Beiträge von BettiFromDaBlock

    @pinkelpinscher

    Klingt wirklich nach viel Arbeit. Hoffe er braucht einfach nur ein wenig, um sich zurecht zu finden, ansonsten hast du alle Hände voll zutun. Vielleicht kennt er nur drinnen.

    Übrigens, ich hab nicht an Homöopathie geglaubt, aber vor dem Gassi gebe ich jetzt ein bisschen Bachblüten. Das hat mir tatsächlich zwei drei ruhige Minuten mehr gegeben, und wenn ich mir das nur einbilde, Hauptsache es wirkt.

    Ich massiere meist die Kuppe und langsam mag sie auch alles in Ohrnähe. Sie kennt streicheln nicht so richtig und lernt es noch.

    Mein Partner allerdings knuddelt sie so richtig durch, manchmal "fällt" sie dann um und er wackelt ihre Pfoten. Sie liebt ihn dafür. Ich dürfte das nicht.

    Eine Freundin (Katzenbesitzerin) streichelt ihr die Lefzen und massiert den Kopf, da schließt Betti die Augen und genießt.

    Ich finde es faszinierend wie jeder anders sie liebkost und sie das auch nur bei dem so mögen kann. Ist wie ein gemeinsames Ritual.

    Ich sehe es immer wieder beim Spazierengehen, es gibt Hunde und Besitzer Teams - die gehen ziemlich gleich daher, und dann gibt es welche - die kämpfen miteinander, man sieht es nicht, aber wenn man sich begegnet kann man sicher sein, dass zuerst der Besitzer und dann der Hund anspannt. (hilfe da kommt ein Hund, das könnte ins Auge gehen - und mit diesem Stress kann es nie eine coole Hundebegegnung werden).

    Ich finde die Aussage ein wenig überheblich und fernsehhundeerziehungsmäßig. Wenn man keinen "Problemhund" hat, kann man manche Sachen einfach nicht einschätzen oder nachvollziehen.

    Es klingt ein wenig so als denkst du den Hund des anderen besser einschätzen zu können als der Halter. Wenn der andere Halter dies auch so macht, dann weißt du ja wo das Problem liegt.

    Wenn du entspannt mit deinem Hund an der Leine läufst, weiß ich nicht warum jemand unfreundlich sein sollte. Was machen die denn dann?

    Auf Eltern würde ich mich nicht verlassen, die lassen Kinder auch auf meinen aufgebrachten Hund zurennen. Die meisten haben keinen Plan wie man solche Situationen einschätzt.

    Vielleicht sind manche Leute auch einfach angestrengt bei der Führung ihrer Hunde.

    Ich wäre schon froh wenn mein Hund deinen Hund wahrnehmen könnte und nicht ausrastet vor Angst.

    Von daher freu dich über euer gutes Funktionieren, die anderen sind nicht wichtig...

    Na das kann man unterschiedlich sehen. Ich muss die Straßenseite wechseln, weil mein Hund unverträglich ist. Egal ob kleiner oder großer Hund. Man sieht es uns auch nicht an, erst wenn der andere Hundehalter sich unhündisch verhält und frontal auf einen zu geht.

    Vielleicht liegt es nicht immer an deinem Hund. Viele Hunde wollen kein Fremdhundkontakt. Dieses immer allen Hallo sagen haben wir Menschen uns ausgedacht.

    Da ich mich auch schon zwischen Partner und Hund haben entscheiden musstet, kann sein das vieles durch Angst vor entgültigen Entscheidungen kommt. Beim ersten Mal habe ich mich gegen den Hund entschieden, würde ich nie wieder machen.

    Fünf Tage das ist ja nix. Dein Leistungssport wird wiederkommen. Ein Partner, der Hunde akzeptiert auch.

    Veränderungen und Verantwortungen da wächst man rein. Hat hier auch länger gedauert. Damit bist du definitiv nicht allein. Ihr bekommt das hin!

    Ich kann dir eines aus eigener Erfahrung sagen: je mehr du solche Situationen planst und du selbst dich auf sein Verhalten fixierst, umso weniger erfolgreich wirst du sein.

    Ich habe inzwischen gelernt, dass ich umso besser mit meinem Hund an anderen Hunden vorbeikommen, je weniger bewusste und konzentrierte Beachtung (und damit verbundene Anspannung) ich dem Augenblick schenke. Denn es ist in diesem Moment IMMER nur Management. Training muss noch in viel kleinerem Rahmen stattfinden.

    Hat mir geholfen, als ich das endlich eingesehen habe.

    Mir geht es um die "Grundruhe" - wenn du jeden Tag mehrmals den Hund durch eine Unterführung führen musst, die so schmal ist dass man gerade bauchlings eine zweite Person aneinander vorbeidrücken kann - wird es ungemütlich. Bei unverträglichen Hunden die vor einem weggehen - noch mehr (es ist dort auch unbeleuchtet - ein schwarzes Loch -3 Fahrbahnen tief auf der anderen Seite sieht man fast nichts - man kann nur hören ob ein anderer Hund kommt oder nicht - teilweise gibts auch Freilaufhunde - die Tauchen dann dort auch schon mal auf.

    Jetzt als Beispiel: wenn ich um Wald gehe, einen abschüssigen Weg gehen möchte damit ich zum Auto komme - und der Hund bekommt plötzlich eine ganz andere Zugkraft weil da unten irgendein lustiger Hund rumbellt, und der Hund an der Leine ist - reisst er mich ohne weiteres mit, habe ich keinen Festen Halt. Ich möchte und kann mich nicht immer nur auf den Hund konzentrieren - dass der Hund auch selber denken kann - zumindest ansatzweise wäre sehr toll. Für mich ist es wichtig dass der Hund das begreift, es muss nicht ständig sein, aber er sollte "denken" lernen. Er hat sehr gute ansätze - er macht schon sehr viel "weil ihm das sein Kopf sagt" - aber ich möchte ihn irgendwann mal als wirklichen Verlasshund haben. Wir üben wenn wir die gelegenheit haben - der Hund geht 1 Meter vor mir im abschüssigen gelände und siehe da - er bietet es an - ohne Worte und befehle - es ist super. Rutsche ich auch ohne ihn mal runter und lande fast am Po, ist er sofort bei mir und - ich gebe ihm zu verstehen - es war gerade in dem Moment nicht seine Schuld (aber er ist da sehr fürsorglich - der stellt mich schon fast auf die Beine). Er muss noch sehr viel lernen und begreifen, die Kinder die mit ihm über die Wiese rennen, stolpern und hinfliegen machen das nicht zum Spass, und da muss man dann nicht auch noch freudestrahlend drauf hinhopsen und balgen anfangen (die Kinder balgen sehr gerne mit ihm - er ist ein äusserst vorsichtiger Balger - trotzdem manchmal ist es eben nicht lustig). . Er begreift ja selber mitunter die Situationen - er kommt schauen - ist sehr vorsichtig - ein sehr braver Hund. er zeigt sehr gute ansätze (gestern wurde geschossen im Wald - ein blick zu mir - ein kurzes "ist gut" und er schnüffelt weiter), er ist nicht der Adrenalinjunkie den er vorgibt zu sein - es gehört nur eben manchmal etwas gefördert und unterstützt dass er sich den situationen entsprechend anpasst.

    Sorry, aber du möchtest das der Hund mitdenkt, in menschlichen Strukturen. Das wird nie passieren. Hunde sind Hunde. Der denkt sich nicht, warum könnten die Dinge gerade passieren.

    Da geht's um Erziehung. Ihm Handlungsmuster zu zeigen und die dann abzurufen. Wenn Hund mit Kind spielt und fällt, sieht das das Herrchen und ruft den Hund zu sich oder ins Sitz.

    Wenn man enge Wege geht und der Hund wird durch andere Hunde aufgeregt, zeigt man ihm was bei Fuß laufen ist bzw. bringt ihm Gelassenheit bei.

    Ein Tier reagiert nicht vernünftig, sondern nach Trieben. Der Job des Herrchens ist dies zu wissen und ihm dementsprechend zu führen.

    Bin jetzt am Handy, deshalb gibt's das lange Zitat.

    Also mit dem nicht schnell erkennen ist hier genauso. Ich wurde als einzige noch nie angewufft. Was ich alles beigebracht habe, wenn man sich dem Hund warum auch immer aus der Ferne wieder nähert einfach mal akustisch sich erkennen geben. Also etwas sagen. Das ist tatsächlich Unsicherheit und bei "Gefahr" springt da ein Modus an.

    Bei uns heißt auf die Decke sie muss draufgehen, wenn ich will das sie bleibt gibt's noch ein bleib dazu. Hat bei uns Sinn. Manche wollen aber das der Hund bis zum Freisignal, bei uns ein "ok", draufliegt. Musst du für euch entscheiden.

    Grundsätzlich ist die Decke ein toller Ort, da fliegen Leckerchen hin, oder liegt ein Kong, niemand stört den Hund dort. Also langsam positiv aufbauen. Am besten zuhause anfangen, dann mitnehmen.

    Dann kommt das Wuff dazu. Auf Decke bringen, belohnen. Meist die Gefahr ja dann weg. Dann gehen auch manche gemeinsam gucken. Ich hab ging alleine, das sollte bei mir nie der Job der Hundes sein. An Türen hat ein unsicherer Hund nix zu suchen. Das bekommen die nicht gebacken. Danach gehst du zurück belohnst und sagst dein Beruhigungswort.

    Das braucht natürlich ein bisschen. Aber meine superfroh das ich ihr das abnahm. Mittlerweile Gegenkonditionieren wir mit einer Trainerin.

    Es gibt für das Alles Gut hier im Forum verschiedene Methoden. Aber die meisten fangen das Zuhause an zu trainieren. Bei speziellen Hunden kann man manchmal nicht ganz nach Lehrbuch machen. Aber das weißt du wahrscheinlich...

    Gerade das auf die Decke gehen wird im Alltag helfen. Zum Beispiel auch beim alleinbleiben. Da kannst du den Raum verlassen und der Hund hat seinen Ort.