Beiträge von BettiFromDaBlock

    Wie ist das eigentlich mit den gut geführten Social Walks? Ist das in diesem Stadium überhaupt angebracht? Oder sollte man da zumindest schon eine gewisse Grundruhe in die Situation gebracht haben?

    Es kann bei euch tatsächlich auch stark am Alter liegen, aber das verfliegt halt auch nicht, wenn man nichts dagegen macht. Also gut das ihr daran arbeitet.

    Social Walks sind bei uns in ca 2 Monaten angedacht, je nach Entwicklung. Die Frage ist, ob man wenigstens eine Verhaltenskombination hat, um den Hund umzulenken. Jetzt würde sie nach 3min im seelischen Höllenhof sein und mein eigenes Vertrauen in sie wäre noch nicht stark genug.

    Aber fragt lieber die Trainerin. Grundsätzlich ist es weniger günstig, den Hund in Situationen zu stecken, die er nicht meistern kann. Er scheint sich ja auch nix bei der Hündin anzugucken.

    Diese Suche nach der Lösung. Argh. Manchmal macht es die noch schlimmer. Ich drücke euch so die Däumchen.

    Trüffelnase

    Ich hatte auch am Anfang Entfernung vom Stressreiz oder Vermeidung als Mittel. War auch ok so.

    Dann erklärte die Trainerin das man sich aber so gar nicht mit der eigentlichen Emotion (bei meinem Hund Panik) auseinandersetzt.

    Selbst wenn sie durchtickt bekommt sie so lange Futter bis sie den Reiz nicht mehr sieht. Wenn sie dann mal wegguckt oder zu mir kann ich sie dann wieder führen. Und so weiter.

    Das Nuggeln an der Tube hat einen ähnlichen Effekt wie Popcorn beim Horrorfilm. Beruhigender Reiz bei Horrorerfahrung. Später heißt der Reiz sofortige Zuwendung zu mir.

    Da kommt es also wirklich stark an mit welchem Hundeproblem man zutun hat. Ich muss das ja auch bei Fahrrädern und Menschen machen. Bei Fahrrädern freut sie sich schon auf die Leberwurst:ugly:

    Ich lese hier auch die ganze Zeit mit und fühle mich dadurch weniger allein. Diese Energie, die Gassigehen plötzlich kostet.

    Wisst ihr welchen Auslöser eure Unverträglichkeit hat?

    Bei und ist es ja Angstaggression. Meine neue Trainerin arbeitet jetzt mit mir an der Emotion des Hundes direkt. Hund sieht Feind sofort die Leckerlitube ins Maul, auch wenn sie wie ne Furie ist. Aus der Nummer dann irgendwann umlenken. Für die dramatischen Situationen bauen wir den Geschirrgriff auf.

    Jetzt fühle ich mich wie Lucky Luke und muss schneller als mein Hund die Tube ziehen. Aber ich bilde mir schon Veränderung ein.

    Ich wünsche euch viel Energie und Weiterkommen!

    Ich erspare z. B. meiner Angsthundine durchaus sehr sorgfältig Alles - auch soweit möglich an „Alltagssituationen“, von dem ich glaube, es würde sie überfordern. Dennoch freue ich mich über jede Herausforderung, die sie bewältigt. Weil sie so wachsen kann.

    Obwohl es ja fraglich ist, ob deine Angsthündin vor Überforderungen zu schützen in „Watte packen“ ist. Die hat ja immer Dinge zu meistern. Ich frage mich echt was sich ein Hund wünschen würde. Außer man baut ihr ein Haus im eigenem SchlaraffenLand ohne Fremdhunde.

    Ich kann mir echt vorstellen das der erst noch ein wenig braucht und dann weniger unsicher sein wird. @pinkelpinscher du hast ja schon öfter Spanier betreut, ist es wirklich so häufig das die Hunde von Beginn an zurecht kommen? Wien ist ja auch keine Kleinstadt.

    Ich hab mit durch die Hölle gehen angefangen und wir arbeiten zu toll.

    Viel Schlafen lassen. Minirunden. Ruhige Gassizeiten. Den Stresshormonpegel sinken lassen. Vielleicht einen Erfolgstrick erlernen. Ob das ein Angsthund ist, wird man erst in ein paar Wochen wissen. 14 Monate Tierheim, da ist in Ruhe leben wahrscheinlich erstmal die größte Freude.

    Ich wüsste nicht, warum ein Hund getragen werden sollte.

    um mit ihr zu knuddeln:)

    Das Knuddeln wäre für meinen Hund eine Strafe :flucht:

    Also es gibt ja auch meistens einen Unterschied was der Hund toll fände und was der Halter toll findet. Ich wüsste im Moment gar nicht wie ich meinen Hund verwöhnen könnte außer sie im Schlaf zu füttern und das den ganzen Tag lang.

    Meine TS Hündin hat besonders sichere Stellen an denen sie machen kann, meist ist da ein Gebüsch als Schutz.

    Bei großen Runden macht sie meist zweimal, einmal im sicheren und dann später wenn sie weiß wir sind allein irgendwo.

    Ach und die Wiese vorm Haus, wo alle a deren Hunde der Stadt machen, da macht sie nicht hin. Wäre ja zu einfach für mich..

    Ich habe auch einen sensiblen Deprivationsangstaggressionshund. Wenn ich gechillt bin, ändert sich da nix. Es kommt auf die Punkte, die sie triggern an, deren Stimmung überträgt sich noch zusätzlich. Bei uns jedenfalls.

    Ich meine ja, die Aussage ist wissenschaftlich vollkommen unhaltbar. Was wir beide gerade sagen ist Alltagswissen, das reimen wir uns aus unserer Erfahrung zusammen. Hat aber null Aussagekraft. Deshalb kann man die Aussage "Hund spiegelt Charakter/Stimmung vom Besitzer" nicht einfach treffen.

    Mein Züchter meinte mal dem Hund Vorbild sein!

    der Hund spiegelt seinen Menschen. Ich gehe mal schauen obs dazu schon einen thread gibt . Finde ich ein interessantes Thema.

    OT: Wie soll das bei SecondHand Hunden sein? Oder Hunden mit Deprivations-Angst- oder Irgendwasproblem? Die werden dann aus der Studie rausgeklammert, damit es passt. Nennt man Alltagswissen.

    Aber den Thread würde ich auch lesen.