Beiträge von Degurina

    Und diese durchdachte Verpaarung mit nachweislich gesunden Vorfahren und Verwandten, kriegste ohne Papiere kaum hin, weil die Ergebnisse sonst nirgends dokumentiert sind. Mit Papieren und Zuchtverband gibt es Datenbanken auf die man zurückgreifen kann und wo man überprüfen kann, wie viele Verwandte, Wurfgeschwister, Halbgeschwister, etc untersucht und ausgewertet wurden.

    Ganz genau.

    Die Papiere meines Hundes und seiner Eltern sind eine Garantie, dass die Züchter mich nicht belügen, mir keine falschen Elterntiere zeigen oder einen kranken oder zu jungen Welpen verkaufen. Das ist der Vorteil eines etablierten Zuchtverbandes mit zentralen Standards und Datenbanken.

    und das man sich bei den "Bewerbungsromanen" ( Märchengeschichte? ) nicht zu wundern braucht, wenn man alternative Quellen sucht.

    Gehört weniger zum Thema falsche Rasse als eher "falsche" Herkunft:

    Ich war letztes Wochenende mit meinem Hund, ein NSDTR, auf einem Weihnachtsmarkt, und wurde von einem Paar auf Koda angesprochen. Sie haben selbst seit diesem Jahr einen Toller und fragten, woher ich ihn habe, wie lange ich gewartet habe etc., und haben von ihrer Züchtersuche erzählt.

    Sie haben selbst 2 Jahre (!) auf ihren Welpen ohne Papiere (dh kein DRC Züchter) gewartet. Die Züchterin hatte keinen Bock auf den Aufwand für Zwingerabnahme und Co., deshalb züchtet sie außerhalb des FCI.

    Und dafür haben diese Menschen zwei Jahre gewartet?! Für einen Welpen ohne garantierte Herkunftsnachweise, ohne standard-Gesundheitsuntersuchungen der Eltern? Bei einer Rasse, die bereits ein gesundheitliches Päckchen trägt?

    Nach dem Preis habe ich nicht gefragt, aber ich kann mir vorstellen, dass er dank Corona deutlich höher war als Kodas Kaufpreis (1.600€).

    Heute dagegen wird es anstrengend, wir gehen gleich mit den Schwiegereltern und Schwägerin+drei Kunder essen, da muss Koda zuhause alleine bleiben. Und danach alle gemeinsam ins Wohnzimmer, da graut es mir etwas vor. Die Jüngste und Koda pushen sich gegenseitig gut hoch :tropf: Und dann darf ich daneben stehen und für Ordnung sorgen. Aber wird schon irgendwie...

    Wir haben es ohne Vorfälle überlebt xDEin Spaß, solche Sorgen hatte ich nicht, ich habe eher Hundezungen im Gesicht oder kaputtes Spielzeug befürchtet.

    Ich musste zwar die Vierjährige immer mal ermahnen, weil sie Koda umarmt hat oder ihm ins Gesicht getatscht hat (sie darf/kann das nämlich bei den eigenen Familienhunden machen), und Koda hat natürlich während des Besuchs kein Auge zugetan, deswegen gab es mal Ruhepausen auf meinem Schoß, aber ansonsten lief es richtig gut. Er hat kein Kind umgerannt, kein Essen oder Spielzeug geklaut und hat für seine aktuelle Teeniephase vergleichsweise gut gehört. Als die Kinder aus dem Haus waren, hat er sich schnell unter den Tisch gelegt und gepennt.

    So ganz gewöhnt ist er an den Trubel nicht, aber es hat ohne Zoomies oder Hochdrehen geklappt. Ich bin richtig stolz auf meinen Bären.

    Bei uns war es gestern noch ziemlich entspannt, nach fast 2h Weihnachtsspaziergang inkl. ruhiger Reh-Begegnung haben wir uns einen gemütlichen Abend auf der Couch gemacht. Über Instagram haben wir mit einigen Profilen gewichtelt, das war die größte Aufregung am Tag. Danach hat er auch tief geschlafen.

    Heute dagegen wird es anstrengend, wir gehen gleich mit den Schwiegereltern und Schwägerin+drei Kunder essen, da muss Koda zuhause alleine bleiben. Und danach alle gemeinsam ins Wohnzimmer, da graut es mir etwas vor. Die Jüngste und Koda pushen sich gegenseitig gut hoch :tropf: Und dann darf ich daneben stehen und für Ordnung sorgen. Aber wird schon irgendwie...

    OK, hätte ich jetzt nicht erwartet. Wenn ich sehe, was in den Organisationen unabhängig von Hundethemen verlangt wird, die ich bisher gesehen habe (MHD, DRK, Feuewehr, THW), hätte ich mir nicht vorstellen können, dass sich da einer versteckt.

    Das ist in freien Staffeln oder Verbänden wie dem BRH anders. Sowas wie Sanidienste haben wir dadurch nicht.

    Dafür haben wir z. b. schonmal Aufführungen auf Firmenfeiern oder Teilnahmen an Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten oder gemeinsame Trainings mit Kinderfeuerwehren etc.

    Wie viele Einsätze habt ihr im Jahr durchschnittlich?

    Und wer kann euch anfordern? Polizei, Feuerwehr? Auch Privatleute?

    Unterschiedlich. Vor Corona deutlich mehr (also 20+/Jahr glaube ich, seitdem sehr viel weniger. Ich selbst bin aber auch erst 1,5 Jahre dabei.

    Meine Staffel ist in Hessen und keiner Rettungsorganisation angeschlossen, d. h. wir werden in der Regel von der Polizei nachalarmiert.

    RafiLe1985

    Ich kenne einige (BRH) Staffeln, die auch Trümmer trainieren. Wir haben auch eine Trümmergruppe in der Staffel, und bei StaffelFoBis fahren wir auch möglichst in Zentren mit Trümmergelände. Da allerdings einen Termin zu kriegen, ist mittlerweile echt schwer, wenn man sich nicht über ein Jahr im Voraus anmeldet, da viele Zentren mittlerweile auch für andere RHS-Verbände und Sportler offen sind.

    Ein offener Streit ist es definitiv nicht, aber man bekommt am Rande mit (jedenfalls bei meinem Verband), dass es für normale Mitglieder (also keine Ausbilder mit Zertifizierungswunsch) immer schwieriger wird, sich überhaupt an Seminaren anzumelden, weil die Wartelisten ellenlang sind, und das es immer mehr Seminare für Sportler gibt. Und das kann man mittlerweile nicht mehr auf Corona schieben, meiner Meinung nach.

    Das heißt nicht, dass ich RHS Sport nicht gut finde, das hat genauso seine Berechtigung wie andere Hundesportarten. Aber man merkt, dass der Aufwand fürs Ehrenamt viele abschreckt (bei freien Staffeln geht es ja noch, aber bei DRK und Co Staffeln kommt nochmal mehr Aufwand dazu durch Sani-tätigkeiten) und dann eher in den Sport abwandern. Und diese Entwicklung sehe ich kritisch...

    Aber was macht denn den Rettungshundesport für dich attraktiver, als die Arbeit in einer Staffel mit Realeinsätzen?

    Ich konnte es erst auch nicht verstehen, aber ist es nicht ähnlich zum Thema Dummy, ob man z. b. mit Jagdschein jagen geht oder "abstrakten" Dummysport macht. Wobei der Dummysport in der Hundeszene etablierter ist als RHS-Sportler.

    Was ich allerdings persönlich schwierig finde, ist wenn sich Staffeln mit Sportgruppen um Trainingsgelände, Seminare etc. "streiten" bzw. da eine Konkurrenz entsteht. Für mich ist die Einsatzfähigkeit wichtiger als einer reiner Hobbysport, aber naja, andere Stellen haben da vielleicht andere Prioritäten.

    Jetzt erinnere ich mich...Sancho hat sich immer gerne in bzw. auf gefrorenen Pfützen gewälzt. Hab nie rausgefunden warum... :beaming_face_with_smiling_eyes:

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