Beiträge von BettiFromDaBlock

    Phonhaus

    Ich fände ja eine Prinzessinenhöhle im Bettkasten super. Merke ich mir fürs nächste Bettmodell. Aber sehr schade das Lilly sich Zuhause so verkriechen "muss".

    Gerade habe ich hier das genaue Gegenteil. Betti bekommt in der Wohnung starken Aufwind. Sie wechselt Wachpositionen (die Fenster, aus denen sie nicht sehen kann). Die Nacht kam sie fiepend zu mir ans Bett und hat mir das Fenster angezeigt. Hab kurz geguckt und draußen war gerade wilder Katzenkampf. Spielende Hunde auf der Wiese vorm Fenster werden mir nun angezeigt (Informationsfieps). Bin mir unsicher, wie ich damit jetzt umgehe. Passiert nicht so oft, aber es passiert. Sie beobachtet die Lage ansonsten sehr tiefen entspannt.

    Eben war ich auf der Wiese im Hinterhof und hab ein wenig Futterbeutelsuche (Absitzen, Futterbeutel wo ablegen, losschicken) betrieben. Betti macht das mit soviel Einsatz und Tempo, dass es mir ein wenig Angst macht und ich relativ schnell unterbreche. Sie nimmt echt keine Rücksicht auf Gefahren. Junkie- oder Sportpotential? Woran erkenne ich den Unterschied? In der echten Welt interessiert sie der Beutel nicht.

    Ansonsten schaffen wir manche Hindernisse jetzt ganz gut. (zwei Riesenschnauzer haben für viel Panik gesorgt, haben die Straßenseite gewechselt und Betti läuft einfach an der 1,5m Leine entspannt weiter - wer ist dieser Hund) Andererseits sind aktuell Männer mit Dingen in der Hand ganz schlimm. Und dann noch Kapuzen, Geschenkekisten und Mülltonnen. Ich selbst bin erstaunlich entspannt. Ihre neue Verhaltensweisen finde ich irgendwie sympathisch. Wie ein anderer (beinahe normaler) Hund. Definitiv interessant den Hund mal außerhalb von Angst und Unsicherheit zu sehen.

    Casper hat die Nacht bei einer Freundin verbracht. Wir haben uns dann vorhin verabredet, damit ich ihn abhole. Ich sehe sie und Casper schon. Auf der anderen Seite ein anderer Hund. Casper war lange ruhig, aber bekam keine Rückmeldung und naja, dann bellte er los. Interessant war, als er mich dann sah, hörte er sofort auf zu bellen und rannte zu mir. Der andere Hund war dann vergessen.

    Hat Casper da einfach Prioritäten gesetzt? Ist ihm draußen "langweilig" und als "was" interessanteres kam, hat er sich lieber dafür entschieden? :???:

    Priorität Futter oder Ressource Mensch gewinnt ja häufiger bei Leinenpöblern.

    Aus der einen Situation kann man jetzt nicht die Motivation sehen.

    Aber scheint ja schon mal nicht nur bei dir zu passieren.

    Als du geschrieben hast, wird unsicher wenn andere Hunde auf sie zukommen, dachte ich da nicht an weggehen und weiterschnüffeln.

    Nun ja, sie zieht sich dann sofort zurück und spielt nicht weiter und ggf. zusammen mit dem "neuen" Hund mit dem Welpie, sondern "sagt" " ... ach, nee, das wird mir zu wild/eng, das mag ich nicht" ... hält also nicht dagegen oder bleibt wenigstens neutral, sondern verkrümelt sich ... nicht ängstlich, aber sie tut mir da schon irgendwie leid ... und es dauert dann gefühlte 100 Jahre, bis sie dann einen neuen Versuch startet ...

    Vielleicht hat die auch einfach nur keinen Bock mit den anderen zu spielen? Das ist häufiger der Fall als man denkt.

    An der Leine hat sie dann vielleicht ein Problem damit, dass sie dem anderen nicht klarer sagen kann, das er weiter weg soll bzw. sie es lieber wäre....

    Ich meine natürlich die Spielplatzgruppenfremdhunde. Also wahrscheinlich den Spielplatz gesamt meiden. Und persönliche Treffen mit bekannten Hunden arrangieren.

    Es beißt einfach das Training in den Schwanz, wenn du einerseits zeigen willst du musst nix machen wenn wir fremde Hunde irgendwo treffen, weil die kommen ihr nicht zu nah. Als wenn sie gleichzeitig ständig fremde Hunde trifft und da selbst entscheidet. Nur für ein paar Monate.

    Als du geschrieben hast, wird unsicher wenn andere Hunde auf sie zukommen, dachte ich da nicht an weggehen und weiterschnüffeln. Das klingt eher wie normales Verhalten.

    Von daher wäre es tatsächlich gut ihre Pöbelmotivation mit einem Trainer gegenzuchecken.

    gleichzeitig kommt sie in der Gruppendynamik mit den anderen Beagles null klar (ist da auf sich allein gestellt oder befreist du sie aus der Situation?)

    Das sind ja jetzt alles fremde Hunde (okay, sie hat die jetzt schon einige Male gesehen), nicht ihre "Familie".

    Man darf sich den "Spielplatz" einfach als großes eingezäunte Gelände vorstellen = Hundewiese, wo aber nur Beagles hinkommen. Und die Besitzer achten alle auf ihre Hunde, dass es da keinen Streß gibt.

    Inwiefern sollte ich sie "befreien aus der Situation"? Verstehe nicht, wie Du das meinst ... ?

    Mit "grinsend" meine ich, dass beide Spielpartner (z.B. mit dem Nachbarshund oder unterwegs mit bekannten freundlichen Hunden) hinterher ausgepowert und glücklich "grinsend" (= hechelnd) ihren Weg schnüffelnd fortsetzen. Das kann kein Streß sein.

    Ich meine damit, wenn sie unsicher wird weil andere Hunde auf sie zukommen. Holst du sie dann zu dir? Oder wie unterstützt du sie in der Situation.

    Der Punkt beim unsicheren Hund ist oft, dass er denkt Dinge allein regeln zu müssen und dann an der Leine gerne mal die Entscheidung trifft den anderen Hund zu vertreiben, statt das Dir zu überlassen. Ansatz wäre, wenn der Hund unsicher ist, weiß er das sie zu Dir kann bzw. du das regelst.

    Für euer Training würde ich dann erstmal nur die bekannten Hunde weiter treffen und die Fremdhundekontakte pausieren. Scheint ihr ja eh nicht zu liegen, wie den meisten Hunden.

    Ich finde ein wenig widersprichst du dich. Sie ist in einer glücklichen Meute aufgewachsen und freundlich, gleichzeitig kommt sie in der Gruppendynamik mit den anderen Beagles null klar (ist da auf sich allein gestellt oder befreist du sie aus der Situation?)

    Ich würde fürs Training auch erstmal andere Hundekontakte so einschränken, das man genau weiß mit wem man sich trifft und in welchem Rahmen. Das hilft beim restlichen Training.

    Und mal am Rande zum grinsenden Hund. Bei uns heißt Grinsen absolutes Stresslevel. Was auch das extrem dynamisch klingende Spiel bedeuten kann. Aber das nur um mal darauf zu achten.

    Mein angstaggressiver Hund kann (nur) mit absitzen a la Click for Blick Hunde (in 30m Entfernung) vorbeilassen. Sobald sie dynamisch sein muss, ist sie überfordert und geht hoch. Also finde ich das nicht ungewöhnlich bei anderen... (Haarige und flinke Hunde sind hier auch die schlimmsten Feinde)

    Wie nah läufst du denn vorbei? Scheint definitiv zu nah zu sein. Bögen gehen etc. machst du wahrscheinlich schon?

    Nun, wie kommt man denn mit einem "geparkten" Hund an einem anderen "geparkten" Hund vorbei?

    Ansonsten gehe ich, Hund auf der abgewandten Seite, auf der anderen Straßenseite (Wirtschaftswege) vorbei, weiter weg geht nicht, sonst müßte ich durch den Acker.

    Mein Hund ist 30m weggeparkt :ugly:

    Ansonsten drehe ich um, oder wechsle die Straßenseite.

    Die ersten Monate bin ich deswegen viele extra Kilometer unterwegs gewesen. Eigentlich heute noch. :pfeif:

    Mein angstaggressiver Hund kann (nur) mit absitzen a la Click for Blick Hunde (in 30m Entfernung) vorbeilassen. Sobald sie dynamisch sein muss, ist sie überfordert und geht hoch. Also finde ich das nicht ungewöhnlich bei anderen... (Haarige und flinke Hunde sind hier auch die schlimmsten Feinde)

    Wie nah läufst du denn vorbei? Scheint definitiv zu nah zu sein. Bögen gehen etc. machst du wahrscheinlich schon?

    Click for Blick und/oder Zeigen und Benennen kann in solchen Fällen sehr gut funktionieren. Wir machen damit Fortschritte...