Beiträge von Degurina

    Freilauf ist leider auch nicht möglich…eben weil er abhauen würde.

    Das wird sicher irgendwann wieder.

    Koda darf aktuell auch nur ganz selten und wenn, dann meist in Gesellschaft anderer Hunde frei laufen (wenn diese gut hören, Koda orientiert sich nämlich an ihnen).

    Ich gehe davon aus, dass das irgendwann wieder besser wird. Jetzt muss er sich erstmal mit seinen Hormonen beschäftigen und die Welt (neu) erkunden. Mit einem Jahr riecht alles ja ganz anders als mit 3 oder 4 Monaten.

    Koda wird langsam immer besser im Umgang mit anderen Hunden. Bzw. ich merke eher, was für ein sensibler Kerl er doch ist :rolling_on_the_floor_laughing:

    Wir waren Samstag nach dem Flächentraining mit zwei kleinen Hunden, einem DD-Mix, zwei 4 jährigen Kindern und drei Erwachsenen kurz spazieren. Koda mittendrin, und bis auf den DD-Mix (gleichaltrig) kannte er alle Hunde und Menschen. Der DD hat Koda zu Beginn gut beeindruckt (Leinenpöbelei, hat das Herrchen aber unterbunden) und auch im Freilauf hatte Koda gehörig Respekt vor dem größeren Hund. Die Kleinen kannte er schon, da hat er immer mal Spielversuche gestartet, aber völlig ohne Berührung, Rüpeln etc. Die haben ihn einfach ignoriert, also ist Koda einfach mitgelaufen, hat mitgeschnüffelt und mitgepinkelt. Völlig entspannt und unspektakulär. Dem DD-Mix ist er aus dem Weg gegangen oder hat sich "unsichtbar" gemacht, wenn er in der Nähe war, da habe ich Koda ein wenig geholfen, damit er versteht, dass er weiterlaufen darf und nicht einfrieren muss.

    Und auch gestern mit seiner gutriechenden Labbifreundin war es um Welten besser als beim letzten Mal, die wenigen Aufreitversuche konnte ich verbal unterbinden und ansonsten waren die zwei echt harmonisch unterwegs, sogar gespielt haben sie mal kurz mit einem Zergel, auch wenn Koda das Spielzeug seiner Herzensdame immer "großzügig" überlassen hat (Angsthase...).

    Ich bin froh, dass er bisher im Zweifel nachgibt und sich gut anpassen kann (und bei mir Schutz sucht!). Wenn er noch zukünftig beim ersten Kontakt nicht immer mit einem naiven, gut gelaunten "Hallo, hier bin ich, lass uns spielen!" den anderen Hunden fast wörtlich ins Gesicht springen würde, wäre ich absolut glücklich :doh: aber auch das wird er noch lernen bzw. wird das Spielen auch mit der Zeit sicher weniger.

    Ansonsten haben wir gerade anscheinend wieder eine Gruselphase, im Dunkeln werden überraschend auftauchende Menschen gemeldet und gruselige Stämme und Vogelhäuser im Wald angeknurrt.

    Kodas Wachen zu Hause habe ich wohl unbewusst unter Kommando gestellt, ich kann ihn mit "geh gucken" ans Fenster schicken, wenn er etwas hört (dafür darf er nicht am Fenster bellen, das war der Deal |)). Gestern Abend habe ich meinen Mann auf der Kellertür gehört, Koda lag mit mir auf der Couch, da habe ich Koda aus Spaß mit "Wer ist denn das? Geh gucken!" Richtung Flur geschickt, und Koda ist dann lautstark meldend zur Kellertür gelaufen...

    Einbrecher melden auf Kommando kann er also :D

    Koda liebt es Taschentücher und Kuscheltiere zu zerpflücken (letzteres "darf" er, ich muss nur aufpassen, dass er keine Fetzen verschluckt). Als er 3 Monate alt war, hat er einmal meinen Stuhl angenagt, auf dem ich gerade Homeoffice gemacht habe. Das hat er aber nicht mehr wiederholt.

    Beim Alleine bleiben hatte er vor ner Weile noch ziemlich Stress, da hat er einen Karton bei meinen Eltern angenagt und bei uns Zuhause die Tür verkratzt, aber soweit lasse ich es nicht mehr kommen bzw. ist er jetzt deutlich entspannter also noch vor einem halben Jahr. Ansonsten klaut er gerne Feuerholz, am liebsten die Späne, die mein Schwiegervater fein säuberlich unter seinem Ofen stapelt :rolling_on_the_floor_laughing: aber Koda hat Kaffeeholz und weiche Äste zum Zerstören, das habe ich bereits als Welpe schon umgelenkt.

    Ansonsten hatten wir keine großen Probleme, Möbel wie Klamotten ignoriert er.

    Achja, beim Karton kleinmachen hilft er auch gerne, allerdings nur wenn man es ihm anbietet. Ansonsten lässt er Kartons von sich aus in Ruhe, ohne dass ich drauf achten muss.

    Wir hatten leider nur Rehe heute Mittag :ka: Koda reagiert weiterhin vergleichsweise entspannt. Er findet sie interessant, aber orientiert sich ohne Aufregung zu mir um und muss kaum am Wildwechseln schnuppern (und geht von sich aus weiter, trotz frischer Spur). Natürlich alles an der Schlepp, leichtsinnig werde ich beim Teenie noch nicht :tropf:

    Dafür haben es ihm Rehköttel weiterhin sehr angetan, demnächst wird also mal wieder entwurmt, vorsichtshalber.

    Ich warte immer noch auf Kodas erste Begegnung mit Wildschweinen. Mit Kira hatten wir die regelmäßig, Koda dagegen kennt sie nur aus dem Wildtierpark. Dabei würde ich gerne seine Reaktion sehen, um es einfach zielgerichteter üben zu können, dass Wildschweine sofort umdrehen und weggehen bedeuten. Luxusprobleme eines Dorfhundehalters xD

    Ich glaube mit Koda hatten wir bis zum Alter von 5 oder 6 Monaten noch einzelne Vorfälle, bis er dann verlässlich gemeldet hat. Da mussten wir echt aufpassen, nicht unbewusst doch enttäuscht zu sein, wenn eine Pfütze oder ein Häufchen reingeht, weil er dann angefangen hat das zu verstecken, also hinter Möbel etc. hinzumachen. Dafür haben wir jedes Geschäft im Garten bejubelt, vor allem wenn er vorher gefiept hat:rolling_on_the_floor_laughing: Die Nachbarn halten uns sicher immer noch für verrückt.

    Dann hatten wir noch kurz die Markier-Thematik im Haus (nicht in unserer Wohnung, aber einmal im Keller und einmal im Wohnzimmer bei den Schwiegereltern), da bin ich bzw. mein Mann im Gegensatz zu den normalen Pfützen aber auch böse geworden und hab ihn angemeckert. Danach war das erledigt.

    Er hat zum Glück nachts quasi ab Tag 4 durchgeschlafen. Die ersten Tage habe ich mit ihm im Wohnzimmer geschlafen (kürzester Weg in den Garten), bis ich dann wegen Rückenschmerzen ins Schlafzimmer gewechselt bin, Hundebett neben mein Bett und er hat sofort von 22/23 Uhr bis 6/7 Uhr durchgeschlafen.

    Eine zierliche Tollerhündin könnte auch passen, ist aber leider oberhalb des Gewichtslimit. Ich persönlich kenne keine Hündin über 17kg, aber ich kenne auch nur eine handvoll persönlich. Und, die wollen wirklich arbeiten. Mein Koda würde aber alle deine Punkte erfüllen, nur das Ruhig sein ist relativ :rolling_on_the_floor_laughing:Aber ich habe hier auch einen hibbeligen Teenie, die erwachsenen Toller, die ich kenne, haben alle einen gut händelbaren Wachtrieb und sind gute Schläfer :winking_face_with_tongue:

    Ok, ich würde es auch nicht wollen, dass der Wicht an Hauswänden etc. seine Nachricht hinterlässt. Also zieh ich ihn (sanft) mit einem Nein weiter, oder?

    Bisher hat er sich zum Glück nur an Bäumen/Sträuchern ausgelassen 😇

    Paco ist nicht nur mein erster Rüde, sondern der erste Hund überhaupt für mich, wir sind also beide die totalen Anfänger 😊

    Man kann an der Körpersprache gut erkennen, wann sie interessiert schnüffeln und dann markieren wollen. Da gibts für Koda schon ein "Nein" und ich gehe mit ihm weiter. Das setzt natürlich voraus, dass du deinem Hund per Kommando etwas verbieten kannst. Ansonsten körperlich dazwischengehen und den Hund außen führen, damit er nicht an die interessante Stelle dran kommt.

    Ich lasse Koda in bewohntem Gebiet gar nicht markieren, das hat er mittlerweile gut raus. Egal ob Hecke oder Vorgarten, das muss im Dorf einfach nicht sein. Und da wir nur ein paar 100m zum Waldrand haben, kann er das gut aushalten. Notfalls geht es vorher in den eigenen Garten zum pinkeln.

    Hier waren gerade 30 Minuten Handwerker im Haus und beide Hunde sind die ganze Zeit ruhig auf ihren Plätzen geblieben :applaus:

    Amy die alte Aufpasserin hat sie zwar im Auge behalten, aber der Jungspund war total entspannt. Als es klingelte haben beide genau 3x gebellt und als ich sie dann angesprochen und auf ihre Plätze geschickt hab war Ruhe.

    Haha, das erinnert mich an eine Situation bei meinen Eltern, die sich eine neue Zentralheizung haben einbauen lassen, inkl. neuer Heizkörper. Koda bliebt die ganze Zeit angeleint brav auf seinem Körbchen liegen, allerdings war ein Heizkörper keinen Meter davon entfernt. Und als der Handwerker auf allen vieren den Wandanschluss überprüfen wollte, hatte er eine nasse Hundenase im Gesicht. So schnell konnte meine Mutter nicht reagieren... der Handwerker fand es goldig :sweet:

    Hatten wir hier das Thema Schuhe oder hatten wir da einen eigenen Thread?

    Ich suche gerade Barffussschuhe Richtung Sneakers oder leichte "Wanderschuhe" (ich will damit den Berg hoch auf Forstwegen und Co, dafür will ich nicht die fetten Wanderschuhe haben).

    Ich schups noch mal und ergänze:

    Hat jmd Erfahrung mit Schuhen von Zaqq?

    Ich habe die All Terrain High von Groundies seit November und bin echt zufrieden. Nur bei Matsch/Schnee ist das Sohlenprofil zu wenig im Gegensatz zu richtigen Wanderschuhen.

    Die All Terrain gibt es auch in low/Sneakerform und sind soweit wasserdicht. Bei Minustemperaturen ziehe ich Wollsocken darin an, aber ansonsten normale Socken. Und durch den Zehenfreiraum und die Bewegung habe ich in den Schuhen nie so kalte Füße wie in dicken Wanderschuhen.

    Mich würde einfach mal interessieren:

    Wie lange (pro Runde/pro Tag) lauft ihr mit euren Junghunden unter einem Jahr?

    Unter der Woche 2-2,5 Stunden am Tag aufgeteilt auf vier Runden.

    Am Wochenende machen wir gern mal nen Ausflug. Da schau ich momentan bei der tourenplanung noch dass es nicht viel mehr als drei Stunden gehzeit sind

    Wir gehen insgesamt nicht mehr als 2h am Tag, also je nach Tagesplan zwischen 2 und 8km durchschnittlich (ja, wir sind lahm, es ist glatt und bergig). Meist eine 30-45min Runde mittags und nach der Arbeit 1-1,5h. Morgens gehe ich gar nicht mit ihm, wir sind beide aktuell keine Frühaufsteher (ab Frühjahr wird das wieder anders), dafür geht er in den Garten. An Trainingstagen (Rettungshundestaffel) gehe ich weniger mit ihm, vor dem Training kurz lösen und irgendwann nach dem Training eine kleine Feierabendrunde.

    Koda ist jetzt knapp 13 Monate alt.

    Wo wir gerade beim Thema rammeln sind... Mich nervt es aktuell tierisch, dass Koda sich gegenüber der einzigen Hundefreundin so hormongesteuert verhält. Ich überlege, ob ich die gemeinsamen Gassirunden erstmal streiche. Bei der Labbidame ist er immer mal wieder temporär nicht ansprechbar.

    Ansonsten interessieren ihn Hündinnen genauso (wenig) wie Rüden, aber diese Hündin hat es ihm angetan. Ich kann ihn manchmal im Sekundentakt abbrechen, selbst wenn ich wirklich heftig reagiere, hat er das nach ein paar Minuten wieder vergessen und würde gerne jede Gelegenheit nutzen, um aufzureiten.

    Bei jedem anderen Hund reicht es, wenn ich ihm das verbal verbiete (aufreiten ist ja leider sein Stressventil bei neuen Hunden), aber bei dieser Hündin keine Chance. Beim letzten Treffen war er daher das letzte Drittel angeleint, weil er sich richtig reingesteigert hat. Ich hoffe, mit Leine und deutlichem Verbot wird das bald besser, ansonsten werde ich das erstmal sein lassen. So richtig Lust auf Übungsspaziergänge ohne Kontakt hat die Halterin der Labbidame nämlich leider nicht.

    Heute hat er auch das erste Mal mit der Nase nur am Boden geklebt und ist wahrscheinlich einer frischen Hundespur gefolgt. Das war bisher nie ein Thema, aber vielleicht fängt jetzt doch das Interesse an Hündinnen an.

    Puuuh... ich hätte lieber wieder die Welpenzeit zurück!