Beiträge von noda_flake
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Ich hab mal eine Frage, und zwar habe ich gerade einen Urlaubsgast und der... mag nicht gerne angefasst werden. Also er hat keine Angst im Sinne von er verkriecht sich, rennt weg oder so. Allerdings hat er mit berührt werden, streicheln usw durchaus Stress, meidet und beschwichtigt sehr viel.
So viel ich weiss wurde er als Junghund von seinem damaligen Herrchen zeitweise sehr grob behandelt und scheinbar ist das hängen geblieben. Er ist im Kontakt mit Menschen generell sehr ambivalent... eigentlich will er, aber irgendwie auch nicht.
Ich hab heute mal versucht das wie einen Trick aufzubauen. Also ich hab ihn ruhige berührt und gestreichelt, zunächst an Stellen wo er es "okay" finden und das belohnt. Und mich dann langsam vorgetastet... wie würdet ihr das machen?
Ziel ist nicht das er anfassen toll findet... aber er muss sich ja anfassen lassen, gerade wegen TA usw.
Zecken entfernen und ähnliche Sachen sind teilweise wirklich kompliziert
Wenn er wirklich mal verletzt ist und Schmerzen hat
Keine Chance. -
Ich würde gar nicht wissen wollen, was Herr Rütter über uns als Hund-Mensch-Team sagen wollen würde. Der wäre bei der Rassewahl schon in Gelächter ausgebrochen ob der "unnötigen Rasse".
Ich auch nicht
Immerhin hab ich eine der schlimmsten Hunderassen zu Hause - aktuell sogar zwei 
Tatsächlich würde ich ihn gerne mal fragen wie viele nette und entspannte Tiere er von den Rassen, die er ja immer als "schlimm" und "Terroristen" darstellt, er schon getroffen hat. Das er als Trainer oft Extremfälle trifft, klar. Aber wie viele nette und "funktionierende" Hunde trifft er denn, das er solche Aussagen treffen kann?
Spoiler anzeigen
Ach, das erinnert mich... ich wollte mit dem Bären heute apportieren, scheinbar hilft das ja gegen alles, vlt will er dann mal nicht anderen Hunde fressen
Alles anzeigenDas Traurige ist, dass dieses Angebot so gut wie jede Hundeschule hat, angenommen wird es so gut wie nie.
- Kooiker
- Kromfohrländer
- Stabyhoun
- Toller
- Pinscher / Dobermann
- Foxterrier
- Catahoula Leopard Dog
- Ridgeback (den hat sie uns aber nur hinter vorgehaltener Hand empfohlen, weil der bei Dogs als Qualzucht gelte)
Ähm ja. Also von allem etwas. Hilfreich oder gar fundiert war das nicht 🫣
Ich bin hin und hergerissen zwischen lachen und schockiert sein

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Er meint aber dass ich sie z.B. "am Kragen" (das heißt am Fell) zurück schleppen soll wenn sie nicht im Platz bleibt. Oder auf den Boden presse wenn sie nicht möchte. Oder ich soll mal brüllen, ich rede zu leise mit ihr.
Er meint sie testet mich und ich muss ihr zeigen dass ich die Führung habe und weiß was gut für sie ist.
Er sagt bei den Aussies muss man das machen, sonst tanzen sie einem auf der Nase herum.Ich habe eine Rasse die ähnlich gestrickt ist, wie deine. Nicht identisch... aber es geht schon in eine ähnliche Richtung.
Meine Hündin ist jetzt 3 Jahre alt.
Am Anfang wurde mir auch genau das Selbe gesagt wie dir.
"Die muss wissen wo sie steht, sonst hast du später Probleme!" "Das ist ein Cattle Dog... die werden die Pest wenn man denen nicht zeigt wer das sagen hat" "Diese Hunde sind sehr körperlich, die vertragen sowas... kannst ruhig mal bisschen doller sein."
Das sind jetzt keine exakten Zitate, aber Dinge die mir gesagt wurden, die an mich heran getragen wurden und welche ich auch (in Maßen) umgesetzt habe.
Was ich davon habe? Bis heute eine Hündin die mich meidet wenn sie merkt ich werde sauer, die sofort anfängt zu fiddeln in Situation wo sie früher für bestimmtes Verhalten richtig Anschiss kassiert hat, zb. bellen wenn sie nicht weiter wusste.
Ich behandle sie bestimmt schon reichlich 2 Jahre nicht mehr so und sie zeigt dieses Verhalten nach wie vor. Sie hat sich das ganz genau gemerkt.
Cattle Dogs sind körperlich und sie sind "hart" aber sie haben eine weichen Kern, und auf den muss man aufpassen (ist natürlich auch immer eine Typ Frage).
Ich bin heute viel viel netter zu Cali als damals, ich nehme gewisse Sachen mit Humor und finde sie eher witzig als das ich sie schimpfen würde.
Sie ist sicherlich nicht perfekt erzogen
Manch HuHa hier würde die Hände überm Kopf zusammen schlagen, aber für unseren Alltag ist sie perfekt.Sie ist frech, ohja... sie ist unerschrocken und mutig, gewillt mit mir ALLES zu machen. Und ich glaube, wenn ich damals nicht einen anderen Weg eingeschlagen hätte - wäre sie all das heute nicht.
Ich denke, die brauchen Konsequenz - ja, auf jeden Fall. Und es darf auch mal richtig rappeln im Karton (verbal) aber körperliche Härte vertragen diese Hunde schlecht. Cali ist nicht der Typ der sich umdrehen würde - der Rüde, den ich aktuell in Pflege habe, aber sehr wohl. Er hat eine lange Zündschnur aber wenn man ihn immer und immer wieder korrigierend gängeln würde - dreht er sich 100% irgendwann um. Und dann ist aber Feuer in der Hütte - wenn er das einmal spitz kriegt dass das funktioniert.
Ich habe das schon angesprochen, aber der Trainer meint dass dieser Umgang absolut notwendig ist um später nicht ein Hundeleben lang jeden Tag diskutieren zu müssen.
Frage ist ja... was sind das denn für Sachen wo ihr diskutiert? Müssen die überhaupt diskutiert werden?
Ich kenne mittlerweile einige Cattle Dogs sehr gut und hab die Erfahrung gesammelt das Fairness sehr wichtig ist und das sie auf positive Geschichten wesentlich besser und schneller reagieren als wie auf negatives Training und Strafen. Ich denke da musst du schauen, wie ist dein Hund drauf, wie ist sie charakterlich, was hälst du für richtig fair, kannst du authentisch vermitteln.
Wie bereits gesagt wurde...Konsequenz hat nichts mit Härte zu tun.Aber eins ist klar: Wenn du ein schlechtes Bauchgefühl hast - hör auf dieses.
Ich habe es damals nicht getan und es tut mir heute Leid, ich habe meinem Hund oft Unrecht getan, hab Sachen verpasst die ich heute unheimlich genießen würde. Man kann die Zeit aber nicht zurück drehen. Deswegen, hör auf dein Bauchgefühl. Schau dir die andere HuSchu an und dann kannst du ja immer noch entscheiden
Ist ja nichts verbindliches! -
das lerntheoretisch die Belohnung das Kommando ja beendet
Das stimmt doch pauschal nicht.
Ich kann doch dem Hund auch beibringen indem ich in hoher Frequenz belohne, dass es sich lohnt sitze/liegen/stehen zu bleiben.
Eben nicht das Auflösen belohnen.
Und sie benennen das eben mit "bleib"
Ist in MEINEN Augen doch das selbe - auser ich hab nen totalen Denkfehler.
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Worin ist also der tatsächliche Nutzen von "bleib"?
Mir fehlt sowohl "Sinn" als auch Konzept.
Könnt ihr mir das näher bringen?Da hatten die Rütter Trainer in ihrem Podcast letztens erst eine sehr interessante Diskussion zu.
Und zwar wurde es so begründet, das lerntheoretisch die Belohnung das Kommando ja beendet.
Heisst Hund macht sitz, ich geb nen Keks - Kommando beendet weil es gab ja das worauf man "gewartet" hat.
Deswegen eben das "bleib" damit der Hund auch trotz Belohnung und dem lern-theoretischen Endes der Übung eben bleibt wo er soll.
Ich versteh das durchaus aber... ist es nicht vollkommen egal?
Mein Hund hat NIE "bleib" gelernt - bei uns gibt es auch Kommando gilt solang bis es aufgelöst wird.
Ist doch vollkommen egal, Hauptsache der Hund macht was er soll.
Ich weiß leider nicht mehr in welcher Episode es war, falls es sich Jemand anhören will. Der Podcast heißt "Hundestunde" und entweder war es die Folge "Grundkommando's" oder die letzte "Fragestunden" Folge.
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Naja, mein erster Gedanke als ich den jungen Mann mit Morty gesehen hab war : ,,Ein Dalmatiner hätts doch auch getan..."
Genau DAS war auch mein erster Gedanke!
Und ich finde es halt nach wie vor unfair dass die ganze Zeit nur gesagt wird, "Der arme gestört gezüchtete Hunde" aber keiner mal fragt was Herrchen denn mit seinem LZ SH so macht, außer Mountainbiken und ihn damit ins non-plus-ultra zu schießen?
Genau, vermutlich nichts. Wobei ich glaube dass er vlt bisschen UO mit ihm gemacht haben könnte... mein Laienauge meint ein paar Ansätze gesehen zu haben (kA ob das stimmt
)Es wird nur auf der Zucht rumgehackt!
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Hund und Kind ist möglich. Wo ein Wille da ein Weg...
In der Anzeige steht, "Keine Kinder und Katzen" vlt ist er nicht kompatibel mit Kindern

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Ich bin auch nicht DER Rütter-Fan, aber ich kann seine negative Haltung aus EIGENER Erfahrung heraus komplett verstehen.
Sicherlich, aber es gibt auch genug die es anders machen
In seiner Welt aber scheinbar nicht und deswegen zu sagen, “Alles Schei*e” ist nicht sinnvoll -
Was passiert eigentlich jetzt mit ihren Hunden?