Beiträge von Degurina

    Aber rumjammern und weinen und Weltuntergangsgedanken, weil das Lebewesen doch nicht mehrso entspannt ist, wie man durch die rosarota Brille schauend vermutete bringen keinem was.

    Ich habe nicht herausgelesen, dass die TE sich gestört fühlt im Sinne von "jetzt kann ich meine Lieblingsserie nicht mehr in Ruhe gucken -.- ". Das scheint viel tiefergreifender zu sein (Verantwortung für ein Lebewesen, 100% Aufmerksamkeit auf den Hund rund um die Uhr etc.). Und das sind Dinge, auf die kann man sich emotional nicht vorbereiten.

    Ich frag mich nur, was eine TE in dieser Situation am ehesten hilft? Sie weiß, dass sie den Hund abgeben kann (Züchterkontakt hat sie selbst erwähnt). Aber sie weiß nicht, ob ihre Gefühle/ihr Zustand normal ist. Natürlich "ändert" jammern nichts am Zustand. Aber es kann helfen, darüber zu reden und festzustellen, dass man nicht alleine ist. Und ich vermute das ist das, was die TE versucht ;)

    odota
    Ein Gespräch ist immer gut. Vielleicht könnt ihr euch absprechen, dass ihr zu unterschiedlichen Zeiten raus geht?

    Ich habe letztendlich meine Spazierzeiten an die Nachbarschaft so angepasst, dass ich möglichst niemandem mit Hund begegne, weil Kira nicht jede Hundebegegnung/-sichtung gut meistert. Und das hört man dann leider auch :ugly:

    Und denk vielleicht dran: es gibt sicher einige ignorante ALoch-Hundehalter. Aber eben auch viele andere, die mit dem Verhalten ihrer Hunde nicht zufrieden sind und daran arbeiten (wollen). Von daher freue ich mich über jede Begegnung, wo der andere HH offensichtlich bemüht ist. Immer positiv sehen ;)

    Muss man denn jedem Menschen, der zu seiner Sensibilität steht, sofort psychische Probleme ("such dir einen Fachmann") unterstellen? Egal ob die TE diese hat oder nicht (ist mir völlig wumpe und zu privat), jeder Mensch geht mit Veränderungen im Leben anders um. Charakter, Erfahrungen, Familienhintergrund etc. machen so unglaublich viel aus, und nicht alles ist sofort eine Depression oder Anpassungsstörung.

    Ich finde das mittlerweile ziemlich anmaßend in vielen Neulings-Threads hier. Da ist man einmal richtig ehrlich und bekommt sofort einen drauf...
    Kritik ist das eine, solche Grenzen zu überschreiten das andere. :rotekarte:

    Was normal ist oder nicht, hat keine feste Definition. Ich empfinde kurzfristige Überforderung als normal, bin selbst ein sensibler Typ. Von daher bist du, Linala, in meinen Augen nicht völlig unnormal. Gib dir Zeit, hol dir einen erfahreren Hundehalter/Trainer ran, der mit dir einfach nur über deine Bedenken redet oder dir kleine Tipps gibt. Versuch über Facebook, Kleinanzeigen etc. andere Hundehalter mit souveränen Hunden zu finden, mit denen du dich hin und wieder treffen kannst.
    Und auf Dauer wirst du mit deinem Engagement und Bereitschaft zum Lernen auch ein Bauchgefühl entwickeln, was deinem Welpen gut tut und was nicht. Ein Rezept gibt es dafür nicht, leider ;)

    Völlig OT, aber ich kann es nicht lassen...

    Und zum Thema "die Jugend/Generation von heute ist so verweichlicht":
    Ich glaube die jüngeren Generationen sind insgesamt ehrlicher und versuchen nicht alle Probleme mit Arbeitswut (Workaholics) oder Alkohol zu ertränken. Psychische Probleme sind nicht mehr so ein großer Makel wie früher, und ich kann nachvollziehen, dass "zu viel" Freiheit es erschwert, einen Platz und eine Richtung im Leben zu finden.
    Also spart euch bitte solche platte Sprüche in Richtung "früher war alles besser". Vor allem wenn ihr mit/über junge Menschen redet. Oder hat der Spruch jemals etwas geändert? ;)

    Huhu, gab es nicht irgendwo mal so ein tolles Video (oder einen Beitrag) zum Thema Medical Training? Ich clickere (noch) nicht, muss aber auf Dauer mit Kira üben, dass sie sich überall anfassen lässt. Mit der Zeit ist einiges besser geworden, aber ich möchte das gerne gezielt trainieren. Und dazu hätte ich gerne etwas Anschauungsmaterial bzgl. Timing und Aufbau.

    Ich war alleine im Haus, gemütlicher Couchabend, mein Partnerwar nach einer Fahrradtour noch kurz mit Freunden im Garten. Kira lag im Halbschlaf neben mir, hört die Haustür aufgehen und trabt hin. Erstmal kein Gebell, von daher war ich mir ziemlich sicher, dass es nur mein Partner war und die Männer schon heim sind. Auf einmal legt sie richtig los, ich springe auf und rufe sie zu mir. Da hat es ein Kumpel gewagt unsere Toilette nutzen zu wollen und wurde von ihr im Flur gestellt... :tropf::wallbash:
    Damit hab ich überhaupt nicht gerechnet (sie kennt den Menschen und wusste, dass er da war), normalerweise rennt sie sie zu mir, um mir Bescheid zu geben, dass da jemand ist. Ich bin ja froh, dass ich sie sofort abrufen konnte, aber vermutlich dachte sie "Frauchen liegt auf der Couch und rührt sich nicht, also muss ich jetzt aufpassen und Eindringlinge vertreiben"... Puuh. Bin froh, dass der Kumpel selbst einen Hund hat und damit ganz locker umgegangen ist.

    Naja, ein weiterer Punkt auf der Arbeitsliste... Immerhin fühlt sie sich endlich "daheim" :ugly:

    Gibt es hier auch Degu-Halter? :winken:

    Spoiler anzeigen

    Das sind meine drei Jungs, knapp 2-3 Jahre alt, alles Notfelle bzw. "übrig" gebliebene Tiere. Das ist aktuell meine dritte "Generation", halte schon seit weit über 10 Jahren Degus.

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    Und seit dem Wochenende wohnen drei weitere Jungs aus einem Notfall hier, die sich gerade eingewöhnen.

    Als die Besitzerin auf Aufforderung aufstand und ihren Hund freigab, hat der sich nicht einfach nur geschüttelt und ist seiner Wege gegangen, sondern scheinbar bedrohlich auf die Menschen (die vielleicht immer noch die Katze in den Armen hatten?) zugerannt

    OT

    Nicht böse sein, aber ich glaube du meinst "anscheinend" und nicht scheinbar. Ansonsten hat dein Kommentar eine ganz andere Richtung.

    https://www.korrekturen.de/beliebte_fehle…scheinend.shtml