Beiträge von BettiFromDaBlock

    Es kommt ein wenig drauf an, wo die Operationsnaht ist. In der vorderen Körperhälfte funktionieren bei uns auch die aufblasbaren Halsdinger. Alles hinten wäre mit Trichter sicherer. Bei uns kam dann bisher aber ein Body/Strumpf plus aufblasbares Ding zum Einsatz.

    Tatsächlich habe ich da nix auftrainiert. Was muss, das muss. Einzig ein guter Abbruch, um sich selbst anknabbern zu verhindern. Der sitzt bei uns nachhaltig und hilft der Heilung am meisten.

    Mein Hund wäre für den vorgeschlagenen Leckschutz viel zu gelenkig. Der schützt nur sehr wenig Stellen und möglicherweise reizt der dann auch zu nah an der Narbe...

    Die Tierärztin hat sich kaum getraut das vorzuschlagen. Scheinbar reagieren einige tierbesitzer darauf mit Sorge wegen Nebenwirkungen.

    Ich bin so eine Besitzerin. Niemand weiß wie alt Betti wirklich ist und mit ihrer chron. Pankreatitis könnte jede Schmerzmittelgabe, die letzte sein. Dadurch fühlt sich die Entscheidung noch größer an...

    Deshalb bin ich mega dankbar, dass wir zurzeit mit Librela super durchkommen. Wird nicht ewig so bleiben.

    Das mit den Rückenproblemen hat Betti ja auch, ich hatte das noch gar nicht mit der An(gst)spannung in Verbindung gebracht. Hatte nur bemerkt, dass die meisten Behandlungen wenig bringen, weil schon auf dem Heimweg alles wieder doof war. :headbash:

    So fies es klingt, Physio ist bei ihr für die Tonne. Schon dorthin zu kommen...

    Das Thema (chronische) Krankheiten und dadurch stärkere Angstphasen scheint ja bei vielen eurer Hunde auch eine Rolle zu spielen.

    Ich kann euch eigentlich nur gute Nerven wünschen und magische Lösungen. Gleichzeitig klopfe ich auf Holz, dass bei uns alles noch eine Weile stabil bleibt. Also bis zum Herbst.

    Die Chiropraktikerin hatte mal empfohlen ein Laufband zu kaufen, für die windigeren Tage + älterer Hund (gegen Muskelschwund usw). Jetzt, wo ich das Geld hätte, denke ich bißchen darüber nach.

    Hat von euch noch keiner probiert, oder?

    Für mich liest sich das nach 2 Lektionen, die ihr lernen könnt.

    1. Tierarztwechsel können sinnvoll sein.

    2. Auch beim Tierarzt kann man als HalterIn etwas ablehnen und mit einem Vorschlag nicht übereinstimmen. Dein Bauchgefühl hatte dir ja bereits gesagt, für Leine abmachen ist gerade kein so guter Zeitpunkt.

    Ansonsten, war ich ja schon bei schrägen Tierärzten, aber keiner hätte so ein Verhalten gezeigt. Man vergisst manchmal, dass Tierärzte keine Trainer sind. Also es kann schon vorkommen, dass einer bei spezifischen Problematiken weniger gute Vorschläge macht. Aber das passiert dann meist aus der Mühe heraus.

    Hunde, die bei Tierarzt-Aufregung keine Leckerli annehmen, sollten nicht so selten sein.

    Mich würde deine Tierärztin wahrscheinlich nicht wiedersehen. Nicht nur wegen des Verhaltens zum Hund, sondern weil sie ja auch deine Kompetenzen nicht so respektiert und gesehen hat.

    Kein leidlich funktionierender Metabolismus ist auf Dauer im Angsthoch. Der Körper fährt irgendwann auch von alleine herunter.

    Das stimmt. Im Körper gibt es ja quasi immer einen Gegenspieler zu Botenstoffen. Startet das Adrenalin wird auch schon der Ausgleich (glaube Acetylcholin) in die Spur geschickt. Wenn das System aber durch Dauerstress fehlreguliert ist, kann diese Funktion wegfallen oder zu gering/ zu stark ausfallen usw.

    Wenn es so fehlgeleitet ist, kann man nicht darauf vertrauen, dass der Hund intuitiv die richtige Wahl trifft. Oder sich mal irgendwann runterregelt. Und auch unsere Vorstellung von Entspannung ist nicht das was der Gegenspieler zu Ängsten ist.

    (Hatte mich in Rahmen zum Thema Drogensucht mal näher damit beschäftigt)

    Betti würde sich bis zum Umfallen bewegen. Zu Beginn brauchten wir das absolute Reset mit kein Gassigehen usw..

    Jetzt hat sie ein anderes Set an Möglichkeiten und ich kann sie auch mal in ihrer Aggression oder Bewegung lassen, um ihre Regulation selbst zu erzeugen.

    Unser Thema ist ja auch eher Wind und Nässe. Da geht es wahrscheinlich eher um mehr Gerüche und viele Reize aus unbekannter Richtung. Man kann sehen wie ein Böhe Betti hektisch umgucken lässt und sie die "Attacke" erwidert...

    tinkar

    Ich weiß nicht, ob es auch auf Hunde zutrifft, aber beim Menschen scheint es so, dass bei warmen Wetter und Hitze die Symptome von Angststörungen und anderen mentalen Krankheiten verstärkt werden.

    Vielleicht ist es nicht nur Gewitter...

    Eure Geschichte klingt sehr nervenaufreibend. Ich kann euch leider nur die Daumen drücken