umgang einfach grundsätzlich anders an, auf einem anderen Level als sich auch zB ein Labbi und ein Cocker natürlich nochmal anders anfühlen.

    Das mit den Labbis hab ich auch, dass die mir zu „Kopp durch die Wand“ sind. Falls du dir auch Pudel angucken möchtest: mein Großpudel hat davon auch eine ordentliche Portipn, vor allem bei anderen Hunden. Bei Menschen ist er umsichtiger, und jetzt mit 15 Monaten auch nochmal viel entspannter geworden als er am Anfang mit 8 Monaten war. Gibt aber bestimmt auch gechilltere GP, meiner ist sehr sportlich (was ich auch genauso möchte).

    Von daher: lern ein paar Hütis wirklich kennen, die sind schon anders (und ebenfalls richtig toll, ist nur eine Typfrage).

    Neulich hatte jemand das so schön beschrieben wie sein Jagdhund und sein Hütehund im Wald auf Wild reagieren, quasi eine Situation, eine Motivation (Jagdtrieb) und ganz anderes Handling, weiß das noch jemand? Ich finde es grade nicht wieder…

    Vorgeschlagen wurden, als wir noch gesucht haben, auch diverse Terrier.

    Inzwischen sind alle vor allem ob der Größe erstaunt, wenn wir erzählen dass ein Pudel bei uns wohnt. Da ist der Standard-Kommentar: ooooh, der ist aber groß (er hat 62cm auf 20kg, unser Spargel xD). Mit einem schwarzen Hund rechnen auch viele nicht :denker:

    Ich würde nicht nochmal gegen die Optik entscheiden. Unser Blue ist großartig, wir haben sehr viel Spaß zusammen, er passt charakterlich perfekt in unser Leben und zu unseren Ansprüchen.

    Trotzdem habe ich mich nach nunmehr 8 Monaten immer noch nicht so richtig mit der Optik, v.a. mit der Farbe anfreunden können |) (im Gegensatz zum Rest der Welt, die ihn wunderschön finden in Schwarz |))

    Daher wird der nächste Hund wohl doch ein kleines bisschen auch nach Optik ausgesucht, klar geht Charakter vor aber Optik ist nicht komplett irrelevant. Habe ich bevor er hier eingezogen ist aber auch noch anders gesehen^^

    Also unser Blue ist ja auch so ein „übriggebliebener“, da leben 5 eigene Pudel bei der Züchterin und er ist als 6. Hund dann ganz normal mitgelaufen. War mit in der Hundeschule, hat verschiedene Menschen kennengelernt, verschiedene Umgebungen, und vor Abgabe hat sie extra nochmal mit ihm ein paar Sachen geübt (durch die Stadt laufen, Menschenmengen etc), auch um zu gucken wie er das so mitmacht und ob das alles gut zusammen passt. Da haben wir zB auch Videos bekommen wie er sich da so verhält.

    Einzig mit Fremdhunden war (und teilweise ist) es etwas schwierig, weil die halt dort im Wald deutlich lockerer sind mit „Hallo sagen“ und so. Er hat sich da immer an den anderen Hunden orientiert und ist halt gekommen wenn die abgerufen wurden, das müssen und mussten wir die letzten Monate nochmal gemeinsam aufbauen.

    Ansonsten haben wir eben geguckt, dass unser Junghund vorher in etwa so gelebt hat wie wir leben: in der Stadt, mit Autos, Fahrrädern, den ganzen Geräuschen. Einen Junghund der nur Lad kennt hätte ich wohl eher nicht genommen mit unserer Lebenssituation. Würden wir auf dem Land leben, dann natürlich umgekehrt. Und was mir auch wichtig war: er kannte schon Wald und Wiese zum Gassi gehen, da er ordentlich Jagdtrieb hat war mir das wichtig dass er das schon von Anfang an kennt.

    Plus, unsere Züchterin hat gleich zu Anfang schon diverses gesagt was gut läuft, aber auch einiges was noch Arbeit braucht oder nicht geht (zB der Jagdtrieb, dass er ggf nicht so für Mantrailing geeignet ist, dass er nicht zuchttauglich ist, dass er nicht sooo doll an Futter interessiert ist, solche Sachen). Das fand ich super, er wurde halt nicht als „alles perfekt für jegliches geeignet Träumchen auf allen Ebenen“ verkauft, sondern halt genau so beschrieben wie er ist. Auch darauf würde ich achten und wenn jemand einen 8 Monate alten Hund als „kann schon alles und ist für ALLES geeignet“ verkaufen würde, würde ich wohl auch etwas stutzig werden und entweder Abstand nehmen oder mir den Hund seeeehr genau angucken wollen.

    Erstmal gute Besserung an den Kleinen!

    Ich würde auf jeden Fall auch Darmaufbau machen. Haut und Darm hängen ganz eng zusammen, und wenn das Mikrobiom (also die Besiedlung mit nützlichen Bakterien) nicht stimmt kann das sowohl zu Allergien (bzw. Unverträglichkeiten) als auch zu Pilz führen, da der Pilz dann quasi den Platz einnimmt der vorher durch nützliche Bakterien geschützt war.

    Darmaufbau kannst du durch Probiotika machen (gibts in Kapselform) und durch fermentierte Sachen wie Frischsauerkraut aus dem Bioladen. Das ist das aus dem Kühlregal, nicht pasteurisiert und ohne Essig. Das enthält lebende Bakterien. Hat bei uns sehr geholfen während einer AB-Behandlung. Auch möglichst frisches, unverarbeitetes Futter hilft dabei, das Mikrobiom wieder in Ordnung zu bringen.

    Ich habe bei mir selbst übrigens diverse Unverträglichkeiten durch Ernährung wieder weg bekommen und kenne auch einige, die das ebenfalls geschafft haben. Kann also auch sein, dass es wieder besser wird damit :)

    Viel Erfolg euch bei der Behandlung!

    Um welche Farbe geht es denn?

    Auf schwarz sieht man zB Zecken sehr schlecht, dafür Kletten und Grannen sehr gut. Und man sieht nicht so schnell wenn der Hund schmutzig ist wie bei weiß.

    Habe bei unserem auch auf Fellqualitöt geachtet, die Mama zB hat sehr drahtiges Fell und die älteren Halbgeschwister ebenfalls. Habe einige getroffen die von sehr feinem, fizzeligem Fell berichtet haben wo es dann nervig war ständig den Filz rauszubekommen. Da hätte ich einfach keine Lust drauf, daher ggf nicht ganz irrelevant |)

    Für uns hat es außerdem sehr gut gepasst einen Junghund zu nehmen, sind ja auch Hundeanfänger und er hat die Basics einfach schon bei der Züchterin gelernt, wir konnten direkt viel mit ihm machen (zB jeden Tag ein Stündchen spazieren gehen, sowas), und er war schon stubenrein. Klar, am Anfang hat er trotzdem jeden zweiten Tag einen Ruhetag gebraucht, um sich an alles zu gewöhnen, und am Anfang haben auch 30-40min Gassi gereicht. Das ging aber schnell vorbei, war halt die Eingewöhnung wo alles neu war. Insgesamt fand ich es aber sehr angenehm einen Hund zu bekommen, wo man schon viel über den Charakter sagen kann, schon sagen kann wo man vielleicht dran arbeiten muss und wo die Grunderziehung einfach schon sitzt :)

    Hm,, übrig geblieben finde ich momentan nicht so verwunderlich. Nach Corona und mit der Inflation ist der Markt ja immer noch ziemlich gesättigt.

    Beim Pudel würde ich auf jeden Fall auf Wesensfestigkeit und Nervenstärke achten, wir haben uns ja auch verschiedene Größen angeguckt und ich fand viele der kleinen eher ängstlich (nicht alle, da waren auch sehr wesensfeste Hunde dabei, aber kam halt häufiger vor als bei den großen).

    Da könntest du dir auch noch den Kleinpudel anschauen, durch das geringe Gewicht sind die etwas „höheren“ Varianten immer noch sehr gut zu halten. Unser Pudel zB ist zwar 62cm hoch, also wirklich eine hohe Schulterhöhe, wiegt aber trotzdem nur ca 22kg (momentan 20 aber nur weil er eine Zeckenkrankheit hatte und abgenommen hat). Das ist nicht zu vergleichen mit einem Labrador, der bei gleicher Höhe dann 35kg wiegt. Muss man einfach mal ausprobieren, aber ich fand die Kleinpudel die wir so getroffen haben vom Wesen her angenehmer.

    Hast du mal im Pudel Thread reingeschaut? Da kannst du sonst auch nochmal nach Pudeln fragen, wie die so sind. Ich finde sie vom Wesen her auch sehr anders als Havaneser, viel mehr Energie, viel hüpfiger und wuseliger. Mir sind die Havis ja zu ruhig, aber das ist Typfrage. Denke mal ein Pudel braucht schon etwas mehr Action und Kopfarbeit um entspannt im Alltag mit zu laufen, Havis kenne ich auch viele die gerne chillen und denen ein Spaziergang am Tag auch reicht 🤷‍♀️