Beiträge von noda_flake

    Der Husky Mix war auch so jung und schon sehr sportlich aktiv mit Agility etc

    Ab einem Jahr fängt man normalerweise langsam an von 30cm auf 55-60 zu stellen für die Large Hunde. Die Hunde springen aber niemals die ganze Stunde so hoch, sondern immer mal wieder ein paar Sprünge. Und niemals vor einem Jahr. Hilde springt immer noch nur 30cm. :pfeif:

    Weiß man ja nicht was die Leute tun bzw wie sie trainieren :ka: Aber er wirkte schon als könne er schon relativ viel

    Eben haben sie gesagt dass die Halter wussten was sie üben müssen.

    Den Husky Mix fand ich süß und meine Herren war der hübsch!

    Bin sehr gespannt auf Cola, in der Vorschau sah das eben richtig gut aus 🥰

    Andere Artgenossen. Ist das Sozialisierungssache oder haben sie wirklich im Erwachsenenalter immer ein Problem mit anderen Hunden?

    Ich hab zwar keinen RR aber auch eine Rasse die sich im Erwachsenenalter eher nicht so gerne mit anderen Hunden auseinander setzt und ich kann sagen.. ja, Sozialisierung ist gut und wichtig. Meine ist sehr sozial verträglich, wenn auch charakterlich eher unsicher, aber sie kann Körpersprache etc gut lesen und akzeptieren und handelt dementsprechend.

    Aber.... sie hat dennoch keinen Bock auf Hunde :tropf: Also Hundefreunde und mit geregelten Kontakten etc kein Problem, aber Frendhunde? Kann sie gut und gerne drauf verzichten und hat auch nicht die Tendenz Kontakt zu suchen. Und wenn sie angepöbelt wird, dann gibt sie mittlerweile recht zuverlässig auch Mal Kontra.

    Ich denke damit muss man bei solchen Rassen einfach rechnen und ich kann damit sehr gut leben dadurch dass sie eben nicht unverträglich ist. Und wenn man die Kontakte reguliert und ihr Freiräume schafft hat sie kein Problem. Sie geht dann auch mit komplett fremde, intakten Hündinnen Gassi - alles kein Thema. Wählen würde sie es aber vermutlich nicht :pfeif:


    Ansonsten habe ich, persönlich bisher nur RR (persönlich) kennen gelernt die eher unsicher sind, und in ihrer Unsicherheit aber auch ordentlich nach vorne gehen. Ich hab mal Praktikum in einer Pflegeeinrichtung gemacht wo die PDL einen RR Rüden hatte, glaub 2 Jahre war er. Wunderschönes Tier aber einfach mega unsicher und ängstlich. Der hat sich selbst vor wehenden Gardinen erschocken. Besucher hat er regelmäßig an die Wand gestellt, auch mich einmal und dann rutscht dir schon das Herz in die Hose. Der ging mir mit dem Kopf bis an die Rippen (bin ca 1,73 groß) und ich fand das sehr unpassend für diese Arbeit. Hätte ja auch mal ein Patient sein können... War Herrchen dabei war er wirklich artig aber alleine? Hat er halt sein Ding gemacht, aufgepasst und dementsprechend gehandelt, war er alleine im Pausenraum wurde man IMMER angeknurrt, wenn auch nicht mehr aber immerhin.

    Ich fand den Hund sehr fehl am Platz und habe das am Ende meines Praktikums auch so kommuniziert.


    Also es geht nicht nur im Unverträglichkeit mit Artgenossen sondern auch darum dass sie Menschen ggü oftmals misstrauisch sind, die zeigen Territorialverhalten und auch damit muss man umgehen können. Ich finde das gepaart mit Unsicherheit immer eine sehr schwierige Kombi...

    Auch scheinen sie sehr Wetter sensibel zu sein (zumindest was ich hier im DF so lese von den Haltern), dessen muss man sich dann auch bewusst sein. Kenne eine Hündin aus unserem HuSchu Kurs die bei Regen halt nicht raus geht |) Aber die ist sonst super nett, jagt allerdings und kann kaum frei laufen.

    Wir haben ja eingie Halter hier, die können bestimmt noch mehr erzählen. Meine Erfahrungen sind eher begrenzt.

    Edit:

    Pfotenhund gibt nochmal ein paar tolle Sachen zu bedenken :bindafür:

    Wir sind keine unerfahrenen Menschen, uns ist auch klar, dass Welpen aufgedreht sind. Bonny war bis sie 2 Jahre alt wurde ein Powerpaket, aber dann haben die richtig schlimmen Probleme begonnen.

    Uns ist einfach wichtig, dass der Hund sich gut erziehen lässt und nicht ständig austestet und meckert, wenn man ihm ein klares Kommando gibt.

    Ja, weil sie dann ihre Rasse-typischen Probleme bekommen hat. Viele kurznasigen Hunde bekommen erst im Alter von 2-3 Jahre die typischen Probleme. Dass sie den Rest ihres Lebens so ruhig war, lag schlicht und ergreifend daran dass sie vermutlich zu krank war um am Leben teilzunehmen.

    Dass Hunde mal austesten, Grenzen testen etc ist vollkommen normal und gehört zum Leben dazu. Das kennst du doch sicher von deinen Kindern auch, oder?

    Die hinterfragen doch auch mal die bestehenden Regeln nach der Gültigkeit, oder?

    Und genauso ist das mit Hunden auch.

    Sie sind keine Roboter die man programmieren kann. Und da müsst ihr eben, egal welche Rasse, Arbeit und Zeit investieren :bindafür:

    Unter ruhig verstehe ich hauptsächlich den Bewegungsdrang. Der zukünftige Hund sollte keine gewaltigen Märsche einfordern. Er sollte außerdem ruhig bleiben, wenn Kinder im Haus herumflitzen und spielen und nicht dazwischen gehen.

    ....

    Er soll also einerseits ruhig sein, wenn wir ihm das sagen, aber gleichzeitig auch fit genug um mit den Kindern und uns zu spielen und länger als 20 Minuten spazieren gehen.

    Das Zweite schafft JEDER gesunde Hund. Selbst ein Chi oder ein Yorkie - egal wie groß die Hunde sind.

    Ihr müsst euch wirklich lösen von dem Vergleich zu eurem schwer kranken Hunde, den ihr vorher hattet. DAS war kein normales Hundeverhalten.

    Jeder junge, fitte und gesunde Hund bewegt sich viel und gerne. Klar, gibt es da noch Unterschiede zwischen den Rassen aber auch die Begleithunde wollen sich bewegen, länger als 1h spazieren gehen und haben Spaß an Beschäftigung wie apportieren, oder gar gewissen Hundesport Arten. :ka:

    Alles andere, was ihr fordert, ist tatsächlich eher Erziehungssache und damit in EUREN Händen. Also Dinge wie Ruhe halten, keine Kinder jagen, keine Bälle jagen etc....

    Ich denke, wenn ihr euch von gewissen Klischees lösen könnt, könnt ihr unter den Begleithunden schon eine passende Rasse finden :bindafür:

    Ich muss ehrlich gestehen dass ich es echt doll finde was manche sich hier rausnehmen.

    Die TE hatte eine Frage zu ihrem Hund und wollte keine Beurteilung über ihre Beziehung/Ehe haben und ob ihr Mann jetzt gut/schlecht ist. Das geht euch doch alle einfach mal gar nichts an.

    Und nur weil ihr es nicht verstehen, nachempfinden oder was auch immer könnte, kann man doch andere nicht einfach so verurteilen. Ihr wisst doch gar nicht welche Gespräche/Kompromisse zwischen den Menschen stattfinden und laufen.

    Die TE wollte wissen wie sie ihrem Hund helfen kann, die Situation ist nunmal wie sie ist. Könnt ihr toll finden oder nicht - geht euch aber einfach mal nichts an!

    Und glaubt ihr nicht dass die TE versucht hat ihren Mann zu überreden? Dass sie nicht von allein daran gedacht hat dass das permanente reinholen das Problem lösen könnte? Das aber vlt auch Probleme mit Hund #2 verursachen könnte?

    Nein, da werden einfach mal zwei Menschen verurteil nur weil sie ein Arragement haben dass ihr nicht so haben würdet.

    Ich bin mir sicher dass der Mann es auch nicht sooooo toll findet dass seine Frau den größten Teil ihrer Freizeit draußen und nicht mit ihm verbringt :ka: Aber sie haben nunmal diesen Kompromiss getroffen.

    Wichtig ist doch jetzt dem Hund zu helfen, dass er wieder entspannt im Garten/Zwinger bleiben kann.

    Denn DAS ist nunmal die Situation!

    Das ganze unterbinden ist leider auch nicht so einfach. Echo rastet ja nur aus, wenn er draußen ist und ich drinnen. Sobald ich rauskomme und ihn anschnauzen will hört er sofort auf.

    Ich glaube er hat mich ganz gut in der Hand.

    Vielleicht ist es einfach nur genau das. Er weiß genau wenn er sich aufführt wie "irre" dann kommst du irgendwann raus, und wenns nur zum schimpfen ist. Damit hat er dann sein Ziel erreicht. Hat meine Hündin auch gemacht als Junghund (in anderem Rahmen allerdings).

    Ich würde mir auch einen Trainer suchen und schauen was man da machen kann, und ob es nicht vielleicht ein Problem ist das ganz woanders gelagert ist.