Beiträge von BettiFromDaBlock

    Ich weis nicht wie es bei euch ist, aber hier sind auch nach der neuen GOT die Tierarztpraxen ausgelastet

    Unsere Tierarztgemeinschaftspraxis arbeitet am Limit. Sie ist voller als je zuvor. Ich vermute jedoch, dass sich herumgesprochen hat, dass sie zu den eher günstigeren gehört und – wie man so sagt – eher zurückhaltend in der Diagnostik ist.

    Der Hund einer Bekannten hatte dort während einer Zahnreinigung neun Zähne gezogen bekommen, für 900 €. Wenn ich das mit euren Preisen hier vergleiche ...

    Im realen Leben, abseits des Forums, kenne ich kaum einen Hundehalter, der nachts mit seinem Hund in eine Klinik fahren würde. Wer es bis zur nächsten Tierarzt-Öffnungszeit überlebt, hat "gewonnen". Höchstens ein mobiler Tierarzt zum Einschläfern wird gerufen. Aber das hat für sie nichts mit den erhöhten Preisen zu tun, sofern sie das überhaupt schon mitbekommen haben. Das sind smarte, (erfolgreiche) Leute mit mehr Geld als ich, und sie lieben ihr Tier. Aber auf eine andere Weise und haben andere Erwartungen an das Leben mit einem Hund.

    Ich versuche, einen Mittelweg zu finden. Man muss sich der Bedeutung seines Hundes bewusst werden, und dann gehört auch ein Preis dazu – nicht nur finanziell. Probeweise habe ich meinen Hund schon mal bis zur Klinik getragen, nur um zu wissen, was ist, wenn ich kein Auto habe.

    Aber es ist okay, wenn andere das nicht so händeln.

    Wir sind diesen Monat auf 380€ TA Kosten gekommen für Schmerzmittel und bißchen Diagnose. Da zuckt in mir fast nix mehr, ich denke ein Gewöhnungseffekt. |)

    Chis sind jetzt allerdings auch nicht gerade bekannt dafür, still durchs Leben zu spazieren :pfeif:

    Ich habe/hatte drei Second-Hand-Chis. Alle hatten anfangs Probleme mit Hundebegnungen, was ich aber ohne Trainer in den Griff bekommen habe. Nur dieses Mal eben nicht.

    Bei uns war ja das Wichtigste, dass Hund im Alltag nicht wieder in die Situation kommt auszuflippen. Dadurch mussten wir Monate im Dunkeln oder bei Regen spazierengehen, um niemanden zu treffen. Wenn der Hund immer wieder Rückfälle hat, dauert es laaaang. (Mein Hund ist auch bißchen speziell)

    Und mein Hund hat bei Bauchschmerzen oder Bauchspeicheldrüsenspaß usw auch die kürzeste Zündschnur. Falls noch nicht gemacht vielleicht mal Kotprofil, Gesundheit und Ernährung checken. Sonst dreht ihr euch da vielleicht im Kreis.

    Kann mir jemand einen guten Thermobecher empfehlen? Einen, der nicht 40€ kostet, nur weil er gerade bei Insta gehypt wird, aber dafür keine Schadstoffe enthält und irgendwie Richtung öko/fairtrade/etc geht.

    Ich hab den EMSA Travel Mug und mag ihn, weil er nicht ausläuft in der Handtasche.

    Aber ich habe mich auch null über Schadstoffe informiert. (Da müsste ich mich erst mit meiner TEFLON Pfanne beraten)

    Wenn man im Nachhinein schimpft, besteht die Gefahr, dass der Hund es mit etwas völlig anderem verknüpft – zum Beispiel damit, dass er dich gerade anschaut. Da wir Hunden keine Zusammenhänge erklären können, muss man genau in dem Moment reagieren, in dem das unerwünschte Verhalten passiert. Selbst dann kann es vorkommen, dass sie es nicht so verstehen, wie wir es meinen, auch wenn sie möglicherweise trotzdem so reagieren, wie wir es wollen. Beim Menschen ist das gar nicht so anders, wenn man nicht klar kommuniziert.

    Hunde leben im Gegensatz zu uns im Jetzt, auch weil wir Menschen ihnen Vergangenes nicht erklären können. Ich würde nicht ausschließen, dass sie das Potenzial hätten, vergangene Ereignisse zu verstehen, aber nicht in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Sie wissen also nicht, dass du wegen des Mülls schimpfst, wenn sie gerade an einer Blume schnüffeln. Auch weil du es ihnen nicht richtig erklären kannst. Selbst bei einem Kind müsstest du erst erklären, worüber du sprichst, wenn es schon längst in etwas anderes vertieft ist. Oder bei mir: Wenn mir erklärt wird, nach dem Baden den Boden zu wischen, während ich schon im Bett liege.

    Es gibt sicherlich ein paar Hunde, die dein Gesichtsausdruck am Mülleimer irgendwie mit „Müll ist gefährlich“ verknüpfen und danach den Müll meiden – aber das wäre wohl eher Zufall.

    Meine ältere Hündin hat jetzt einfach viel mehr Hunger als früher, auch durch ihre Krankheiten. Sie würde auch nachts nach Futter suchen oder mich wegen ihres Sodbrennens wecken. Vielleicht hat sich bei euch etwas geändert? Ich würde mir bei einem Hund, der plötzlich solches Verhalten zeigt, eher Gedanken machen, ob die Fütterung angepasst werden könnte.

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