Beiträge von Degurina

    Ich finde es einfach komisch, dass sich der Züchter nicht an die Absprache halten will. Da wurde Urlaub geplant, ggf. Anreise etc., und dann wird die Absprache kurz vorher mit vorgeschobenem Grund einseitig verändert?

    Das hat für mich einen Beigeschmack. Weniger, weil du unbedingt erst einen 12 Wochen alten Welpen haben möchtest, sondern eher, weil der Abgabezeitraum bereits besprochen wurde und dann ist das laut Züchter plötzlich nicht mehr so? Persönliche Gründe hin oder her, entweder kommuniziert man das entsprechend (hier geht es nicht nur um ein Lebewesen, sondern es besteht ein Vertrag mit Pflichten und Rechte für beide Seiten), oder man sollte solch ein Verhalten nicht mit einem Kauf unterstützen.

    Ist das ein seriöser Verbandszüchter? Gerade, wenn man so kurzfristig an einen Welpen kommt (so kommt es mir bei der TE jedenfalls vor), sollte man genau auf die Herkunft achten. Und nein, einzeln betrachtet schreit das Vorgehen des Züchters für mich nicht nach Vermehrer, aber wenn man es eilig hat, hat man vielleicht schon ein paar "Red Flags" übersehen...

    Wir hatten heute mal wieder eine unerwünschte Begegnung... diesmal zwei große Hunde, die im Dunkeln plötzlich aus dem Wald kamen, direkt hinter den letzten Häusern. Mein Mann kennt die beiden bereits "beruflich" , die zwei die im Dorf bekannten Listis hauen regelmäßig von ihrem Grundstück ab, aber bisher ist nie etwas passiert. I. d. R. gucken sie nur, manchmal versperren sie den Weg und bellen. Also alles "noch" in Ordnung (ich finds natürlich kacke, aber ich fange sicher keine fremden Hunde ein, wenn ich meinen netten Teenie an der Leine habe).

    Ich hab sie mit Klatschen und Rufen auf Abstand halten können, Koda hat nur mal kurz aus Frust gebellt, weil es nicht sofort weiterging, aber ist direkt wieder entspannt weitergelaufen. Auf dem Rückweg waren sie schon nicht mehr zu sehen und Koda war auch cool drauf, obwohl wir natürlich etwas angespannt haben. Man weiß ja nie. Den Irischen Wolfshund unterwegs fand er interessant (und er ihn auch), allerdings waren die Halterin und ich uns einig, kein Kontakt an der Leine oder im Dunkeln. Auf dem Rückweg haben wir sie überholt, Koda hat zwar mal kurz geguckt, aber ohne Anspannung ist er auch im Kopf bei mir geblieben und wurde natürlich gefeiert.

    Achja, die erste Katzensichtung direkt vorm Haus hatten wir auch endlich mal, aber auch da ist er cool geblieben und durfte erst gucken und ist dann ohne Ziehen mit uns weitergegangen. Richtig klasse :applaus:

    Dafür hatten wir Sonntag einen Horrorspaziergang. Ich hatte mich extra mit einer Frau und ihrer zweijährigen Labbi-Dame im Nachbarort verabredet, aber Koda war von Sekunde eins total drüber, wollte nur hinziehen und spielen oder Stressrammeln. Zwischendurch gabs mal gute Phasen, aber zum Großteil war er einfach drüber.

    Echt schade, denn eigentlich kann er gut mit Hunden spazieren gehen, Samstag waren wir in der Trainingspause kurz mit dem Mops von Staffelkollegen ein paar Meter gehen, da war Koda sehr vorsichtig und ist einfach nur locker mitgelaufen. Vielleicht war es einfach zu viel für ihn, das lässt sich manchmal schlecht beurteilen. Oder einfach ein schlechter Tag :ka:

    Naja, wir probieren es die Tage nochmal mit der Labbidame. Ich hab mich mit der Halterin ganz gut verstanden, und regelmäßige Gassitreffen würden Koda grundsätzlich gut tun. Von daher mal abwarten, ob er anders reagiert, wennol er die Hundedame schon kennengelernt hat. Bei neuen Hunden ist er beim ersten Kennenlernen schnell drüber und will rammeln (das lasse ich natürlich nicht zu und Koda bekommt entsprechend ne Ansage, vor allem wenn der Hund zu nett ist), bei bekannten Hunden ist das kein Thema. Ich bin gespannt...

    Javik

    Mir geht es nicht um deinen kompletten Beitrag, und ich habe auch kein grundsätzliches Problem mit Jägern. Überhaupt nicht. Mich wirst du hier auch nicht abfällig über alle Jäger schreiben sehen.

    Was mir aber nicht gefiel, war der zitierte Teil deines Beitrags, der für mich absolut verharmlosend klingt. Und ja, für mich ist es viel schlimmer, dass das bei einer Simulation passiert ist und nicht bei einer echten Jagd. Es ging also noch nicht mal um Hege und Naturschutz, sondern um das Ausleben einer Tradition, quasi fürs eigene Vergnügen.

    dass eine Hundemeute aufgeregt war und jemand mit einem kleinen Hund zu nahe kam...

    Was zur Hölle???

    Bei jedem Listi, der einen Hund verletzt oder sogar tötet, geht ein Aufschrei durchs Forum und durchs Land.

    Aber bei Jagdhunden soll das in Ordnung sein? Wegen des Triebes?

    Nein, das ist kein tragischer Unfall. Dieses Risiko wurde vom Veranstalter bewusst in Kauf genommen. Fahrlässig.

    Man würde doch auch kein Autorennen auf einer Hauptstraße veranstalten, nicht absperren und sagen "selbst schuld, wenn ihr dann die Straße überqueren und angefahren werdet"... ja, der Vergleich hinkt, aber ich hoffe es ist klar, was ich meine.

    Das würde bei Koda nicht funktionieren... er ist zu offen und findet Menschen einfach klasse 🙈

    Deswegen ist Menschen anspringen gerade unsere größte Baustelle. Und wird sie wahrscheinlich auch bleiben.

    Aber wenn das das schlimmste ist, was Koda macht, bin ich zufrieden xD

    Das war halt die typische Hundeschule, die mit Wurst und Käse belohnt hat (sowas ist Jumi leider Gottes wirklich egal).

    Du verwendest gar keine Futterbelohnungen? Welche stattdessen oder läuft die Erziehung dann bei dir vorrangig über negative Verstärkung?

    Also deine Antwort kommt schwer provokant rüber... aber liegt wahrscheinlich am fehlenden "Ton" beim Geschriebenen, hoffe ich.

    Dabei gibt es so viele Möglichkeiten den Hund positiv zu bestätigen, ohne Futter. Alleine Spielzeug ist ein weites Feld, inkl. Apportieren, Zergeln, Werfen, Quietschies, Sachen mit Fell, Bälle zum Knautschen etc etc.

    Und das kommt von mir, die einen futterliebenden Hund hat, aber auch den kann ich ohne Futter bestätigen. Er darf mich z. b. in manchen Übungen anspringen, und in der Flächensuche ist seine aktuelle Lieblingsbestätigung, wenn er den Fellfutterdummy apportiert, daraus gefüttert wird und er dann damit zergeln kann (und es totschütteln darf |)).

    Das hat übrigens unsere Welpenkurstrainerin verteufelt. Bloß nicht zu früh mit Felldummys arbeiten, dann wird er ein ganz schlimmer Jagdhund und kann niemals richtig apportieren :fear: Dementsprechend habe ich den Kurs nach 4 Stunden auch abgebrochen, da waren mir zu viele "dann wird dein Hund nie xy können!" dabei...

    Wir hatten heute morgen auch Schneedummheit. Die hat dazu geführt, dass Koda mal kurz zum Nachbarn in den Garten stiften gegangen ist (ein Brett im Zaun war lose und hing runter). Bis ich beim Nachbarn war, saß er natürlich wieder ganz unschuldig vor unserer Terrassentür... :ugly: Aber Hauptsache, Frauchen lief in Jogginghose mit Leine hektisch durch die Straße... Jetzt hat die Tratschnachbarin wieder etwas zu berichten :fear:

    Puuh, wir hatten heute einen aufregenden Abendspaziergang. Im Hellen sind wir los, und hatten direkt am Waldrand eine Begegnung. Freilaufender Hund, Halter hatte ihn aber gut unter Kontrolle und ließ ihn neben sich absitzend, während wir vorbei sind. Er fragte noch, ob die Hunde sich kennen, aber ich bin mit einem "Nein!" schnell weiter gegangen (bin stolz auf mich, dass ich nicht herumdiskutiert habe, sondern direkt war). Koda hätte wie immer gerne Hallo gesagt, aber wir üben ja an Hunden ohne Kontakt vorbeizugehen. Bei engen Wegen (weniger als 2m Abstand zum Hund) zieht er leider noch deutlich hin, da habe ich noch nicht die Mega Belohnung gefunden, damit er ordentlich weiterläuft.

    Später im Wald, es wurde langsam dunkel, raschelte es plötzlich am Hang. Ich schon Leckerlis in der Hand, um Koda (war an der 10m Leine) fürs nicht zu den Rehen rennen zu belohnen, da erkenne ich, dass da ein Hund mitten im Wald steht und uns anguckt. Ich gucke ihn an, mache mich zum Abwehren bereit, da läuft er wieder zurück.

    5min später steht er wieder vor uns, Koda freut sich natürlich riesig :fear:

    Also Mann vorgeschickt, damit er den Hund abfängt. Hund hat allerdings Angst vor meinem Mann und rennt wieder weg.

    Immer noch kein Halter in Sicht...

    Also drücke ich meinem Mann Kodas Halsband (er war am Geschirr an der Schlepp) und die Führleine in die Hand, damit er den Hund einfangen kann, während ich Koda nach Hause bringe, der langsam Frust schob.

    Auf dem Weg zurück zum Wald habe ich dann einen telefonierenden Mann getroffen, der sich als Halter entpuppte,der gerade einen Anruf bekommen hat, dass sein Hund gerade Zuhause angekommen ist.

    Also haben wir zu zweit noch meinen Mann aus dem Wald geholt, der Halter hat sich dann bedankt, dass wir (wenn auch erfolglos) seinen Hund einfangen wollten.

    Ich bin nur froh, dass der Hund nicht noch 100m weiter gelaufen ist und da auf Bundesstraße und Bahnstrecke unter die Räder gekommen ist... naja, immerhin haben wir jetzt einen potentiellen netten Hundekontakt, mit dem Koda irgendwann mal spazieren gehen darf.