Das gehört absolut zum "Menschsein" und unserem Sozialverhalten und hat nichts mit aktuellen Entwicklungen zu tun.
Ich finde, dass das extremer wird in allen Bereichen. Dieser Druck, dieses Normieren verbunden mit dem Effizienzgedanken und geringer Fehlertoleranz.
Das schlägt meiner Ansicht nach auch auf den Umgang mit dem Hund durch.
Aber ja, es ist nur eine Wahrnehmung von mir und erhebt keinen Anspruch darauf, eine absolute Wahrheit zu sein.
Das kommt aber auch von außen.
Das Beispiel kam ja schon oft, aber wurde früher ein Kind vom Hund gebissen, war häufig das Kind schuld und entsprechend behandelt. Heute ist es egal, ob das Kind mit Steinen geworfen hat, die Bestie von Hund muss am besten angezeigt und eingeschläfert werden!!
Hunde und Hundehaltung werden immer mehr reglementiert (teilweise berechtigt mMn, alleine aufgrund der Masse an Hunden mittlerweile, aber nicht immer), dementsprechend soll jeder Hund idealerweise der perfekte Begleithund sein, der nie bellt, beißt oder auch nur knurrt.
Ich kann den Druck, den manche Hundehalter dadurch empfinden, gut nachvollziehen.