Welche Art von Hundehaltung möchte ich? Diese Frage löst in mir ein gewisses Unbehagen aus. Ich lasse mich lieber überraschen, was das Leben als Hundehalter bereithält. Betti hat mir diese Lektion erteilt. Mittlerweile kann ich sagen: „Zum Glück.“
Es gibt Grenzen, die ich als inakzeptabel betrachte, wie etwa dauerhafte Aggressionen oder Stress. Aber alles andere ist, was es ist. Ich denke auch nicht mehr über „den zufriedenen Hund“ nach.
Minimalfaktoren sind:
- Gesundheitlich gut versorgt
- Sicher ernährt
- Regelmäßige Bewegung
- Sozial eingebunden
(Wahrscheinlich kommt noch etwas hinzu.)
Alles andere ist ein Add-on, das sowohl der Hund als auch meine eigenen Lebensbedingungen bestimmen. Es muss zu uns und unseren Kapazitäten passen.
Betti würde mit mehr nicht klarkommen, und ich habe mir eigene Hobbys für meinen Ausgleich gesucht.
Beim nächsten Hund kann es anders sein – vielleicht auch in meiner nächsten Lebenssituation. Ich lasse mich überraschen. Wer hätte gedacht, dass gerade die explodierende Unsicherheitsfellbombe mir die beste Lektion erteilt, nachdem ich aufgehört habe, ihr Ideale aufzuzwingen?
(Da war ich wirklich lange zu verkopft)