Beiträge von Wirbelwinde

    Ich habe hier einen Hund (Russky Toy) der sich Jahre mit baumelndem Vorderbein durchs Leben quälte. War der Vorbesitzerin angeblich nicht aufgefallen.

    Der Mensch kann sich schon extrem für das Leid anderer Lebewesen um ihn herum verschließen, ich würde wetten das Qualzuchten davon nicht überproportional betroffen sind.

    Klar sind die öfter offensichtlich krank, aber auch bei anatomisch gesunden Hunden wird doch verdammt viel zu oft bei Problemen weggesehen, Zähne z.B..

    Frage zum Fortan:

    Auf dem Fläschchen steht: Die Einwirkdauer bei der Applikation ist entscheidend für den Erfolg.

    Was genau soll das heißen? Einwirkdauer = Zeit, bis der Hund wieder frisst/trinkt, oder was?

    Denk ich mal.

    Darum putze ich erst und geh dann vor dem schlafen noch mal mit Fortan drüber.

    Den Stationären Aufenthalt haben wir gerade hinter uns, und ich hatte ähnliche Sorgen wie Du, wie sich dann herausstellte unbegründet. Mein Zwerg hat dort sogar normal gefuttert, hätte ich keinen Pfifferling drauf gewettet!

    Die Zeit in der Klinik finde ich extrem wichtig, je größer die OP um so lieber noch nen Tag dranhängen, die haben da einfach die besseren Möglichkeiten zur Schmerzbehandlung. Meinen Zwerg habe ich nach 2 Tagen wieder abgeholt und es ging ihm da schon wieder richtig gut ( Hernien-OP, also kleinerer Eingriff als Milzentfernung).

    Die Milz würde ich auf jeden Fall entfernen lassen, selbst gutartige Tumore können zu bösen Komplikationen führen.

    Bei meinem Zwerg wurde jetzt auch als Nebenbefund ein Schatten auf der Milz entdeckt, stehe also demnächst wahrscheinlich vor der selben Entscheidung wie du gerade, und sollte sich da was verändern steht meine Entscheidung jetzt schon fest, das kommt dann sofort raus

    Ich putze Abends die Zähne und tupfe vor dem schlafen das Fortan auch mit Q-Tip auf die Zähne.

    Sicher bin ich mir nicht ob es was bringt, putze aber auch wirklich sehr gründlich.

    Das Orozyme bestell ich jetzt einfach mal und guck ob ich dem Rest damit etwas einfacher zuleibe rücken kann.

    Ich putze mit Kokosöl, das liebt die Bande so sehr dass das putzen zur Nebensache wird :grinning_squinting_face:

    Als Grizu Ende letzten Jahres so krank wurde ist mir das aber Dummerweise komplett hinten runter gefallen, und die Rechnung haben wir dann vor 4 Wochen bekommen als Freki komplett auf den Kopf gestellt wurde...

    Halbes Jahr reicht um reichlich Farbe anzusetzen :loudly_crying_face:

    Seitdem sind wir wieder täglich dran, und das allermeiste haben wir schon weg!

    Fortan hatte ich mir bestellt, aber jetzt hier gelesen das es wohl nicht der Brüller ist, werde dann wohl jetzt mal Orozyme nachordern, eine Stelle will noch nicht so wie ich das will, und da alles andere Top aussieht lass ich ihn dafür jetzt nicht nochmal in Narkose legen.

    Meine TÄ hat sich bei mir entschuldigt das sie 9,77 € fürs Fäden ziehen berechnen mußte, als ob das noch wirklich ins Gewicht fallen würde :see_no_evil_monkey:

    Klinik 3 Tage, Perinealhernie beidseits, Kastration, Schall Milz mit Feinnadelbiobsie 1654,31€.

    Herzultraschall (2D und M- mode, Dopplerverfahren) 317,11€.

    Ich bete jetzt einfach mal das in 2 Monaten die Milz gut aussieht und dieses absolut unsägliche Jahr damit durch ist :pleading_face:

    Hat hier noch jemand den Buture jr400 und dazu einen ultimativen Tipp für eine Ersatzteilquelle?

    Manno, das Ding ist seit 1 1/2 Jahren hier und saugt immer noch wie am ersten Tag, ich mag ihn wirklich sehr, aber langsam wirds schwierig...

    Ich bin auf der Suche nach einer Bürstenrolle und werde irgendwie nicht fündig :face_with_steam_from_nose:

    Mit Filtern hatte ich mich zum Glück eingedeckt, und auch die Elektrobürste (durch eigene Doofheit geschrottet) konnte ich noch ergattern, nur die Bodenwalze war da nicht bei.

    Bei Perinealhernien ist die Prognose, dass es hält übrigens auch besser, wenn gleichzeitig kastriert wird. Daher hatte ich bei meinem Spitz ja auch in den sauren Apfel gebissen. Er war auch acht Jahre alt.

    Ich würde mich wegen der Hormone nicht verrückt machen. Schau erst Mal wie sich das entwickelt. In dem Alter kann es gut sein, dass sie beim Verhalten kaum Veränderungen zeigen.

    Das mit den Hernien hab ich dann auch gelesen, egal was kommt definitiv die richtige Entscheidung ihn gleich mit kastrieren zu lassen.

    Danke fürs Mut machen, jetzt kann mans ja eh nur noch nehmen wies kommt.

    Spätestens für Silvester werd ich mich aber vorsorglich mal mit Medis eindecken :dizzy_face:

    Bei einem 8-jährigen Hund würde ich jetzt auch nicht mehr die grossen Veränderungen erwarten.

    Das Fell kann sich - je nach Rasse und Individuum - unschön verändern, wobei das bei angemessener Fellpflege gut unter Kontrolle zu halten ist und dann vor allem eine optische Veränderung bleibt. Muss aber nicht sein.

    Meist sind auch unsichere Hunde in diesem Alter doch schon so gefestigt, dass sich da in Bezug aufs Verhalten nicht mehr viel ändert. Vielleicht werden sie etwas ruhiger und Artgenossen gegenüber etwas toleranter, eh schon bestehende Unsicherheiten können sich (meist leicht) verstärken oder aber durchaus auch abschwächen. Kommt halt immer drauf an, wie stark ein Verhalten über die Sexualhormone gesteuert wird bzw. wurde und das lässt sich halt im Vornherein nur sehr schwer abschätzen.

    Ich setz mich jetzt vielleicht in die Nesseln, aber es wird heutzutage gerade in 'informierten Kreisen' auch sehr viel Angstmache bezüglich der Kastration betrieben. Ich kastriere wirklich keinen Hund leichtfertig, aber wenn die Gesundheit auf dem Spiel steht, würde ich - gerade bei einem Hund in diesem Alter - keinen Moment zögern.

    Ich wage zu behaupten, dass sich Dein Hund sehr viel weniger stark verändern wird, als Du das jetzt vielleicht befürchtest. Alles Gute!

    Danke dir auch!

    Ich sehe das nicht so fanatisch, was muß das muß, aber ohne Grund hätte er sein Gemächt definitiv behalten dürfen.

    Es ist auch wirklich schwer in dem ganzen schwarz-weiß die relevanten Fakten rauszufiltern :zany_face:

    Aber ich denke auch das wir Glück hatten und er 8 Jahre von seinen Hormonen profitieren durfte.

    Die Kastra an sich kann ja auch Vorteile haben, im Bezug auf seine Hernien und die Prostata auf jeden Fall, da kommen wir mit allem anderen auch noch zurecht!

    Montag war OP, die Paraprostatische Zyste stellte sich als Perinealhernie heraus.

    Da die Prostata aber Zysten aufwies haben wir uns trotzdem für die Kastration entschieden.

    Mein Zwerg hat 2 Tage Klinik super gemeistert, hat dort sogar normal gegessen was mich mehr als überrascht hat!

    Jetzt haben wir 2 Wochen Ruhe verordnet bekommen, ihm geht's aber schon wieder richtig gut, unglaublich was die Nasen so alles wegstecken!

    Nun bin ich mal mehr als gespannt wie er sich entwickelt...

    Meine Hündin kam mit 7 Jahren zu uns.

    Die ersten 3 Wochen lebte sie quasi nur in ihrer Stoffbox.

    Das sie zum streicheln zu mir kam dauerte etwa 2 Monate.

    Den ersten Spaziergang an dem sie anfing sich für ihre Umwelt zu interessieren kam etwa so nach einem halben Jahr.

    Vor ein paar Wochen hat sie zum ersten Mal richtig gespielt und dolle 5 Minuten gehabt ( na ja, eher 2 Minuten, aber ich hab immer noch Freudenpippi in den Augen wenn ich dran denk), und sie ist jetzt 2 Jahre bei uns!

    Niemals würde ich mir anmaßen einen Hund nach wenigen Wochen in eine Schublade zu stecken und ihn darin einzusperren!

    Wie schon erwähnt, nimmst du ihm jetzt seine Hormone tust du ihm einfach keinen Gefallen!

    Geduld heißt in Jahren zu denken!