Ich fände ja eine Prinzessinenhöhle im Bettkasten super. Merke ich mir fürs nächste Bettmodell. Aber sehr schade das Lilly sich Zuhause so verkriechen "muss".
Gerade habe ich hier das genaue Gegenteil. Betti bekommt in der Wohnung starken Aufwind. Sie wechselt Wachpositionen (die Fenster, aus denen sie nicht sehen kann). Die Nacht kam sie fiepend zu mir ans Bett und hat mir das Fenster angezeigt. Hab kurz geguckt und draußen war gerade wilder Katzenkampf. Spielende Hunde auf der Wiese vorm Fenster werden mir nun angezeigt (Informationsfieps). Bin mir unsicher, wie ich damit jetzt umgehe. Passiert nicht so oft, aber es passiert. Sie beobachtet die Lage ansonsten sehr tiefen entspannt.
Eben war ich auf der Wiese im Hinterhof und hab ein wenig Futterbeutelsuche (Absitzen, Futterbeutel wo ablegen, losschicken) betrieben. Betti macht das mit soviel Einsatz und Tempo, dass es mir ein wenig Angst macht und ich relativ schnell unterbreche. Sie nimmt echt keine Rücksicht auf Gefahren. Junkie- oder Sportpotential? Woran erkenne ich den Unterschied? In der echten Welt interessiert sie der Beutel nicht.
Ansonsten schaffen wir manche Hindernisse jetzt ganz gut. (zwei Riesenschnauzer haben für viel Panik gesorgt, haben die Straßenseite gewechselt und Betti läuft einfach an der 1,5m Leine entspannt weiter - wer ist dieser Hund) Andererseits sind aktuell Männer mit Dingen in der Hand ganz schlimm. Und dann noch Kapuzen, Geschenkekisten und Mülltonnen. Ich selbst bin erstaunlich entspannt. Ihre neue Verhaltensweisen finde ich irgendwie sympathisch. Wie ein anderer (beinahe normaler) Hund. Definitiv interessant den Hund mal außerhalb von Angst und Unsicherheit zu sehen.