Beiträge von BettiFromDaBlock

    Der Hund ist eben ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Ich berühre meinen Hund vielleicht 60sek pro Tag. Das reicht ihr. Das hat nichts mit mir zutun.

    Ich würde bei dem Alter auch gesundheitlich abchecken lassen. Wurde das gemacht?

    Das mit von der Couch springen etc. passiert auch. Aber nicht weil sie mich nicht mag, sondern weil sie mir meinen Raum gibt. Sie würde auch niemals über meine Beine steigen, mein Futter angucken oder ähnliches.

    Bei gemeinsamer Beschäftigung wäre es definitiv interessant welche genau alles schon probiert wurden? Und wie die aufgebaut wurden.

    (hab nach über 6 Monaten AufbauTraining einen Hund der den Futterbeutel sucht)

    Rute oben (und wedeln) heißt für mich auch eher Aufregung und Unruhe. Hier in der Wohnung ist der einzige Ort an dem Bettis Rute entspannt hängt. Das ist bei uns ein seeeehr gutes Zeichen...

    Das Spielen und Begrüßen kann auch der Versuch sein die Aufregung abzubauen. Aber das müsst ihr im Gesamtbild betrachten und einschätzen.

    Betti hat heute das erste einen Ball zum spielen zu mir gebracht und dreimal geholt. Premiere.

    Ansonsten ist wieder Hormonchaos. Versuchen mit Joggen an der Konzentration zu üben..

    Habt ihr ein Auflösungswort etabliert. Also für jegliche Übung? Z. B. nach Sitz wann darf der Hund wieder aufstehen...

    Hier darf erst nach "ok" der Platz verlassen werden, wenn ich hingeschickt hab bzw. weiß sie mittlerweile das ich sie dann abhole..

    Würde einfach einen neuen Platz etablieren, wenn die Box nicht so passt. Bzw. bekommt Betti heute noch in ihrer Höhle die besten Sachen (Frischkäsekong oder was auch immer)

    Da müsst ihr wohl noch ein wenig konsequent sein ;) wahrscheinlich darf der Hund sonst auch immer bei euch rumwuseln?

    Verbal funktioniert hier super. Wir haben ja auch ein Markerwort zur Belohnung. Aber ruhig sprechen ist hier besser statt aufpuschend freundlich.

    Bei jedem Hund funktionieren andere Dinge.

    Hey,

    das war unser Problem auch zu Beginn. Melden aus Unsicherheit.

    Ich hab von Anfang an einen Rückzugsort etabliert. Ohne Sicht auf Tür, nirgends im Weg und immer zugänglich und den zum besten (sichersten) Ort des Universums trainiert. (da störe auch ich nicht) Sobald sie angeschlagen hat, habe ich sie ruhig an den Ort geschickt / gebracht. Zu Beginn habe ich symbolisch die Tür gecheckt. Später nur noch "alles ok" gesagt.

    Jetzt geht sie von allein hin, wenn etwas skeptisches passiert.

    Klingeln hab ich zusätzlich noch trainiert. Mal klingeln lassen ohne das ich reagiert habe zur Tür zu gehen. Klingeln und sie bekommt eine Leckerliparty. (sie geht automatisch auf ihren Platz)

    Klingeln heißt niemals für sie zur Tür gehen und irgendwen begrüßen. Wenn Besuch kommt, geht sie auf ihren Platz und wird irgendwann hinzugeholt oder eben nicht. Aber nie an der Tür.

    Bei uns funktioniert das sehr gut. Heute Nacht um zwei war Party im Hausflur. Betti ist in ihre Höhle und hat leicht gebrummt. Aber das darf sie. Hab ihr gesagt hat sie gut gemacht. Situation gesichert.

    Ich könnte es nicht.

    Aber kommt ja wohl darauf an was deine Zukunftspläne sind. Viele finden es toll.

    Wieso könntest du es nicht?

    Es hat meiner Meinung nach schon Vor- und Nachteile.

    Weil ich in meinem Leben gerne mal den Beruf vollkommen wechseln möchte (flexible Berufsbiografie) und mir das definitiv zu feste Lebenspläne sind. (Das Wiederaustreten hab ich mal als kompliziert erlebt)

    Meine Cousine liebt es, meine Mutter auch. Je nach Typ Mensch.

    Wenn man ein wenig langfristig plant im Leben dann kann man das Geld schon mitnehmen...

    Hallo ihr lieben,

    Lilly gehts so weit gut, sie hat sich mittlerweile an den Wald gewöhnt und findet ihn ziemlich klasse, sie spielt gerne mit mir und anderen Hunden (sofern sie diese erst mal vorher mindestens 3 mal gesehen hat und geschnuppert hat). Ich habe festgestellt, dass sie enorme Angst vor Schatten haben, bzw. Licht dass sich bewegt z.B. im Dunkeln wenn Autoscheinwerfer Licht werfen, weiß nicht wie man das trainieren soll.

    Autofahren findet sie nicht so dufte, sie steigt zwar ein aber sobald der erste Meter gefahren ist, beginnt ihre Atmung schneller zu werden und Speichel zu fließen. Hoffe das gibt sich mit der Zeit & Gewöhnung.. zuhause ist sie relativ ruhig und schläft viel, beim fressen stoppt sie sobald ich mich bewege, also bin ich ihr doch noch etwas gruselig, sonst würde sie ja Weiterfressen.. heute gabs Kotlett mit Knochen drin, findet sie scheinbar schwierig zu kauen, die hälfte liegt nämlich noch im Napf.

    Essen das fremd ist oder zuviel Aufwand kostet, weil schwer zu bekommen oder kauen, wird hier auch mal liegen gelassen.

    Super das ihr Fortschritte macht!

    Ich finde die Reaktion des Mannes nicht vollkommen aus der Luft gegriffen. Zwar würde ich versuchen nicht zu treten, aber auch nur weil ich nach dem 109sten Mal Hundeverjagen extrem viel Erfahrung in dem Bereich habe. Ich weiß wie man einen Hund wegschreit, verjagdt oder ähnliches (obwohl es auch Hunde gibt die auf nix reagieren und die Individualdistanz nicht wahren - hier ja trotz aufbrausen auch nicht passiert)

    Aber das weiß der Mann doch alles nicht. Für den kam das auch plötzlich. Angst und Panik ist nochmal ein Unterschied.

    Ich frage mich nur ein wenig warum ihr nicht stärker mit ihm kommuniziert habt, um ihn zu sagen der Hund macht nix, wir holen ihn zu uns, einfach stehen bleiben etc. Da wäre die Reaktion vielleicht nicht ganz so extrem gewesen, oder eben doch.

    Aber klar, könnt ihr nur euren Teil ändern. Hätte ja auch ein Radfahrer sein können, der den Hund ausversehen anfährt oder was auch immer.

    Wie vorher gesagt: Kein Hetzen in uneinsichtigen Gebieten. Rückruf trainieren. Ansonsten Leine. Grundlegendes.

    Hoffe es gab keine gesundheitlichen Schäden beim Hund. Gute Erholung vom Schock. (so ähnliches erleben wir alle mal)

    gisa

    Leider kann ich zum Hauptproblem nicht viel sagen, da das mal eines der Probleme ist das wir nicht haben. Jedenfalls sind Menschen in der Wohnung nach meiner Bekanntmachung die Guten.

    Wie verhält sich eure Hündin in der Wohnung. Läuft sie frei rum oder verkriecht sie sich noch?

    Zum Thema Schilddrüse möchte ich gern etwas anmerken. Ich selbst habe damit große Probleme. Das Einschleichen der Hormone war damals richtiger Horror. Hat mich selbst in Kleinstschritten unfähig gemacht aufzustehen oder zu arbeiten. Kein Koffein der Welt hat meine Lebensgeister wecken können.

    Von daher, das mit dem Trainingsstillstand kann auch sehr davon kommen. Da kann ich den Trainer verstehen. Schilddrüse klingt so klein, aber die steuert fast alles. Bitte habt noch ein wenig Geduld.

    Danach würde ich wahrscheinlich anfangen den Mann mehr übernehmen zu lassen im Haushalt. Also er setzt sich mit einem Buch auf dem Boden, Hund läuft umher und es rollen Leckerlis durch die Gegend (bessere als vorher). Aufmerksamkeit des Mannes weiter auf dem Buch und nicht auf den Hund. Solche Babyschritte... wie hast du dich denn mit ihr verbündet?